Archiv für Bewußtseinsphänomene

Zeitqualität 2012

Nun ist es also da, das ominöse Jahr 2012. Zu den Geschichten, Annahmen, Befürchtungen und Erwartungen, die dazu in der Grenzwissen-Szene (und inzwischen auch darüber hinaus) kusieren, brauche ich an dieser Stelle sicherlich nicht mehr viel schreiben. Doch wie sieht es abseits davon, mit der „wirklich“ beobachtbaren Zeitqualität aus, mit der sich das noch junge Jahr 2012 bisher auszeichnet? Zumindest aus meiner subjektiven Sicht kann ich einige Beobachtungen und Neuerungen gegenüber 2011 (und davor) schildern. Doch es ist in der Regel nicht als abrupter Bruch zu verstehen, sondern als fließender Übergang (wobei einige Aspekte wirklich sehr abrupt einzutreten schienen). Natürlich kann ich nur über mein Resonanzfeld sprechen (persönlich, Online-Kontakte, Beobachtungen anderer…), und diese Beobachtungen nicht auf die gesamte Menschheit pauschalisieren.

Auffällig ist vor allem die enorme Verdichtung in Bewußtseinsprozessen, die inzwischen immer mehr Leute zu spüren scheinen (Zitat: „Es ist alles so dicht auf einmal!“). Das schon in den vergangenen Jahren zu beobachtende Phänomen der Transformation unterdrückter bzw. verdrängter Muster hat sich noch intensiviert, und eine neue Komplexität angenommen. Frappierend ist dabei, wie viele Leute jetzt unmittelbar von den Auswirkungen betroffen sind, was sich in psychischen und physischen Effekten äußert. Nicht nur, dass die geistige Erdung stark kompromittiert wird, sondern das auch die physische Gesundheit akute Tiefs erreicht (z.B. gleichzeitige, krankenhausreife Erkrankungen, wenn auch mit unterschiedlichen, symptomatischen Ursachen). Des Weiteren ist eine Aufreibung in Freundschaften und Beziehungen zu beobachten, so als wenn jetzt jede kleine Nuance an Ungeklärtheiten, Mißverständnissen, Dissonanz und Selbstwahrnehmung innerhalb von Gruppen ins Licht gerückt wird und geklärt werden will. Das endet dabei nicht selten in der überraschenden Auflösung jahrelanger Beziehungen / Freundschaften. Es macht sich das Gefühl breit, als trenne sich die Spreu immer mehr vom Weizen, was viel Schmerz, aber auch neue Möglichkeiten, und optimalere Verbindungen generiert. Altes, blockierendes wird weggeräumt, um für die neuen (kurz zuvor noch ungeahnten) Möglichkeiten Platz zu schaffen.

Auch in angewandter, metaphysischer Hinsicht scheint sich einiges zu tun. Das betrifft vor allem neue Möglichkeiten der Informationsgewinnung und der Selbsterkenntnis. Viele Leute werden sich dadurch ihrer wahren Berufung bewußter, was natürlich zu Hinterfragungen des aktuellen Lebensweges führt. Und auch in dem Zusammenhang werden neue Verbindungen geschaffen, die vorher ungeahnte Möglichkeiten der Erkenntnis und Entwicklung bereitstellen. Manchmal so schnell, das diese neuen Realitätsaspekte garnicht so schnell realisiert werden können, wie sie sich manifestieren. Während jene Aspekte der Zeitqualität in den letzten Jahren noch „irgendwo“ unter der Oberfläche zu schlummern schienen (oder zumindest nicht direkt greifbar waren), scheint es in diesem Jahr so, als würden sie jetzt nach und nach, aber schnell und überraschend an der Oberfläche auftauchen. Diese Prozesse sind offenbar ziemlich fordernd, was sich bei vielen Leuten in Müdigkeit, Ausgebranntheit, übersteigerten Energiebedarf und (siehe oben) physischen Symptomen bzw. psychischen Erdungsverlust (inkl. vermehrter Inanspruchnahme von psychiatrischer Hilfe) auszudrücken scheint.

