Theorie einer szientistischen/wissenschaftlichen Magie
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tRife
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BeitragVerfasst am: 08.07.2016, 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

Ich verstehe. Danke für die Antwort! Smilie
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Sigrun
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BeitragVerfasst am: 08.07.2016, 12:03    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für deine Antworten. Sie klingen sehr sachlich, logisch und durchdacht, wie im Lehrbuch.
Man erkennt auch die Bildung durch die Systeme dahinter, auf die ich hinaus wollte - diese haben dich gelehrt dich auszudrücken und darzustellen - gratuliere!
Aber du stellst mit deinen Worten nicht dich dar, sondern Ideen die ich schon 1000x gehört habe. Das Gefühl zur Meditation, zum Kontakt mit Wesen, zur Mystik, zum Träumen und zum Kommunizieren fehlt einfach völlig.
Ich bin kein großer Meister, auch kein kleiner, aber ich hab ein gutes Bauchgefühl und meditiere für mich sehr erfolgreich (im Sinne von erledigend) über Dinge, Menschen und die Welt.
Ich ermeditiere zu dir Kälte und zu der Loge lustigerweise (Überraschungen gibt es immer) Tod/Versinken und hatte üble symbolische Träume = nicht gut.
Damit möchte ich dich nicht beleidigen oder bösartig sein, aber ich möchte dir meine minimum unterbewusste Meinung, wenn ich schon eine habe auch gerne mitteilen, weil Sie meine Antworten natürlich färbt.
Es kann sein, dass das sehr schlechte Gefühl auch nicht von dir ausgeht, sondern von All dem Hinter dir, aber es ist da.
Wenn man sich in einer Hierarchie befindet und groß hinaus will (blaue Logen -> rote Logen, Pyramidengrade - erzähl mir doch nicht alle wären gleich bitte Winken ist man im System selbst gefangen, welches von Innen richtig erscheinen muss.
Das heißt du kannst vielleicht gar nicht verstehen, warum ich schon wieder so drauf bin weil von deiner Seite her alles Frieden, Toleranz und Brüderlichkeit ist und du auch wirklich sachlich warst - in dem Punkt steht mein Gefühl über der Logik, tut mir leid - sehr unhermetisch Smilie

Zitat:
Ganz am Anfang habe ich viele magische Werke gelesen, die mehr oder weniger aus dem "New-Age" Bereich kommen (PDFs) und mich durch viele Webseiten gestöbert, allerdings mit einem naiven Verhalten, was das anbelangt, da vieles, was ich gelesen habe, mit der okkulten Magie wenig bis gar nichts zu tun hatte. Aus meiner Dummheit konnte ich
schließlich lernen, aber das Gemüt und meine Praxis blieben zu dem Zeitpunkt noch ungerührt und das war ein Fehler. Erst etwas später, habe ich einige magische Systeme auch praktisch durchgeführt. Darunter Systeme aus der magia naturalis (Naturmagie; Wesensbeschwörung, fast völliger Verzicht auf irgendwelche Systeme, Werkzeuge und fast vollständiger Verlass auf das innere Gefühl, usw.), dann Crowley und später chaosmagische Systeme wie die von Caroll (Liber Null, Psychonautik, etc.), wobei ich von letzteren beiden zwar praktisch was gewinnen konnte es sich auf Dauer allerdings nicht als heilsam und als krankhaft herausstellte. Dann kam ich schließlich zu Bardon, der für mich, was die Praxis betrifft, am wertvollsten ist und mir auch die Möglichkeit gab eine harmonische Schulung anzustreben, die ich bei den chaosmagischen Ansätzen nicht vorfinden konnte.

Das klingt nach jahrelanger Arbeit. Darf ich einen Zeitraum erfragen?
Ernsthaft betrieben würde das bei mir 20 Jahre dauern, aber vielleicht funktioniere ich da langsamer ^^
Oder was verstehst du unter "System praktisch durchführen" beispielhaft?
Ich habe mehrere Autoren gelesen und sicher mehrere Dinge aus Büchern ausprobiert aber behaupte deswegen nicht ein System durchgeführt zu haben. Weißt du was "magisches System" bedeutet? Sich daran zu halten und den Weg laut Anleitung zu gehen. Tut man das nicht kann man wirklich nicht behaupten es praktisch erfasst zu haben - ich bin auch fürs Wechseln, brüste mich aber dann nicht mit der praktischen Erfassung oder Durcharbeitung dieser Lehre.

Zitat:
Und natürlich ist die Erfahrung selbst aber immer noch der höchste Nährwert als die Beschreibungen dieser Wesenheiten aus Lektüren und Büchern.

Wesenheiten hier, Beschwörung da. Trotzdem kein erkennbares Gefühl dazu, bei deinen Antworten stimmt irgendwas nicht.
Entweder vom zeitlichen Rahmen her, denn wir unterliegen alle der Zeit, die Praxis nunmal braucht, oder du schummelst Erfahrung rein die du einfach noch nicht hast, oder du hast eine Maske, die einfach nicht gut sitzt.

Die Frage musst du mir nicht beantworten, sondern nur ehrlich zu dir selbst sein - wurde der Schleier wirklich für dich gelüftet oder wünscht du es dir einfach noch und in Wirklichkeit ist alles "schleirig"?

