Archiv für September 2014

Atome aus RV-Sicht

Eine interessante Möglichkeit des Remote Viewings ist es ja, Perspektiven einnehmen zu können, die uns bisher für technologische Untersuchungen verschlossen sind, oder zumindest ihre Einschränkungen haben. Im makroskospischen Maßstab wäre da z.B. die detaillierte Erforschung von Exoplaneten genannt, was an den enormen Entfernungen liegt. Aber auch in der mikroskopischen Richtung setzt uns die Physik natürliche Grenzen, was die direkte Erforschbarkeit durch bildgebende Technologien betrifft.

Hierbei denkt man vor allem an die Welt der Atome, und allem, was darunter liegt. Optische Mikroskope kommen da bei weitem nicht mehr mit, weil die Wellenlängen des Lichts einfach „länger“ sind, als die Maßstäbe auf atomarer oder sub-atomarer Ebene. Moderne Elektronenmikroskope können zumindest undeutliche bzw. virtuell aufbereitete Eindrücke atomarer Strukturen liefern, aber eine direkte „Sicht“ ist mit unseren bisherigen Technologien, wie gesagt, nicht möglich. „Schauen“ wir doch mal, was passiert, wenn man sich solch winzige Welten per Remote Viewing zu Gemüte führt…

Kategorie: Physik
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 4

Als Target diente eine elektronenmikroskopische Aufnahme von Bariumtitanat, welche am Forschungszentrum Jülich angefertigt wurde, kombiniert mit der Targetformulierung „Beschreibe das Target zum Zeitpunkt der Aufnahme!“. Ingesamt habe ich drei Solo-Sessions, und eine gemonitorte Session darauf gemacht, wovon ich die Essenz hier vorstellen möchte. Dazu sei gesagt, das wir keine studierte Physiker sind, und auch sonst nur einen oberflächlichen Einblick in die Welt der Teilchen haben (außer den gleichnamigen Teigwaren). Interessant wäre es natürlich, einen Teilchenphysiker als RV-Auswerter dabei zu haben, wenn man so etwas viewt…


Hügelige Landschaft aus Säulen und Energiekugeln

Essenziell sei gesagt, dass die einzelnen Atome durchaus differenziert wahrgenommen wurden, aber in ihrer Konsistenz wie halb-flüssiger, halb-gasförmiger „Energiepudding“ wirkten. Natürlich sind die Eindrücke mit Begriffen aus der Makrowelt umschrieben, da wir die Eindrücke ja nur mit etwas vergleichen können, was wir kennen, und wofür es entsprechende Begriffe gibt. Sprich, wenn etwas als „gasförmig“ beschrieben wird, bedeutete es nicht, dass dort Gas ist, sondern es den Viewer nur daran erinnert. Außerdem saßen diese „Kugeln“ auf säulenartigen Energiestrukturen, wodurch sie an einer Art Grundfläche gebunden wurden.

RV - Atome - Erste Skizze

Die erste, grobe Skizze des Targets (wabernde Kraft mit Auswürfen oben, Energiesäule und Grundfläche unten)

RV - Atome - Detaillierung

Detaillierung der ersten Eindrücke: Kugel die von Energiesäule gehalten wird.

Die Umgebung des Targets aus dreifacher Entfernung

Die Umgebung des Targets aus dreifacher Entfernung

RV - Atome - Fläche (festhalten)

Analyse der Targetfläche, und ihres Zwecks


Atomares Kräftespiel

Weiterhin nahm der Viewer das elektromagnetische Kräftespiel zwischen den Atomen wahr. Vor allem, wie die Atome durch die Wechselwirkung an Ort und Stelle gehalten wurden, aber auch, wie kleine „Ausbrüche“ auf der Atomhülle entstanden, und (ähnlich einer Explosion oder Sonnen-Eruption) im Raum „verpufften“.

RV - Atome - Kraft

Das Atom wird durch eine Kraft an Ort und Stelle gehalten

RV - Atome - Kraftlos

Hier machte sich der Monitor den Spass einer „Was wäre wenn?“-Frage, nämlich was passieren würde, wenn man die haltende Kraft des Atoms an einer Seite entfernt. Soviel kann man sagen: Der strukturellen Integrität des Atoms täte dies nicht so gut (erinnerte an einen angepieksten Luftballon, der davonrast und sich verdünnisiert). 😉

RV - Atome - Eruption

Eine Art ausbruch auf der Oberseite, wie ein „Lichtstrahl“, der aus waberndem „Energiepudding“ hervortrat.

