Tag Archiv für Bewusstsein

Gibt es Bewußtlosigkeit?

Diese Frage mag auf dem ersten Blick seltsam klingen, aber bei näherer Betrachtung eröffnen sich dadurch einige interessante Aspekte bezüglich außerkörperlicher Erfahrungen, Träume und anderer Bewußtseinsphänomene. Ist unser Bewußtsein bei Bewußtlosigkeit wirklich ausgeschaltet, oder ist es einfach nur woanders unterwegs, und wir erinnern uns im Wachzustand nicht daran? Diverse Beobachtungen und Erfahrungsberichte deuten auf die letztere Möglichkeit hin.

Aber wenn es so ist, warum können wir uns im physischen Wachbewußtsein nur so schwer bzw. garnicht daran erinnern? Und was tun wir die ganze Zeit, während eben jenes physische Wachbewußtsein inaktiv ist? Natürlich gibt es den REM-Schlaf mit Träumen (an die sich die meisten Menschen größtenteils nicht erinnern), aber daneben existiert noch der tiefe, traumlose Delta-Schlaf. Und da wird es wirklich interessant…

Zwischen den Traumphasen
Gibt es Bewußtlosigkeit?

Autor: Wingman

Beobachtungen zur Zeitqualität (I)

Hiermit möchte ich mal einen kurzen Abriß über die aktuelle Zeitqualität geben (jedenfalls so, wie sich diese mir momentan subjektiv darbietet):

Generell ist zu beobachten, das sich persönliche Fronten verhärten, wenn es um Grundannahmen geht. Es scheinen sich viele Leute an ihren bisher gelebten Glaubenssätzen und Überzeugungen festzubeißen, und diese wehement zu verteidigen. Das ist vor allem im Bereich der Grenzthemen bzw. alternativer Informationen zu spüren. So klammern sich z.B. selbst ernannte Skeptiker fanatischer den je an ihre Dogmen (teils mit haßerfüllten Reaktionen auf Andersdenkende), und manche ungeerdete Licht & Liebe-Menschen verschwinden noch weiter im rosa Wolkenmeer. Der schmale Grat zwischen diesen beiden Polaritäten scheint noch schmaler geworden zu sein.

Meine Theorie dazu: Es scheint eine starke Polarisierung und Verteidigung von Grundannahmen im Bewußtsein der Menschen stattzufinden. Ich bin der Meinung, das diese starke Polarisierung von Grundannahmen und lange gelebten Glaubenssätzen zu einem Transformationsprozess gehört, bei dem auch alte Muster an die Oberfläche kommen, und reflektiert bzw. transformiert werden wollen. Das löst anscheinend bei vielen Leuten Unischerheit aus, weshalb sich noch stärker an gewohnte Muster geklammert wird, um den Halt nicht zu verlieren.

Zugleich sieht man im Äußeren alte Strukturen und Ordnungen zerbrechen, wie z.B. das Finanzsystem. Möglicherweise sind die äußeren Ereignisse auch ein sich manifestierendes Symptom für den Wandel im Inneren. Das Finanzsystem, mit seinen mathematisch unlösbaren und betrügerischen Strukturen offenbart sich langsam auf der Weltbühne, und auch andere große Dinge werden nach und nach in einem neuen Licht betrachtet. Wie es ein Bekannter von mir kürzlich ausdrückte: Es ist eine „I don’t take no bullshit anymore“-Mentalität.

Es bleibt auf jeden Fall spannend, und ich denke, es wird sehr interessant sein, die Veränderungen als Zeitzeuge mitzuerleben.

Zeitqualität 2009-Thread

Zwei aktuelle Praxisbeispiele für starke Polarisierung:

Diskussion zur Sendung „Hexentalk“ im CROPfm-Forum
Infokrieg – Esoterik – Wissenschaft – Wahrheit