Ich sehe viel Kontrolle bei dir und keine "Liebe zur Magie/Mystik".
Rokodou ist sauer weil ihm das Thema wichtig ist = echte Gefühle zur Materie.
Philosophie ist keine Emotion und Sie ist daher so wenig wert, weil Sie einzig allein zur Erschaffung von Illusion und Kontrolle im Schleier dient.
Verstandesmäßiges Erfassen, Selbstbeherrschung und Denken allein folgt einem gefährlichen Pfad, für den die Freimaurer traditionell schon stehen.
Eine rein sachliche philosophische Diskussion über Mystik oder Magie bringt mir und dir letztendlich soviel wie eine Auswertungsewigkeit mit einem maurerischen Roboter der alle 0/1 Fehler des Programmes Welt mit mir zusammen durchgeht.
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Zuka
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BeitragVerfasst am: 03.08.2016, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

--- Von Zuka gelöscht ---

EDIT:
Ich reserviere das Mal für einen Text zur szientistischen Magie in der Zukunft (Begriffsfixierung, Erkenntnishorizont und Technik), sobald ich wieder Zeit dafür habe.
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Sigrun
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BeitragVerfasst am: 03.08.2016, 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich zitiere mal von deiner Seite:
"Man kann mir per E-Mail eine Anfrage schicken, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, dass du angenommen wirst. Wie genau ich dich prüfe, muss ich nicht näher erläutern. Merke dir einfach: Du wirst angenommen oder nicht."

Lehrt Kant auch irgendwo, was das Ego ist und wie es einen zu Höhenflügen der seltsamsten Natur anregen kann?
Oder hast du bei deinen magischen Arbeiten oder Schriften die Hod Sphäre in irgendeiner Weise bearbeitet?
Ich frage deshalb so blöd, weil das doch nicht dein Ernst sein kann. Dieser Hochmut hat gar nichts mit deinem Alter zu tun, also fühle dich bitte nicht deshalb angegriffen.
Ich wollte auch dein Werk einer eingehenden visiönären Prüfung unterziehen, aber leider scheint es nicht mehr online zu sein. Die Änderung der kleinen A.A.S.R. Unwahrheit am Ende kann doch nicht ewig dauern ^^ oder ist das Skript jetzt nur mehr für Geprüfte und Auserwählte verfügbar?
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Zuka
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BeitragVerfasst am: 03.08.2016, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Sigrun hat Folgendes geschrieben:

Ich wollte auch dein Werk einer eingehenden visiönären Prüfung unterziehen, aber leider scheint es nicht mehr online zu sein. [...] ist das Skript jetzt nur mehr für Geprüfte und Auserwählte verfügbar?


Hallo, Sigrun.
Habe ich schon erklärt auf S.2 (2x Mal) :
Zuka hat Folgendes geschrieben:
[...] dieses habe ich hier vorgestellt bzw. aber vorzeitig zurückgezogen, da ich doch ethische Bedenken habe, dass das darin beschriebene missbraucht werden könnte und behalte mein Werk zur Zeit für diejenigen auf, die damit auch wirklich was praktisch anzufangen wissen und bereit sind sich auch ethisch/moralisch zu schulen, also die Seele zu üben, was eine große Anzahl an Magieliteratur vernachlässigt (außer Bardon und bestimmt einigen anderen, die ich noch nicht kenne)
(Link: http://www.thetawaves.info/forum//v....ethische%20Bedenken#13872)

Zuka hat Folgendes geschrieben:
Wer immernoch daran interessiert ist, kann mich gerne anfragen, denn das Werk habe ich aufgrund von ethischen Bedenken (habe ich ja schon oben bei meiner Antwort zu Sigruns Beitrag erklärt) vorerst zurückgezogen und es scheint ja ohnehin hier niemanden großartig zu interessieren [...]
(Link: http://www.thetawaves.info/forum//v....thischen%20Bedenken#13878)

Ich habe dir die Links noch dazu gegeben und die entsprechenden Stellen markiert, damit man es leichter finden kann. Im übrigen sei erwähnt, dass ich das Werk (wie auch im Beitrag angemerkt) auch rausgenommen habe, da das Interesse daran recht gering zu sein scheint, weshalb es klüger ist es vorerst nur für die Leute vorzubehalten, die sich entsprechend mit Kant auseinandergesetzt haben und gleichzeitig auf dem Gebiet der Magie praktisch bewandert sind und daher auch eine naturwissenschaftliche Magie anstreben.

Sigrun hat Folgendes geschrieben:
Die Änderung der kleinen A.A.S.R. Unwahrheit am Ende kann doch nicht ewig dauern ^^ [...]

Ich habe die Passage mit dem A.A.S.R. Fehler bereits, bevor ich das PDF-Buch vom Netz genommen habe, korrigiert und habe das ebenso in einem Antwortbeitrag geschrieben:

Zuka hat Folgendes geschrieben:
(29.06.2016) [...] Danke dir für den Hinweis, habe es korrigiert und nochmal neu hochgeladen.
(Link: http://www.thetawaves.info/forum//v....BCr%20den%20Hinweis#13840)

Ich schätze aber, dass du zu dem Zeitpunkt anscheinend nicht nochmal ins PDF-Buch geguckt hast bzw. wahrscheinlich auch die Antwort nicht (vollständig) gelesen hast.

Man kann, wie auf der Seite beschrieben oder auch hier per PN, eine Anfrage machen. Wenn kein Interesse besteht, dann lässt man es in den Weiten des Unterbewusstseins bzw. organischen Denkens verschwinden und zieht einfach weiter.

MfG,
Zuka.
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Sigrun
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BeitragVerfasst am: 04.08.2016, 11:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
ann lässt man es in den Weiten des Unterbewusstseins bzw. organischen Denkens verschwinden und zieht einfach weiter.