Rein subjektiv sehe ich darin viele Chancen der Veränderung und Transformation. Doch es stellt sich, wie es sich schon abzeichnete, als sehr anstrengend und herausfordernd heraus. Meine Position in dieser Zeitqualität ist momentan so, das ich die Vorgänge eher als Beobachter von Außen betrachte, aber natürlich stellenweise auch von ihnen affektiert werde (so wie jeder seine mehr oder weniger unfertigen Baustellen hat). Ich versuche auf meine Art zu helfen, und Inspiration zu liefern. Doch halte ich es auch für notwendig, das die Leute die stattfindenden Prozesse vollbewußt durchleben, ohne das man ihnen etwas abnimmt. Denn wenn es um die eigene Transformation geht, kann und sollte einem nichts von Außen abgenommen werden. Es sollten höchstens Fingerzeige bzw. Inspirationen gegeben werden, wozu diese Prozesse einem dienen könnten. Und zwar in dem Sinne, die Leute damit anzuregen, ihre Wahrhaftigkeit in sich selbst zu finden, und soveräne, authentische Individuen zu werden, statt sich von Fremderwartungen, Konditionierungen und sonstigen äußeren Prägungen definieren zu lassen. Wenn man den Blick nach innen schärft, und dabei gut geerdet bleibt, schärft sich dadurch zugleich der Blick nach Außen, und so kann eine balancierte Transformation stattfinden.

Ob 2012 nun umfangreich und perfide durch gewisse „Interessensgruppen“ instrumentalisiert wird (im ideologischen, kommerziellen und manipulativen Sinne wird es das sicherlich schon), bleibt abzuwarten. Manche Leute halten 2012 für ein einziges, riesiges Ablenkungsmanöver, um eine Agenda der Massenmanipulation und totalitären Vereinheitlichung durchzusetzen. Andere sehen es als eine Art Countdown der Erlösung™ (in den altbekannten archaisch-religiösen Varianten, Weltuntergangsprophetien, durch Alien-Kontakt, höhere Lichtwesen, äußere Schwingungsanhebung etc…). Ich persönlich plädiere bei all der Hysterie und Verwirrung für mehr Differenzierungsvermögen, und stehe auf dem Standpunkt, das jeder die ultimative Wahrheit nur in sich selbst finden kann. Das scheint sowieso die letzte Grenze im Universum zu sein, und nicht etwa irgendwas im Außen, das räumlich oder zeitlich entfernt ist. Ihr werdet es erleben… – WIR werden es erleben! 😉

Beobachtungen zur Zeitqualität (II)
Beobachtungen zur Zeitqualität (I)
Zeitqualität 2009-Thread
Zeitqualität 2008-Thread
2012 und der Mayakalender


Autor: Wingman

Kosmische Ausmaße

Hier mal etwas zu den unfassbaren Ausmaßen des uns bisher bekannten (physischen) Kosmos:

Dies ist die so genannte „Millenium-Simulation“ des Max-Planck-Instituts. Sie zeigt eine Gesamtansicht des Universums, soweit wir es heute erfassen können. Diese Simulation besteht aus fast 11 milliarden Partikeln, und jeder einzelne davon stellt eine Galaxie dar. Eine Galaxie kann wiederum mehrere hundert milliarden Sterne beinhalten (ja nach Größe; unsere Galaxie soll ca. 300 milliarden Sterne haben). Von diesen milliarden Sternen werden die meisten wiederum Planeten haben. Falls von diesen milliarden Planeten in unserer Galaxie auch nur 1% Leben ermöglichen, so hätten wir dennoch eine unvorstellbare Fülle von Leben. Und selbst wenn von diesen 1% wiederum nur 1% intelligente Lebensformen hervorgebracht haben, so hätten wir allein in unserer Galaxie immer noch mehrere millionen Zivilisationen.

Das möge man jetzt noch auf die unzähligen Milliarden anderer Galaxien im Kosmos übertragen (falls es nicht noch mehr sind), und schnell merkt man, das sich die Frage, ob es überhaupt Leben außerhalb der Erde gibt, überhaupt nicht stellt. Es wäre schon ein seltsamer kosmischer Scherz, wenn wir der einzige Planet mit physischem Leben wären. In einem kleinen Sonnensystem, mit einem kleinen Stern, der in einer unspektakulären Ecke einer Durchschnittsgalaxie liegt.

Falls der Verstand jetzt angesichts dieser Ausmaße kapituliert haben sollte, hier zur Auflockerung etwas viel „Kleineres“:

Das sind größtenteils nur Orte unserer unmittelbaren Nachbarschaft innerhalb unserer Galaxie. Man könnte fast sagen „Nachbars Garten“. Und selbst dort sind die Ausmaße kaum fassbar, bzw. nur noch in astronomischen Zahlen darstellbar. Wer kann sich schon räumlich Abertrillionen von Kilometern vorstellen, in Relation zu dem, was wir als winzige, zweibeinige Lebensform auf diesem kleinen Planeten zurücklegen?

