Astralreiseübung stagniert an einem bestimmten Punkt

 
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martin
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BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 14:09    Titel: Astralreiseübung stagniert an einem bestimmten Punkt Antworten mit Zitat

Hallo!
Bei meinen Übungen mache ich folgendes:

Zunächst entspanne ich körperlich bis ich merke daß ich einschlafe. Dann entspanne ich geistig, ich denke an nichts, stelle mir nichts vor und schweige gedanklich - der Geist wird auf null runtergefahren. Wenn dann die ersten hypnagenen Bilder auftreten konzentriere ich mich auf die Affirmation "Ich schwebe im Raum" (Der Geist braucht ja eine Anweisung), und visualisiere die Vorstellung einer grellweißen Energiekugel, die langsam emporsteigt, um dann im Raum umherzuschweben.
Das Problem bei alledem:
Ich verliere den Gedanken, und plötzlich sind andere schöne oder interessante Sachen da. Das bedeutet, die Konzentration geht flöten. Dabei habe ich mir schon geholfen, indem ich mich mit einem energischen "reiß´Dich zusammen" zur Ordnung gerufen habe. Das ging eine Zeitlang gut, bis zum nächsten Aussetzer.
Nun heißt es in einem Fachbuch, daß man sich auf die Erinnerungen konzentrieren soll, um das Bewußtsein vom Körper wegzulenken. Der soll ja einschlafen, während der Geist wachbleibt. Okay, soweit klar.
Im günstigsten Fall komme ich zum Pfeifen und zum Schwindel, dann bricht es ab.
Hinzu kommt, daß ich nicht tief genug einschlafe, oder aber, ich traue mich nicht so recht. Ich fürchte die kontrolle zu verlieren und einfach einzuschlafen.
Andererseits aber kann ich sagen: "Na und? Dann eben nochmal".
Ich weiß, daß ich mich "einfach fallen lassen" kann - aber ich fürchte, wie gesagt, den Kontrollverlust.
Wer weiß Rat, oder hat ein paar Tricks auf Lager?

Danke im Voraus
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Surflamy
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BeitragVerfasst am: 01.06.2018, 20:17    Titel: Re: Astralreiseübung stagniert an einem bestimmten Punkt Antworten mit Zitat

martin hat Folgendes geschrieben:

Das Problem bei alledem:
Ich verliere den Gedanken, und plötzlich sind andere schöne oder interessante Sachen da. Das bedeutet, die Konzentration geht flöten.


Wenn du komplett deinen Geist leerst & nichts tust, leitest du den normalen Einschlafprozess ein. Teil dieses Einschlafprozesses ist es, das irgendwann Hypnogene Bilder auftauchen. Bleibst du von diesem Moment an dann weiterhin passiv / unbewusst, werden die Hypnogenen Bilder immer stärker. Oft ist es so das die Hypnogenen Bilder zunächst nur kurze "Bildfetzen" (oder auch Töne etc.) sind die dann aber immer stärker werden und auch an Zeitlicher länge gewinnen. Sie bauen sich dann immer mehr aus und werden dann irgendwann zu einem Traum. Das "Problem" dabei ist jedoch, das man dabei eben unbewusst wird wenn man diesen Prozess komplett sich selbst überlässt. Genau so, wie es auch beim normalen einschlafen der Fall ist. Irgendwann bist du eben so unbewusst, das der Prozess von selbst abläuft & die Bilder quasi von alleine agieren ohne das du darauf großartig einen Einfluss hast (da du zu unbewusst bist).

martin hat Folgendes geschrieben:

Wer weiß Rat, oder hat ein paar Tricks auf Lager?


Wenn es dir schon relativ leicht möglich ist in den Zustand zu kommen bei dem Hypnogene Bilder auftauchen, würde ich dir folgendes empfehlen..

1) Warte bis die Hypnogenen Bilder auftauchen & eine gewisse Stärke & Zeitliche Länge erreicht haben. Warte hier aber nicht all zu lange & beobachte die Hypnogenen Bilder passiv (ohne dich von ihnen in einen unbewussten zustand reinziehen zu lassen).