Danke für deine Antwort!
In diesem Sinne ziehen wir einfach Beide weiter ...
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BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 18:45    Titel: Antworten mit Zitat

Kurzes Update:
Ich habe die Arbeit an der szientistischen Magie natürlich nicht beendet, und seit 2016 weiterhin daran gearbeitet. Eine Person ist (die über mir) weitergezogen, ich allerdings nicht, weil ich mich von inhaltslosen bzw. beweislosen Argumenten, die nur der Selbstprofilierung bzw. Schutz des eigenen wackligen Weltbildes dienen, nicht umstimmen lasse. Wer nur mit subjektiver Erfahrung argumentieren kann, der kann für sich gerne sein Weltbild behalten. Ich befasse mich aber mit objektiven Erfahrungstatsachen und versuche sie unabhängig von subjektiven Eindrücken zu bewerten, d.h. die Untersuchung des "Ding an sich" (der Ursache, die diese subjektiven Eindrücke erst hervorbringt, und daher immer gleich sein muss) so wie die apriorischen Gesetze, die sich in der Magie und in uns selbst finden, die gerade erst Magie, Psionik, usw. erst ermöglichen. Materialismus, Bioelektrizität und all' jene Dinge können getrost ausgeschlossen werden, denn es gibt dazu bereits genügend parapsychologische Studien, die zeigen, dass der menschliche Körper höchstens die Rolle eines Effekts, einer Wirkung, annimmt, nicht aber die unmittelbare Ursache ist. Bestes Beispiel: Während der Telepathie könnte vielleicht die rechte Hirnhälfte aktiver sein, bedeutet aber nicht, dass eine künstliche Affektion der rechten Hirnhälfte automatisch Telepathie hervorruft. Es ist aus szientistischen Standpunkt absolut einzusehen, dass die Ursache für Psi, "Energie" oder auch "Magie" o.ä. nicht innerhalb des Horizonts der reinen Anschauungsformen von Raum und Zeit liegt, d.h. ihre Ursache liegt nicht auf der physischen Ebene und sie wird dort auch niemals gefunden werden; Der Effekt dagegen ist aber sehr wohl mess- und erfassbar. Die Ursache liegt gänzlich und allein im Noumenon, d.h. im "Ich". Denn dieses Ich ist ein Ding an sich, und wir erleben es von innen heraus, während wir Erscheinungen stets immer nur von außen erkennen, niemals aber ihr Ding an sich, außer wir bedienen uns des mentalen Sehens, wodurch sich das Noumenon auf alle anderen umliegenden "Dinge an sich" erstreckt. In alten Traditionen ist dies einfach bekannt als die Ausdehnung des Bewusstseins.

Ich möchte hier auch vorab ankündigen, dass ich seit einiger Zeit in engem Kontakt stehe mit Hr. Dr. Detlef Thiel von der Universität Trier, der an der Kant-Forschungsstelle arbeitet. Hierzu hatten wir einen starken Austausch über die Wissenschaft der Magie und unter anderem die Recherche durch ältere Archive der Parapsychologie, Okkultismuszeitschriften und vielem weiteren. Zurzeit arbeiten wir an einem Werk, welches die Sensitometrie (die Empfindung und unsere Sinne) in einem neuen Licht darstellt. Gesagt soll schon einmal sein, dass wir in Wirklichkeit keine real außerhalb von uns existierenden Objekte wirklich sehen, sondern nur optische Gebilde, die durch eine nicht erkennbare Ursache ausgelöst und wir dann diese optischen Gebilde selbst schaffen. Nur die Ursachen, die diese optischen Gebilde erst in uns erzeugen, sind tatsächlich real ("Ding an sich") und können bspw. nur durch mentales Sehen erfasst werden (siehe Rawn Clark: "Essential Meaning"). Durch das Verständnis wird einem klar, dass wir nicht ausschließlich von außen Licht aufnehmen und es verarbeiten, im Gegenteil, strahlen unsere Augen ERST eine konzentrische Undulation bis in den weitesten entfernten Raum aus und stoßt dabei beim Ding an sich auf einen Widerstand, dieser erzeugt weitere Wellen, die dann unsere Nerven im Auge affizieren und dann sorgen wir nur noch selber dafür, wie das optische Gebilde vor uns erscheint. Zugleich ist klar, dass nicht jeder von uns das gleiche optische Gebilde wahrnimmt. Es ist durchaus möglich, dass Person A den Mond als Quadrat oder Dreieck sieht, aber von Geburt an mit dieser Wahrnehmung aufgewachsen ist und sie daher als "kreisförmig" bezeichnet (das bedeutet natürlich auch, dass in der subjektiven Objektivität alle kreisförmigen Objekten aus Sicht von Person A dann auch entsprechend als quadratisch oder als Dreieck wahrgenommen werden). Es entstehen objektiv also keine Widersprüche, obwohl Person A etwas völlig anderes als optisches Gebilde wahrnehmen könnte als Person B. Das Gleiche gilt auch für Farben und alle Wahrnehmung jeder Art. Wer also Interesse hat, hierzu etwas mehr Inneninformation zu bekommen, der kann mich gerne per PN anschreiben.

