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Proxima Centauri b

Nach lauter Privatsessions mit Timelines, Optimas und verschwundenen Gegenständen  (was im Grunde die Essenz des Remote Viewer-Alltages ist), kann ich euch an dieser Stelle wieder eine interessante Forschungssession vorstellen. Dazu haben wir uns einen neuen Exoplanten vorgenommen. Nachdem das Gliese 581-System in den letzten Jahren von vielen Viewern außersinnlich belagert wurde (auch hier in diesem Blog), widmeten wir uns einer aktuellen Entdeckung: Der erst 2016 nachgewiesene Exoplanet Proxima Centauri b.

Künstlerische Vorstellung von Proxima Centauri b (Quelle: SpaceEngine)

Mit einer Entfernung von „nur“ 4,2 Lichtjahren ist Proxima Centauri b der naheste, bekannte Planet außerhalb unseres eigenen Sonnensystems. Er umkreist den roten Zwergstern Proxima Centauri in einer Entfernung, die in der habitablen Zone liegt. Jedenfalls in der habitablen Zone für uns bekannte Lebensformen, denn es bedeutet grob gesagt, dass die Temperaturen so sind, dass Wasser im flüssigen Zustand auf der Oberfläche existieren kann, ohne zu gefrieren oder zu verdampfen.

Gibt es nun also Leben auf Proxima Centauri b? Das wollten wir herausfinden, und erlebten dabei wieder einige Überraschungen. Die folgenden Eindrücke basieren auf einer überlangen Einzelsession, und jeder Leser ist eingeladen, per Remote Viewing bzw. seiner präferierten Methode selbst nachzuforschen. Alle Anderen können die Inhalte entweder als SciFi-Fantasie, oder als interstellaren Alltag im All betrachten. 😉

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 475855 793504 809441
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 02.07.2017
Uhrzeit: 17.37h – 18.55h
Dauer: 78 Minuten
Seiten: 14

Die Targetformulierung lautete: „Beschreibe den Planeten Proxima Centauri b zum Zeitpunkt der Session!“

Neben der Target-Formulierung wurden noch ein paar Bewegungsanweisungen kodiert, damit sich der Viewer im Verlauf der Session ohne Vorannahmen im Zielgebiet bewegen kann (z.B. O1 = Aus 10km Höhe in Blickrichtung Horizont).

Starten wir also die Reise zu unserem Nachbarsystem: Bei den wichtigsten Sinneseindrücken dominierten die Farben Rot, Grau, Beigegelb und eine kleine Spur von Grün. Die Oberflächen reichten von pudrig-staubigen Eindrücken, bis hin zu rasiermesserscharfen, harten Kanten. Hierbei wurde vom Viewer schon die starke Trennung zwischen weichen und harten Eindrücken betont, als wenn es dort irgendwo eine Art abrupte Grenze gibt.

Auch die Temperaturen waren interessant, da sich einzelne, starke Wärmepunkte zeigten, es aber im Schatten deutlich kühler war. Der Unterschied zwischen Licht und Schatten schien die Temperaturen dort stark zu beeinflussen. Als wesentliche Geräusche konnte der Viewer ein Dröhnen, Knacken und ein Rieseln (wie von Staub) hören. Das deutet auf eine gewisse geologische oder thermische Aktivität hin.

In den AI’s (persönliche Eindrücke) betonte der Viewer, dass die Umgebung „grenzwertig“ sei, man an bestimmten stellen „nicht weitergehen und innehalten“ solle. Man sollte sich also gut überlegen, wie man sich dort im Gelände bewegt. Der Grund dafür würde sich bald herauskristallisieren (teils wörtlich zu nehmen).

Jetzt kamen wir zur wohl spannendsten Abfrage in Bezug auf fremden Welten, nämlich den EI’s (Eindrücke von Fremdemotionen im Zielgebiet). Dabei wurden recht technische EI’s wie „aufräumen“ und „organisieren“ wahrgenommen. Dem Viewer kam es vor, als wären dort Ingenieure unter sich, wenn auch etwas stumpf. Das sollte natürlich später noch aufgeschlüsselt werden.

Als die Zeit gekommen war, sich frei im Zielgebiet zu bewegen, verschafften wir uns erstmal per Bewegungsanweisung einen Eindruck der Umgebung. Der Blickpunkt des Viewers befand sich dabei nahe der Planetenoberfläche:

Die Umgebung war schummrig, und es gab auffällige Trichter im Boden. Diese wirkten jedoch nicht wie normale Krater, sondern weicher. Innerhalb dieser Trichter befand sich kalter, feuchter Schlamm und kristallartige Brocken. Zudem hatte der Viewer dort den Eindruck von „chemischer Kälte“. Ein Kryo-Vulkan? Jedenfalls ging der Trichter nicht sehr tief nach unten, weshalb es auch ein verwitterter Krater sein könnte.

Danach ließ ich den Viewer nach oben schauen. Er beschrieb einen dunklen Himmel mit funkelnden Sternen und einen Mond. Dieser Mond war deutlich von Kratern übersäht und hatte eine rötliche Färbung. Auf der Oberfläche von Proxima Centauri b selbst existiert laut Viewer eine Atmosphäre. Deshalb befand er sich wohl zu dem Zeipunkt auf der Nachtseite, da er die Sterne funkeln sehen konnte (im Vakuum funkeln Sterne nicht).

Die Temperatur dort wurde sogar als relativ angenehm empfunden (um die 5°C). Die Luft hingegen schien zwar theoretisch für Menschen atembar zu sein, allerdings sagte der Viewer, dass dann seine Lungen „kristallisieren“ würden. Dies wäre laut ihm jedoch nicht aufgrund von Kälte (was ich als Monitor natürlich zuerst dachte), sondern wegen irgendwelcher anderen Stoffe dort, die auf die Lungen einwirken (Chemikalien?). Eventuell könnte eine verhältnismäßig starke Kälte auch falsch wahrgenommen werden, wie es schon in anderen Weltraum-Sessions bei Extremtemperaturen geschah.

Jedenfalls hatten wir schonmal eine nette Postkarte von einem Exoplaneten aus unserer Nachbarschaft. Natürlich wollte ich aber noch mehr sehen, und bewegte den Viewer per Bewegungsanweisung auf die Tagseite des Planeten. Dort fiel sofort ein heikler Umstand auf: Der Planet dreht sich offenbar sehr langsam, wodurch die Tagseite stark aufgeheizt wird. Während es auf der dunkleren Seite von scharfkantigen bis schlammigen Oberflächeneindrücken reicht, zeigten sich auf der Tagseite nur noch pulvrige Materialien.

Bemerkenswert ist jedoch, dass die Hitzepunkte sehr deutlich umgrenzt waren, statt die komplette, helle Planetenseite gleichmäßig zu erhitzen. Es machte den Eindruck, als würden stark fokussierte Strahlen von der Sonne die Oberfläche treffen. Diese Bereiche wurden vom Viewer mit „dickeres Licht“ umschrieben. Um zu verifizieren, dass es sich wirklich um die dortige Sonne (also Proxima Centauri) handelte, ließ ich den Viewer nochmal nachschauen, ob die Strahlungsquelle künstlich oder natürlich sei. Sie stellte sich als natürliche, heiße, lavaartige Kugel heraus.

Obgleich es von den mir bekannten Vorstellungen abweicht, scheint die Proxima-Sonne sehr punktuelle Strahlungsauswürfe oder Protuberanzen zu haben, wodurch die Sonnenseite des Planeten stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Vielleicht liegt es an der geringen Größe (roter Zwerg) und der relativen Nähe zwischen Proxima Centauri b und dieser Sonne? Als ich den Viewer fragte, was passieren würde, wenn er seine Hand in den Strahl steckt, antwortete er „Da bleiben nur Knochen übrig“.

Diese idyllischen Landschaftseindrücke hinter uns lassend, wollte ich noch ein Gesamtbild des Planeten. Nach der Bewegungsanweisung fiel dem Viewer direkt ein hauchdünnes Ringsystem um den Planeten auf (mindestens zwei Ringsegmente), welches aber schwer zu sehen sein soll. Vielleicht wie bei Jupiter im Vergleich zu Saturn. Ferner bestätigte sich nochmal der Eindruck, dass eine Seite des Planeten wegen der langsamen Drehung sehr heiß und beansprucht ist (hell, heiß, staubig, trocken, schroff), und die dunkle Seite eher kühl. Außerdem nahm der Viewer ein Klimamuster wahr, bei dem das Wetter von der sonnenbestrahlten Seite auf die kühlere Schattenseite „geblasen“ wird.

Gesamtansicht, transkribiert für bessere Lesbarkeit (klicken zum Vergrößern!)

Bei der Untersuchung aus der Ferne kam auch wieder der Mond ins Bild. Dort fiel auf, dass eine künstlich wirkende Struktur diesen umkreiste, die wohl irgendwann mal von seiner Gravitation eingefangen wurde (sie war nicht ursprünglich dort). Diese Struktur bestand aus mehreren, zusammenhängenden Segmenten, die den Viewer an ein mittelalterliches Kettenhemd erinnerten. Sie wurde offenbar nicht fertiggestellt. Der ursprüngliche Zweck dieser Struktur war schwer zu ermitteln, aber sie sammelte Hitze oder Energie, und leitet diese von Segment zu Segment weiter. Eine Art Kollektor?

Die Entdeckung ließ uns in der Umgebung noch weiter nach Auffälligkeiten suchen, auch nach künstlichen. Und tatsächlich wurden wir fündig: Ein Stück weiter weg, zwischen der „Kettenhemd“-Struktur und Proxima Centauri b, zeigten sich mehrere künstliche Objekte. Diese waren wie Projektile oder Kapseln geformt. Was machten die Objekte dort? Jedenfalls schienen aus genau diesen Objekten die etwas stumpfen EI’s zu stammen, die der Viewer bereits früh in der Session mit „aufräumen„, „organisieren“ und „ingenieursmäßig“ beschrieb. In der Gesamtskizze kam noch der Eindrück „fernbedienen“ hinzu. Das schauten wir uns selbstverständlich genauer an:

Wir versuchten einen Blick, in diese Objekte zu werfen. Zuerst fiel auf, dass die Außenhülle sehr dick und fensterlos war. Die Notwendigkeit dafür hatte mit Strahlung und Helligkeit zu tun („Blind mit Fenster„). Im Innenraum war nur ein sehr schummriges, türkisfarbendes Licht wahrzunehmen, dass aus keiner direkten Lichtquelle zu kommen schien.

Außerdem gab es Instrumente, die aus asymetrisch angeordneten Knöpfen und einer Art Display bestand. Exotisch wirkte die Bedienung: Sowohl Knöpfe, als auch Display fühlten sich wie Sand an, den man tief reindrücken kann, um dadurch dreidimensionale Eingabevorgänge zu machen. Da dieser „Sand“ nicht davonrieselt, müssen es wohl spezielle Partikel sein, die zusammengehalten werden.

Die Instrumente führten auch unweigerlich zu der Frage nach Insassen. In der Mitte des Objektes gab es einen einzigen Sitzplatz (eher eine bequeme Liege), auf der sich ein Wesen befand. Ich ließ das Wesen genauer beschreiben:

Es hatte einen sehr elegant wirkenden Helm oder eine Maske auf, und dünne Arme mit länglichen Fingern. Diese wirkten passend zu dem Bedienkonzept der Instrumente, wo man sehr tief in den Sand „reindrückt“. Vom Unterkörper oder Beinen hatte der Viewer keine Wahrnehmung, jedoch bekommt man in einer Personenwahrnehmung nicht immer alle Details.

Es machte mich neugierig, was unter der Kopfbedeckung wäre. So ließ ich den Viewer darunter schauen, und es kam ein knochig wirkendes, längliches Gesicht zum Vorschein. Dieses erinnerte ihn zuerst an einen Pferdekopf, aber wesentlich spitzer zulaufend. Als weiteres Merkmal fiel sowas wie Biberzähne im Unterkiefer auf, und noch eine lange, heraushängende Zunge. Dann ließ ich noch die Augen des Wesens beschreiben, die an Froschaugen erinnerten, und deren Augenlider von außen nach innen zugingen.

Die Hautfarbe des Wesens wirkte graubläulich, und fühlte sich wie Latex an. Dem Viewer irritierte hier, dass der Körper so knochig und trocken wirkte. Wie wir herausfanden, lag es daran, weil dieses Wesen bereits tot war. Es hatte also schon eine Verwesung oder Vertrocknung stattgefunden. Aber was war passiert? Wir versuchten ein Interview mit dem Piloten zu führen. Hier erfuhren wir u.a., dass offenbar eine Art Unfall mit einem Strahlungsausstoß geschah, welche den Insassen unbemerkt einschlafen und versterben ließ:

V = Viewer
T = Pilot

V: Hallo, was machst du da?
T: (Viewer bekommt Bild eines leblos schwebenden Körpers)

V: Lebst du noch?
T: „Unbewusst > Informationsfeld“
V: (Viewer begibt sich in Zeit, wo Pilot noch lebte)…
V: Was ist passiert?
T: Hitze, Strahlung, langsame Strahlung, einschläfernd
V: Was habt ihr dort versucht?
T: Aufzeichnung, Unregelmäßigkeit entdeckt: Die künstliche Struktur („Kettenhemd-Ding“) ist nicht von uns. Ja sind die denn verrückt?
V: Was ist bei deinem Unfall passiert?
T: Eingeschlafen, verwundert, sind aus Schatten gekommen
V: Wie konnte das passieren?
T: Punktgenaue Reflektion, Verstärkung der Strahlung, wissen wir nicht genau
V: Stammt ihr aus dem System mit dem Planeten (Proxima Centauri b)?
T: Anliegend, Nachbarschaft
V: Wie reist ihr (interstellar)?
T: Man wird zuerst „gefroren“
(Viewer bekommt Bilder von Reiseablauf)

T: „Raummauer“ durchbrechen, „Spiegel“, Raumkrümmung (geht sehr schnell)
V: Warum „gefroren“?
T: Einfrieren ist schonend für Gehirn und Nerven (während des Reisevorgangs)
V: Danke für die Auskunft!
T: *tot*

Neben den Umständen des Ablebens, offenbarte sich hier auch das interstellare Reisekonzept dieser Wesen. Es erinnerte ein bisschen an ein „Stargate“ aus der gleichnamigen Serie, allerdings ohne Ring. Die kleinen Schiffe der Wesen projizieren diese Portale selbst. Sie müssen aus gesundheitlichen Gründen im „gefrorenen“ Zustand durchquert werden. Dabei spannen sich die Portale wie eine Pfütze auf, ebenfalls a’la Stargate, allerdings mit nur einem einzigen „Wellenschlag“. Die Portal-„Scheibe“ an sich wirkt dabei wie ein Spiegel oder Alufolie, und scheint nahezu unendlich dünn zu sein, was an einen Ereignishorizont erinnert.