2) Wenn du merkst "wenn ich jetzt weiter mache, dann werde ich zu sehr unbewusst", konzentriere dich auf das Gefühl das dir dein Physischer Körper vermittelt. Das Gefühl deiner Bettdecke auf deinem Körper, dein Atem, wie sich deine Gliedmaßen anfühlen.. fühle einfach mal in dein Körper hinein und nehme ihn wahr. Wie fühlt er sich an? Was tut er? Auch kannst du dich dabei dann auf dein Atem konzentrieren. Dabei solltest du dann versuchen ein bisschen "klar" zu werden und nicht mehr so sehr in diesem typischen "drüben döszustand" zu bleiben wo du jeden Moment die Bewusstheit verlierst. Dies erreichst du sehr gut mit der Konzentration auf dein Körper (siehe oben), oder auch zb indem du dir ein inneres Bild vorstellst oder etwas ähnliches machst das deine Aufmerksamkeit benötigt. Quasi nicht mehr nur passiv daliegen und dösen, sondern aktiv dich beschäftigen. Du könntest hier vielleicht versuchen in deiner Vorstellung ein Bild zu zeichnen, dich auf das konzentrieren was du wahrnimmst (Körperwahrnehmung, Hypnogene Bilder ansich, oder andere Wahrehmungen die in dem Moment vorhanden sind.. zb Gefühle oder Geräusche wie dein Herzschlag o.ä).

3) Wenn du dich nun einige Minuten wieder "gefangen" hast, lässt du die aktive Beschäftigung wieder sein und döst wieder ein bisschen so wie du es bei Schritt 1 getan hast. Lasse dich nun einfach ein bisschen tiefer sinken so das du wieder die Hypnogenen Bilder wahrnimmst. Du wirst merken das diese nun wieder beginnen stärker zu werden.


Und diesen Ablauf wiederholst du einfach immer wieder.. tiefer sinken lassen, kurz dich fangen & wieder "bewusst machen", dann wieder tiefer sinken lassen.. und das so lange bis du irgendwann tief genug bist.

Das wichtige bei diesem Prozess ist es ein Gleichgewicht zwischen "kontrollieren und loslassen" zu finden. Wenn du 100% alles kontrollieren willst was geschieht und nicht loslassen kannst, sinkst du nicht tiefer in den Zustand in den du möchtest.. lässt du dich aber zu sehr fallen und lässt komplett die Kontrolle los, sinkst du zu schnell & tief in den Zustand und verlierst die Kontrolle (= Unbewusster Schlaf). Damit du die Kontrolle behälst aber gleichzeitig tiefer sinkst, musst du das ganze Schrittweise üben. Immer ein bisschen tiefer sinken lassen, aber nie so sehr tief das du die Kontrolle verlierst. Du machst quasi immer kleine Schritte und übst dieses "bewusst sinken lassen". Als ob du tauchen würdest.. du sinkst bei jedem Tauchgang etwas tiefer und machst dich mit dieser Tiefe bekannt und tauchst nicht direkt extrem tief nach unten.

Das ist eben etwas das du üben musst.. das ist die Kunst bei dem ganzen Winken

grüße
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martin
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BeitragVerfasst am: 02.06.2018, 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den wertvollen Rat.
So etwas ähnliches habe ich schon gemacht, aber weniger exakt: wenn die hypnogenen Bilder auftauchten habe ich sofort die Affirmation gegeben, OHNE den Zustand zu vertiefen. Ich hatte Angst einfach einzuschlafen, und wollte mich so abfangen.
Als nächstes habe ich die Konzentration völlig sacken lassen, da ich meinte, die Anstrengung würde extrem stören. Dann ging es wieder weiter mit dem Wechselspiel.

Oder völlig anders: nach der körperlichen Entspannung SOFORT die Affirmation und die Visualisierung gegeben, ohne die geistige Entspannung abzuwarten. Das ging noch am ehesten zu den Symptomen, aber ich weiß nicht ob das richtig war.