Experimente mit dem Tastsinn (Tastsinn dehnen)
Ich habe dazu einige Experimente ausgeführt, denn nicht nur unser Sehsinn ist darauf ausgerichtet, sondern auch unser Tastsinn. Unser Tastsinn liegt ursprünglich an den Nervenenden (was der Sehsinn nicht tut), wodurch körperliches Korrelat (z.B. der Tisch) und die Hand koinzidieren, d.h. zusammenfallen, was bei Auge und körperliches Korrelat nicht passiert. Tatsächlich lässt sich aber der Tastsinn auch ausdehnen bzw. strecken, sodass man auch Empfindungen in der Ferne wahrnehmen kann. Dies hat etwas mit dem apriorischen Äther zu tun (den ich hier bereits angesprochen habe). Dazu habe ich mich mit verbundenen Augen in einen Raum gesetzt, dabei durch starke Konzentration den Tastsinn ausgedehnt, sodass er den nächsten Widerstand, die Wand trifft. Ich konnte also die Finger einfach in Richtung des Ziels halten und es "ertasten". Die konzentrische Undulation war anders als üblich, sie war sehr schwach. Erst durch starke Konzentration konnte ich die gleiche Erfahrungstatsache machen, wie als würde ich die Wand tatsächlich mit der Hand berühren. Um mir sicher zu sein, dass ich hier keiner Selbsttäuschung unterliege, habe ich auch bei einem Kollegen, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe und seit dem umgezogen ist, das gleiche probiert und ihn dabei angeraten bevor wir in das Zimmer gehen mir die Augen zu verbinden und dann entsprechend mich hineinzuführen. Das Resultat war das Gleiche. Mehr noch, ich konnte sogar andere Objekte durch den Tastsinn alleine ausfindig machen, auch die Rauigkeit von Objekten konnte ich spüren. Nachdem ich das Experiment beendet habe, fiel mir aber sofort auf, dass meine Finger für eine kurze Zeit extrem überempfindlich geworden sind. Jede Berührung von Gegenständen rief eine sehr starke Tastempfindung hervor. Das legte sich wieder nach etwa 10 Minuten. Wenn ich mich bewusst darauf konzentrierte, ging es sogar schneller wieder in den Normalzustand zurück.

==>
Diese subjektive Erfahrung müsste jetzt nur noch einen objektiven Schluss finden, der nur möglich wäre, wenn es technische Möglichkeiten gäbe, diese konzentrische Undulation zu erfassen oder zumindest indirekt nachzuweisen. Eine Möglichkeit habe ich bereits in einer wissenschaftlichen Arbeit gelesen, die mit dem Sehen durchgeführt wurde. Dabei wurde festgestellt, dass in einem absolut dunklen Raum das negative Nachbild sich auflöste, sobald man die Versuchsperson vor eine speziell gefertigte Linse setzte. Physikalisch dürfte dies eigentlich nicht möglich sein, denn das Nachbild stammt ja nicht von einem "Ding an sich", sondern beruht auf die Ermüdung der Photorezeptoren (bzw. ist somatisch bedingt). Wie also kann es sein, dass die speziell gefertigte konkave Linse, bei absoluter Dunkelheit, zum Erstarken der Photorezeptoren beiträgt und sich dadurch das Nachbild viel schneller auflöst?

Man könnte zwei mögliche Antworten einbringen:
a) Die Photorezeptoren sind vielleicht viel empfindlicher als bisher angenommen, sodass sie auch in absoluter Dunkelheit die Linse wahrnehmen. Fraglich bleibt dann aber trotzdem, wie diese Linse ein anscheinend subjektives Netzhautbild (das negative Nachbild) beeinflussen kann, denn dies dürfte ja eigentlich nicht möglich sein. (Der Versuch wurde mit mehreren Personen durchgeführt, und die Ergebnisse waren hier fast überall gleich, es kann also ein subjektives Täuschen ausgeschlossen werden).

b) Oder aber unsere Augen (bzw. nicht die materiellen Augen, sondern vermutlich die astralen bzw. ätherischen Augen) strahlen eine gewisse vitalätherische, konzentrische Undulation aus, die durch die Linse, selbst bei absoluter Dunkelheit, beeinflusst wird und damit für den Effekt auf die Photorezeptoren sorgt.

Wenn b) zutreffen sollte, so würde dies als indirekter Nachweis für meine Theorie der Sensitometrie gelten. Es bedarf aber hier viel mehr Versuchen, besonders mit Variation, um hier ein schlüssiges Bild ziehen zu können.

MfG,
Zuka.
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Ramsay Bolton
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BeitragVerfasst am: 05.08.2018, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ich habe die Arbeit an der szientistischen Magie natürlich nicht beendet, und seit 2016 weiterhin daran gearbeitet. Eine Person ist (die über mir) weitergezogen, ich allerdings nicht, weil ich mich von inhaltslosen bzw. beweislosen Argumenten, die nur der Selbstprofilierung bzw. Schutz des eigenen wackligen Weltbildes dienen, nicht umstimmen lasse.


Den Begriff "Szientismus"kannte ich bisher gar nicht. "ursprünglich affirmativ verwendeter, also zustimmend gemeinter Begriff für die Auffassung, dass sich mit wissenschaftlichen Methoden alle sinnvollen Fragen beantworten lassen." Quelle: Wiki

Hmmm okay. Aber wie zum Teufel kann man diese Bezeichnung mit "Magie" verbinden?

Zitat:
Ich befasse mich aber mit objektiven Erfahrungstatsachen und versuche sie unabhängig von subjektiven Eindrücken zu bewerten


Kann man natürlich machen/versuchen. Aber was sind denn "objektive Erfahrungstatsachen"? Erfahrungen sind doch in erster Linie subjektiv.

Zitat:
d.h. die Untersuchung des "Ding an sich" (der Ursache, die diese subjektiven Eindrücke erst hervorbringt, und daher immer gleich sein muss) so wie die apriorischen Gesetze, die sich in der Magie und in uns selbst finden, die gerade erst Magie, Psionik, usw. erst ermöglichen.


Man kann theoretisierende Subjektivitätsdebatten wirklich bis in's Unendliche führen und letztendlich häufen sich nur Widersprüche.