Wirklich verstehen konnten wir diese Technologie jedoch nicht. Plump gesagt ist es so, als würde man in einen Spiegel „hineinsteigen“, sich umdrehen, wieder dort heraustreten, und man ist am Ziel. Dabei ist noch wichtig, dass zwischen dem Start- und Zielpunkt eine gerade Strecke ist. Planeten und andere Hindernisse auf der Strecke können jedoch problemlos durchflogen werden. Insgesamt scheint die Technologie der Wesen, vor allem in Hinblick auf den Strahlungsunfall und die Notwendigkeit des „Einfrierens“, noch nicht ganz ausgereift zu sein. Die Erden-Menschheit könnte sich natürlich glücklich schätzen, wenn sie diesen Stand schon erreicht hätte.

Nach der Session hat der Viewer noch detaillierte, künstlerische Interpretationen der Eindrücke von dem Piloten und seinem Vehikel erstellt (klicken zum Vergrößern!):

Nach dem interessanten, quasi posthumen Dialog, wandten wir uns noch einmal dem Planeten Proxima Centauri b zu. Da die Sessionzeit so langsam ausuferte, wollte ich noch ein paar Details herausfinden. Als Erstes stand eine Querschnitt-Wahrnehmung auf dem Plan:

Der Planet offenbarte einen eher unspektakulären Aufbau, mit einem zähen Inneren. Erwähnenswert ist noch der Kern, welcher unregelmäßig geformt und zusammendrückbar wirkte. Also kein massiver Kern, wie es in vielen Sessions auf Planeten und Monde in unserem eigenen Sonnensystem war.

Zum Schluss wurde nochmal nach einheimischem Leben auf oder in dem Planeten gesucht. Tatsächlich konnte der Viewer zwei auffällige Arten von Organismen wahrnehmen, welche im schlammigen Teil der Oberfläche leben. Davon abgesehen, gab es nur noch einen diffusen Eindruck von „Bakterien“.

Bei dem einen Organismus handelt es sich um eine Art Wurm, welcher nicht größer als zwei Reiskörner ist. Der Wurm besitzt ein deutlich segmentiertes Exoskelett und besenartige Fortsätze am Kopfende. Er bewegt sich durch Rillen auf der Oberfläche des Schlamms, wo alkalische Stoffe als Nahrung aufgenommen werden. Interessant war noch, dass von diesen Würmern eine Art „Sommerschlaf“ gehalten wird, wenn die schlammige Region wieder ins Sonnenlicht kommt und austrocknet.

Der andere Organismus war deutlich kleiner als der Wurm, und mit dem Boden verwachsen. Es gelang allerdings nicht herauszufinden, ob es sich dabei um eine Pflanze oder ein Tier handelt. Vielleicht kann man es als eine Art Polyp bezeichnen, oder es geht in die Richtung von Pilzen. Der Organismus fühlte sich für den Viewer hartgummiartig an, und fiel durch eine umkringelnde Struktur auf, die an Schlingpflanzen erinnerte.

Dass Proxima Centauri b keine größere Artenvielfalt zu bieten hat, mag an den schwierigen Klimaverhältnissen liegen. Aber immerhin wurde makroskopisches Leben wahrgenommen, was ja nicht pauschal so sein muss, nur weil ein Planet in der habitablen Zone liegt. Nach der Session wurden auch diese beiden Organismen nochmals detailgenauer gezeichnet, da die künstlerische Ästhetik während des Viewens oft der begrenzten Session-Zeit weichen muss:


Fazit:
Eine äußerst ergiebige Einzelsession auf den zur Zeit interessantesten Planeten unseres Nachbarsystems. Aber bei Einzelsessions liegt sozusagen der Exowurm im Schlamm begraben: Wie verlässlich sind diese zum Teil scifi-artigen Daten, und was könnte aus dem Reich unbewusster Fantasieeffekte stammen? Wie ich schon anfangs erwähnte, ist jeder mit den entsprechenden Fertigkeiten eingeladen, sich selbst im Proxima Centauri-System umzuschauen, und uns seine Erkenntnisse mitzuteilen. Das gilt natürlich für alle Projekte in diesem Blog, ob aus einer Einzelsession bestehend, oder von ganzen Projektgruppen bearbeitet. 😉

Neuer Blog-Name

2017 ist Zeit für viele Veränderungen und frischen Wind. Das gilt auch für unsere Tätigkeiten im Bereich des Remote Viewings. Daher heißt „Wingman’s RV-Blog“ ab jetzt „Signallinie“.

Warum die Umbenennung?
Der alte Name war stets ein Provisorium, und hatte seinen Platz als eine Unterseite von Thetawaves. Ich dachte schon länger über einen einprägsameren Eigennamen mit RV-Bezug nach, und kam kürzlich auf „Signallinie“. Daher wird dieser Blog auch demnächst auf eine eigene Domain umziehen (www.signallinie.info), und weiterhin als Partnerseite für Thetawaves (u.a.) mit dieser Community verbunden sein.

Warum „Signallinie“?
In erster Linie, weil noch keine andere RV-Website diesen Namen verwendet. Aber was ist eigentlich eine Signallinie? Das Ideogramm in Stufe 1 des RV-Protokolls wird auch gerne als Signallinie bezeichnet, da man sich an dieser entlanghangelt, um die Daten aus dem Zielgebiet zu dekodieren. Die Signallinie kann dabei durchaus als Datenleitung verstanden werden, welche den Zugang zum Zielgebiet und das spätere, freie Bewegen darin ermöglicht.

Die Entstehung von Kornkreisen

Im Rahmen einer neuen CROPfm-Sendung führten wir wieder ein Remote Viewing-Experiment durch, dieses Mal zum Themengebiet der Kornkreise. Mit Unterstützung von Deutschlands führendem Kornkreis-Forscher Andreas Müller (ebenfalls Betreiber des bekannten Blogs http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/), wurden uns sechs Targets zur Verfügung gestellt, die sowohl durch Menschenhand gefälschte, als auch mutmaßlich echte Kornkreise enthielten.

Drei der enthaltenen Kornkreise waren nachweislich gefälscht, zwei werden von Experten mit hoher Wahrscheinlichkeit als echt eingestuft. Ein weiteres Target, der Kornkreis des berühmten Olivers Castle-Videos, wurde als Bonus geviewt.

Quicklinks zu den einzelnen Kornkreisen:
541685 428917 005821 (Hoax)
604785 051963 199260 (Hoax)
685412 931025 716309 (Hoax)
765923 105769 055135 (Echt)
498205 762856 514985 (Echt)
657820 698046 087945 (Bonus)

Die Target-Formulierungen bestanden in diesem Projekt nur aus Geo-Koordinaten und Zeiträumen (von Andreas Müller zur Verfügung gestellt), zu denen die jeweiligen Kornkreise aufgetaucht sind. Die Ausgangsposition des Viewers sollte 40m oberhalb des Targets sein. Hier ein Beispiel:

Kommen wir nun zu den einzelnen Kornkreisen und den dazu generierten Session-Daten (Reihenfolge wie in der CROPfm-Sendung besprochen)…
 


Geo-Koordinaten: 51°21’59.28″N, 1°51’54.08″W
Zeitraum: 25.07.1998 16:00h – 26.07.1998 14.00h
Target-Nummer: 541685 428917 005821

In jedem Kornkreis-Target wurde eine Timeline angewandt, um den genauen Entstehungszeitraum einzugrenzen. Bei diesem Target stach dabei besonders hervor, dass es über längere Zeit bis in die frühen Morgendämmerung herein entstanden sein muss. Als wir uns die Entstehung an sich anschauten, stellten wir fest, dass sich mehrere Personen vor Ort befanden, die in zwei Gruppen arbeiteten. Sie benutzten Hilfsmittel, die wie Seile, Harken und Abdeckplanen wirkten.

Zur Erstellung wurden bestimmte Punkte markiert und daraufhin die Seile im Kreis geführt, um das Korn flachzulegen. Die Seile wurden dabei mit den Harken fixiert. Hiermit hatten wir also schonmal deutliche Hinweise einer Fälschung. Ein weiterer Vorgang war, dass die eine Gruppe die Ränder des Kornkreises aus irgendeinem Grund mit Abdeckplanen zudeckte, während die andere Gruppe das Korn weiter plättete.

Noch ein deutlicher Aspekt zeigte sich darin, dass die Personen offenbar die aufgehende Sonne fürchteten bzw. unter Druck standen, ihre Arbeit noch vor dem Sonnenaufgang fertigzustellen, um nicht erwischt zu werden. Zu guter Letzt beschrieb der Viewer noch den Eindruck, dass dem Zentrum des Ortes im übertragenen Sinne ein „Stempel“ aufgedrückt würde. Diesen Aspekt konnten wir uns in der Session noch nicht erklären, bis das Target schließlich aufgelöst wurde.

Auflösung: Bei diesem Kornkreis handelte es sich um eine Auftragsarbeit für die BBC, welche in irgendeiner Form von der Firma Yell (vergleichbar mit den Gelben Seiten) gesponsort wurde. Das Logo dieser Firma ist auch in der Mitte des Kornkreises zu sehen, was denden „Stempel aufdrücken“-Aspekt erklären würde, der wahrgenommen wurde. Ebenfalls richtig ist, dass der Kornkreis von zwei Gruppen erstellt wurde. Weitere Details erfahrt ihr von Andreas Müller in der Sendung. Fazit: Hoax
 


Geo-Koordinaten: 51°25’34.87″N, 1°56’11.28″W
Zeitraum: 02.08.2002 16:00h – 03.08.2002 08.00h
Target-Nummer: 604785 051963 199260

Der zweite Kornkreis lieferte sehr anschauliche, emotionale Daten über die Vorgänge bei der Entstehung. Auch hier wurde eine Gruppe von Personen wahrgenommen, die über mehrere Stunden in der Nacht an dessen Erstellung arbeitete. Prägnant waren hier für die Viewer die Eindrücke von Vandalismus, so dass ihm regelrecht das Korn leid tat. Ebenso unedel war wohl auch die Intention der Ersteller, welche mit „Spass am kaputt machen“, „Spannung nicht erwischt werden“, „Lustig, wenn Idioten das sehen; Streich“ wahrgenommen wurden.

Der Viewer nahm diverse Gegenstände wahr, welche mit der Erstellung des Kornkreises zu tun hatten. Darunter Seile und Kunststoffobjekte, primär aber ein Werkzeug, welches mit den Füßen und Seilen bedient wurde, um das Korn flachzulegen. Dieses wurden in der Session als keilförmig wahrgenommen, wobei die Werkzeuge zur Plättung des Korns vor Ort in der Regel eher brettförmig sind.

Das Vorgehen mit den Werkzeugen enthielt zugleich den Haupteindruck „Betrug“, welcher weiterführend mit „lieblos, aggressiv“, „schadenfroh“, „auseinanderpflücken, rupfen“ und „Zerstörung“ begleitet wurde. Dies wurde nochmal in einer weiteren Skizze mit den Eindrücken „Struktur wird mutwillig zerstört, dabei war es vorher natürlicher“ bekräftigt.

Wir nahmen uns dieser Leute dann mal mit dem Interview-Tool an, um noch direktere Informationen über ihre Intention und ihr Vorgehen zu bekommen. Die „Antworten“ waren recht amüsant. Hier die Transkription:

V = Viewer
G = Kornkreisfälscher

V: Ihr da!
G: Kollektives aufschrecken, wie Erdmännchen
V: Was macht ihr da?
G: Kunst wie Graffiti („keine Spraydosen“)
V: Gründe?
G: Spaß am kaputt machen, Spannung erwischt zu werden, lustig wenn Idioten das sehen, Streich
V: Was erhofft ihr euch davon?
G: Spannung während des Prozesses, heimliche (anonyme) Berühmtheit
V: Warum heimlich?
G: Bist du bescheuert? Wenn die das wüssten…“Angst vor Schrotflinte“
V: Ciao!
G: „Taktaktak“-Bewegung

Parallel zum Verschwinden der Fälscher tauchte eine weitere Person im Kornkreis auf, die der Viewer als Forscher empfand. Diese begutachtete den Kornkreis, und deklarierte ihn als Fälschung:

Dann entfernte sich die Person schnell vom Ort. Weit nach Sonnenaufgang tauchte noch eine weitere Gruppe von Leuten auf. Diese schienen allerdings normale Besucher bzw. Interessierte zu sein, die von dem nächtlichen Geschehen nichts mitbekamen.

