Soulfire Camp 2009

Es war mal wieder soweit: Das Soulfire Camp 2009 hat stattgefunden, und zwar vom 14. bis 16. August. Erstmals im Jahre 2008 unter dem Namen „Earthfiles Sommercamp“ veranstaltet, bietet es seitdem eine community-übergreifende Treff- und Austauschmöglichkeit. Als Ort stand uns abermals die Brandengrabenmühle im idyllischen Ehrenburgtal an der Mosel zur Verfügung, welches eine beeindruckende Naturkulisse bietet.

Hier nun einige Impressionen aus meiner Sicht:

Freitag, der 14. August
Nachdem es am Vortag kräftig geschüttet hatte, begann sich nun die Sommersonne durchzusetzen und die Feuchtigkeit hinweg zu trocknen. Das Organisationsteam erledigte die letzten Vorbereitungen, und am Vormittag trafen auch schon die ersten Besucher ein. Nach einiger Konversation am Terrassentisch der Brandengrabenmühle, schloß ich mich drei weiteren Leuten an, welche die Umgebung bewandern wollten. Unser Weg führte uns zuerst durch den Wald, dann an einer weiteren Mühle vorbei, und schließlich in die imposante Ehrbachklamm. Dort bewegten wir uns schnellen Schrittes an der Seite eines Baches über Felsen, Pässe, Holzbrücken und Metallsprossen. Ich selbst habe dabei die Aufgabe des Fotografen gewählt, was es hin und wieder wegen der Fotos und der Ausrüstung schwierig machte, Schritt zu halten. Doch trotz einiger heikler Stellen lief die Wanderung reibungslos, und hat ein erinnerungswürdiges Naturerlebnis spendiert.

Soulfire Camp 2009 - Ehrbachklamm

Ehrbachklamm

Am frühen Abend begannen wir mit dem Sammeln von Feuerholz für das nächtliche Lagerfeuer. Um auch ausreichend Brennmaterial zu haben, waren ein paar dicke Stämme dabei. Gleichzeitig traf auch der Großteil der Thetawaves-Teilnehmer ein, die sogleich ihr Lager auf der großen Campingwiese errichteten. Kurz darauf wurde das Lagerfeuer am Feuerplatz vor der Brandengrabenmühle entzündet, wo sich die inzwischen zahlreich gewordenen Besucher nach und nach einfanden. Es bot einen willkommenen Wärmekontrast zur aufkommenden Nacht, die in diesem Tal sehr kühl ausfallen kann. Zusätzlich gab es noch Köstlichkeiten vom Grill.

Soulfire Camp 2009 - Lagefeuer

Lagerfeuer am Freitag Abend

Zwischenzeitlich stellten Juvi und ich noch Teelichter-Laternen zwischen der Brandengrabenmühle und der Campingwiese auf, damit jeder zeltende Besucher seinen Weg durch die finstere Nacht findet. Schließlich begab ich mich gegen 3 Uhr Nachts Richtung Zelt und ließ diesen ersten Tag des Soulfire Camps 2009 meinen schlafbringenden Theta- und Deltawellen weichen.

Samstag, der 15. August
Um kurz vor 10 Uhr morgens brach für mich der zentrale Tag des Camps an. Nach Dusche und Frühstück ging es zu einem kleinen Einkaufs- und Sightseeing-Ausflug durch verschiedene Dörfer entlang des Mosel-Ufers.

Mosel-Sightseeing

Sightseeing an der Mosel

Danach gestaltete sich der weitere Nachmittag sehr chillig. Neben einer Liegeaktivität auf der Campingwiese, gab es noch einen kurzen Waldausflug. Am Abend wurden dann gleich zwei Lagerfeuer entfacht; eines am gewohnten Feuerplatz, und ein anderes an einer Feuerstelle der Campingwiese. Ich besuchte zuerst abwechselnd beide Stellen, und hörte Diskussionen zu diversen Themen. Danach blieb ich längere Zeit am Feuerplatz und hatte eine sehr interessante Unterhaltung mit nette_nachbarin über künstlerische Digitalfotografie und Co.

Lagerfeuer am Samstag Abend

Später, schon tief in der Nacht, begab ich mich nochmal zur Feuerstelle auf der Campingwiese, wo wir den Tag entspannt ausklingen ließen. Um das Feuer noch eine Weile zu speisen, suchte ich per Taschenlampe aus mehreren Ecken Brennholz zusammen. Den Sternenhimmel über dieser dunklen Wiese zu beobachten war eine begeisternde Sache, denn so klare  Nächte  abseits der Lichtverschmutzung findet man relativ selten in Deutschland. Nach einer Weile war auch das letzte Brennholz heruntergebrannt, und der Schlafsack erwartete mich abermals um 3 Uhr herum.

Sonntag, der 16. August
Um kurz nach 9 Uhr morgens begann für mich der letzte Tag des diesjährigen Camps. Das Packen wurde  langsam begonnen, und es fanden noch einige interessante Dialoge an der Brandengrabenmühle statt. Zwischendurch wurden letzte Formalitäten geregelt. Nachmittags baute ich mit Abbadon mein Zelt ab, und wir versuchten es passend einzupacken (oder wie ein gewisser Regor es ausdrückte; „kompakt falten“ *g*). Das stellte sich dank Glutofen-Hitze auf der sonnigen Wiese als ziemlich anstrengend heraus, weshalb wir das Zeug in den Schatten brachten, und dort solange falteten, bis es paßte (hab ich schon erwähnt, dass ich solche Fummelfalterei nicht zu meinen Lieblingsaktivitäten gehört? ;-)).

Heißer Zeltabbau

Glühendheißer Zeltabbau

Als auch das endlich geschafft war, brachten wir unser schwergewichtiges Gepäck nach vorne und unterhielten uns mit den noch anwesenden Besuchern. Schließlich, am späten Nachmittag, kam die Verabschiedung, und ich machte mich mit Grimoire und woodentiger auf den Weg in Richtung Heimat.

Bereit zur Abreise

Bereit zur Abreise

Nach einer Reise über Autobahnen und noch ein relativ kurzes Stück Gleise, kam ich am Abend gegen 21 Uhr zu Hause an, und begann sogleich die Nachbereitung (Fotos, Berichte etc…) dieser erinnerungswürdigen Veranstaltung.

Fazit: Ein klasse Erlebnis, dass ich noch lange aktiv im Gedächnis behalten werde. Auf dass es im Jahr 2010 wieder so wird, oder sogar eine Steigerung erlebt… 🙂

Soulfire Camp 2009-Thread

Autor: Wingman

Schreibe einen Kommentar