Als Apriorismus werden in der Neuzeit erkenntnistheoretische Positionen bezeichnet, die davon ausgehen, dass Erkenntnisse ohne jede Erfahrung möglich sind.

Ohne jede Erfahrung? Würde streng genommen bedeuten: Hören, Sehen, Schmecken... Sensorische Deprivation seit Geburt.... alle Sinne praktisch weg.... und trotzdem Erkenntnisse? Ich behaupte einfach mal, dass das nicht möglich ist.

Bin auch gerade zu dem Schluss gekommen, dass ich eher ein Verfechter des radikalen Konstruktivismus bin. Erkenntnistheoretisch so ziemlich das Gegenteil.

https://de.wikipedia.org/wiki/Radikaler_Konstruktivismus

Eine der Grundannahmen des radikalen Konstruktivismus ist, dass die persönliche Wahrnehmung nicht das Abbild einer Realität produzieren kann, welche unabhängig vom Individuum besteht, sondern dass Realität für jedes Individuum immer nur eine Konstruktion seiner eigenen Sinnesreize und seiner Gedächtnisleistung bedeutet. Deshalb ist Objektivität im Sinne einer Übereinstimmung von wahrgenommenem (konstruiertem) Bild und Realität unmöglich; jede Wahrnehmung ist vollständig subjektiv. Darin besteht die Radikalität (Kompromisslosigkeit) des radikalen Konstruktivismus.

Lässt sich halt unmöglich widerlegen. xD. Find ich super.
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Sojemand
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BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Eine Möglichkeit, diese Sache mit fern-fühlen relativ wasserdicht zu gestalten ist, einen Mechanismus zu entwerfen, der dir auf Knopfdruck eine zufällig ausgewählte Textur oder Form präsentiert. Du stellst das Teil hinter dir auf und machst ein paar Versuchsreihen. Du zeichnest deine Antwort und die tatsächliche Textur per Video auf und wertest die Treffer aus. Damit dürfte ziemlich schnell klar werden, ob da was geht oder nicht. Obendrein ist es für Außenstehende nachvollziebar und immer wiederholbar.
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Zuka
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BeitragVerfasst am: 06.08.2018, 14:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ramsay Bolton hat Folgendes geschrieben:
Hmmm okay. Aber wie zum Teufel kann man diese Bezeichnung mit "Magie" verbinden?


Die Magie folgt, ebenso wie alles, das wirkt, einem bestimmten Mechanismus, Regeln, Naturgesetzen. Diese lassen sich wissenschaftlich beschreiben und modellieren. Also es lässt sich sehr wohl mit Magie (auch mit Psi, Chi, usw. da sie alle auf dem gleichen Prinzip beruhen: Dem Vernunftwillen) verbinden, wenn man den Mut dazu aufbringen kann. Stichtwort: Aufklärung. Es gehört übrigens auch dazu, dass man weiß, was Magie eigentlich ist. Falsche Vorstellungen von Magie sind bspw. die, die man aus Fantasy-Filmen oder -büchern kennt.

Ramsay Bolton hat Folgendes geschrieben:
Kann man natürlich machen/versuchen. Aber was sind denn "objektive Erfahrungstatsachen"? Erfahrungen sind doch in erster Linie subjektiv.


Wenn ich von objektiven Erfahrungstatsachen spreche, meine ich, dass zwar jeder bspw. subjektiv ein für sich eigenes optisches Gebilde wahrnimmt, es dennoch eine objektive Erfahrungstatsache bleibt, das es etwas geben muss, das die Sinne affiziert, die überhaupt erst dazu führt, dass ein optisches Gebilde vor uns erscheint. Da dies eine objektive Erfahrungstatsache ist, kannst du mir da nicht widersprechen. Es seidenn du bist ein überdimensionales Wesen aus einer anderen Welt.

Ramsay Bolton hat Folgendes geschrieben:
Man kann theoretisierende Subjektivitätsdebatten wirklich bis in's Unendliche führen und letztendlich häufen sich nur Widersprüche.


Das ist kein Argument. Das "Ding an sich" ist jenes, das sich (normalerweise) über den Erkenntnishorizont befindet und welches die "Ursache" für die Erscheinung ist, die wir wahrnehmen. Die Erscheinung selbst aber ist Teil von uns, wir schaffen sie selbst, sie ist vollständig subjektiv. Wenn du das optische Gebilde der Sonne siehst, so gibt es eine lichtlose, nicht erkennbare Ursache, die erst dieses optische Gebilde hervorbringt. Welcher Widerspruch sich da ergeben soll, erschließt sich mir nicht, da er auf objektiven Erfahrungstatsachen beruht. Natürlich ließe sich der Umstand auch mit Göttern oder anderen Kram erklären. Wenn du mit beiden Fingern Druck auf die Augen ausübst, entstehen Lichtfunken und -ringe. Nichts anderes geschieht wenn du die Sonne erblickst. Hier gibt es eine unbekannte Ursache ("Ding an sich"), die deine Augennerven so affiziert, dass DU es letztlich bist, der dieses optische Gebilde des wunderschönen lichternen Sonnenball am Himmel erschaffst, zumindest in deinem Geist bzw. Wahrnehmung (nicht für andere!). Unabhängig von uns, also außerhalb von uns, gibt es nur eine lichtlose Ursache (und niemand weiß wie sie aussieht, außer man betreibt mentales Sehen, was aber nicht dasselbe ist wie physisches Sehen). Das "Ding an sich" also ist die Ursache. Die Erscheinung, die aber für jedes Wesen individuell ist bzw. sein kann, ist die Wirkung, der Effekt.