Auflösung: Die Fälscher wurden in der Nacht aus der Ferne von Kornkreisforschern, darunter Andreas Müller, ertappt. Man fand dann viele Gegenstände in dem unfertigen Kornkreis, die zurückgelassen wurden, inklusive Maßbändern und Brettern. Andreas Müller beschloss dann, den Ort schnell zu verlassen, um nicht fälschlicherweise als Fälscher beschuldigt zu werden. Später kam lustigerweise der Farmer hinzu, und ärgerte sich über jene, die die Fälscher erwischt hatten (er erfuhr aber nicht, wer es war), und so der Kornkreis nicht vollendet werden konnte. Denn dann hätte der Farmer Eintrittsgeld verlangen können. Fazit: Hoax
 


Geo-Koordinaten: 51°25’9.56″N, 1°50’14.60″W
Zeitraum: 08.08.2003 16h – 09.08.2003 08h
Target-Nummer: 685412 931025 716309

Dieser Kornkreis erwies sich in den Sessions zuerst als hartnäckig. Was dann allerdings schnell stutzig machte, war das Auftauchen vieler technischer Aspekte, inklusive Planungen per IT. Darunter auch USB-Sticks und Eindrücke von virtuellen 3D-Konstrukten, die womöglich zur Planung verwendet wurden. Die Eigenschaften der technischen bzw. IT-Eindrücke waren u.a. „Infos bündeln“, „in passende Schnittstelle“, „enger Raum“ und „zwei Personen auf Stühlen bereden was“.

Des Weiteren wurden dann Arbeitsvorgänge mit Personen wahrgenommen, bei denen aufgrund einer Vorlage etwas „ausgespachtelt“ wurde. Im Detail gab es dazu noch die Eindrücke „etwas zudrehen“, „spitzbübisch was einfädeln“ und „heimlich“. Als beteiligte Objekte gab es hierbei „gerundete, hohle Röhre“, „Plan, Matrix (wie Papier)“ und „Spachtel“:

Schließlich kam es noch zu einem Eindruck, dass von einer kreisförmigen Struktur, welche von technischen Objekten flankiert war, etwas „gesendet“ wurde. Ob das eine abstrakte Wahrnehmung des Kornkreises bzw. dessen „Aussage“ war, oder etwas anders, ist unklar.

Die Schwierigkeit war, dass in dieser Session keine Aspekte eines Kornfeldes wahrgenommen wurden, was zu Unsicherheiten hinsichtlich der Interpretation führte. Erst in einer weiteren Session konnten kornähnliche Strukturen erkannt werden.

Aber auch diese Session sorgte für Konfusion, da es dem Viewer so vorkam, als würde etwas mit der Zeit nicht stimmen (als würden Teile des Ortes am Mittag wahrgenommen, andere jedoch bei Sonnenuntergang). Möglicherweise kam es zu einer Vermischung der Timeline. Am Ende empfing der Viewer noch einen seltsamen Eindruck, dass irgendwelche Impulse von dem Ort ausgingen, die etwas im Gehirn auslösen („dass man im Muster der Atmosphären denkt“). Der Bereich des Kopfes, welcher stimuliert würde:

Ob das mit einer dem Kornkreis innewohnenden Aussage zu tun hatte, oder mit einem anderen Aspekt, welcher bei der Auflösung erörtert wurde, ist unklar. Insgesamt entsprachen diese beiden Sessions nicht unserem gewünschten Qualitätsstandard an Klarheit, aber wir tendierten knapp zu einem Hoax (wegen der IT-Eindrücke und „spachtelnden“ Personen im Target, die nach einem Plan arbeiteten). Für weitere Sessions auf dieses Target blieb leider keine Zeit mehr.

Auflösung: Hier wurden wieder Fälscher auf frischer Tat ertappt, während sie den Kornkreis schufen. Dies gelang durch Nachtsichtgeräte, welche die schwachen LED-Lampen der Fälscher im Feld noch aus der Ferne wahrnehmen konnten. Die Kornkreisforscher beschlossen, in ihrem Auto laute Musik („Ring of Fire“) abzuspielen, um die Fälscher aufzuschrecken. Anhand der LED-Lichter konnte man dann erkennen, dass sie die Flucht ergriffen. Ob die wahrgenommenen Impulse in den Sessions die Schallwellen aus den Auto-Lautsprechern waren? Das können wir in dem Fall leider nicht sagen, da die Eindrücke zu abstrakt rüberkamen. Fazit: Hoax
 


Geo-Koordinaten: 51°10’32.14″N, 1°49’31.94″W
Zeitraum: 06.07.1996 15h – 07.07.1996 23h
Target-Nummer: 765923 105769 055135

Kommen wir nun zu der wahrscheinlich komplexesten Session dieses Projektes. Der Viewer landete zuerst bei Eindrücken zu dem Zeitpunkt, als der Kornkreis schon fertiggestellt war. Dort stießen bereits viele Menschen hinzu, die das Gebilde untersuchten. Das konnte man u.a. daran erkennen, weil Leute von Außen angewiesen wurden, in die Mitte zu gehen, jedoch dabei darauf achten sollten, nichts von dem Kornkreis kaputt zu trampeln. Dort wurde nichts Neues erstellt, sondern nur etwas bereits Vorhandenes erforscht.

Zudem wurde ein Helikopter wahrgenommen, welcher über dem Gelände kreiste, und dessen Besatzung den den Kreis untersuchte. Dabei schienen sie auch etwas zu suchen, was mit Kamera-Ausrüstung zu tun hatte. Ob es sich dabei um einen Nachrichtenhelikopter handelte? Jedenfalls schien es primär darum zu gehen, den Kornkreis zu beobachten, vermessen und zu filmen.

Jetzt sollte natürlich herausgefunden werden, wie dieser Kornkreis entstanden war. Dazu wurde wieder das Timeline-Tool bemüht, und der Zeitpunkt der Entstehung ermittelt. Mehrere Stunden vor dem Auftauchen der ersten Leute wurde ein rundes Objekt wahrgenommen, welches den „undefinierten“, borstigen Untergrund (Kornfeld) veränderte (klicken zur Vergrößerung!):

Dieses runde Objekt und seine Tätigkeiten sollten natürlich genauer untersucht werden. Dabei zeigte sich, dass es bei näherer Betrachtung eher oval wirkte bzw. eine flexible Formbarkeit aufwies. Das Objekt war relativ klein, leuchtete weiß-beige bis gelb, und fühlte sich teilweise massiv an. Es „durchstreifte“ das Korn ohne es zu berühren, und schien dabei etwas zu „suchen“. Eine Art Druck-Energie schob das Korn dabei zur Seite.

Irgendwann fand das Objekt eine geeignete Stelle, und „injizierte“ etwas (energetisch?) in den Erdboden unter dem Korn. Dadurch wurde eine Kettenreaktion verursacht, die sich unterirdisch wie ein Netz ausbreitete (es erinnerte an die Ausbreitung eines Pilzgeflechtes im Zeitraffer). Dieser Vorgang hatte was mit Magnetismus und bestimmten Mineralien im Boden zu tun, die darauf chemisch reagierten. Oberhalb der Erde entstand daraus eine Art Unterdruck, welcher das Korn auf den Boden zog. Dadurch ergab sich dann die letztliche Struktur des Kornkreises.

Anscheinend können diese Objekte nicht beliebig irgendwo Kornkreise entstehen lassen, da bestimmte Bodenbedingungen für den Effekt vorhanden sein müssen. Oder es müssten andere Techniken angewandt werden. Diese außergewöhnlichen, energetischen Eindrücke deuten jedenfalls schon stark darauf hin, dass wir es hier nicht mit einem Kornkreis zu tun hatten, der von Fälschern mit Brettern und Seilen getrampelt wurde. Es wurde auch versucht, ein Gesamtbild des Kornkreis wahrzunehmen, mit einigen Aspekten, die offenbar für das bloße Auge unsichtbar sind:

Neben den vielen „Sub-Kreisen“ nahm der Viewer nämlich auch einen sinngemäßen Verlauf bzw. Aussage hinter der Form wahr, welche wie ein gestricheltes Rad und ein Zentrum eingezeichnet wurde. Während das Zentrum wie eine Art Ankerpunkt wirkte, enthielten die umgebenden Bereiche Aspekte wie „Wachstum“ und „Evolution“. Der äußerste Bereich enthielt die Aspekte „Information“ und „Kreislauf“. Zudem kamen noch „reversiv“, „Spiegelung“ und „groß / klein“ vor (wie im Großen, so im Kleinen?). Was nun aber die exakte Aussage des Kornkreises sein sollte, ist nicht klar, aber es könnte was mit der Entstehung von Leben zu tun haben.

Wenn dieser Kornkreis aber nun nicht menschengemacht ist, wer sind dann seine Macher? Kurz gesagt kam darauf als Antwort „Ein globales Bewusstsein drückt sich durch Symptome wie [z] ([z] = in der Session kodiert für echte Kornkreise) aus!“. Es schien sich also mehr ein metaphysisches Bewusstseinsfeld zu handeln, als um Individuen. Das Ganze erinnerte an einen Artikel bzw. ein Channeling über die so genannten Kanasejey, welche eine Bewusstseinsform aus dem Erdinneren sein sollen. Wir starteten in einer seperaten Session unser eigenes „Interview“ mit der verantwortlichen Bewusstseinsform:

V = Viewer
G1 = Kornkreismacher

V: Hallo!
G1: *Freudig*
V: Was hat dich / euch zu diesem Ort geführt?
G1: Präsentieren, Darstellungsfläche, Hügel
V: Warum führt ihr die Veränderung des Ortes durch?
G1: Erhöhen, darbringen, Geschenk (undefinierbares Licht und Liebe-Zeug)
V: Mit welchen Objekten führt ihr die Veränderungen durch?
G1: Ovale, beige leuchtende Objekte:

V: Beschreibt die Tätigkeit mit diesem Objekt!
G1: Fernsteuern, eigene Gedanken reinprägen, Sonde
V: Wie wirkt das Objekt auf den Ort?
G1: Gras plätten, schieben, Wachstum, wuscheln, Druckstrahl
V: Was haltet ihr von dem Ort nach der Veränderung?
G1: Wunderbar, freuen uns
V: Beschreibt die Funktion nach der Veränderung!
G1: Aufmerksamkeit zentrieren, öffnen, lehren, Zusammenkunft, Möglichkeiten bereiten, Geist öffnen, über das Irdische hinaus
V: Wie findet ihr die Reaktionen Anderer auf den veränderten Ort?
G1: Tja, manche sehen es so, andere anders… *Schulterzucken*
V: Danke für die Informationen!
G1: *Etwas aufgeregt*

Mit dem Artikel / Channeling im Hinterkopf, dass sie aus dem Innerem der Erde kämen, versuchte der Monitor auch den Aufenthaltsbereich dieses Bewusstseins zu lokalisieren. Dazu wurde ein Querschnitt der Erde benutzt:

Als der Viewer die Erde als Querschnitt zeichnen sollte, und die Kruste zeichnete, nahm er zugleich den Erdkern wahr (hier wird abermals dem Weltbild einer hohlen Erde widersprochen, aber das nur als Nebenaspekt). Bei der Frage nach dem Ursprung des Bewusstseinsfeldes, zeichnete er pulsierende Energiefelder, die sich zwischen oberem Mantel bzw. Kruste und der Erdatmosphäre aufhielten. Man könnte also sagen, dass sie wirklich aus dem Inneren der Erde kommen. Ein außerirdischer (technischer) Eingriff, welcher ja auch gerne für Kornkreise präferiert wird, wurde zumindest in diesem Fall ausgeschlossen.

In dieser langen Session kam noch ein weiterer, interessanter Beifang vor. So bekam der Viewer den Eindruck einer Militärpräsenz, die diese kornkreiserzeugenden Objekte aus der Ferne (eine Antennen-Anordnung in einer kälteren Gegend, möglicherweise Polarkreis) verfolgte. Es herrschte offenbar ein Interesse, die Antriebsmethode dieser Objekte herauszufinden, um sie für sich selbst nutzen zu können. Allerdings stellte sich in der Session zugleich heraus, dass dies nicht möglich wäre, da es sich so gesehen um keine massive Technologie handelt, sondern um eine energetische Manifestation. Zumindest im heutigen technologischen Verständnis wird es wohl nicht adaptierbar sein, da es eine geistige Sache ist.

Auflösung: Dieser sehr schöne Kornkreis aus 153 Einzelkreisen entstand in kurzer Zeit direkt gegenüber von Stonehenge, und niemand konnte damals an diesem gut besuchten Ort Tätigkeiten von Fälschern nachweisen. Es gibt hingegen diverse Zeugenaussagen, die auf eine schnelle, nicht-menschliche Entstehung hindeuten. Ein Taxifahrer soll den Kreis angeblich sogar bei seiner Entstehung beobachtet haben, was mit Nebelphänomenen einherging. Aufgrund der komplexen Sessiondaten und der Situation vor Ort in unmittelbarer Nähe einer Touristenattraktion, betrachten wir diesen Kornkreis als authentisch. Fazit: Echt
 


Geo-Koordinaten: 51°23’5.58″N, 1°49’3.53″W
Zeitraum: 27.07.2001 21h – 29.07.2001 08h
Target-Nummer: 498205 762856 514985

Unser fünfter Kandidat lieferte ebenfalls sehr interessante Eindrücke, wenn auch nicht so verschachtelt, wie beim vorigen Beispiel. So zeigte die Timeline, dass dieser Kornkreis nicht in der Nacht entstanden ist, sondern eher am Nachmittag. Auch konnten keinerlei menschliche bzw. mechanische Aktivitäten bei der Entstehung wahrgenommen werden. Die ersten Eindrücke zeigten bereits, dass eine Art Energie aus dem Erdboden durch das Korn aufstieg, welche zu einer Veränderung innerhalb der Halme führte:

In weiteren Eindrücken wurde ein grelles, rötliches Licht wahrgenommen, in das die unmittelbare Umgebung des Kornkreises eingetaucht war. Dieses Licht wirkte fremdartig und untypisch für menschliche Lichtquellen. Dabei gab es auch eine Art Windsog, welcher nach oben ging. Als Ursache dieser Vorgänge tauchte wieder ein rundes, schwebendes Objekt auf, welches mit einer Art Energiestrahl auf die Umgebung einwirkte:

Dieser Energiestrahl konnte, trotz näherer Untersuchungsversuche, nur als „Druckstrahl“ wahrgenommen werden, ohne die Wirkungsweise dahinter entschlüsseln zu können. Als wir uns das Objekt nochmal seperat anschauten, zeigte sich wieder eine länglichere, ovale Form. Das Objekt an sich fühlte sich zum Teil geleeartig / unfest an, und leuchtete aus sich heraus weiß-bläulich. An der Oberfläche des Objektes war eine Art „britzeln“ wahrzunehmen, welches an Statik erinnerte, und mit der umgebenden Luft zu interagieren schien.

