Archiv für März 2013

Atlantis heute

…oder wie man plötzlich bei rätselhaften Artefakten in Tunguska landet.

Kategorie: Archäologie
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 0548 5668 8465 5311
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 02.02.2013
Uhrzeit: 18.23h – 19.04h
Dauer: 41 Minuten
Seiten: 8
 
Remote Viewing ist immer für eine Überraschung gut. Auch dieses mal, als wir eine Session durchführten, die auf heute noch existierende Überreste von Atlantis abzielte. Als Targetformulierung wählte der Tasker daher folgendes:

„Beschreibe Atlantis aus 1000m aus der Luft, zum Zeitpunkt der Session!“

Die ersten, geordneten Eindrücke (Stufe 2) stellten sich folgendermaßen dar:

Eindrücke der Stufe 2

Farben: Grün, hellbraun, schwarz, weiß
Oberflächen: Wellig, unstet, glatt, blättrig
Gerüche:
Geschmäcker: Kühl, chemisch
Temperaturen: Kühl, lauwarm
Geräusche: Klappern, nageln, pfeiffen (AUL/S: Wie Wind)
Dimensionen: Breit, niedrig, abgeflacht, zulaufend

AI: Leer, wenig los, belanglos, technisch

Bis dato keine interessanten Eindrücke. In der Stufe 3 zeigte sich dann eine Art maschiger Belag mit einer trichterförmigen Einlagerung darunter. Da dieser Belag irgendwie hinderlich wirkte, ließ meine Monitor ihn durch eine Bewegungsübung „ausblenden“. Was übrig blieb, war eine rundliche, spiegelglatte Struktur im Boden.

RV - Atlantis - Jakutien (Stufe 3)

Ein recht verwirrender Eindruck, der mir zu dieser Zeit als „blöd“ und „nicht sinnvoll“ erschien. Anscheinend war hier etwas unvollständig, oder aus dem Konzept geraten. Aber interessant wird es im Remote Viewing meist sowieso erst ab Stufe 4, weshalb wir uns rasch weiterbegaben.

Dort erhärteten sich sensorische Eindrücke wie „blau, blättrig, maschig, weiß, beige, hell, hart, unstet und glatt“. Die wichtigsten dimensionalen Aspekte des Targets waren nun „mehrschichtig, flach und breit“. Zusammengefasst (T) gab es nach wie vor eine maschige Ebene mit einer glatten Oberfläche darunter. Meine AIs waren ebenso begeistert, wie zuvor, jedoch nun etwas konkreter: „verlassen, nichts los, was soll ich da?“

Ungewöhnlich wurde es aber bei den EIs, die zwar irgendwie heftig, aber zugleich wie ein blasses, fernes Echo wirkten. Darin konnte man zwei „Personen“ (oder eher „Quellen“) wahrnehmen. Die eine fühlte sich weiblich an, und äußerte sowas wie „wimmern“, einen „Hilfeschrei“ und „kreischen“. Die EIs der zweiten Quelle waren nicht wirklich identifizierbar, aber ähneltem einem „grollen“ und „brüllen“. Offenbar zeigte dort eine disharmonische Situation, aber das sollten wir noch später erforschen.

Interessant waren in dem Zusammenhang auch die ITs, welche sich als „Fläche für Drama“, „aufblitzen“ und „Konfrontation“ äußerten. Die Eindrücke „Fläche für Drama“ und „Konfrontation“ schienen ziemlich targetrelevant zu sein. Somit markierten wir sie für die spätere Untersuchung. Mein AI zu dem Target hatte sich inzwischen zu „geht mich nichts an“ und „nervig“ gewandelt.

Nun war es Zeit für die Stufe 6. Aber bevor wir uns der markierten Begriffe aus Stufe 4 widmeten, stand erstmal eine Ortsbestimmung an. Mein Monitor wies mich an, ein rechteckiges 4×4-Feld zu zeichnen. Dort sollte ich von der Mitte ausgehend den Punkt suchen, wo es mich auf dem Raster hinzieht. Interessanterweise kamen zwei Punkte vor, wovon einer jedoch relevanter wirkte. Die Vorlage für das Raster (für mich in der Session natürlich nicht sichtbar), war die Weltkarte. Wir legten das Raster hinterher auf eine Weltkartengrafik. Aber dazu mehr später…

RV - Atlantis - Jakutien (Ortsbestimmung)

Jetzt widmeten wir uns der Begriffe aus Stufe 4. Zuerst untersuchten wir „Fläche für Drama“:

Fläche für Drama -> Was für ein Drama?
Ehekrach (AUL: Frau weint, weil Mann sie terrorisiert)

Ursache?
Wut

Ursprung / Ursache von „Wut“?
Emotionen
Es satt haben
Aufgestaut und explodieren

Danach war der Begriff „Konfrontation“ dran:

Konfrontation -> Welche Form?
Plötzliches Aufblitzen (von Wut?)
„Blitz“ scheint von der weiblichen Seite zu kommen

Weiterhin fragte der Monitor noch:

Ist die Wut die Ursache für das Target?
Ja!