Ramsay Bolton hat Folgendes geschrieben:
Als Apriorismus werden in der Neuzeit erkenntnistheoretische Positionen bezeichnet, die davon ausgehen, dass Erkenntnisse ohne jede Erfahrung möglich sind.


Das ist nicht richtig, zumindest nicht das, was Kant darunter verstanden hat. Ich empfehle dir daher weniger Wikipedia zu lesen, und mehr von der direkten Quelle ("Kritik der reinen Vernunft", "Kritik der praktischen Vernunft" und "Kritik der Urteilskraft"), zu lesen. Fällt mir übrigens auch häufiger auf, dass immer wieder Wikipedia als Nr. 1 Quelle genommen wird, dabei wird aber immer wieder vergessen, dass Wikipedia tatsächlich von allen Personen bearbeitet werden kann. Und da ist es sehr wohl möglich, dass sich Meinungen über Definitionen von Begriffen so weit auseinanderreihen, sodass letztlich diejenigen das letzte Wort haben, die entweder mit Moderatoren o.ä. Personen in engem Kontakt stehen oder mehrere unwissende Personen sich auf eine Allgemeindefinition einigen, die aber von spezifischen Autoren nie so gemeint wurde. Zum Thema Wikipedia gibt es auch eine gute Doku von Markus Fiedler.

Ramsay Bolton hat Folgendes geschrieben:
Ohne jede Erfahrung? Würde streng genommen bedeuten: Hören, Sehen, Schmecken... Sensorische Deprivation seit Geburt.... alle Sinne praktisch weg.... und trotzdem Erkenntnisse? Ich behaupte einfach mal, dass das nicht möglich ist.


Das ist richtig. Wie gesagt, das habe ich jedoch nicht behauptet. Das ist nur dein falscher Schluss, den du aus der falschen Definition des Begriffs "Apriorismus" gezogen hast. Empirie und Apriori gehen immer Hand in Hand, nicht das eine oder das andere.


Ramsay Bolton hat Folgendes geschrieben:
Bin auch gerade zu dem Schluss gekommen, dass ich eher ein Verfechter des radikalen Konstruktivismus bin. Erkenntnistheoretisch so ziemlich das Gegenteil.

https://de.wikipedia.org/wiki/Radikaler_Konstruktivismus

Eine der Grundannahmen des radikalen Konstruktivismus ist, dass die persönliche Wahrnehmung nicht das Abbild einer Realität produzieren kann, welche unabhängig vom Individuum besteht, sondern dass Realität für jedes Individuum immer nur eine Konstruktion seiner eigenen Sinnesreize und seiner Gedächtnisleistung bedeutet. Deshalb ist Objektivität im Sinne einer Übereinstimmung von wahrgenommenem (konstruiertem) Bild und Realität unmöglich; jede Wahrnehmung ist vollständig subjektiv. Darin besteht die Radikalität (Kompromisslosigkeit) des radikalen Konstruktivismus.


Das kommt schon nahe dran, was Kant gesagt hat, aber hier ist ein kleiner Fehler drin. Ich zitiere übrigens jetzt auch mal aus dem von dir zitierten Wikipedia-Artikel:

Zitat:
Es lässt sich auch eine deutliche Nähe zur Erkenntnistheorie Kants feststellen. Auch für Immanuel Kant ist das „Ding an sich“ – so wie es wirklich ist – nicht erkennbar, wohl aber das Ding, so wie es sich für uns Menschen darstellt (vgl. Kritik der reinen Vernunft). Bei Kant gibt es einen Weg, der von den Dingen, wie sie uns erscheinen, zu unseren Vorstellungen von den Dingen führt. Hier unterscheidet sich der radikale Konstruktivismus von Kant: Von unserer Wahrnehmung führt kein Weg zu irgendwelchen objektiven Vorstellungen von Dingen, weil ein Vergleich der Erscheinung der Dinge mit dem Ding an sich nicht möglich ist und so "Objektivität" gar nicht erreicht werden kann.


"Das Ding, so wie es sich für uns Menschen darstellt" = Erscheinung (hier hätte der Wikipedia-Artikel genauer sein können)

Der radikale Konstruktivismus behauptet also, dass es nicht möglich sei Objektivität zu erreichen, da ein Vergleich zwischen Erscheinung und Ding an sich zu ziehen nicht möglich ist. Aber, Subjektivität bezeichnet die Relation der Vorstellungen zum Subjekt ( = Ich) und im Prinzip hat Subjektivität jeder Gegenstand, jede Vorstellung, sofern sie ausschließlich als in Relation zum Subjekt stehend gedacht wird. Die Objektivität dagegen entsteht nicht durch die allen Gegenständen gemeinsame Relation zum Subjekt, sondern durch die Relation der Gegenstände zueinander, sodass also die Relation zum Subjekt gänzlich außer acht bleibt. Auf diesen Objektrelationen beruhen übrigens (so beiläufig bemerkt) Lockes primäre Qualitäten. Der radikale Konstruktivismus geht doch gerade hin und überzieht eine Relation (Subjektivrelation) über ihre Grenzen hinaus, und das kann der radikale Konstruktivismus logisch nicht rechtfertigen außer dieser gehe so weit und behauptet, dass alle Naturkräfte, Naturgesetze, usw. nicht real existent sind bzw. leugnet im Prinzip Wissenschaft im Allgemeinen. Da das "Ding an sich" auch den Kategorien der Substantialität und Kausalität zugeordnet wird, bedeutet das, dass sie "wirken". Das bedeutet, dass "Ding an sich" würden wir nur von innen als Kräfte (bspw. Naturkräfte) erkennen, während die tatsächliche Erscheinung des "Ding an sichs" unerkennbar bleibt. Die Erscheinung wiederum ist nur als Größe erkennbar, während ihr Ding an sich aber unerkennbar bleibt. Das "Ich" wiederum ist das noumenale Ding an sich, d.h. wir erleben sogar es leibhaftig selbst in uns selbst. Das "Ich" ist überzeitlich, überräumlich. Schneide so viel am Hirn rum, wie du willst, das ganzheitliche "Ich" wirst du darin niemals finden. Kant gibt dazu in seinem Werk einen sehr ausführlichen, treffenden Beweis, der aber oft missverstanden wurde, bis heute. Nur wenige Kantianer haben das tatsächlich so herausgefiltert und begriffen. Kant trägt natürlich hier eine gewisse Mitschuld, dafür, dass er seine Texte äußerst kryptisch geschrieben hat. Man muss wirklich einen vollen Überblick haben, um zu verstehen, wie Kant den Begriff "Ding an sich" in welcher Relation in welchem Kontext gebraucht. Auch hier findet man häufig Fehler, was das Verständnis dieses Begriffes angeht. Auch bei Wikipedia. (Erneut)