Irgendwie fühlte ich mich wach, spürte aber nicht mehr die Matratze unter mir und wußte nicht, ob ich schlief. Und bei alledem das Gefühl, aus dem Körper hinauszudrängen. Als der Wecker bimmelte erwachte ich und wußte daß ich gerade eben geschlafen hatte. Seltsam.

Ich muß also nur den richtigen Punkt bei den hypnogenen Bildern abpassen.

In der Fachliteratur wird ja oft davon berichtet, daß hier die Gefahr einfach einzuschlafen besonders hoch sei. Vielleicht kann ich mit dem Wechselspiel das Problem überlisten?

Nun hast Du auch dazu geraten mich auf den Körper zu konzentrieren, wie sich z.B die Bettdecke anfühlt, was der Körper so macht, o.ä.

Im "Astralreise Algorithmus" von Andreas Schwarz schreibt er bei den möglichen Problemen von Konzentrationsstörungen, und rät dazu die Konzentration auf Erinnerungen zu legen.
Ich denke mir, es geht ihm hierbei darum, die Aufmerksamkeit vom Körper derart wegzulenken, daß er völlig ignoriert wird.
Erinnerungen an die Gerüche, die Empfindungen, wie es sich anfühlt - nur weg von den körperlichen Sinneseindrücken.

Auch dies ist ein wertvoller Tip, und irgendwann werde ich mich "astralisieren".
Gute Idee!

Dankeschön Smilie
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Surflamy
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BeitragVerfasst am: 02.06.2018, 21:19    Titel: Antworten mit Zitat

martin hat Folgendes geschrieben:

Als nächstes habe ich die Konzentration völlig sacken lassen, da ich meinte, die Anstrengung würde extrem stören. Dann ging es wieder weiter mit dem Wechselspiel.


Konzentration ansich (wenn sie zu stark ist / wird), stört ja auch bzw hindert dich daran tiefer zu sinken und kann dich sogar wieder komplett raus bringen.

martin hat Folgendes geschrieben:

Oder völlig anders: nach der körperlichen Entspannung SOFORT die Affirmation und die Visualisierung gegeben, ohne die geistige Entspannung abzuwarten. Das ging noch am ehesten zu den Symptomen, aber ich weiß nicht ob das richtig war.


Frage - ist Astralreisen Algorythmus das einzige Buch das du bisher zum Thema gelesen hast? Ich habe mir jetzt mal vorhin das Buch besorgt & lese mal rein.. dann kann ich dir da genaueres sagen. Das Buch scheint halt sehr kompliziert aufgebaut zu sein & das Astralreisen in einen bestimmten fest definierten Ablauf zu quetschen.. da muss ich später aber erstmal genauer reinlesen um dir dazu genaueres sagen zu können.

martin hat Folgendes geschrieben:

Ich muß also nur den richtigen Punkt bei den hypnogenen Bildern abpassen.


Aus meiner Erfahrung kann ich halt folgendes sagen..
Wenn die Hypnogenen Bilder noch sehr schwach sind und so wirken als wären sie lediglich 2d Filme / Bilder die vor deinem geistigen Auge ablaufen, sind die Hypnogenen Bilder noch zu schwach um mit ihnen was anfangen zu können. Wenn du in diesem Zustand bist, solltest du das ganze weiter vertiefen / warten bis die Hypnogenen Bilder stärker sind.
Wenn du anfängst Geräusche zu hören, vielleicht Dinge direkt so siehst als wären sie mit dir im Raum (Lichtblitze & andere Lichtpähnomene, du kannst plötzlich durch deine Augenlider schauen als ob sie offen wären, usw).. und du vllt sogar Dinge wie Vibrationen o.ä fühlst ist es "perfekt". Beispielweise hatte ich in diesem Zustand mal gefühlt wie gefühlt 20 Hände die sehr warm waren und sich wie energie anfühlten meinen gesamten Körper "betatscht" hatten als ob sie Energiearbeit an meinem Körper vollrichten würden und ähnliches. Wenn du quasi soweit bist das solche starken Gefühle / Wahrnehmungen auftauchen die echt auf dich wirken als wären sie real.. also keine Visualisierung.. dann bist du eigendlich im richtigen Zustand. Dann reicht es grundsätzlich einfach eine der gängigen Ausstiegsmethoden zu nutzen und du bist "aus deinem Körper". Beispielweise kannst du dir vorstellen an einer Leiter hochzusteigen, emporzuschweben, dir einen Helfer vorstellen der dich aus deinem Körper hebt, dir vorstellen das du durch dein Bett nach unten sinkst o.ä.. eben das womit du am besten klar kommst & dich am wohlsten fühlst.

