Beobachtungen zur Zeitqualität (II)

Es ist mal wieder Zeit für eine (selbstverständlich subjektive) Betrachtung der Zeitqualität…

Die Transformation geht offenbar unaufhaltsam weiter.  Alte, unbewußte Muster werden in die Bewußtheit getrieben, was nicht immer ein bequemer oder angenehmer Prozess ist. Durch die starke Mustertransformation, die unausweichlich Selbstreflektion  erzwingt (da sonst Stagnation), treten anscheinend auch „vakuumartige“ Zustände auf, die neu gefüllt werden wollen. Man merkt es vielerorts in den Communities, und auch im persönlichen Bereich. Sogar alte, jahrelange Bindungen scheinen sich in manchen Fällen zu lösen, um dadurch entstandene Entwicklungsbehinderungen zu entknoten.

Der vielzitierte Wandel findet in der Tat statt, und wird immer stärker spürbar. Aber warscheinlich anders, als es sich Einige vorgestellt haben. Es geht nicht darum, das wir (egal wie schlecht und unreif wir uns verhalten) von Außen in makellose Licht und Liebe™-Wesen verwandelt werden. Tatsächlich sind WIR selbst der Wandel! Niemand kann uns das abnehmen, da es sonst keine Entwicklung gibt, denn Entwicklung geht immer von einem Individuum selbst aus. Selbstreflektion ist der Weg, und das Ziel ist Selbsterkenntnis. Meiner Meinung nach, um uns letztlich immer neu selbst zu erfahren, und daraus völlig neue Perspektiven entwickeln. Der Spruch „Der Weg ist das Ziel“ offenbart dabei seine wahre Essenz.

Soviel wieder mal zur (subjektiven) Betrachtung der Zeitqua(ä)lität. Genießt diese großartige Reise, trotz der Strapazen! Denn große Abenteuer und Strapazen gehören zusammen.

Zeitqualität 2009-Thread

Autor: Wingman

 

Ein Kommentar

  1. Yvannus sagt:

    Nachdem der Wingman hier das Zepter schwingt, mal ein Comment *fg*

    Ich für meinen Teil kann an mir feststellen, dass sich einfach sehr viel getan hat und zwar fernab der offensichtlichen Alltagsdinge. Wie wenn eine neue Kraft oder Energie oder was auch immer plötzlich da wäre. Und diese fühlt sich verdächtig nach „Pack deinen Rucksack und auf gehts ins Abenteuer“ an.

    Ich denke, im Endeffekt haben wir verschiedene Perspektiven vom Sinn und Zweck des Ganzen und wir verfolgen sicherlich auch sehr verschiedene Wege, aber dieses Gefühl DASS etwas passiert, das habe ich auch.

    Ob ich das gut heiße oder ob ich es jedem gönne, das steht auf einem anderen Blatt, aber schließlich arbeite ich ja auch für die ganz andere Seite der Macht

    Gruß,
    Yvannus

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