RV - Atome - Energiepudding

Noch mehr wabernder Energiepudding mit „Auswürfen“

RV - Atome - Strahl

Eine etwas technischere Wahrnehmung, wieder mit einer Art Energiestrahl, welcher emittiert wird (Elektronen-Wechselwirkung?).

 

Nah-Betrachtungen

RV - Atome - Nah

Atom ganz nah, mit diffusen Abgrenzungen (wie Energiewolken) und Kräften, die dort außen herum und auch nach innen wirkten.

RV - Atome - Innen

Versuch, das Atom von Innen zu beschreiben: Es waren mehrere Schichten ohne klare Übergänge wahrnehmbar, welche sich nach unten hin immer mehr verdichteten. Im Zentrum war etwas festes, Keilförmiges zu spüren. Die Temperaturwahrnehmungen in °C sind bei diesen Maßstäben natürlich relativ zu verstehen. Das AUL „Gasriese“ drängte sich auf, obwohl es keine völlig vom „Boden“ getrennte Kugel war, die frei im Raum schwebte.

RV - Atome - Personenwahrnehmung

Wendet man bei Targets auf physikalische Vorgänge das Tool „Personenwahrnehmung“ an (hier offenbar auf das Atom als P1, und die wirkenden Kräfte als P2), produziert man vermenschlichte Eindrücke bzw. Emotionen. Wenn man diese jedoch bei der Auswertung als physikalische Vorgänge uminterpretiert, macht es durchaus wieder Sinn. Für einen esoterisch angehauchten Viewer kann aus dem „Tanz der Atome“ also schnell ein „Tanz der glückseeligen Lichtwesen“ werden (natürlich nicht bei mir *g*). Ein Faktor, der gerade bei Mystery-Targets beachtet werden sollte, und ein bedachtes Monitoring vorraussetzt.

 

Soviel also als kleiner RV-Einblick in die winzige Welt der Atome. Es bestätigten sich Eindrücke, die man auch aus den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen herleiten kann (Kräftespiel etc…), und es wurden „visuelle“ Grenzen überwunden, bei denen nichtmal ein Elektronenmikroskop mithalten kann. Alles in allem ein interessanter Ausflug.

Jetzt stellt sich dem Forschergeist zwangsläufig die Frage: Was passiert, wenn man immer tiefer hineinschaut, und die Grenzbereiche der theoretischen Modelle vordringt (String-Theorie etc…), zu denen unsere gegenwärtige, technische Wahrnehmung nicht mehr hinreichen kann? Man müsste es mal ausprobieren. Aber in jenen Welten wird es vermutlich sehr abstrakt, denn man entfernt sich immer weiter von unserer alltäglichen Erklärungswelt mit deren Begrifflichkeiten und Darlegungsmöglichkeiten…

Wandern mit Remote Viewing – Update

Update – September 2014 (Wassersuche):

Inzwischen habe ich weitere Naturwanderungen mit RV-Experimenten verbunden. Da ich eine Vorliebe für idyllische Wasserstellen habe, und auch ein wenig an Rutengänger („dowsing“) denken musste, zielten die aktuellen Targets auf „Die schönsten, ungestörtesten Wasserstellen“ ab. Sprich, sie sollten nicht gleich an großen Wanderwegen oder Freiflächen liegen, sondern einen gewissen Refugiumscharakter haben.

Das Mapping fand wieder auf einer Open Source-Karte statt, die bezüglich Naturgewässern in einigen Gegenden noch ziemlich unvollständig ist, und meist nur größere Bäche oder Teiche enthält. Um es gleich vorweg zu nehmen: Von acht Targets passten sieben (sichtbare) Gewässer im Umkreis von maximal 50 Metern. Diese lagen stets querfeldein, und relativ weit von Wegen entfernt (bis zu ~400m). Wenn doch Wege in der Nähe waren, gab es einen gewissen Sichtschutz durch dichtes Unterholz.

Was war nun genau vorzufinden? Teilweise entsprachen die Stellen meinen Vorstellungen so stark, das ich echt staunen musste. Der Rest war kleiner, aber in seiner Beschaffenheit ähnlich: Man stelle sich einfach vor, man hat die Vision eines schönen Sees vor Augen, findet dann aber nur einen kleinen Tümpel, der jedoch (abgesehen von der Größe) erstaunlich ähnlich aussieht, wie das, was man sich beim Tasking vorstellte.