Ziel beim ganzen ist es einfach die Hypnogenen Wahnehmungen auf eine gewisse Intensität zu bringen und dann eine der gängigen Ausstiegsmethoden zu nutzen. Einfach ausgedrückt Smilie



martin hat Folgendes geschrieben:

In der Fachliteratur wird ja oft davon berichtet, daß hier die Gefahr einfach einzuschlafen besonders hoch sei.


Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.. manche Menschen schlafen enorm schnell ein, andere hingegen nicht. Das musst du ausprobieren wie es bei dir so ist ^^

martin hat Folgendes geschrieben:

Nun hast Du auch dazu geraten mich auf den Körper zu konzentrieren, wie sich z.B die Bettdecke anfühlt, was der Körper so macht, o.ä.


Ja, eben als "zwischenschritt" um dein Bewusstsein "zu sammeln" damit du nicht all zu schnell abdriftest. Wenn du dich komplett fallen lässt (quasi komplett die Kontrolle abgibst und nichts mehr denkst usw).. dann verlierst du irgendwann dein Bewusstsein und schläfst ein. Damit dies nicht geschieht, ist das konzentrieren auf den Körper ganz gut - zumindestens meine Erfahrung. In dem Moment wirst du ohnehin schon sehr entspannt sein so das es dir auch relativ leicht fallen wird deine Wahrnehmung wieder weg vom Körper zu richten.


martin hat Folgendes geschrieben:

Im "Astralreise Algorithmus" von Andreas Schwarz schreibt er bei den möglichen Problemen von Konzentrationsstörungen, und rät dazu die Konzentration auf Erinnerungen zu legen.


Das ist natürlich eine gute Alternative zum visualisieren eines Fantasieortes, eines Musikstücks im Kopf o.ä Dingen^^ Das ist aber halt nur eine Technik von vielen die man anwenden kann.

martin hat Folgendes geschrieben:

Ich denke mir, es geht ihm hierbei darum, die Aufmerksamkeit vom Körper derart wegzulenken, daß er völlig ignoriert wird.


Jupp.

Eine Astralreise entsteht (imho) quasi dann, wenn du deine Wahrnehmung komplett weg vom Körper verlagern kannst & gleichzeitig in einem tiefen Entspannungszustand bist. Durch die Körperliche Entspannung erleichterst du es dir quasi dich auf was anderes zu konzentrieren als dein Physischen Körper. Würde dein Physischer Körper z.b ständig jucken oder dir das Gefühl von unwohlsein vermitteln, würde es dir schwer fallen von dieser Wahrnehmung wegzukommen Mental. Deshalb versuchst du deinen Körper soweit zu entspannen, das er quasi nicht mehr stört. Und dann richtest du deine Wahrnehmung auf andere Dinge bis du soweit in einem Bewusstseinszustand bist das du mit deinem Bewusstsein quasi "vom Körper abgekoppelt" bist.