Die Eindrücke zu den Funktionen des Objektes lauteten, „Flüssiges in sich halten“, „was zum abstrahlen bereithalten“, „pulsieren“, „strahlt was aus“ und „ausdehnen“. Die Auswirkung auf die Pflanzen schilderte sich als „hochsteigen“, „aufbauen“, „wachsen“, „Kelch bilden“ und „wie Blumenwachstum, aber durch Energie“. Hier war der Prozess der energetischen Pflanzen-Stimulation wohl der Hauptaspekt des Targets. Das Objekt an sich wirkte wie ein nichtmenschliches Teilbewusstsein (fast wie ein Automatismus) von etwas Größerem. Nach einer Bewegungsübung, um die Vorgänge nochmal etwas distanzierter wahrzunehmen, zeigten sich die wesentlichen Aspekte des Ablaufs:

Zuerst wurde das Kornfeld sehr lokal begrenzt in rötliches Licht getaucht, wodurch das Korn zu reagieren begann. Dabei wurde das Korn sozusagen aus sich selbst heraus „frisiert“. Der Hauptaspekt fand jedoch im Erdboden unter dem Korn statt, was diesen Vorgang wohl überhaupt erst möglich machte. Nach der Session dachten wir, dass Bodenproben von solchen Kornkreisen sehr interessant sein könnten, aber dann hörten wir, dass es diese ohnehin schon gibt (inkl. ungewöhnlicher Veränderungen).

Bei der Frage, wozu das alles dient, kamen die Eindrücke „Schönheit“, „Ordnung“, „Verspieltheit“ und „geistige Erhöhung“. Ob da nun eine tiefgründige Message dahintersteht, oder es nur um eine künstlerische und energetische Inspiration für den Betrachter  geht, möge jeder selbst entscheiden. Ungewöhnlich tiefe oder verborgene Sinn-Aspekte (z.B. verschlüsseltes Geheimwissen oder Bauanleitungen für Technologien, wie es manche Leute hineininterpretieren) konnten wir jedenfalls nicht feststellen. Die Message richtet sich offenbar nicht an die Ratio des Menschen, sondern eher an den rechtshirnigen Bereich.

Auflösung: Dieser Kornkreis wird von uns ebenfalls als authentisch befunden. Die Abwesenheit sämtlicher, menschlicher Aktivität im geviewten Entstehungszeitraum, die energetischen Einwirkungen auf die Pflanzen, das seltsame, rötliche Licht und nicht zuletzt das schwebende Objekt, welches die Vorgänge einleitete, ähneln den Vorgängen aus dem Stonehenge-Kornkreis. Fazit: Echt
 


Geo-Koordinaten: 51°22’47.32″N, 2°0’37.17″W
Zeitraum: 10.08.1996 19h – 11.08.1996 13h
Target-Nummer: 657820 698046 087945 (Bonus-Target)

Dieser Kornkreis wurde noch als Bonus-Target geviewt. Es handelt sich um den Kornkreis aus dem berühmten Olivers Castle-Video, welches kontrovers diskutiert wird. Die Einen sehen es als den besten Beweis für eine paranormale Kornkreis-Entstehung, die Anderen für eine sehr gute Fälschung (für Spezialeffekt-Technik von 1996). Letzteres rührt auch daher, weil es inzwischen Aussagen gibt, dass man den Fälscher des Videos kennen würde. Aber da liegt noch vieles im dunkeln, und es hat auch noch keiner mit der damaligen Video-Technologie diese Art Video reproduziert. Wir viewten in dem Fall nur den Kornkreis an sich (Geo-Koordinaten während Entstehungszeitraum), und nicht die Entstehung des Videos.

Die anfänglichen Eindrücke waren recht unschlüssig, so dass es noch eine zweite Session auf das Target gab. Aber selbst dort bekamen wir (ungeachtet des Videos) eher Eindrücke, dass der Kornkreis durch Menschenhand entstanden ist. In den Sessions tauchte direkt eine Gruppe von Menschen auf, die in einer Art Partylaune vor Ort tätig war. Sie waren dabei nicht angespannt oder unter Zeitdruck, und schienen einfach ihren Spaß gehabt zu haben, dort mit anzupacken. Dabei gab es auch einen beiläufigen, wenn auch diffusen Werkzeug-Eindruck. Irgendwann zogen die Leute wieder ab.

 

Allerdings kam auch eine Initiator-Person vor (männlich), die diese Sache viel ernster sah. Er ließ offenbar Pläne / Papiere im Müll verschwinden, damit es nicht auf ihn zurückgeführt werden kann („Als wenn man Informationen mit Papiermüll wegwirft“, „lästig“, „verschweigen“, „nervös“…). Zudem war dieser Initiator zum Entstehungszeitpunkt nicht vor Ort, sondern in einem Haus (inkl. Müllbeutel):

Könnte das ein Hinweis auf ein daheim fabriziertes Video sein? Dazu müsste man auf jeden Fall nochmal das Video an sich bzw. dessen Entstehung viewen. Wichtig ist hier erstmal, dass keine der energetischen Aspekte aus den vermutlich echten Kornkreisen auftauchten, aber eine Gruppe von Personen, inklusive des Initiators, wahrgenommen wurden. Im Timeline-Verlauf der Entstehung wurden auch kastenförmige Objekte (Autos?) neben den Kreisen wahrgenommen, welche hinterher nicht mehr vor Ort waren:

Auflösung: Trotz des sehr authentisch wirkenden Videos, tendieren wir beim Olivers Castle-Kornkreis vorerst zu einem Hoax. Allerdings war die Datendichte für unseren Qualitätsanspruch nicht ganz hinreichend, weshalb man diesen berühmten Fall unbedingt nochmal genauer viewen sollte (vor allem das Video an sich). Fazit: Hoax (unter Vorbehalt…)


 
Gesamt-Fazit: Die durchgeführten Remote Viewing-Sessions auf diese sechs Kornkreis-Beispiele zeigen, dass es sowohl menschengemachte, als auch nichtmenschlich geschaffene (bzw. „paranormale“) Kornkreise gibt. Die Menschengemachten scheinen jedoch inzwischen in der Überzahl zu sein, was auch manche Kornkreisforscher so sehen. Das dürfte die ernsthafte Kornkreis-Forschung sicherlich erschweren, denn auch die menschengemachten Fälle sind manchmal handwerklich sehr beeindruckend.

Ist Remote Viewing nun die ultimative Methode, um dem Geheimnis der Kornkreise zu lüften? Sicherlich nicht, denn dazu gehört ein interdisziplinäres Vorgehen (wie bei allen anspruchsvollen Themen mit Forschungsbedarf). Aber Remote Viewing kann dort Informationen liefern, wo man mit anderen Methoden nicht mehr rankommt, und die Forschungen dadurch auf ungewöhnliche Art ergänzen. In Zukunft wird es wahrscheinlich noch mehr Projekte dieser Art geben, je nachdem, wie es mit der Zeit und Manpower aussieht (aber das ist ja immer so…).

Reinschnuppern in Jupiter

Bekanntlich viewen wir gerne und öfters andere Planeten. Anlässlich der Juno-Mission zum Jupiter, und rund 43 Jahre nach Ingo Swanns berühmter, erster Session auf eben diesen Planeten, wollten wir mal selbst in diesen Gasriesen „reinschnuppern“. Vor allem, um der Sonde Juno zuvorzukommen, da sie auch den inneren Aufbau des Jupiter untersuchen soll. Raumsonden per RV zuvorkommen, entwickelt sich ja so langsam zu einer Tradition.



Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 257845 015698 130845
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 12.07.2016
Uhrzeit: 19.55h – 20.55h
Dauer: 60 Minuten
Seiten: 12

Die Targetformulierung lautete: „Der Planet Jupiter zum Zeitpunkt der Session –  beschreibe den inneren Aufbau, die Struktur und auffällige Merkmale!“

In den ersten Stufen dominierten Eindrücke wie „beige“, „braun“, „weiss“, „schwarz“, „silber“, „chemisch“ und „Glanz“. Interessant war auch der Eindruck „sprühende Partikel“, „Reibungshitze“ und „Bewegung“. Auffällig waren auch die AIs „alt, eingestaubt“ und „physikalisch“. Im EI-Bereich gab es keine speziellen Eindrücke, außer „Kollision des Gehäuses (nicht so geil)“. Könnte sich das auf die Raumsonde beziehen? Hinweise auf komplexeres Leben vor Ort (also innerhalb des Jupiters) gab es jedoch nicht.

Interessant wurde es jedoch in Stufe 6, wo umfassende, strukturelle Untersuchungen und Positionsveränderungen des Viewers durchgeführt wurden. Es zeigten sich vielseitige Schichten und Vorgänge, die sich durch verschiedene Konsistenzen, Bewegungsdynamik und starke, elektrische Entladungen (Blitze) auszeichneten. Hier ein Eindruck aus höheren Schichten, bei dem sich ganz oben die elektrischen Entladungen zeigten, und es sich nach unten hin stärker verdichtete („feucht werden, immer dichter“, „teerige Masse“):

RV - Jupiter - Entladungen

In tieferen Schichten nahm der Viewer dann interessante Partikel wahr, die herumgewirbelt wurden, und die kristallin wirkten. Der Viewer nahm sich einen dieser Partikel heraus, und bemaß ihn auf ca. 20cm Durchmesser. Zudem nahm er Strukturen wahr, die sich berg- und talartig aufbauten, und wieder glätteten (wie eine schwappende Wellenbewegung). Von der Konsistenz her wirkte die ganze Umgebung halb fest bzw. partikelig und halb flüssig, wobei diese Kombination den Viewer an das Gefühl von 3D-Nagelbrettern erinnerte. Die Bewegungen der Partikel schienen also im großen Maßstab eine flüssige Dynamik zu bedingen:

RV - Jupiter - Partikel

Danach untersuchten wir die tiefsten Tiefen des Jupiters, nämlich dessen Kernbereich. Wie es die astronomischen Theorien vermuten, stellte sich der Kern als fest heraus, jedoch mit ein paar Überraschungen. So war er nicht völlig massiv, sondern zeigte innerhalb seiner „Schale“ dynamische, hochenergetische Vorgänge, die völlig exotisch wirkten. Innerhalb des wiederum festen Kernzentrums nahm der Viewer eine energiereiche, blau-weiße Substanz wahr, die ihn an Gasfeuer erinnerte. Das AI des Viewers war hier passenderweise „unbequem, unwirklich“:

RV - Jupiter - Zentrum

Von höheren Schichten des Jupiter-Inneren flossen quasi-flüssige Partikel zur Oberfläche des Kerns, die der Viewer als „bleiartig“ beschrieb. Es erinnerte ein bisschen an die Vorgänge in einer Lavalampe, aber eher auf den Kopf gestellt. Ob man es hier mit dem exotischen, metallischen Wasserstoff zu tun hat?

Schließlich sollte sich noch ein Gesamtüberblick verschafft werden, weshalb der Viewer per kodierter Bewegungsanweisung aus dem Jupiter herausbewegt wurde, bis er ihn als Ganzes vor sich hatte. Die Wahrnehmung des Viewers war hier erstaunlich klar:

RV - Jupiter - Gesamt

Der Viewer zeichnete direkt eine Kugel, die ein streifenförmiges Muster aufwies. Der Planet an sich war für ihn von Außerhalb nicht wirklich anfassbar, und wirkte in diesem Maßstab für so, als würde man in einen „Wasserfall aus Sand“ greifen wollen. In Hinblick auf einen Gasriesen mit seinen Windgeschwindigkeiten, klingt dieser taktile Eindrück plausibel. Das sandartige Gefühl könnte zudem auf die herumwirbelnden Partikel hindeuten, die sich in den Schichten zeigten. In ihrer Gesamtheit angefasst, würde sich dadurch eventuell so ein flüssig-sandiger Eindruck ergeben, der durch die Wind- und Fließkräfte bewegt wirkt.

Als auffälligstes Merkmal nahm er eine „bewegliche Beule“ wahr, welche eindeutig den großen, roten Fleck zeigte. Der Sog des Flecks reichte dabei erstaunlich tief in das Innere von Jupiter hinein, nämlich mindestens 15% des planetaren Gesamtdurchmessers. Es scheint also kein oberflächliches Phänomen zu sein, wie man es von Stürmen auf der Erde kennt, sondern durch Vorgänge in großen Tiefen des Gasriesen erzeugt zu werden. Schließlich sollte der Viewer diese Perspektive noch nutzen, um aufgrund der vorigen Daten eine grobe Querschnittswahrnehmung des Jupiters zu erstellen:

RV - Jupiter - Querschnitt

Obere Atmosphäre – Gaswolken und sandige Partikelstürme:
Die oberste Schicht nahm der Viewer als gasartig wahr, darunter wurde es allmählich dichter, aber noch ganz lose. Der Druck und die Umgebungsdichte stieg. Noch weiter runter kamen staubartige Aspekte (Partikelbewegungen) zum Vorschein, die sich bei näherer Betrachtung als kristalline Partikel erweisen, die herumgewirbelt werden. Der Sog des großen, roten Flecks zieht sich bis tief in diese Bereiche hinein. Die Ursachen des Flecks (welcher einen gewaltigen Wirbelsturm darstellt) sind wechselwirkende Kräfte tief in Jupiter, die eine Art Unterdruck oder Sog erzeugen.

