Gleichgewichtsprinzip (Parität)

 
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 06.05.2007, 22:13    Titel: Gleichgewichtsprinzip (Parität) Antworten mit Zitat

Das Gleichgewichtsprinzip (Parität)

In diesem Beitrag möchte ich mal das Thema "Gleichgewicht (Parität)" behandeln (manche werden Teile des Inhalts schon von der alten AKE-Homepage kennen). Das Achten auf eine gesunde Parität kann nicht nur in der Erforschung von Grenzbereichen, sondern auch im alltäglichen Leben stagnierende (festgefahrene) Situationen lösen, oder zumindest leichter machen. Diese Einstellung ist sicherlich schwieriger zu realisieren, als ein unreflektiertes, ruckartiges Entlangdriften zwischen den Polaritäten. Aber dafür ist sie IMHO auch wesentlich ertragreicher, da man die Zügel des eigenen Weges quasi selbst in die Hand nimmt.

Polarität und Parität
Der Begriff "Polarität" dürfte den meisten Leuten ein Begriff aus der Elektrotechnik oder Physik bzw. Teilchenphysik sein. Ein Teilchen hat demnach eine positive oder negative Ladung. Zwei Magnetkerne mit entgegengesetzter Ladung ziehen z.B. einander an, Magneten mit gleicher Ladung stoßen sich hingegen ab. Soviel zum grundlegenden physikalischen Polaritätsprinzip (zur Veranschaulichung). In diesem Beitrag wird der Begriff Polarität jedoch als eine Art Gleichgewichtsskala zwischen zwei entgegengesetzen Polen (z.B. Befangenheit und Leichtgläubigkeit) benutzt. Der Mittelpunkt zwischen den beiden Polen wird "Parität" genannt. Ein Zustand der Parität ist in diesem Prinzip das erstrebenswerte Ziel. Dadurch können Wissen und Erfahrung gesammelt werden, ohne zuweit in den einen oder anderen Pol zu rutschen (Kombinationen beider Pole sind auch möglich). Somit kann man sich schneller und effektiver weiterentwickeln, während Stagnationserscheinungen möglichst vermieden werden (der Weg hat weniger Hindernisse).

Beispiel-Polaritätschema (Leichtgläubigkeit und Befangenheit)
Als Beispiel für eine Polarisierung möchte ich hier die Pole "Leichtgläubigkeit" und "Befangenheit" aufzeigen, welche sehr gut in den Rahmen der Grenzthematiken passen, aber auch eine immer wiederkehrende Hürde im alltäglichen Leben darstellen. Dies ist natürlich nur ein Beispiel von einer Unzahl an möglichen Polaritäten, die einem begegnen können.

Leichtgläubigkeit
Leichtgläubigkeit, im Volksmund meistens "Naivität" genannt, kann bei geistigen Grenzgebieten (wie auch im alltäglichen Leben) manchmal in gefährliche Situationen führen. Beste Beispiele sind Leute, welche den Verheißungen irgendwelcher Sekten oder Gurus verfallen und von diesen für deren Zwecke ausgenutzt werden. Aber auch in größeren und alternativen Glaubenssystemen können diese Tendenzen auftreten (z.B. in fundamentalistischen Abspaltungen großer Glaubensysteme oder in der "Fast-Food-Esoterik").

Befangenheit
Das Gegenstück der Leichtgläubigkeit äußert sich in starren und konservativen (oder gar dogmatischen) Vorstellungen, an denen von dem betreffenden Leuten kein Rütteln zugelassen wird. Befangenheit existiert sowohl in religiösen, als auch in wissenschaftlichen Systemen - obwohl viele Personen Letzteres meist nicht wahrhaben wollen. Veränderungen in den Glaubensgrundsätzen (was in diesem Fall wie gesagt auch für ein stagniertes Wissenschaftssystem zutreffen kann) werden von befangenen Leuten gefürchtet und deshalb auf jede unterschwellige aber auch offenkundige Weise blockiert. Ein gutes Beispiel für diese Problematik in Wissenschaftsystemen ist, wenn reine Hypothesen oder Annahmen so nach Außen getragen werden, als seien sie bereits belegte Fakten.

Gleichgewicht
Wie schon im oberen Teil des Beitrags beschrieben, kann im Zustand des Gleichgewichts (Parität) freier und ungehinderter Wissen und Erfahrung gesammelt werden. Dies sollte IMHO der erstrebenswerte Zustand jedes bewußt lebenden Menschen (insb. Grenzforschern) sein, um das Entstehen stagnationsbringender Muster möglichst effektiv zu unterbinden.

Grafisches Schema mit dem genannten Polarisierungsbeispiel:


PS: Wenn meine Schreibweise zu kompliziert war, zögert nicht bei Unklarheiten nachzufragen...Winken
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- Wingman (2013)

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