Stell dir vor du hast einen Mückenstich.. er juckt fürchterlich. Und dann sagt dir jemand "Es ist doch einfach, ignorier das jucken doch einfach!".. -> das wird dir enorm schwer fallen Winken Und dein Physischer Körper sendet eben zig "Signale" an dein Bewusstsein wie z.b "diese Körperposition ist unbequem" oder "Ich muss auf Toilette!" usw.. all diese "Störsignale" lenken dich immer wieder mit deinem Fokus auf dein Physischen Körper & stören dich deshalb. Deshalb heißts ja auch oft das man aufs Klo gehen soll vor dem Üben, das Handy / Telefon ausschalten usw.. damit man den Kopf frei hat & nicht abgelenkt wird.

grüße
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martin
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BeitragVerfasst am: 03.06.2018, 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Bei den Büchern habe ich außerdem noch "out of body" (William Bulman). Hier beschreibt er sozusagen alles sehr ausführlich, und am Rande seine Arbeitstechnik.
Beim Astralreisealgorithmus von Herrn Schwarz habe ich persönlich den Eindruck, es ist detailliert und leicht verständlich, genau richtig für Anfänger.

Ja, und mein Fehler war es, sofort in die Konzentration zu springen, wenn sich der hypnogene Zustand anschleicht. Dabei stören die körperlichen Sinneseindrücke ja noch die Konzentration. Andererseits habe ich mich derart auf die Affirmation und die Visualisierung konzentriert, daß ich dann doch die Austrittssymptome gespürt habe. Das ist aber dann abgebrochen.
Vielleicht, weil ich zu voreilig war? es könnte auch sein, daß die Körpereindrücke des vorschnellen konzentrierens zum Abbruch der Symptome geführt haben.
Ich habe nun begriffen, warum ich den Körper FAST(!) einschlafen lassen soll. also so, daß ich "gerade noch so" die konzentration halten kann.
Hier liegt der Hund begraben, nachdem er den springenden Punkt geschluckt hat! Smilie

Sicher werde ich irgendwann zu den Sternen reisen Smilie
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Ramsay Bolton
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BeitragVerfasst am: 19.06.2018, 11:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ja, und mein Fehler war es, sofort in die Konzentration zu springen, wenn sich der hypnogene Zustand anschleicht. Dabei stören die körperlichen Sinneseindrücke ja noch die Konzentration.


Das sag' ich ja immer. Wenn man den "flow" unterbricht, unterbricht man die Verschiebung des Bewusstseins. "Konzentration" ist an der Stelle sowieso nicht unbedingt Zielführend. Um das Bewusstsein nicht zu verlieren, kann man auch unbeteiligter Beobachter sein. Einfach mal "im Hintergrund gammeln" während das Hirn wieder mal der Meinung ist irgendwelche Bilder und Sounds werfen zu müssen. xD
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Surflamy
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BeitragVerfasst am: 19.06.2018, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ramsay Bolton hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Ja, und mein Fehler war es, sofort in die Konzentration zu springen, wenn sich der hypnogene Zustand anschleicht. Dabei stören die körperlichen Sinneseindrücke ja noch die Konzentration.


Das sag' ich ja immer. Wenn man den "flow" unterbricht, unterbricht man die Verschiebung des Bewusstseins. "Konzentration" ist an der Stelle sowieso nicht unbedingt Zielführend. Um das Bewusstsein nicht zu verlieren, kann man auch unbeteiligter Beobachter sein. Einfach mal "im Hintergrund gammeln" während das Hirn wieder mal der Meinung ist irgendwelche Bilder und Sounds werfen zu müssen. xD


Da ist dann halt das Risiko hoch das man entweder

A) Sich durch einen "BOOM Sound" / sonstigem wie z.b einem plötzlich auftauchendem Gesicht das einem mitten ins Gesicht schreit tierisch erschreckt und dann aus dem Zustand fällt vor schreck

ODER

B) Man wegdöst

Besonders B scheint bei Menschen die sehr einfach einschlafen können sehr häufig zu passieren wenn sie zu sehr in den "Hintergrund treten" - Jedenfalls meine Erfahrung damit^^
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Ramsay Bolton
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BeitragVerfasst am: 20.06.2018, 17:25    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Da ist dann halt das Risiko hoch das man entweder

A) Sich durch einen "BOOM Sound" / sonstigem wie z.b einem plötzlich auftauchendem Gesicht das einem mitten ins Gesicht schreit tierisch erschreckt und dann aus dem Zustand fällt vor schreck


Auftauchende Fratzen habe ich persönlich bisher hauptsächlich während Hypnagogie beobachten können, die mir auch wirklich Angst gemacht haben. Bei tieferen Bewusstseinszuständen war das - und ich kann sogar "ausschließlich der Fall" sagen, wenn ich mich "wehrte".
Laut meiner Erfahrung kann man diese Hypnagogenbilder nicht beeinflussen. Sonderlich oft habe ich die auch kaum. Aber wenn Sie kommen, dann richtig.