Autor: Wingman

Glaubenssysteme

Das Thema „Glaubenssysteme“ stellt einen wesentlichen Aspekt bei grenzwissenschaftlichen Herangehensweisen dar. Denn die Linie zwischen Glaubenssatz und Wissen ist dort noch viel dünner, als in den auf Empirik basierenden Naturwissenschaften (wo es solche Glaubenssätze idealerweise garnicht geben dürfte, aber sie wird ebenfalls von Menschen betrieben, und Menschen schaffen manchmal Dogmen). Hilfreich ist eine grundlegende Einteilung in konkrete Bewertungskategorien, um ein unbedachtes Vermischen zwischen unmittelbar erlebter Gewißheit, statistischer Warscheinlichkeit, Annahme oder gar Dogma zu verhindern. Denn sowas endet unweigerlich in so genannter „Fast Food“-Esoterik, und hat mit grenzwissenschaftlichem Vorgehen („wissen schaffen“) nicht mehr viel zu tun. Folgendes Dreier-Modell aus den Naturwissenschaften kann meiner Meinung nach auch bei den Grenzwissenschaften ungemein hilfreich sein:

Empirisch: Empirische (wiederholbare) bzw. messbare Erkenntnisse (z.B. physikalische Energieeffekte). Müssen der naturwissenschaftlichen Methodik zur Falsifizierung / Verifizierung standhalten.

Theoretisch: Theoretische Inhalte, die auf verifizierten Erkenntnissen aufbauen, oder statistische Erhebungen (mit gewisser Signifikanz) zu Grunde legen. Letzteres gilt vor allem für Fachgebiete, bei denen keine oder nur unzureichende Empirik erreicht werden kann (z.B. grenzwissenschaftliche Bewußtseinsthemen).

Hypothetisch: Spekulative Inhalte ohne vorherige Grundlagen bzw. ohne Grundlagen, die den empirischen / theoretischen Klassifizierungen entsprechen. Meist anzuwenden bei subjektiven Erfahrungen in Einzelfällen oder bei geringer Stückzahl (statistisch noch nicht signifikant). Ebenso bei Denkansätzen für neue Perspektiven, die noch völlig außerhalb von Herangehensweisen mit vorhandenen Grundlagen ansetzen (z.B. intuitive Ideen).

Neben diesen Einteilungen, die bei einer gemeinsamen Wissensaufbereitung möglichst berücksichtigt werden sollten, gibt es im Grenzbereich noch einen weiteren Bereich, der wiederum in rein empirischen Herangehensweisen keinen Platz findet, aber zur Gewißheitengewinnung bei Grenzthemen (vor allem im Bereich von Bewußtseinsphänomenen) unabdingbar erscheint. Nämlich die Selbsterfahrung.

Der Punkt daran ist folgender: Ein Individuum kann noch so viele übereinstimmende Berichte aus noch so vertrauenswürdiger Quelle hören, oder noch so signifikante Statistiken auswerten; ohne die unmittelbare Selbsterfahrung bleibt es nur ein Glaubenssatz, oder (mit optimaler Neutralität betrachtet) eine weitere hypothetische Möglichkeit in der persönlichen „Kann sein, kann aber auch nicht sein“-Schublade. Nur die unmittelbare Selbsterfahrung mit Verifikation, überführt eine Annahme oder einen Glaubenssatz in eine Gewißheit.

Eine Verifikation kann beispielsweise so aussehen, das man in einem anderen Bewußtseinszustand Informationen enthält, die man nicht hätte wissen können, welche sich dann aber später als korrekt herausstellen (z.B. das Sehen von Orten in AKEn, die man erst später physisch erlebt und verifiziert). Dadurch wäre die Gewißheit entstanden, das es sich z.B. nicht um sowas wie  fehlinterpretierte Sinneseindrücke bzw. Halluzinationen handelte (stark vereinfachtes Beispiel – in der Praxis gestalten sich Verifikationsketten oft deutlich komplexer).

Denkt man dieses Thema konsequent weiter, gelangt man irgendwann zu der berühmt-berüchtigten „Gedanken erschaffen die Realität“-Sache. Dieses übergreifende, und scheinbar auch oft falsch verstandene Konzept, führt zu wirklich interessanten Überlegungen. Zum Beispiel die Auswirkungen persönlicher Glaubenssätze auf die Realitätsgestaltung in entsprechend formbaren, nicht-physischen Ebenen. Himmel und Höllen für jeden Geschmack? Folgt dem Link…

Diskussion zum Thema „Glaubenssysteme“

Autor: Wingman