Darin bestätigte sich etwas, das man im Remote Viewing schon von anderen Mapping-Anwendungen kennt: Die „Matrix“ führt einen meistens zu dem nächst-ähnlichen Punkt, wenn es dort nichts gibt, was genau den gesuchten Kriterien entspricht (statt z.B. einfach garnichts auszuwerfen, was nur sehr selten vorzukommen scheint). Dies ist eine wichtige Erkenntnis, die nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich zu gelten scheint, und unbedingt bei Zukunftsschauen beachtet werden sollte.

Wenn man z.B. auf einer Timeline nach der „nächsten globalen Katastrophe“ sucht, wird man auch so etwas in der Art finden, selbst wenn sie in dem geviewten Zeitraum nicht eintritt. Dann lokalisiert und beschreibt man stattdessen ein lokales Ereignis, projiziert dieses jedoch auf globale Ebene. Oder man viewt gar eine selbstgeschaffene Wahrscheinlichkeit, die jedoch nur als metaphysisches Equivalent existiert, aber nicht als physisch eintretendes Ereignis (Gedanken formen auf gewissen Ebenen die Realität unmittelbar). Somit hat man sich sein Target durch unpräzises oder suggestives Tasking „kontaminiert“.

Darin sehe ich zumindest eine Erklärung, warum z.B. die zahlreichen „Killshot“-Vorhersagen eines Ed „Dr. Doom“ Dames wiederholt nicht eintreffen, oder zumindest nicht in globaler Form. Allerdings müsste ich das exakte Tasking sehen, um es genauer beurteilen zu können, aber leider habe ich dazu noch nie Rohmaterial gefunden. Bei Sessions auf die Zukunft sollte man daher immer die „Ort zu einer Zeit“-Methodik nehmen, also ganz neutral einen Ort zu einer bestimmten Zeit beschreiben (z.B. „Das Tine-Denkmal in Husum am 01.01.2030“). Aber das nur als Randnotiz zum eigentlichen Thema dieses Artikels…

Kommen wir nun zu einigen Beispielen von meinen wässrigen Mapping-Funden in der Natur:

Der erste, gefundene Punkt. Bei Sommerhitze auch als spontane, ungestörte Abkühlung tief im Unterholz geeignet. ;-)

Der erste, gefundene Punkt: Ein schöner, ungestörter Platz zum Verweilen.

Oben links: Die schönste und tiefste Stelle des Baches. Unten mittig: Der lokalisierte RV-Punkt. Die OSM-Karte zeigt dort nichtmal einen Bach.

 

Inmitten einer Unterholzfläche fand sich exakt auf dem RV-Punkt die Quelle eines Baches.

Inmitten einer großen, trockenen Unterholzfläche fand sich exakt auf dem RV-Punkt die Quelle eines Baches.

Weitere Ansicht der Quelle, mit der großen, abgeforsteten Fläche drumherum.

Weitere Ansicht der Quelle, mit der großen, abgeforsteten Fläche drumherum.

Der RV-Punkt (bereits mit feuchtem Boden) und die tiefste Stelle der Quelle lagen sehr nah beieinander.

 

Der schwächste RV-Treffer, aber zumindest ein Bächlein mitten im Unterholz. Auch dort drumherum nur trockener Waldboden im Umkreis von 200-300m.

Der schwächste RV-Treffer, aber zumindest ein gut verstecktes Bächlein mitten im Unterholz. Auch dort nur trockener Waldboden im Umkreis von 200-300m.

 

Ebenfalls ein erstaunlicher Volltreffer: Ungewöhnlich tiefe Bachstelle (~2,5m) im ansonsten knöcheltiefen und offenen Bachlauf.

Eine außergewöhnlich tiefe Bachstelle (~2,5m) im ansonsten nur knöcheltiefen Bach.

Überspannt wird die Stelle von einem Baumstammbogen (offenbar Biberwerk).

Überspannt wird die Stelle von einem Baumstammbogen (offenbar Biberwerk).

Außergewöhnlich tiefe Bachstelle nahe dem RV-Punkt.

Die außergewöhnlich tiefe Bachstelle nahe dem RV-Punkt.

 
Fazit aus diesen Treffern in der tiefen Natur: Das RV-Mapping ist ein sehr nützliches Tool, was bei entsprechender Routine auch mal spontan eingesetzt werden kann. Aber man sollte die Eigenarten und Tücken (automatische Lokalisierung des nächstahnlichsten Zieles, manchmal mangelnde Präzision etc…) ebenfalls kennenlernen und berücksichtigen. Sauberes Tasking ist auch hier, wie bei allen RV-Anwendungen, äußerst wichtig.