Sojemand hat Folgendes geschrieben:
Eine Möglichkeit, diese Sache mit fern-fühlen relativ wasserdicht zu gestalten ist, einen Mechanismus zu entwerfen, der dir auf Knopfdruck eine zufällig ausgewählte Textur oder Form präsentiert. Du stellst das Teil hinter dir auf und machst ein paar Versuchsreihen. Du zeichnest deine Antwort und die tatsächliche Textur per Video auf und wertest die Treffer aus. Damit dürfte ziemlich schnell klar werden, ob da was geht oder nicht. Obendrein ist es für Außenstehende nachvollziebar und immer wiederholbar.


Danke, Sojemand! Das ist sogar eine ziemlich gute Idee. Mal sehen, wie sich das machen lässt.

MfG,
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BeitragVerfasst am: 07.08.2018, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Die Magie folgt, ebenso wie alles, das wirkt, einem bestimmten Mechanismus, Regeln, Naturgesetzen.


Nicht laut Definition. Merkmale von Magie bzw. magischen Phänomenen ist doch Transzendenz, Nichtlokalität und gescheiterte Versuche sie rational (mechanisch oder anhand Naturgesetzen) zu erklären.

Zitat:
Wenn ich von objektiven Erfahrungstatsachen spreche, meine ich, dass zwar jeder bspw. subjektiv ein für sich eigenes optisches Gebilde wahrnimmt, es dennoch eine objektive Erfahrungstatsache bleibt, das es etwas geben muss, das die Sinne affiziert, die überhaupt erst dazu führt, dass ein optisches Gebilde vor uns erscheint.


Einer der Sätze als Paradebeispiel für: "Man kann theoretisierende Subjektivitätsdebatten wirklich bis in's Unendliche führen und letztendlich häufen sich nur Widersprüche."

An der Stelle bin ich leider raus, weil ich nicht weiß, was man mit solchen Debatten überhaupt bezwecken möchte und sie teilweise echt nervig sind.
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Zuka
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BeitragVerfasst am: 09.08.2018, 17:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ramsay Bolton hat Folgendes geschrieben:

Nicht laut Definition. Merkmale von Magie bzw. magischen Phänomenen ist doch Transzendenz, Nichtlokalität und gescheiterte Versuche sie rational (mechanisch oder anhand Naturgesetzen) zu erklären.


Leider ist deine Prämisse im ersten Satz schon falsch. Die Aussage "Nicht laut Definition" impliziert, dass es eine eindeutige Definition des Begriffs "Magie" gäbe, dem ist aber nicht so. Genausowenig gibt es DIE eindeutigen Merkmale bzw. Eigenschaften ("Merkmal" heißt in Relation zu "magischen Phänomenen" das eine Eigenschaft immer auf "magisches Phänomen" zutrifft) Transzendenz, Nichtlokalität oder (angebliche) gescheiterte Versuche sie naturgesetzlich zu erklären in der Magie. Es gibt sehr viele Definitionen von Magie. Manche erklären Magie auch gerne einfach als Ereignisse, die zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht erklärbar waren und jetzt Wissenschaft sind.

Daher eine kleine Aufklärung:
Zunächst einmal: Wenn ich von Naturgesetzen spreche, rede ich nicht ausschließlich von physikalischen Naturgesetzen (obwohl die Verbindung zu diesen immer da ist, ansonsten würden sie nicht wirken). Es gibt astrale so wie mentale Naturgesetze. Die mentalen Naturgesetze werden durch Kants Transzendentalphilosophie zu einem großen Teil abgedeckt und lassen sich daher auch auf die astrale Natur übertragen bzw. herleiten (das ist es, was ich zurzeit mit der Theorie der Sensitometrie verfolge, wie ich ja schon in meinem Updatepost ganz oben beschrieben habe). Der letzte Schluss ist dann die Verbindung zur physikalischen Welt, was wiederum durch die apriorischen Gesetze passiert, die sich mit den objektiven Erfahrungstatsachen decken. Die physikalischen Effekte lassen sich natürlich weiterhin mit der Physik erklären. Was aber die exakte Ursache ist, da ist die Physik eben nicht mehr genug. Die Hermetik hat dieses Problem zu einem Großteil gelöst, aber sich zu sehr in religiösen und veralteten Modellen begeben, die zwar funktionieren, aber auch Modernisierung bedürfen. Bardon tat ja das selbe mit der Hermetik, weshalb ich auch oft von Bardonismus spreche, um die "klassische" Hermetik von Bardon abzugrenzen.

