Archiv für Januar 2013

Humor und Remote Viewing

Obgleich man bei manchen verbissenen bzw. nur noch nörgelnd-verbitterten Zeitgenossen in der Szene etwas anderes vermuten könnte, so steckt auch in der Tätigkeit des Remote Viewings ein ganz eigener, meist anekdotischer Humor.

RVurcht!

So brachte diese Tätigkeit bisher nicht nur Tassen mit Insider-Anekdoten hervor, sondern auch verschiedenste Ausdrucksmittel, wenn das geschriebene Wort für eine aussagekräftige Umschreibung nicht mehr ausreicht, oder vom Viewer nochmal auf seine ganz eigene Weise „konkretisiert“ werden will.

Dazu zählen z.B. (wie auch in der Online-Welt bewährte) Smilies, um besonders intensiven EIs zeichnerischen Nachdruck zu verleihen. Aber auch eindeutige On Target-Skizzen von Gesichtern in Personenwahrnehmungen. Letztere kann man natürlich aus verständlichen Gründen hier nicht veröffentlichen. Auch ITs werden gerne mal mit einer rudimentären Comic-Einlage unterlegt, oder symbolhaft dargestellt, wenn die tatsächlichen vorgänge zu abstrakt oder bizarr sind (z.B. bei Sessions auf energetische Bewusstseinsvorgänge, oder physikalische Vorgänge im Teilchenbereich).

Hier mal einige Beispiele aus unserer Tätigkeit, die man auch veröffentlichen kann… 😀

In einer Session ging es darum, die Ursache für ein absurdes Pflanzenwachstum zu viewen. Der Tasker hatte die beinahe tote Pflanze am Vortag einer reiki-artigen Energiebehandlung unterzogen, und sie wuchs über Nacht sichtbar mehrere Zentimeter. In der Session tauchte dann ein Gruppen-EI (G1 genannt) auf, welches wir näher untersuchten. In der Zeichnung stellte es sich Ansammlung von „Körnchen“ heraus, die durch Fasern verbunden waren.

Plötzlich zeigte sich eine Art aufwärtswachsende Energiesäule, welche die „Aufmerksamkeit“ von G1 einigermaßen fesselte. Oder anders ausgedrückt: Wäre G1 eine Gruppe Menschen gewesen, hätten sie ihre Münder vor Erstaunen und Erfurcht nicht mehr zubekommen. Genau diesem Eindruck wurde dann in der Session ein entsprechender, zeichnerischer Nachdruck verliehen:

Pflanzenwunder-RVurcht

Der Tasker / Pflanzenbesitzer hat sich dadurch den ehrenwerten Titel „Pflanzengott“ eingefangen, und wird ihn wohl nie wieder loswerden (dafür sorge ich :D).

Noch ein paar weitere Auszüge, die keine nähere Erläuterung des Kontextes benötigen:

Plattnase

Sich die Nase am Target plattdrücken wollen

Fischgesicht

Ein „fischgesichtiges“ Wesen stellt erstaunt fest, das es gerade geviewt wird (plötzlicher, interaktiver Vorgang)

Stimmungsschwankungen

Stimmungsschwankungen in einem Interview

Die Hürden des Lebens

Die Hürden des Lebens

Neben dem auflockernden oder unterhaltsamen Aspekt, hat die Bewahrung eines gewissen Humors beim Remote Viewing (bzw. bei grenzwissenschaftlichen Anwendungen generell) eine weitere, sehr wichtige Funktion: Er hilft bei der „Erdung“, also das man mit beiden Füßen (oder Gehirnhälften?) auf dem Boden bleibt. Denn nur dadurch bleibt langfristrig ein möglichst undogmatisches Differenzierungsvermögen und eine gewisse „Psychohygiene“ gewährleistet

Dazu zählt (meiner Meinung nach) auch die Sicht, das Remote Viewing ein Werkzeug ist. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn es als neue Religion oder als „Sprachrohr zum Schöpfer“ verklärt wird, wie man es tendenziell oft in der New Age-Szene sieht (z.B. beim Channeling), sind die Vorteile des Remote Viewing ad absurdum geführt, und man sperrt sich selbst in Schubladen jenseits der Neutralität ein.

Empörung

Unerhört!

Humor ist also nicht nur die beste Waffe gegen Angst, sondern auch gegen das Abheben und gegen verbissene Dogmatisierung bzw. verbittere Verhärtung. Versuchen wir, ihn uns zu bewahren (so schräg er auch bei Remote Viewern sein kann)… 😉

Dazu passend noch folgender Artikel der Remote Viewing Akademie:

Remote Viewing Akademie: Darf Remote Viewing Spaß machen?
Leserbrief zum Artikel