Mittlere Tiefe – lange, stufenlose Verdichtung von gasförmig zu fest:
Nach einer weiten Strecke in einer immer dichter werdenden Umgebung, traf der Viewer auf eine steinfeste Oberfläche. Diese zeigte rudimentäre Landschaftsstrukturen, die an Gebirge erinnerten (kam auch Ingo Swanns Session vor), aber durch die wechselwirkenden Vorgänge mit weniger festen Schichten auch dynamisch variierten (siehe „bleiartige“ Eindrücke zuvor). Auf dieser „Landschaft“ gab es zudem elektrische Entladnungen, die an gewaltige Gewitter erinnerten.

Zentrum – fester Krustenbelag , mysteriöse Energieschicht und brennender Kern:
Im Zentrum des Jupiters wurde dann ein „Wallnussding“ wahrgenommen, welches jedoch zwischen der äußeren Schicht mit den steinigen „Landschaften“ und dem absoluten Zentrum eine mysteriöse „Energiemasse“ aufwies. Dieser Bereich wirkte auf den Viewer völlig exotisch und schwarz, so als wäre dort die Wahrnehmung gestört. Das Zentrum des Kerns an sich wies hochenergetische, physikalische Vorgänge auf, die den Viewer an „Gasfeuer“ und „Zerstrahlung von Materie“ erinnerten. Man könnte also sagen, der Kern des Jupiter ist tatsächlich fest und steinig, in seinem Inneren jedoch energetisch. Vielleicht ein räumlich begrenzter Fusionsprozess, der (im Gegensatz zu einem Stern) nicht über die harte Kernschale hinauskommt? Oder völlig unbekannte Vorgänge, zu denen es (mangels konventionellen Einsichtsmethoden) keine Theorien gibt.

Nach der Session erstellte der Viewer noch eine detaillierte Illustration seiner Wahrnehmungen und Schlussfolgerungen (klicken zum Vergrößern):

RV - Jupiter - Fazit


Fazit:

Eine sehr detaillierte Session des Jupiters, besonders in Hinblick auf Ingo Swanns historische Session von 1973. Einige exotische Aspekte aus dem Inneren des Planeten, die er damals schon beschrieb, bestätigten sich (z.B. die „Landschaft“). Natürlich kann in so einer Einzelsession noch einiges übersehen worden oder das Gesamtbild falsch zusammengesetzt sein. Jetzt dürfen wir gespannt sein, was uns die Sonde Juno über Jupiters Innenleben liefern wird, und ob man Übereinstimmungen finden kann.

Viewen eines Traumes

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 410825 975065 113827
Datum: 09.10.2016
Uhrzeit: 22.06h – 22.54h
Dauer: 48 Minuten
Seiten: 8

Zur Abwechselung mal wieder ein Target, welches man (je nach Betrachtungsweise) in den metaphysischen bzw. astralen Bereich einordnen könnte. Die Träumerin war in dem Fall auch die Viewerin, welche ich auf ihren eigenen Traum schickte. Sie erzählte mir ein paar Tage vorher von ihrem Traum, welcher ihr irgendwie speziell vorkam. Als unsere nächste gemeinsame Session anstand, dachte ich mir, ich könnte sie doch mal ihren eigenen Traum viewen lassen. Dabei sollte es um die Umgebung, anwesende „Personen“ (EI’s) und die inhaltliche Bedeutung gehen.

Der eigentliche Traum war recht kurz, und spielte sich vor einer Art Kirchentür ab, durch das mehrere Personen gingen. Die Viewerin bzw. Träumende ging in dem Traum selbst nicht durch dieses Tor. Aber sie hatte den Eindruck, dass es damit irgendwas besonderes auf sich hatte. Wir spekulierten, ob es sich vielleicht sogar um eine Art Inkarnationserinnerung aus einem anderen Leben handeln könnte. Solche Erinnerungen kann man durchaus per RV untersuchen, und die enthaltenen Szenen, Personen und Schauplätze genauso beschreiben, wie jedes gegenwärtige, physische Target.

Sessions auf normale Träume waren bei unseren bisherigen Versuchen immer diffus, und ohne wirklich verifzierbare Strukturen oder Objekte. Lediglich einige EI’s des Träumers konnten dort identifiziert werden. Allerdings gab es bis dato auch noch nicht viele solcher Versuche (zwei oder drei). Eine interessante Ausnahme bildete hier die Session auf ein metaphysisches Konstrukt, welches durch intensive Meditation entsand, und durch den Ersteller quasi bereist werden konnte. Dort wurden dann auch vom Ersteller platzierte Strukturen inkl. ihren Funktionen in der Session verifiziert. Allerdings passt das nicht in den Bereich normaler Träume, da hier etwas gezielt erschaffen, und nicht unbewusst herbeigeträumt wurde.

Widmen wir uns aber nun dem aktuellen, geviewten Traum. Folgende Target-Formulierung kam zum Einsatz:

RV - Kirchentor-Traum - Target

In Stufe 1 zeigen sich schnell viele Eindrücke, wie wir sie aus metaphysischen Sessions kannten („silbrig“, „durchsichtig“, „leuchtend“, „geisterhaft“, „diffus“…). In Stufe 2 kam der etwas festere Eindruck „metallisch“, aber ansonsten auch wieder „seidig-geisterhaft“. Die Dimensioen waren hier ebenfalls interessant, da die Viewerin die Umgebung als geschlossenen Raum empfand, der jedoch auf einer Seite offen war. Als auffällige AI’s kamen bis dahin „düster, aber sanft und magisch“ und „chillig“.

In der Stufe 3-Skizze gab es bereits drei grobe Haupteindrücke vor Ort. Eine geisterhafte, sanft leuchtende Gestalt, eine metallisch-kuppelartige Struktur mit Hohlraum und ein gelblich-orangenes Licht im Hintergrund:

RV - Kirchentor-Traum -Stufe 3

Richtig konkret wird es bekanntlich meist ab Stufe 4. Als wichigste Sinneseindrücke im Target nannte die Viewerin „flüchtig“, „seidig-geisterhaft“ und „metallisch-kuppelig“. Die wichtigsten dimensionalen Eindrücke waren „innen“, „räumlich“ und „Öffnung“. Vor allem letzteres ließ mich wieder aufhorschen, da es ein Hinweis auf das Kirchentor hätte sein können, welches im Traum so wichtig erschien. Die AI’s der Viewerin lauteten nun „dunkel“, „gechillt“, „wie in romantischer Geisterszene“. Die EI’s (also Fremdemotionen im Target) waren jedoch noch interessanter: „wie high / dösig“, „dahintrudeln“ und „warm / gechillt / freudig“. Waren das die EI’s der Viewerin bzw. Träumerin an sich in dem Traum? Es wirkte jedenfalls stark danach.

Bei den T’s (tangibles = anfassbare Dinge) kamen nur die „metallische Kuppel“, welche sich ja schon vorher andeutete, und ein „geisterhaftes Etwas“. Es gab also nicht viel „Anfassbares“ im Target. Bei den IT’s (…was macht das Target? Wofür ist es da?…) kamen nur recht abstrakte Eindrücke, abgesehen von „macht Ton, wenn man draufschlägt“, was sich auf das metallische Kuppelding bezog. Das sollte sich im Nachhinein noch als ein interessantes Indiz herausstellen. Aus diesem Eindruck, und aus „Gesäusel“ bzw. „Gestreiche“ der Umgebung folgernd, hatte die Viewerin noch das AI „musikalisch“.

Bewegen wir uns aber nun endlich in die Stufe 6. „Bewegen“ passt hier, da erst ab Stufe 6 ein wirkliches, freies Bewegen im Zielgebiet voll ausgeschöpft werden kann. Zuerst ließ ich die Viewerin eine Personenbeschreibung auf die EI’s im Target machen, denn ich hatte bereits den Verdacht, dass sie sich dort selbst im Traum beschrieben hat. Und tatsächlich: Die Personenbeschreibung passte perfekt auf die Viewerin, bzw. ihr Traum-Equivalent, wenn sie dort genauso aussah („blond“, „weiblich“, „Anfang 20“, „zierlich dünn, aber groß“).

Die Tätigkeit der Person im Target war „musikalisches Streichspiel – (metallische) Kuppel erinnert an Steel Drum“. Das ist echt interessant, denn die Viewerin besitzt eine kuppelförmige Steel Drum, mit welcher sie musiziert. Sie kann sich nicht erinnern, im Traum auf ihrer Steel Drum gespielt zu haben (keine Traumerinnerung daran?), aber die Daten dazu waren dennoch sehr deutlich.

RV - Kirchentor-Traum - Personenwahrnehmung

Neben der Person, ließ ich dann auch nochmal die metallische Kuppel (also die vermeindliche Steel Drum) beschreiben. Sie wirkte hohl, und innendrin tat sich irgendwas auf energetische Art. Die Viewerin musste dabei an die Funktionsweise von einem Ei denken. Darin ging es offenbar um irgendwelche energetischen Schwingungsvorgänge, die die Viewern sogar an zwei Wesen erinnerte. Eine metaphysische Verwendungsform der Steel Drum (bzw. dass sie dort symbolisch für eine Traumfunktion steht), oder abstrakt interpretierte Schallwellen? Darunter ließ ich noch die Lichtquelle im Target erforschen, welche eher passiv vor sich hinleuchtete. Sie machte bei näherer Betrachtung den Eindruck einer Lavalampe, und schien lediglich die Funktion zu haben, die Umgebung vor sich zu beleuchten.

Die Personenwahrnehmung war schonmal ein sehr gutes Indiz, dass die Viewerin on target in ihrem eigenen Traum war. Noch evidenter wurde es jedoch, als ich die Umgebung auf der nächsten Seite genauer erforschen ließ. Dazu gab es erstmal die Bewegungsanweisung „Das gesamte Target sollte von oben wahrnehmbar sein!“, um sich neu zu positionieren:

RV - Kirchentor-Traum - Überblick

Die Viewerin beschrieb nun die geisterhafte Gestalt mit der Metallkuppel (aka sie Selbst mit ihrer Steel Drum?), daneben das passive Licht, welches die nahe Umgebung beleuchtete, und noch einen neuen Eindruck. Dieser neue Eindruck kam überraschend beiläufig, und war eine hölzerne, braune Tür, welche altmodisch wirkte, und zuerst nach innen, dann nach außen aufging. Die Viewerin bestätigte nach der Session, dass die Kirchentür in ihrem Traum auch visuell sehr ähnlich war:

RV - Kirchentor-Traum -Holztür

Da sie im Traum zwar Leute durch die Kirchentür gehen sah, aber selbst nicht dort durchging bzw. dahinterschaute, wies ich sie in der Session an, hinter die Holztür zu schauen. Was sie dahinter sah, verwunderte sie und mich ziemlich:

RV - Kirchentor-Traum - Tor und weiße Stadt

Statt eines geschlossenen Innenraumes, erlebte sie eine starke Überladung von Eindrücken und sah sie eine weite Schwärze vor sich, in der sich eine Art weiße, leuchtende „Stadt“ befand. die Bauten dort erinnerten an rundliche Plastikgebilde und hatten sowas wie schwarze Fenster. Als Zweck dieser Stadt kam „beherbergen“, und im Inneren befanden sich „dunkle, schlafende Wesen“. „Dunkel“ war hier jedoch nicht im Sinne von „böse“ gemeint. Ob man es hier mit anderen, unbewussten Träumern zu tun hatte? Und wenn ja, was machen sie in diesem Gebilde? Oder könnten es einfach andere Protagonisten in ihrem Traum gewesen sein? Da kann man aufgrund der Daten nur spekulieren.

Auf der Gesamtskizze ließ ich diese weiße Stadt nochmal einzeichnen. Dann erforschten wir noch etwas die Begrenzungen des Szenarios. Ich wollte wissen, ob es dort irgendwelche Wände oder Mauern gibt, bzw. ob es noch weiter geht, oder ob es sich um eine typisch diffuse Traumumgebung handelte, die irgendwo im „Nichts“ endet. Die Viewerin nahm dann an den Rändern als Begrenzung nur „Dunkelheit“ wahr, welche sie als „gruselig“ und „nichts“ empfand. Dabei wurde es umso gruseliger, je näher sie heranging.

RV - Dunkler Traumrand

Da es dort nicht mehr weiterzugehen schien, beendeten wir an der Stelle die Session. Das End-AI der Viewerin lautete „bin verwirrt“ und „wtf?“.

Fazit: Dies dürfte die erste Traumsession gewesen sein, in der geträumte Inhalte (in dem Fall die Protagonistin und die hölzerne Kirchentür) konkret verifiziert werden konnten. Das scheint wiederum die Betrachtungsweise zu bestärken, dass Träume nicht nur im Gehirn stattfinden, sondern eigene, metaphysische Geblide sind. Der Unterschied zu komplexen, manifesten „Astralebenen“ scheint allerdings in der Flüchtigkeit zu liegen, denn in Träumen wird offenbar meist nur das manifestiert, was gerade als Projektionsfläche für den Träumer benötigt wird. Darauf weisen auch andere Erfahrungen in AKEn und luziden Träumen hin. ich bezeichne sowas auch gerne mal als „Traumblasen“.