Ich sage ja auch nicht, dass man zwingend unbeteiligter Beobachter sein sollte. Man kann bei sich aufbauenden Bildern (bei Sounds geht es leider nicht, weil es dann die Schwingungen sind, die nunmal diese Sounds produzieren) versuchen Sie zumindest leicht zu beeinflussen und merkt man, dass das durchaus möglich ist bzw. Routine wird, bekommt man mehr Sicherheit. - tiefer als Hypnagogie , da wo die Schlafparalyse vollkommen "dominant" ist.

Zitat:


B) Man wegdöst

Besonders B scheint bei Menschen die sehr einfach einschlafen können sehr häufig zu passieren wenn sie zu sehr in den "Hintergrund treten" - Jedenfalls meine Erfahrung damit^^


"In den Hintergrund" zu treten, passiert ja automatisch jede Nacht. Mit "Beobachten" meine ich, sich auch bewusst darüber zu sein, dass man gerade Beobachter ist. Sich separieren, aber bewusst....
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delf1980
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BeitragVerfasst am: 23.06.2018, 20:09    Titel: Antworten mit Zitat

@martin
Kann da Sury nur beipflichten. Zuviel Konzentration unterbricht den "Flow". Zuwenig davon und du döst weg. Den Zustand den du beschrieben hast, als der Wecker klingelte ist genau das was du suchst. Lass dich aber von den sensorischen Eindrücken nicht täuschen. Während der Schlafparalyse hast du das Gefühl dich bewegen zu können. Es ist aber nur ein sensorischer Eindruck. In Wahrheit bewegst du dich keinen einzige Millimeter. Du hast nur das Gefühl dich bewegen zu können. Ultrasexy ist natürlich wenn du wahr nehmen kannst, dass da keine Matratze mehr ist. Das Glück war mir noch nie gegönnt. Im Gegenteil. Ich habe eher das Gefühl, dass mich "etwas" volles Rohr in die Matratze presst und diese hart wie Stein wird. Erst wenn ich dann meinen Körper verlasse, was sich genauso anfühlt als ob ich im Körper stecke, legen sich diese sensorischen Eindrücke. Habe es aber auch schon erlebt, dass ich das Gefühl hatte zu erfrieren (eigentlich meistens) und mich dann "etwas" versucht aus dem Körper zu reissen. Mit brachialer Gewalt. Manchmal schüttelt mich das dermassen durch, dass mir schlecht wird. Allerdings ist diesem "etwas" noch nie gelungen mich vollständig raus zu zerren. Mein Kopf bleibt immer an Ort und Stelle, bis ich nachgebe. Gebe ich hingegen nach, schleudert es mich quer durchs ganze Land bis ich die Orientierung finde und irgendwo in der Luft schwebend zum Stillstand komme. Das ist sehr beängstigend.

Sei dir folgenden Tatsachen stets bewusst: DU hast die alleinige Kontrolle. Auch wenn du sie kurzfristig aufgibst, so kannst du JEDERZEIT die Kontrolle wieder erlangen. DU und niemand sonst beherrscht dich. Während des Einschlafens, kannst du Rechenaufgaben lösen. Simple aber logische Denkmuster helfen dir den Körper zum Einschlafen zu bringen, während dein Geist wach bleibt. Es braucht ca 20 Minuten Bewegungslosigkeit, damit dein Körper pennt. Ich habe ein Wecker mit einem einfachen Piepton wenn die 20 Minuten um sind. Es piept genau 1x und ich stehe auf während mein Körper pennt. Es fühlt sich dann genauso an als ob ich tatsächlich aufstehen würde. Lass dich nicht von den sensorischen Eindrücken täuschen Winken

Viel Glück und gutes Gelingen Smilie

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martin
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BeitragVerfasst am: 26.06.2018, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe Surflamies Rat befolgt und die Affirmation ERST DANN gegeben, als der hypnagoge Zustand deutlicher wurde, kurz vorm Wegdriften.

