Type O hat geschrieben:Das Universum ist entstanden, einfach so, die Erde genauso und durch glückliche zufälle hat sich hier halt Leben entwickelt, wie es unzählige Wissenschaftler und Astrologen auch dargelegt haben und sowas braucht keinen Sinn, es passiert halt einfach.
Das sind auch nur Theorien, denen bis heute keine wirklichen Beweise zugrunde liegen (eher im Gegenteil; neue Erkenntnisse der Quantenphysik deuten auf harmonisch durchorganisierte Vorgänge in den Grundlagen des Universums hin). Das sind übrigens astronomische Theorien. Astrologie ist das mit den Horoskopen.
Die Erde wusste? Kannst du mir mal bitte die Stelle verraten, an der das Gehirn der Erde verweilt und somit denken und wissen kann, kannst du das? Die Erde ist halt ein "einfacher" Planet auf dem sich Leben entwickelt hat und nichts weiter.
Es geht eigentlich um den nicht-physischen Bewußtseinsanteil. Was wir mit unseren Sinnen und unserer Naturwissenschaft wahrnehmen, ist nur die "Kruste" von allem, während die Bewußtseinsanteile in Energiesystemen liegen, die sich unserer gewöhnlichen Meßbarkeit bisher entziehen. Ansätze gibt es allerdings schon, und das Ende der Fahnenstange ist noch lange nicht erreicht. Die Wissenschaft hat quasi ein endloses Spektrum an Frequenzen vor sich, wovon wir erst einen winzigen Teil kennen (gutes Beispiel ist das elektromagnetische Spektrum).
Du kannst nicht in einem Satz sagen, das die Erde nach uns beisst, wo sie nur kann und dann auf der anderen Seite sagen, sie wusste was auf sie zu kommt und hat es zugelassen, das wiederspricht sich doch.
Da ist was dran. Wobei die Entwicklung vermutlich auch nicht genau vorhersehbar war. Denn ohne unvorherrgesehene Variablen kann es sowas wie wirklich neuartige Entwicklung auch nicht geben.
Dieser Ansicht nach, vergewaltigen wir jedes stück Rassen auf dem wir bauen, damit wir dort leben können.
Da ist so gesehen auch was dran. Aber es gibt einen Unterschied zwischen dem Nutzen eines Stück Naturs, und dem Ausbeuten. Wenn es vernünftig genutzt wird, stellt man ein Gleichgewicht her, so das die Natur sich nachher wieder ausreichend entfalten kann, um so weiterzuexistieren, wie vor der menschlichen Benutzung (z.B. bei der Re-Naturierung von ehemaligen Abbaugebieten).
Irgendwan sind halt nunmal die Ressourcen verbraucht und dann müssen wir halt nunmal expandieren um weiter Leben zu können, das ist ganz einfach so und lässt sich, bis jetzt auch nicht ändern.
Demnach wäre der Mensch ein Virus. Aber es muß nicht so sein. Im Grunde ist genügend vorhanden, nur das Gesamtgleichgewicht stimmt hinten und vorne nicht (weil es u.a. mächtige Leute gibt, die sich nur für die Ausbeutung interessieren, und das Gleichgewicht ignorieren).
Würdest du freiwillig in einem Zimmer eines Massenwohnblocks mit 3 Quadratmetern wohnen wollen, nur weil wir einen anderen Planeten aus niederen Ethischen Gründen nicht bevölkert haben? Oder willst du es gar so weit treiben, das sich erst jede Frau eine Geburtserlaubnis holen muss, um die Überbevölkerung einzudämmen??... So etwas in der Art, kommt nähmlich bei dieser Denkweise bei raus.
Da ist ebenfalls was dran. Aber das ist dann immer noch keine Lösung für das Problem. Die Heuschrecken- oder Virenmentalität ist dann immer noch vorhanden. Die Menschen müssen sich einfach besser selbst bewußt werden und auch Verantwortung übernehmen. Idealerweise ohne gesetzliche oder moralische Zwänge, sondern wirklich aus sich selbst heraus.
Geschenkt geschenkt... Uns wurde garnichts geschenkt. Wir sind hier durch zufall entstanden und nichts weiter. Wie ich es oben schonmal erwähnt habe.
Ob nun zufällig oder "geschenkt"; das führt uns hier eh nicht weiter. Es geht darum, was man anders machen-, und wie ein Gleichgewicht zwischen Mensch und Umwelt hergestellt werden kann. Solange eine diesbezügliche Unbewußtheit vorherrscht, wird die Virus- bzw. Heuschreckenmentalität weiter bestehen bleiben...
Wenn wir irgendwann die Ressourcen verbraucht haben, ja dann passiert das halt, sowas nenne ich Kreisslauf des Lebens
Eben nicht. In der Tierwelt gibt es immer Gleichgewichte und natürliche Auslese. Der Mensch ist aber dank seines Intellekts in der Lage, aus dieser natürlichen Ordnung herauszutreten, und die Dinge nach seinem Willen zu gestalten. Da der Mensch das aber noch nicht lange im großen Maße betreibt (die industrielle Hochtechnologie gibt es immerhin erst seit rund 200 Jahren), muß er sein Spielzeug noch kennen lernen, und auf dem Weg macht er damit einige Fehler. Unmittelbar scheinen die Ergebnisse schlimm zu sein, aber im kosmischen Rahmen ist das auch nur ein kleiner Augenblick.
...und wenn wir die Technologie haben, zu expandieren, ja warum sollen wir sie denn nicht nutzen? Wo gehobelt wird, da fallen Spähne, ist nunmal so. Währe es dir lieber alles sterben zu lassen, nur um einen Planeten nicht zu besiedeln? Das kann es ja wohl auch nicht sein.
Wenns eng wird, dann wird die Menschheit das auch tun (und nicht so einfach "hinter dem Vorhang" zurücktreten). Aber das Problem mit dem Gleichgewicht und der falschen Einstellung ist dann immer noch nicht gelöst. Und solange es nicht so ist, wird die menschliche Expansion immer etwas "tumorartiges" mit sich tragen.
Ich glaube nicht an eine "äußere Gerichtbarkeit", von der die Menschheit bei schlechtem Benehmen einfach aus dem Kosmos "entfernt" wird (auch wenn manche Misamtropen bzw. "Menschenopfer" das wohl gerne hätten *g*). Aber es wäre schon eine ziemliche Schande, wenn sich eine Spezies durch ausbeuterisches Einsetzen ihrer technologischen Fähigkeiten selbst zu einem Parasiten macht, obwohl ihr geistiges Potential zu viel sinnvolleren Dingen in der Lage wäre.
Sorry, aber Diese Ansicht, kann ich beim besten willen, absolut nicht nachvollziehen.
Gut, das es unterschiedliche Meinungen gibt. Das macht die Menschheit doch aus...