Nein, wir sind nicht das Zentrum des Universums! 😛

Da wir hier aber eine Grenzwissen-Seite sind, vor allem was die unendlichen Ausmaße des Bewußtseins betrifft, werde ich hier natürlich noch einen Schritt weitergehen…

AKEler, und andere Bewußtseinsreisende (letztlich warscheinlich nur eine Frage der Terminologie), berichten davon, dass das physische Universum selbst nur einen winzigen Teil des gesamten, multidimensionalen Bewußtseins-Universums ausmacht. Eine Quelle schätzte es mal auf 1-3%, aber in dieser Vorstellungswelt läßt sich das eigentlich garnicht ausdrücken. Denn wer eine genaue Angabe haben möchte, muß alles Erfahrbare erfahren haben („höchste Perspektive“), und ich denke nicht, das man diese Information überhaupt teilen kann. Schon garnicht in der unglaublich beschränkten Begriffs- und Kommunikationswelt des Mensch-Seins.

Die Mittel, und vor allem die Kapazitäten, die uns als inkarnierte Menschen zur Verfügung stehen, sind dafür wohl einfach unzureichend. Vielleicht so, als versuchte man einem Einzeller den gesamten Planeten in all seiner Komplexität und ohne Lücken zu erklären; es wird nicht funktionieren, da die physischen Mittel des Einzellers, und somit das Bewußtsein, was er in dieser physischen Form „mitbringen“ bzw. ausdrücken kann, nicht ausreichen. Vermutlich würde nichtmal ein Mensch die gesamte, lückenlose Komplexität des Planeten erfassen können. Im gesamten, multidimensionalen Universum sind das dann nochmal ganz andere, unfassbarere Größenordnungen.

Schema des Multiversums vom AKE-Autoren William Buhlman

Schematische Darstellung des Universums vom bekannten AKE-Autoren William Buhlman (klicken zum Vergrößern!)

 

Allerdings scheint im ganzen Universum auch das Prinzip „wie im Großen, so im Kleinen“ bzw. „wie Oben, so auch Unten“ zu gelten. Und das ermöglicht uns, von Beobachtungen innerhalb unserer kleinen Erfassungsschwelle, auf größere Zusammenhänge schließen zu können (zumindest in interpolierter, massiv reduzierter Form). Deshalb ist es uns auch als winzige, extrem beschränkte Lebensform möglich, in Dimensionen bzw. Seins-Zustände „hineinzudenken“, die unser Fassungsvermögen eigentlich völlig übersteigen. Aber auch das kann selbst bei den genialsten Köpfen nur ein Schatten der wirklichen Essenz sein, und deshalb geht nichts über Selbsterfahrung.

Was dabei meist übersehen wird, ist das wir gerade durch unsere extreme Beschränktheit Wege und Perspektiven entwickeln können, die einem kosmischen „Alles-was-ist“-Bewußtsein von seinem Standpunkt aus nicht möglich wären (denn es wäre schon alles gleichzeitig vorhanden). So ein „All-was-ist“-Bewußtsein würde zwar stets das Gesamtbild vor sich haben, jedoch kann es dadurch nicht die unzähligen Nuancen einzeln erfahren, bzw. isoliert betrachten. Man könnte also mutmaßen, das sich dieses „Alles-was-ist“-Bewußtsein irgendwann in unzählige Einzelteile aufgespalten hat (wie Mosaiksteinchen eines gigantischen Bildes), damit es sich auf diese Weise immer wieder neu selbst erfahren kann.

Ob es da ein kausales Ziel gibt, oder ob es um den Prozess an sich geht („Der Weg ist das Ziel“), kann ich nicht sagen. Denn das überschreitet eindeutig mein Fassungsvermögen, und endet in den berühmten Kausalitätsparadoxa. So ist das nunmal als kleiner Mensch. Aber gerade das macht es ja so einmalig und spannend, denn was wäre unser Leben ohne das Unbekannte? 😉

So sind jedenfalls meine kosmischen Gedanken dazu, und die könnten natürlich auch ein völliger Irrtum sein *g*. Aber ich lasse mich gerne von meinen Mit-Lebewesen inspirieren, denn jedes davon ist ein individueller Teil des Ganzen, und hat somit seine eigene, einzigartige Perspektive.