Plötzlich hörte ich ein lautes Pfeifen, mir wurde schwindelig, es kribbelte und ich drängte aus meinem Körper hinaus.
Dabei gab ich weiterhin die Affirmation meinen Körper zu verlassen - dann brach es ab.

Nun überlege ich wie nah ich am Austritt war, wie wenig noch gefehlt hat?
Dann ist mir eingefallen daß es vielleicht gelungen wäre, wenn ich mich einfach "hätte fallen lassen"?

Bei all den Übungen tritt immer wieder das Pfeifen und der Schwindel auf, und auch das Gefühl hinauszudrängen. Gelegentlich spüre ich dann nicht mehr die Matratze unter mir, und die Sinne werden taub.

Nunja - wie nah war ich am Austritt, und was wäre richtig gewesen?
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BeitragVerfasst am: 27.06.2018, 09:30    Titel: Antworten mit Zitat

martin hat Folgendes geschrieben:


Nunja - wie nah war ich am Austritt, und was wäre richtig gewesen?


Das kann Dir niemand mit Gewissheit beantworten.
Mal funktioniert das eine mal das andere besser. "Richtig" gibts da nicht wirklich, außer "probier einfach weiter".
Oft sinds Details. Ich hab zB irgendwann gemerkt, daß sich meine Erfolgschance ums x-fache erhöht, wenn ich meinen Mund leicht geöffnet halte. Dafür hab ich 5 Jahre gebraucht das zu bemerken.
Andere kommen irgendwann drauf, daß seitlich-liegen entgegen aller Wahrscheinlichkeit für sie speziell besser geeignet ist.
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Ramsay Bolton
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BeitragVerfasst am: 27.06.2018, 14:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Plötzlich hörte ich ein lautes Pfeifen, mir wurde schwindelig, es kribbelte und ich drängte aus meinem Körper hinaus.
Dabei gab ich weiterhin die Affirmation meinen Körper zu verlassen - dann brach es ab.


D.h. du warst draußen? Konntest du sehen oder warst du blind? Hast du etwas gesehen? Das ist wichtig. Denn wenn du vielleicht etwas gesehen hast, dass dir Angst macht, erklärt das auch den plötzlichen Abbruch.
Manchmal dauert es auch ein Weilchen bis man sehen kann. Auch das Entfernen vom Körper kann erstmal Angst machen, bis es vertraut wird.
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BeitragVerfasst am: 27.06.2018, 19:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ramsay Bolton hat Folgendes geschrieben:
Plötzlich hörte ich ein lautes Pfeifen, mir wurde schwindelig, es kribbelte und ich drängte aus meinem Körper hinaus.
Dabei gab ich weiterhin die Affirmation meinen Körper zu verlassen - dann brach es ab.

D.h. du warst draußen? Konntest du sehen oder warst du blind? Hast du etwas gesehen? Das ist wichtig. Denn wenn du vielleicht etwas gesehen hast, dass dir Angst macht, erklärt das auch den plötzlichen Abbruch.
Manchmal dauert es auch ein Weilchen bis man sehen kann. Auch das Entfernen vom Körper kann erstmal Angst machen, bis es vertraut wird.[/quote]


STOOOP!!!
Nein! Ich war NICHT(!) draußen! Du mußt genau lesen!
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BeitragVerfasst am: 29.06.2018, 00:46    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
STOOOP!!!
Nein! Ich war NICHT(!) draußen! Du mußt genau lesen!


Ja gut ich meine "und ich drängte aus meinem Körper hinaus. " klingt als hättest du dich aus dem Körper hinaus gedrängt. Anyway.... Ein Missverständnis.
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