Inwiefern?
„Gehege“ bilden, um die unterdrückende Person / Quelle darin zur Konfrontation zu zwingen

Es konkretisierte sich hier also, das es um eine Art Konfrontation oder Kampf zwischen einer Unterdrücker- und einer unterdrückten Fraktion ging. Schließlich veranlasste mein Monitor noch eine Bewegungsübung, um die Szenerie nochmal klarer zu beleuchten:

RV - Atlantis - Jakutien - Kuppel

Plötzlich tauchte der klare Eindruck einer Art Kuppel auf, die dort herumstand. Zudem tauchte daneben noch ein langes, balkenförmiges Gebilde auf, welches auffällig glänzte. Beide Gebilde schienen verchromte Aspekte aufzuweisen. Als ITs bekam ich bei der Kuppel den Eindruck, das dort was dringehalten werden soll, und sie auch „runterfahren“ kann (quasi in den Boden). Bei dem balkenförmigen Gebilde kam nur „in Form halten“ und „eng“. Targetrelevanter schien dort die Kuppel zu sein.

Zum Schluss dieser Session fragte mein Monitor noch „Welche Dinge am Target haben die Gegenwart beeinflusst?“. Heraus kamen nur die Aspekte „herunterpressen“ (womöglich das „Herunterfahren“ der Kuppel) und „aufblitzen“. Meine letzten AIs dort waren „irgendwie genervt“ und „will mich damit nicht befassen, weil ich das Gefühl habe, damit nichts zu tun zu haben“. Also als wenn man ungefragt in den heftigen Ehekrach eines fremden Päärchens gezogen würde.

Nach der Session legten wir noch unser Ortsbestimmungsraster auf eine Atlas-Weltkarte. Wir berücksichtigten dabei auch die Verzerrung meiner nicht ganz geometrisch präzisen „Quadrate“ aus der Session. Seltsamerweise ging der targetrelevante Lokalisierungsstrich dann mitten nach Sibiren, was wir bei einer Atlantis-Session nicht erwartet hätten. Dann fiel meinem Monitor aber eine Geschichte von seltsamen Artefakten in der Tunguska-Region „Jakutien“ ein, von der er mal gehört hatte. Dort war von kuppelförmigen Gebilden die Rede, die in den Boden fahren konnten. Bei einer Expedition in den 1850’ern sollen diese Kuppeln noch teilweise intakt gewesen sein, aber inzwischen wären sie im Sumpf versunken.

RV - Atlantis - Jakutien (Kuppelvergleich)

In der Umgebung sollen Pflanzen seltsam wachsen und Menschen rätselhafte Krankheitssymptome erleiden, welche an Strahlenkrankheit erinnern. Allerdings soll das auch mit Schutzkleidung passiert sein, und bekannte Strahlungen konnte man dort offenbar auch nicht nachweisen. Einheimische meiden den Ort und berichten von Vorkommnissen, bei denen blitzartige Phänomene und Energiekugeln aus den Kuppeln herausschossen. Nicht weit von dieser Region (relativ gesehen) fand auch die berühmte Tunguska-Explosion 1908 statt, die heute einem Meteoriten zugeschrieben wird, welcher in der Luft explodierte.

Dann fanden wir sogar noch einen Doku-Ausschnitt. Mir war die Jakutien-Sache vor dieser Session gänzlich unbekannt:

Was kann man nun aus dieser einzelnen Session schlussfolgern? Haben diese seltsamen Kuppel-Artefakte etwas mit Atlantis zu tun? Sind es gar die deutlichsten Überreste, welche heute noch zu finden sind? Oder haben wir die Zusammenhänge nur falsch interpretiert? Folgende Indizien aus der Session sprechen zumindest für einen Zusammenhang:

  • Die Ortsbestimmung, welche unerwarteterweise nach Tunguska in Sibirien ging
  • Die runden Flächen im Boden, welche durch einen maschigen, blättrigen Belag bedeckt waren  (Gegenwart?)
  • Das kuppelartige Gebilde, welches erst auftauchte als wir tiefer in den Geschehnissen des Targets waren (Vergangenheit?)