Manifeste Ebenen bzw. Szenarien scheinen hingegen eher durch kollektive Aufmerksamkeit, Komplexität und regelmäßige „Benutzung“ gekennzeichnet zu sein (siehe auch hier). Wobei in dieser Traum-Session besonders die Komponente der „weißen Stadt“ interessant war, in der sich offenbar schlafende EI-Quellen befanden. Ob das in dem Fall zu der Träumerin / Viewerin gehörte, oder sich Traum-Szenarien mit denen anderer Träumer überschneiden können, darf spekuliert wrden. Auch auf diese Möglichkeit deuten einige Erfahrungen aus dem AKE-Bereich hin. An solchen RV-Sessions zeigt sich auch wieder schön die Möglichkeit der interdisziplinären Zusammenarbeit, was verschiedene Selbsterfahrungen und Grenzwissen-Techniken angeht.

Was ist eigentlich ARV?

Eine der ersten Techniken des Remote Viewing, die als Entscheidungshilfe dienen sollte, nannte sich „Assoziatives Remote Viewing“ (ARV). Diese wurde offenbar schon Anfang der 1980’er Jahre u.a. von Russel Targ an der Börse eingesetzt, um Silberpreise vorauszusagen. Diese Voraussagen sollen dabei bereits sehr erfolgreich gewesen sein. ARV beschreibt eine Vorgehensweise, bei der zur Klärung von Sachverhalten (meist JA / NEIN-Abfragen) Stellvertreter-Bilder verwendet werden. Dies bietet vor allem für Anwender, die noch nicht in der Stufe 6 arbeiten, eine einfache Abfragetechnik. Hier ist ein Beispiel anhand einer Sportwette (Tennis-Doppel):

ARV - Beispiel

Bei der Verwendung von ARV für Sportwetten wird jedem Spieler oder jeder Mannschaft ein Bild zugeordnet. Das Bild, von dem in der Session die meisten Eindrücke durchkommen, zeigt den wahrscheinlichen Sieger. Bei Sportarten, in denen es „Unentschieden“ gibt, wird dafür noch ein drittes Bild verknüpft.

Wie im Fall von Russel Targs Silbervorhersagen, kann man ARV für Börsenkurse verwenden, indem man ein Bild für „steigender Kurs“, eines für „gleichbleibend“ und eines „fallender Kurs“ verknüpft. Ebenso kann man ARV jedoch auch für sämtliche Entscheidungen verwenden, die sich mit JA / NEIN beantworten lassen.

Theoretisch sind noch mehr Variablen möglich (z.B. eine von zehn Entscheidungsmöglichkeiten), aber bei zu vielen Stellvertreter-Bildern wird es zu komplex. Denn vor allem bei Entscheidungen, die sich in ihrer Wahrscheinlichkeit zu nahe liegen, verschmelzen die Bilder oft stark, weshalb man sie bei zu vielen Motiven nicht mehr zuverlässig in den Session-Ergebnissen interpretieren könnte. Es gab z.B. schon kühne Versuche, per ARV Lottozahlen herauszufinden, wofür in sechs Sessions auf 49 Stellvertreterbilder geviewt wurde. Diese waren jedoch nicht mehr wirklich auseinanderzuhalten. Im Lotto kommen aber bekanntlich noch andere Probleme hinzu (u.a. extreme Wahrscheinlichkeitsfluktuation durch Millionen von Spielern), welche es sehr schwierig machen. Aber das ist ein Thema für sich.

Bei der Motivauswahl für ARV-Targets ist es wichtig, dass sich die Bilder visuell und inhaltlich nicht zu sehr ähneln. Ein guter Gegensatz wäre z.B. ein ausbrechender Vulkan vs. einer flachen Eiswüste (evtl. mit Eisbären oder Pinguinen, damit mehr „Energie“ im Target ist). Dort finden sich die Unterschiede vor allem in den Farben, Temperaturen und Dimensionen. Auch könnte man Bilder mit großen Außen-Landschaften vs. kleinen, geschlossenen Innenräumen verwenden. Beachten sollte man zudem noch, dass die Motive ähnlich interessant wirken. Der mächtige Ausbruch eines Vulkans könnte neben einem unbeachteten Apfel auf einem Küchentisch sehr überstrahlend rübergekommen, da die Einstreuung durch das spektakulärere Ereignis das andere Bild überdeckt. Man muss bedenken, dass man es hier mit „konkurrierenden“ Eindrücken zu tun hat, von denen man das stärker durchkommende Motiv bestimmen können muss.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die ARV-Technik eine gute Herangehensweise für nicht allzu komplexe Entscheidungs-Sessions bzw. für Viewer, die noch nicht in der Stufe 6 arbeiten, bietet. Allerdings ist es gerade bei Sportwetten hilfreich, nochmal die Eindrücke mit einer Timeline abzuchecken, da spontane Entscheidungen des freien Willens (z.B. von Schiedrichtern) noch gegen Ende eines Spiels zu Fluktuationen führen können. So etwas könnte man evtl. schon nach der Stufe 3 einbinden, wobei dort jedoch beachtet werden muss, dass man dort normalerweise noch nicht so stark on target ist, wie ab Stufe 4. Zudem in ARV-Sessions bis Stufe 3 manchmal das Phänomen zu beobachten, dass der Viewer die Inhalte aller Bilder auf einmal bringt, ohne dass man eines der Bilder als dominierend herausinterpretieren könnte. Bewegungsübungen können hier ggf. die Treffsicherheit erhöhen.

Abgesehen von dem Hauptnutzen als Entscheidungswerkzeug, können ARV-Targets ein sehr gutes Training sein, um eine differenzierte Auswertung von Session-Daten zu erlernen. Denn manchmal verschmelzen die Bilder bis ins Verhältnis 60/40, wenn es sich um sehr knappe Ereignisausgänge handelt. Und da ist eine akribische Auswertung der Eindrücke entscheidend. In solchen Fällen können auch Auswertungstabellen helfen, in denen man die Eindrücke aufzählt, und schließlich statistisch sieht, welches Bild dominierender heraussteht. Dabei ist jedoch auch zu beachten, dass der Stellenwert der Eindrücke nicht immer gleich sein muss, da z.B. inmaterielle Aspekte (ITs) des in Stufe 4 höher gewichtet sein können, als Farben oder Oberflächen in Stufe 2.

Schwarze Löcher

Folgendes Target, welches nicht nur Aufmerksamkeit anzieht, dürfte wohl eines der exotischsten und mächtigsten Phänomene im physischen Universum sein: Schwarze Löcher

RV - Schwarze Löcher -Simulation

Simulation eines schwarzen Loches in SpaceEngine


 
Kategorie: Astronomie
Anzahl der Viewer: 3
Anzahl der Sessions: 3

In dem Fall gab es, aufgrund einer zufälligen Überschneidung in unseren Target-Pools, zwei Targetformulierungen, welche aber von den Daten her vergleichbare Ergebnisse lieferten:

„Beschreibe das absolute Zentrum der Milchstraße!“

und

„Finde und beschreibe das supermassivste, schwarze Loch in der Milchstraßen-Galaxie!“

Ob es sich in beiden Fällen um das selbe schwarze Loch handelte, ist unklar (aber sehr wahrscheinlich). Der prinzipiellen Erkundung und Aufschlüsselung des Phänomens tut dies jedoch keinen Abbruch. Nachfolgend eine Zusammenfassung mit den signifikanten Eindrücken aus den drei Sessions:


Viewer #1

Protokoll: CRV (Solo)
Datum: 10.12.2015
Dauer: 34 Minuten
Seiten: 8

Die erste Session wurde solo durchgeführt, und zwar bei der Abarbeitung eines persönlichen Targetpools. Schon die frühen AI’s („wie ausgesetzt in Schwärze“, „recht ungewöhnlicher Aufenthaltsort für mich“, „etwas unwirtlich“) und die visuellen Eindrücke der Stufe 3 waren interessant:

RV - Schwarze Löcher - Rai S3

Dort kamen auch schon IT-Eindrücke wie „Rotationsprozess“, „Abkühlung“ und „frieren“. Ähnliche Temperatureindrücke gab es auch in den anderen Sessions, obwohl man ja bei den mächtigen Reibungsvorgängen in einem schwarzen Loch eher Hitze erwarten würde.

In Stufe 6 teilte die Viewerin einen rundlichen Aspekt des Targets (Zentrum) in verschiedene Bereiche ein, und untersuchte diese im Einzelnen:

RV - Schwarze Löcher - Rai S6-Zwiebel

Dabei brachten die einzelnen Bereiche folgende sensorische Eindrücke hervor:
1. Abschnitt: Kühl, blau, fein, dampfend
2. Abschnitt: Wolkig, aufsteigend, grüner Dampf, unwirtliche Gegend
3. Abschnitt: Hart aber nicht richtig greifbar, braun, rötlich
4. Abschnitt: Fester Zustand, Prozess führt zur Verfestigung von Dämpfen
5. Abschnitt: Runtertropfend auf schwarze Fläche

Auf der nächsten Seite folgte eine Bewegungsübung auf das Zentrum des Targets:

RV - Schwarze Löcher - Rai S6-Zentrum

Das Zentrum des Targets umschrieb die Viewerin mit „dunkel im Kern“ und „prasselnden Lichtern“. Die IT’s dieses Bereiches waren „durchziehen“, „langgezogen werden“, „entzweit – entrissen werden“, „in sich geschlossen rotierend / hart / zeitlos / schwarz / schimmernd weiß-gräulich“ und „ausspucken / wieder in Norm bringen“. Darauf folgte das passende AI „fühle mich zerissen und verschluckt + ausgespuckt“.

Dann untersuchte sie den Aspekt „im inneren hart / dunkel“, wodurch sich die IT’s „durchlenken“, „in Kosmos tauchen“, und „Zeitgefüge abstellen / lenken nach Bedarf“ ergaben. Daraufhin wurde noch das amüsante AUL/S „Wie Lenkung für eine Zeitmaschine“ rausgeschrieben. Mit ausgefeilter Raumfahrttechnologie könnte man es vielleicht dafür mißbrauchen. 😉

Fazit: Für eine 34-Minuten kurze (blinde) Solo-Session wurden hier sehr interessante Daten generiert. Diese passen auch sehr gut auf die gängigen, astrophysikalischen Vorstellungen zu schwarzen Löchern, speziell die Zeitverzerrung / Zeitstopp und „Spaghettisierungseffekte“ von fester Materie, welche in das schwarze Loch gelangt.


Viewer #2

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Datum: 22.02.2016
Dauer: 62 Minuten
Seiten: 10

In der zweiten Session dominierten schon am Anfang viele Bewegungseindrücke. Die wichtigsten sensorischen Eindrücke waren durchgehend „schwarz“, „transparent“, „weiß“, „wolkig“, „blitzend“, „erdrückend“ und „unruhig“. Aber auch eine außergewöhnlich kalte Temperatur, wie in der ersten Session (mit einem kleineren, warmen Bereich), war zu erspüren. In der Stufe 3 kamen dann bereits sehr klare Eindrücke von in allen Richtungen wabernden Wolken- oder Energiestrukturen. Diese zeigten sich in den genannten sensorischen Eindrücken, wobei manchmal sogar die „Sicht“ gestört wurde, so als wenn zwischendurch das Sichtfeld völlig verzerrt würde.

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 3

Die Wahrnehmung war schwierig zeichnerisch darzustellen; aber man stelle sich ein vielfach übersteigertes Wellenbad aus Energiewolken vor, welche dabei jedoch von allen Seiten kommen. Die Wolken selber entluden sich manchmal durch „Blitze“, die aber nicht als Lichtbögen wahrnehmbar waren (eher so, als würden die Wolken selber als Ganzes blitzen). Akustisch waren dort eine Art Tosen und seltsame, nie gehörte „Blitzgeräusche“ zu hören. In der Ferne war ein Loch in diesem Wolkengefüge wahrnehmbar, hinter dem es tief weiterzugehen schien, und welches später noch untersucht werden sollte. Die AI’s „episch“ und „aufregend“ sprechen in diesem wilden Szenario für sich.

Stufe 4 zeigte, neben bereits erwähnten, sensorischen Eindrücken, die AI’s „überraschend“, „erstaunlich“, und „man sollte sich festhalten!“. In den T’s kombinierten sich die sensorischen Eindrücke in „wabernde, schwarz-silberne Wellen“, „Wirbel oben“ und „Loch, wo etwas dahinter ist“. Die IT’s lauteten „zielgerichtete Wellenbewegung“, „aufschaukeln“, „schwingen“, „durchschütteln (heftig!)“, „durch Erkenntnis überrascht werden (Loch)“ und „als würde man dahinter was entdecken“.

Der Eindruck „Loch“ wurde für eine tiefergehende Untersuchung in Stufe 6 markiert. Dies stellte sich dann so dar:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Loch)

Auf die Frage „Was bringt das Loch?“ kam der Eindruck, dass es Dinge zu sich saugt bzw. in sich aufnimmt und kompakt macht. Visuell wirkte es so, als wenn aus dem, was dort hineingesogen wird, kleine Teilchen gemacht werden. Diese geraten dann in eine eliptische Kreisbewegung. Jene Teilchen wollten wir uns noch genauer anschauen. Und bei der näheren Betrachtung wirkten sie plötzlich wie „schwingende Energieteilchen“, statt molekulare Materieteilchen.

Danach untersuchten wir u.a. noch den Aspekt „Als würde man etwas dahinter entdecken (Loch)“. Dort wurde es sehr speziell und ungewöhnlich, denn die schwingenden Teilchen, schienen dahinter angeordnet zu werden, und still zu verharren (als wäre die Zeit eingefroren). Zudem kamen die schon etwas metaphysisch wirkenden Eindrücke „offener Raum“, „Klarheit“ und „Vollendung“. Letzteres bezog sich auf die nun dort angeordneten Teilchen, welche sich nicht mehr bewegten.