Dann kann ich dir versichern, dass Magie nicht ausschließlich transzendent, nichtlokal ist. Bereits die Akkumulation des elektrischen Fluids (nicht gleichzusetzen mit der physikalischen Elektrizität, obwohl analog verwandt) kann einen physikalischen Effekt erzeugen, besonders wenn es stark verdichtet wird, sodass Hitze und Feuchtigkeit entsteht. Es ist also lokal erfassbar und sogar messbar. Das Problem aber liegt hier darin, dass du eine andere Definition von Magie im Kopf hast, als ich. Magie ist weder ausschließlich transzendent noch ist sie nur nichtlokal. Richtig ist, dass, wenn magische Wirkungen nichtlokal, d.h. transzendent ist, entweder auf einer höheren Ebene wirken (wie bspw. die Wunschverwirklichung, die fast nur auf der mentalen bzw. astralen Ebene als Idee und Form lebt) oder außerhalb von allen Ebenen existiert, d.h. im Reich des Akasha bzw. Äthers (Ursachen-Sphäre).

Eine Definition des Begriffs: "Magie" (so wie ich ihn verstehe) habe ich gegeben, hier zitiere ich aus meiner Nomenklatur:

Zitat:
Magie ist die Fähigkeit eines Noumenons mittelst seines Vernunftwillens (s.u.) in Übereinstimmung mit der Natur dieselbe zu überwinden und zu beeinflussen.


Magie überschneidet sich also hier auch mit dem Begriff Psi. Der Unterschied (zw. Magie und Psi so wie man sie allgemein kennt) liegt also hauptsächlich in der Anwendung, man spricht bei Psi dann auch häufig von "der Magie der leeren Hand". Wie gesagt, gibt es aber wirklich keinen Unterschied. Ein geübter Magier kann auch ohne Probleme mit Psi arbeiten, natürlich davon abhängig in welcher Tradition er steht (ein Hermetiker nach Bardon bspw. hätte keine Probleme damit. Wie es bei anderen magischen Traditionen aussieht weiß ich nicht). Wie bereits gesagt, sind bestimmte (nicht alle) Phänomene nichtlokal, bspw. wenn wir von Wunschverwirklichungen sprechen. Hier werden in regelmäßigen Abständen Rituale praktiziert, die zu dem gewünschten Effekt führen sollen. Dabei findet eine Überschneidung zwischen selektiver Wahrnehmung und unbewusster Beeinflussung nach außen statt, sodass dieser "Wunsch" nicht wirklich geortet werden kann, da er sich außerhalb der reinen Anschauungsformen von Raum und Zeit befindet, aber sehr wohl sequenziell noch erfassbar ist als Idee (sonst könnte er nicht gedacht werden), nämlich im mentalen Reich (bzw. mentale Ebene). Nur weil aber das Phänomen nichtlokal ist, heißt das nicht, dass es nicht durch Naturgesetze erklärt werden kann, denn Kants Transzendentalphilosophie in Kombination mit der Hermetik (alias die szientistische Magie) kann eben dies. Nur dort, wo alles außerhalb aller Ebenen ist, d.h. in der Ursachensphäre (Akasha bzw. Äther), nur dort können keine Modelle mehr über bestimmte Phänomene gemacht werden, weil dort alles nichtsequenziell ist, unendlich ist. Wer einmal im Akasha operiert hat, der wird dieses "Alles auf einmal" verstehen. Es kann nicht intellektuell erfasst oder allumfassend in Begriffe gestutzt werden, da für etwas, das nichtsequenziell ist, nur etwas sequenzielles herausgefiltert werden kann, aber das Sequenzielle trifft eben nie wirklich den Punkt, d.h. die echte intuitive Bedeutung der transzendenten Erfahrung. Aber dieser Punkt ist auch nicht mehr von Belang; Hier geht es hauptsächlich darum, das zu modellieren, was modelliert und beschrieben werden kann, wie Kant ja sagt: Bis an den Rand der reinen Vernunft. Die Physik nimmt sich ja auch nicht heraus eine metaphysische Position einzunehmen (obwohl das einige Physiker, ohne Rechtfertigung, trotzdem tun, aber sei's drum), sondern sie überlässt sie ja dem entsprechenden Fachgebiet. Die absolute Transzendenz (dort wo die Grenzen der reinen Vernunft überschritten werden) ist nicht mehr Aufgabe der Wissenschaft, sondern vielleicht der Spiritualität oder auch Religion.

Es ist also eine Fehlannahme zu denken, dass astrale und mentale Phänomene, die oft bis in die physische Ebene hineinragen, ausschließlich außerhalb der reinen Vernunft agieren. Im Gegenteil, gerade mentale und astrale Ebene können naturgesetzlich noch sehr gut in den Grenzen der reinen Vernunft gehalten werden, nur eben nicht durch eine primär materialistische Wissenschaft. Erst Akasha, Äther, Quintessenz, wie immer man es nennen möchte, erst dort wird die echte Grenze der reinen Vernunft überschritten. Um das zu bestätigen, reicht es ja nur aus sich den Begriff "Gott" oder aus der Kabbalah "Ain Soph" anzuschauen. Hier spricht man von "Nichts", andererseits aber auch von "Alles in allem" und selbst diese beiden Begriffe treffen den Punkt nicht ganz.

MfG,
Zuka.
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http://search-for-truth.square7.ch/ -- Magie und Kantforschung. Arbeit mit einer naturwissenschaftlichen Magie.
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