AKE-Strukturen
Allmacht?

Website von William Buhlman
Das Universum bei Wikipedia

Autor: Wingman

Gibt es Bewußtlosigkeit?

Diese Frage mag auf dem ersten Blick seltsam klingen, aber bei näherer Betrachtung eröffnen sich dadurch einige interessante Aspekte bezüglich außerkörperlicher Erfahrungen, Träume und anderer Bewußtseinsphänomene. Ist unser Bewußtsein bei Bewußtlosigkeit wirklich ausgeschaltet, oder ist es einfach nur woanders unterwegs, und wir erinnern uns im Wachzustand nicht daran? Diverse Beobachtungen und Erfahrungsberichte deuten auf die letztere Möglichkeit hin.

Aber wenn es so ist, warum können wir uns im physischen Wachbewußtsein nur so schwer bzw. garnicht daran erinnern? Und was tun wir die ganze Zeit, während eben jenes physische Wachbewußtsein inaktiv ist? Natürlich gibt es den REM-Schlaf mit Träumen (an die sich die meisten Menschen größtenteils nicht erinnern), aber daneben existiert noch der tiefe, traumlose Delta-Schlaf. Und da wird es wirklich interessant…

Zwischen den Traumphasen
Gibt es Bewußtlosigkeit?

Autor: Wingman

Experimentierfreudig?

Wie die meisten Leser und Schreiber von Thetawaves wissen, mangelt es in der Regel nicht an Forscherdrang und Experimentierfreudigkeit. Daher entstehen gerade erste Überlegungen für ein neues AKE-Experiment der Community (und eventuell darüber hinaus).

Hauptziel wird es natürlich wieder sein, sich auf nicht-physischer Ebene zu treffen, und Erinnerungen daran zu behalten. So könnte sich für jeden Teilnehmer die Möglichkeit eröffnen, durch Selbsterfahrung die Echtheit des Phänomens zu erleben. Ein weiteres Anliegen des Experimentes ist es, eine möglichst repräsentative Evidenz zu erreichen, die im Fall von äußerem Skeptiker-Interesse verwendet werden kann. Aber natürlich auch, um offenen Neulingen interessantes und spannendes Material bieten zu können.

Da die Planung noch in den Kinderschuhen steckt, ist noch kein Durchführungszeitraum bekannt. Auch die Methodik wird sich von den vorherigen beiden Experimenten unterscheiden, oder eine Art Kombination daraus werden. Man darf also gespannt sein…

AKE-Experiment #2 (2008)
AKE-Experiment #1 (2007)

Autor: Wingman

Zu Befehl?

Wer kennt das nicht? Man hat gerade mal wieder den Körper verlassen, aber der liebe Energiekörper will nicht so, wie man selbst. Nun gibt es zu dieser Art von Situation im AKE-Bereich den Tipp, das man dem Energiekörper befehlen soll, was er zu tun hat. So z.B. „Klarheit, sofort!“, um trübe Einsichten in die benachbarte Schwingungswelt aufzuklaren, oder „Kontrolle!“, falls der Energiekörper mal wieder einen auf Stur macht, oder wie betrunken durch die Gegend torkelt.

Nun ist es allerdings so, das diese Befehle nicht immer funktionieren. Ist in solchen Fällen vielleicht eine andere Herangehensweise nötig? Z.B. eine, die das energetische Vehikel nicht als untergebenen Diener oder als Werkzeug behandelt, sondern ihm den selben Respekt entgegenbringt, wie dem physischen Körper (Raucher, Trinker, Koffein-, Zucker- und Fast Food-Junkies mal bitte dran vorbeilesen…)? Sprich; ein sanfter Umgang, statt brachiale Befehlsgewalt? Es wäre zumindest einen Versuch wert, falls die andere Variante keinen Erfolg bringt.

Ist antiautoritäre Energiekörper-Erziehung also ein Lösungsweg bei solch bockigen Anarcho-Energiekörpern? Lest dazu unseren neusten Diskussionsthread im AKE-Forum, und bildet euch eine eigene Meinung (im Stillen, oder auch verewigt in den binären Eingeweiden unseres schönen Forums):

Befehle während einer AKE

Autor: Wingman