Auf der nächsten Seite widmeten wir uns weiter diesen schwingenden Teilchen:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Schwingungsteilchen)

Es kam die obligatorische Frage nach dem Zweck der Teilchen („Wozu dienen sie?“). Die Eindrücke „Existenz“, „kosmische Ordnung“, „irgendwas erreicht“, „Endzustand“ und „Perfektion“ zeugen von einer sehr interessanten, kosmischen Maschinerie, die dort arbeitet. Physisch? Metaphysisch? Beides? Schwer zu sagen…

Der Eindruck „Perfektion“ erweckte besondere Neugier, und wurde mit der Frage „Was wird perfektioniert?“ in die Eindrücke „Schwingungsfeld“, „in Position geballt“, „harmonisiert“ und „das was vorher nicht an seinem Platz war, ist jetzt dort“ entpackt. Das AI „schön“ quittierte diese Eindrücke.

Um die Wahrnehmung nochmal zu positionieren, erfolge die Bewegungsübung „Das Zentrum des Targets sollte wahrnehmbar sein!“:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Zentrum)

Im diesem Zentrum waren zwei Hauptkomponenten wahrnehmbar. Nämlich eine Art heiße, grell strahlende „Reibungsfläche“ („zerfasern“, „leermachen“, „das Zerfasterte neu auftragen“ und „grelles Licht“), und ein Sog oder Ausstoß nach unten, welcher jedoch nur ein beiläufiger Aspekt zu sein schien („Nebenprodukt“, „schwarz“, „kalt“ und „bröselig“).Die Hauptattraktion für den Viewer war jedenfalls diese „Reibungsfläche“ oben.

Die beiläufige Ausstoß-Komponente könnten vielleicht „Jets“ des schwarzen Loches gewesen sein (so eine Art Abgas-Effekt). Seltsamerweise gab es auch eine gewisse EI-Ausstrahlung, welche als „euphorische Freude“ und „Glück“ empfunden wurde. Aber sowas scheint mitunter auch bei physikalischen Vorgängen auftreten zu können (siehe auch Atome aus RV-Sicht).

Als letzte Positionierung gab es noch eine Bewegungsübung auf das gesamte Target („Das gesamte Target sollte wahrnehmbar sein!“):

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Gesamt)

Der visuelle Eindruck war eine riesige, weiß-rosa-blau leuchtende Scheibe, welche um ein verhältnismäßig kleines Loch rotierte, dass sich nach unten hin in einem „Schlauch“ fortsetzte. Die Scheibe ließ unzählige kleine Partikel erahnen, aber aus der großen Entfernung war es schwer zu erkennen (vielleicht, als wenn man von schräg oben auf eine Galaxie schaut, nur nicht ganz so riesig). Jedenfalls ein imposanter Anblick! Die wesentlichen IT’s für das gesamte Gebilde lauteten „schwingen“, „Harmonie“, „erhellen“ und „Energie-Gezeiten„.

Zum Schluss schauten wir uns noch den „Schlauch“ an, welcher von dem Loch in der Mitte nach unten wegführte:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Schlauch)

Er zeigte sich als riesig, nicht ganz gleichförmig, und als bläulich gefärbt. Während der obere Teil wie ein klar definierter „Energieschlauch“ wirkte, lief er am unteren Ende fransig aus, und vollführte dort eine „fegende“ Bewegung. Dieser untere Teil war jedoch nur noch schwierig wahrnehmbar. Die Funkion bzw. Tätigkeit im Target war einfach „da sein“, „übergeordnet“, „schwingen“, „fegen“ und „sanft auslaufen“. Als AI’s fielen erhabene Begriffe wie „kosmisch“, „Selbstzweck“, „größer als Ego-Wesen“ und „göttlich“ (letzteres in Ermangelung eines angemessenen Begriffs, nicht im religiösen Sinne).

Fazit: Dank Monitoring konnte in dieser Session noch gezielter gefragt werden, was (neben vergleichbaren Eindrücken) einige neue Detail-Einsichten hervorbrachte. Vor allem die „schwingenden Teilchen“, der Größenaspekt und die kosmische Erhabenheit traten hier in den Vordergrund. Danach weiß man wieder, wie winzig, anmaßend und dümmlich wir Menschen doch manchmal sind, in unseren kleinkarierten Meinungskriegen hier auf der schönen, kleinen Erde… 😉


Viewer #3

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Datum: 22.02.2016
Dauer: 50 Minuten
Seiten: 10

Die dritte und letzte Session bot die Möglichkeit, nochmals genauer auf unklare Aspekte der vorherigen Sessions einzugehen. Insbesondere die innere Funktionsweise des schwarzen Loches wurde hier unter die außersinnliche Lupe genommen. In den ersten Stufen gab es wieder deckungsgleiche Eindrücke, wie „schwarz“, „weiß“, „silbrig“, „glänzend“ und „transparent“. Auch die Gerüche waren interessant, da sie chemisch wirkten und an Chlor erinnerten. Dies deckt sich ebenfalls mit den vorigen beiden Sessions.

Die AI’s ließen schon am Anfang tief blicken, mit Eindrücken wie „dimensional versetzt“, „physikalischer Vorgang“, „sich lieber außerhalb davon befinden“, „einsam und allein dort“, „steril“ und „flach“. Weitere Eindrücke waren „fehl am Platz“, „verloren oder zurückgelassen“ und „brutzel…brutzel“. Der Viewer war auf jeden Fall nicht auf einer Picknickwiese gelandet, soviel stand fest.

In Stufe 6 gingen wir erstmal auf den Begriff „einsam“ ein. Auf die Frage „Warum bist du dort einsam?“ kam „Weil hier sonst niemand ist“. Weiterführend fragten wir „Warum ist da sonst niemand?“, worauf wir die Antwort „Weil hier nichts ist, außer das Segment“ erhielten. Der Viewer schien sich hier in einem „Segment“ zu befinden, welches die Ursache für seine Position war. Die Aspekte von dem Segment waren „absolute Statik“ und „Regungslosigkeit“. Man könnte mutmaßen, dass der Viewer an diesem Ort in Zeit und Bewegung eingefroren war. Vielleicht eine unterbewusst gewählte „Safe Zone“? Das kommt ja öfters bei lebensfeindlichen Targets (wie z.B. Katastrophen, Explosionen, Weltraum…) vor. Was würde aber passieren, wenn der Viewer woanders wäre?

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Stufe 6 (Matsch)

Während man rechts noch den „statischen“ Zustand in dem Segment erkennt (AUL: „Versteinerung“), sieht man links die Folge einer Bewegungsübung in das eigentliche Zentrum des Targets. Dabei beschrieb der Viewer, wie er durch eine Kraft „wie Magnetismus“ zu Boden gedrückt werden würde. Ist er hier von seiner „zeitlosen Safe Zone“ in die Gravitationskräfte des schwarzen Loches geraten?

Wir fragten dann noch, was die Funktion des Targets sei. Als Eindrücke kamen dort „rotieren“, „ansaugen“ und „verdichten“. Dann stellten wir die Frage, wo die Dinge hingehen, die angesaugt werden. Es zeigte sich eine Struktur wie ein „Sack“. Darin gab es die Eindrücke „eindimensionale Scheibe machen“, „verdunstet nach Zeit“ und „schwingen“. Was immer dort zerkleinert wird, scheint daraufhin wieder nach außen verteilt zu werden.

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Stufe 6 (Sack)

Auf der nächsten Seite fühlte sich der Viewer spontan inspiriert, eine Funktionsskizze der wahrgenommenen Abläufe zu machen:

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Stufe 6 (Schwingungen)

Man könnte es so interpretieren, dass sich sich die zum absoluten, dimensionalen Nullpunkt komprimierten Teilchen / Wellen / Energien von dem „Sack“ (Singularität?) aus wieder verteilen, und mit zunehmender Entfernung wieder dimensionale Aspekte annehmen. Es machte den Eindruck einer Recycling-Vorrichtung für Materie und Energie. Auf die Frage hin, welchen Zweck diese Wellenverteilung hat, kam „definiert Raum / Dimensionen“.

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Gesamt von oben

Das Target nochmal von oberhalb

 

Zum Schluss wurde der Viewer gebeten, eine vollständige Funktions- und Strukturskizze des Targets anzufertigen:

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Gesamtskizze

Demnach wird also Materie / Energie oben eingesaugt, unten in einer Art „Sack“ dimensional auf einen Nullpunkt reduziert, und dann wieder irgendwohin abgestrahlt. Das „Irgendwohin“ könnte durchaus mehrere Energie-Ebenen umfassen, nicht nur unsere physische 3D-Ebene. Aber da sind wir uns noch nicht sicher, weil die Eindrücke sehr abstrakt und multidimensional-verwirrend wirkten (was aber auch nicht anders zu erwarten war 😀 ). Die kleine Skizze unten rechts zeigt die Vorgänge nochmal aus einer anderen Perspektive, wo sie dem Viewer stark an Magnetfeldlinien (wie z.B. das Erdmagnetfeld) erinnerten.

Fazit: Vermutlich haben wir erst an der Oberfläche dieses astronomischen Themas gekratzt. Vieles wirkte exotisch-abstrakt, und blieb für uns rätselhaft. Anderes schien astrophysikalische Theorien zu bestätigen (soweit wir es interpretieren bzw. verstehen konnten). Aber die fachliche Meinung eines grenzwissen-affinen Astrophysikers wäre hierbei sicherlich interessant.

Metaphysisch gesehen erhärtet sich hier wieder die Vermutung, dass Schwarze Löcher sowas wie „Ventile“ zwischen den Energieebenen des Universums sein könnten, um „Baumaterial“ auszutauschen (Materie <=> Energie <= Information / Bewusstsein), und sich gegenseitig im Gleichgewicht zu halten. Aber das ist bisher auch nur eine grenzwissenschaftliche Annahme bzw. Deutung aus diversen Selbsterfahrungsberichten. 😉

Multiversaler Aufbau

Reiki-Energiesystem

Diese Session behandelte ein Thema aus dem Bereich der Reiki-Energiearbeit. Genauer gesagt ging es um die Frage, an welches Energiesystem man eigentlich bei einer typischen Reiki-Einweihung angeschlossen wird. Dahinter stand auch die Sorge, ob es eventuell eine Falle bzw. eine Art Trojaner ist, die vom Anwender Energie für parasitäre Zwecke abzweigt, oder gar einen manipulativen Einfluss ausübt.

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (gemonitort)
Koordinaten: 5783 9208 7609 3891
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 17.01.2016
Uhrzeit: 17.38h – 18.36h
Dauer: 58 Minuten
Seiten: 9

Die Targetformulierung lautete:

„Beschreibe das Energiesystem, an dem die meisten Reiki-Praktizierenden angeschlossen werden!“

Dies sollte ein allgemeines Bild über den Durchschnitt der Reiki-Anwender vermitteln. Vereinzelte, seltenere Reiki-Systeme könnten natürlich anders funktionieren, daher die Differenzierung in der Targetformulierung. Nun aber zu den Session-Daten…

In den Stufen 1-3 zeigten sich hauchige, durchsichtige, filigrane Eindrücke, welche typisch für metaphysische Strukturen zu sein scheinen. Ich bekam den Eindruck, als wenn ich aus großer Höhe durch verschiedene „Energiebahnen“ schaute, die kreuz und quer verliefen. Ganz „unten“ zeigte sich eine Art leuchtende, energetische Oberfläche, die vor sich hinwaberte. Sie schien das Substrat für die ganze Szenerie zu bieten. Als AI kam u.a. „automatisierter Ablauf“, was auf einen natürlichen Energieprozess hindeutete. Hier das Szenario aus einer groben Seitenansicht (oben und mittig die filigranen „Energiebahnen“, und unten das „Energie-Substrat“):

RV - Reiki - S3

In Stufe 4 fielen vor allem die AI’s „kritisch“ und „soll funktionieren, bin aber skeptisch“ auf. Offenbar gab es irgendeinen Haken bei der Sache. In den EI’s ließen sich zwei Quellen identifizieren, von der sich eine ganz unten in dem „Energie-Substrat“ aufhielt, und „helle Freude“ empfand. Die andere EI-Quelle war „aufgeregt“ und „erwartungsvoll“. Interessant waren auch die IT’s „zuliefern“, „bereitstellen nach Prozess“ und „Vorfreude“. Als Gesamt-AI der Stufe 4 brachte ich dann noch „ich freue mich, dass die sich freuen, aber bin skeptisch“ und „habe eine Ahnung, dass es vielleicht anders wird“. Das bestärkte wiederum die Ahnung, dass dort wohl irgendeine Erwartungshaltung drinsteckt, die aber so nicht ganz erfüllt werden wird (oder kann).

Unsere Stufe 6 widmete sich dann zuerst meinen kritischen AI’s. Die Frage lautete also „Was macht mich kritisch?“. Heraus kamen „vergebene Mühe“, „Blockade“, „wissen, dass es nicht geht“, „Illusion“ und „als stecke nichts dahinter“. Dann überkam mich der Drang, die Situation im Szenario nochmal in einer detaillierteren Skizze darzustellen, da es visuell wesentlich anschaulicher zu erklären war:

RV - Reiki - S6

Ich nahm das Szenario wieder aus großer Höhe wahr, und schaute durch die filigranen Energiebahnen bis zum „Boden“, welcher wie ein Meer aus wogendem Licht wirkte. Dort befanden sich die beiden EI-Quellen, welche ich nun als P1 und P2 deklarierte. P1 befand sich in dem energetischen Boden-Substrat, während sich P2 an einer erhöhten Position befand, und sich auf eine Art Bild, Ornament, Luke oder Portal an der „Wand“ konzentrierte (war schwer genauer zu erkennen). Ich versuchte den Sinn hinter diesem Objekt festzustellen, und was eventuell dahinter lag. Allerdings bekam ich nur den Aspekt „Enttäuschung“ und dass sich dahinter rein garnichts befindet. Es war nur eine Schwärze ohne jede Substanz, so als würde man eine falsche Tür an einer Wand anbringen, wohinter sich jedoch nichts befindet.

Wir benutzten nun das Interview-Tool, um Daten über die Vorgänge direkt von P1, P2 und dem Target-Szenario an sich zu erfahren. Aus schlampigen Handschriftgründen, hier eine Transkription des Interviews (V = Viewer, T = Target):

V: Was wollt ihr beide mit bzw. hinter der „Luke“ (das Objekt an der Wand)?
P1: Freude, Erlösung
P2: Nervöse Hoffnung, Glaubenssatz steht auf dem Spiel
V: Wem dient das Target?
T: Verzweifelte Hoffnung, was zum festhalten (vor allem für P1)
V: Inwiefern dient das Target P1?
T: Hoffnung auf Erleuchtung, Versprechung, Projektion / Erwartungshaltung zu Trugbild
V: Wer ist P1?
T: Weiblich, lichtvoll (blau, gleißend, weiß), erhoffend, blond, lange Haare, weiß-blaues Kleid, fließende Fortsätze (AUL: Umhang)

Mir kam das (archetypische?) Bild einer schönen, aber etwas verstrahlt wirkenden „Licht und Liebe“-Frau, wie man sie in New Age-Bereichen häufig antrifft. Ob das eine Reiki-Schülerin repräsentieren sollte? Natürlich soll man nicht mit Klischees pauschalisieren, aber ihr Platz im Target wirkte schon so, wie der einer erwartungsvollen Schülerin.

RV - Reiki - P1

T: P1 setzt Hoffnung in P2, hält P2 für wissender bzw. einen Schlüssel habend
T: P2 will das auch erfüllen, aber ist verunsichert, da es nur auf Mutmaßungen basiert
T: P2 Hoffnung / Glaubensatz von P2 wird auf die Probe gestellt

Sollte P1 also stellvertretend für die Reiki-Schülerschaft stehen, könnte P2 entsprechend die Reiki-Lehrerschaft repräsentieren. Das ist natürlich Interpretationssache, und soll keine böse Pauschalisierung von New Age-Klischees darstellen. Aber so kamen eben die Daten, und was man daraus für sich schlussfolgert, sei jedem selbst überlassen. Wenn wir aber nun bei dieser einen Interpretation bleiben, lässt sich in dem Szenario folgendes daraus ableiten:

Der Reiki-Schüler (P1) erwartet vom Reiki-Lehrer / Meister (P2), dass dieser ihm durch die Reiki-Einweihung eine Tür zur Nutzung dieser Energie öffnet. Der Schüler hat dass aber offenbar garnicht nötig, da er sich schon in dem allgegenwärtigen „Energie-Substrant“ des Targets befindet. Auch der Lehrer glaubt, dass es ausschließlich durch die Einweihung funktioniert, welche jedoch nur ein projizierter Glaubenssatz bzw. Placebo im Target ist (die „Luke“ mit nichts dahinter).

Man könnte es vielleicht auch „Schlupfloch zur Selbsterlaubnis, um die Reiki-Energie nutzen zu dürfen“ nennen. Aber diese Energie ist allgegenwärtig, und kann offenbar von Natur aus verwendet werden. Diese Erkenntnis würde Reiki-Einweihungen natürlich obsolet machen. Aber wer dieses Placebo benötigt (Schüler UND Lehrer), der möge es so machen. Hauptsache es funktoniert. Und da in dieser allgemeinen Session keine „Fallen“ oder „Hintertüren“ festgestellt werden konnten, ist es wohl auch unbedenklich. Ob das für alle speziellen Reiki-Arten gilt, kann man (wie gesagt) aus dieser Session heraus nicht erkennen.

Die finalen AI’s in der Session waren dann passenderweise „try and error“ und „Teil des Erkenntnisweges“. Also nichts, was an sich gefährlich wäre, jedoch unnötige Glaubenssätze enthält. Glaubenssätze entstehen u.a. durch Pauschalisierungen aufgrund mangelnder Selbsterfahrung und fehlender Neutralität. Aber das Durchleben und Auflösen von Glaubenssätzen gehört nunmal auch zu jedem Erkenntnisweg.

Disclaimer: Sollten sich nun einige Reiki-Verfechter vor den Kopf gestoßen fühlen: Dieser Artikel beschreibt nur eine Möglichkeit, die Daten zu interpretieren, und dient lediglich als allgemeiner Überblick. Er soll keine allgemeingültige Aussage über die gesamte Reiki-Welt sein, und es gibt vielleicht Erfahrungen, die dieser Session grundlegend widersprechen.

Abgesehen davon ist doch immerhin positiv, dass jedem diese Energie zur Verfügung steht, ohne dass man sich auf rituelle Weise irgendeiner Sache „weihen“ muss. Schlimmer wäre es, wenn die Daten besagen würden, dass man durch Reiki in eine Energiefalle dunkler Mächte gerät, die damit nur der Absicht nachgehen, den Anwender auszusaugen (ok, manche Gurus vielleicht finanziell)… 😉

Kleiner Ausflug zum Titan – Update

Hier ein kleines Update zum Saturnmond Titan, dieses mal wieder als ahnungslose Solo-Session. Den Artikel zur vorigen Session findet ihr HIER.

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (Solo)
Koordinaten: 1872 6380 9566 6713
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 21.05.2015
Uhrzeit: 11.14h – 12.02h
Dauer: 48 Minuten
Seiten: 9

Das Target war dieses Mal wieder ein Foto, allerdings ein gutes Stück höher über der Atmosphäre (während es sich beim letzen Mal ca. 8km über der Oberfläche befand):

RV - Titan (Target 2)

In den ersten Stufen gab es passende Eindrücke zur damaligen Session, und auch zur Sichtposition des Bildes („schwarz“, „gelb“, „grün, „blau“). Auffällig war zudem, dass es dort stickig wirkte, so als würde einem die Luft aus der Nase gepresst (Vakuum?). Die dimensionalen Eindrücke entsprachen denen einer großen, nahen Kugel. Der Eindruck war in kombination mit den Farben schon so konkret, dass er zu dem AUL „gelber Planet vor mir“ führte (bestehend aus den Eindrücken „gelb“, „weiß“, „gerundet“, „groß“)

Stufe 3 führte unweigerlich zu dieser Skizze einer großen Kugel:

RV - Titan (S3)

Hier waren schon einige auffällige Details auf der Kugel wahrnehmbar, wie Verwirbelungen, bergartige Ausstülpungen und weißes Glitzern (Eis? Methan-Ozean?). Das AI „baff“ bezeugt die Imposanz, welche sich bei diesem ersten Anblick bot.

In der Stufe 4 kamen konkretere Eindrücke, wie „sandig“, „kühle Schleier“, „verwirbeln“, „Luftschicht rotieren lassen“ und „mittig fest sein“. Stufe 6 bestand dann aus einigen pauschalen Bewegungsübungen, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. Genau wie bei der ersten Session, rückten wieder auffällig hohe, schwarzgelbe Wolkentürme in die Aufmerksamkeit. Sie erinnerten an sehr dichte Gewitterwolken. Weiterhin wurde der Eindruck „kühle Schleier“ aus Stufe 4 genauer untersucht:

RV - Titan (Target 2) (S6)

Anschaulich dürfte hier vor allem die Querschnittdarstellung sein, welche die außergewöhnlich dicke Wolkenschicht bzw. Atmosphäre, und die nass-sandige Oberfläche darunter vermuten lassen:



Auf der letzten Seite gab es dann nochmal eine große Bewegungsübung, welche die Perspektive auf 1000x Entfernung zum Target wechseln sollte. Dort ergab sich folgender, komplexer Eindruck, bei dem auch zwei neue Einzeleindrücke hinzukamen:

RV - Titan (Target 2) (S6-1000x)

Das runde Objekt in der Mitte dürfte Titan sein, da die Bewegung von dort wegging. Oberhalb in der Ferne wurde noch ein weiteres, helles Objekt wahrnehmbar, auf dessen Oberfläche Verwirbelungen auffielen. Möglicherweise der Saturn mit seiner Gas-Oberfläche, denn andere Himmelskörper mit signifikanter Atmosphäre gibt es dort (außer Titan) nicht.

Rechts erschien dann noch ein künstliches Gebilde, welches die relativ dumpfen EI’s „beobachten“ und „greifen wollen“ ausstrahlte. Hierbei könnte es sich um eine Wahrnehmung der Cassini-Sonde handeln, welche das Targetfoto schoss. Gewisse ähnlichkeiten mit der Unterseite von Cassini könnte man in der Skizze erahnen:

RV - Titan (Target 2) (S6-Cassini)

Rechts: Cassini-Huygens-Sonde (Bildquelle: NASA)

Zumindest wahrscheinlicher, als wenn dort gerade zufällig ein nicht-irdisches, technisches Objekt vorbeigeflogen wäre. Aber man weiß ja nie… 😀

Soviel als weiterer, kleiner Solo-Ausflug zum Titan. Am meisten haben mich auf Titan bisher die riesigen Wolkentürme gefesselt, welche dort in der Atmosphäre entstehen. Lebensanzeichen konnten dort bisher nicht wahrgenommen werden, aber blinde Solo-Sessions haben in der Gezieltheit ja bekanntlich ihre Grenzen.

Neues aus der „Bar am Ende des Universums“

Ein neuer Anflug in die „Bar am Ende des Universums“ erscheint! Remote Viewer in Deutschland berichten über interessante Projekte und den Stand der Dinge seit der letzten Ausgabe im Jahre 2011.

Barbuch 4

ISBN-13: 978-3933305398 (Amazon-Link)

Auch einige Projekte aus diesem Blog haben dort Einzug gehalten. Aus dem Inhalt:

Vorwort: 2015 – nun sind doch wieder vier Jahre vergangen, bis wir es geschafft haben, ein weiteres Buch aus Beiträgen verschiedener Remote Viewer zusammenzubringen. Warum ist es denn so schwierig, dieses Periodikum zu erstellen? Eigentlich müsste doch der Quell übersprudeln, „das ganze Universum könnte sich hier einbringen!“ Genau. Das ganze Universum bringt sich ein. Und schon ist Schluss mit den schönen Vorsätzen. Andere Remote Viewer werden es (un)gern bestätigen: die Dynamik des Lebens nimmt mit RV reichlich zu.

Langeweile? Das war gestern. Leute, die Remote Viewing gelernt haben, sonst schon aktiv am Leben teilhabend, bekommen jetzt noch mehr geboten. Noch einen Artikel darüber schreiben? Wozu? An der nächsten Ecke lauert schon das nächste Abenteuer! Für andere ausarbeiten, alles genau darlegen, bebildern, erläutern, begründen … ach was, ich weiß doch, was ich weiß! So ähnliche Antworten bekamen auch jene, die Mustersessions forderten, anmahnten, man solle ihnen doch beweisen, dass Remote Viewing funktioniere! Es gab ein breites Auflachen in der Szene, die Frage: wozu? Ich weiß es doch, das genügt! Missionieren ist was für Missionare! Weiter, mehr, Neues! Und der Alltag bringt auch eine erhöhte Ereignisdichte.

Plötzlich wollen immer mehr Leute etwas von einem! Wie erwehrt man sich dessen? Auf eine einsame Insel ziehen? Ein Bauernhof unter Gleichgesinnten wäre schon schön! Mehr Leute, die verstehen, wo man gerade herumfliegt, Hilfe in Form von eigenen Beiträgen zu drängenden Fragen und weniger unwissende, unangemessene, ignorante Fragen, mit denen man sich abmühen muss. Ja, ja, wir können alles wissen! Nein wir wollen nicht alles wissen! Könnt ihr euch überhaupt vorstellen, wie das ist, alles nachschauen zu können? Alles? (…) Alles Gründe, einen Artikel NICHT zu schreiben. Wenn wir trotzdem einen kleinen Strauß Berichte aus der Welt der Remote Viewer zusammenbekommen haben, so können wir uns glücklich schätzen! Wohlan, hier ist er.

– Robert Riedzek: Mein Leben mit RV
– Ralf Paulsen: Die verschwundene Betriebszulassung
– Manfred Jelinksi: Die Unbekümmertheit aus Übersee
– Mike Bartel: Target-Auswahl und Folgen
– Manfred Jelinski: Was soll man glauben?
– Benny Pamp & Stefan Franke: Metaphysische Zielgebiete
– Stefan Lindemann: RV als Brecheisen zum Unterbewusstsein
– Mike Bartel: Steingeflüster
– Ralf Paulsen: Das verschwundene Calligaris-Set
– Stefan Franke: Die Topografie des Universums
– Mike Bartel: Das Licht von Brieselang
– Markus Perk: Physik kann spannend sein
– Stefan Franke: Wer viewt im Target?
– Ralf Paulsen: Der Mottenmann von Mason County
– Manfred Jelinski: Remote Viewing früher – der AIR-Report
– Daniela Bruckner & Benny Pamp: Alles neu macht die Stufe 6
– Manfred Jelinski & Robert Riedzek: Ausflug in die Bundesliga
– Benny Pamp & Stefan Franke: Der Meteor von Tscheljabinsk
– Manfred Jelinski: Aus der Forschung – der Umschaltplan
– Robert Riedzek: Warmes Bier und kalte Füße