Haben wir bei letzteren beiden Aspekten zuerst den gegenwärtigen Zustand (versunken im Sumpf) und dann den früheren Zustand geviewt? Leider hatten wir in dieser Session keine Timeline gemacht, um das näher zu überprüfen (hinterher ist man immer schlauer).

Weiterhin interessant, wenn auch in sehr ferner Hinsicht, war noch der Aspekt des „Ehekrachs“. Es gibt Behauptungen über die Geschichte von Atlantis, das sich eines Tages Flüchtlinge vom Mars dort niederließen, und die Atlanter anfingen zu unterdrücken. Die Atlanter wurden dabei als „weibliche“ Spezies beschrieben, während die Marsianer „männlich“, dominant und wesentlich älter gewesen sein sollen. Es soll, emotional gesehen, durchaus einem kollektiven Ehekrach geglichen haben. Details erfährt man in der Doku „Die geheime Geschichte der Menschheit“:



Direktlink zum Atlanter vs. Marsianer-Abschnitt in der Doku:
http://www.youtube.com/watch?v=LmQp7_FQSpE#t=15m48s

Obgleich ich einige Vorbehalte zu dieser Doku habe, da einiges doch etwas zu wörtlich oder naiv (meinem subjektiven Empfinden nach) interpretiert worden scheint; aber die Ähnlichkeit bei dem „Ehekrach“-Aspektes im Zusammenhang mit Atlantis, finde in Anbetracht der Session dennoch erwähnenswert. Dabei sei noch anzumerken, das man gerade in historischen Targets oft auf eine Art „emotionales Echo“ trifft, welches eine Essenz aus den prägendsten Momenten von deren Geschichte zu sein scheint. So kann es z.B. vorkommen, das man in den Emotionen von Gladiatorenkämpfen landet, wenn man das römische Kolloseum viewt. Sogar wenn es ein modernes Foto der Ruine ist, und die Zeitangabe „zum Zeitpunkt der Aufnahme“ lautet. Ähnliches ist uns schon bei anderen, historischen Bauwerken passiert (z.B. Maya-Pyramiden), und sogar auf dem Mars (wobei man es da natürlich schwer historisch überprüfen kann).
 
Später habe ich noch eine kurze Session auf den Kuppel-Aspekt meiner Session machen lassen (nicht direkt auf die Jakutien-Kuppeln, um Vorannahmen zu vermeiden, und in unserem Target zu bleiben). Die Targetformulierung sah folgendermaßen aus:

RV - Atlantis - Jakutien - Session 2-Target

Der Viewer bekam auch hier als ITs Aufklapp- und Einfahraspekte, welche zu den Beschreibungen der Artefakte passen. Zudem zeichnete er folgende Skizzen:

RV - Atlantis - Jakutien - Session 2 (Stufe 3)

Zuerst zeigte sich eine Art unfeste Masse um das Objekt herum, wie ein Feld. Seltsamerweise schien das „Gehäuse“ vom Objekt an sich zu fehlen, weshalb ich es den Viewer nochmal so zeichnen ließ, als wäre das Gehäuse vorhanden (unten rechts). Weitere Eindrücke waren sehr abstrakt, so das wir die Funktion des Objektes an sich nicht konkretisieren konnten. Allerdings tauchte später noch eine Wahrnehmung auf, die für den Viewer wie eine Schrift wirkte:

RV - Atlantis - Jakutien - Session 2 (Schrift)

Wenn jemand solche Schriftzeichen kennt, bitte melden ;). Als ITs zu der Schrift kamen „Kennung“, „zuwinken“, „Aufmerksamkeit“ und „eindeutig sein“. Also Eigenschaften, wie bei einem normalen Hinweis-Schriftzug. Zum Schluss zeichnete der Viewer noch folgendes Gesamtbild nach einer Bewegungsübung:

RV - Atlantis - Jakutien - Session 2 (Stufe 6)
 
Fazit: Wie schon anfangs gesagt, ist Remote Viewing immer wieder für solche Überraschungen und unerwartete Zusammenhänge gut. Aber bei so einem riesigen Thema wie Atlantis, kratzt man damit natürlich erst an der Oberfläche. Wer das Geld und die Ressourcen hat, kann damit jedoch durchaus schon Anhaltspunkte bekommen, um selber Forschungen vor Ort durchzuführen, bzw. einzugrenzen. Allerdings haben die Bedingungen auch ihre Tücken, falls es sich hier wirklich um die Artefakte aus Jakutien handelt. Und auch Uboot-Fahrten in die Tiefsee, wo ebenfalls Stellen mit Atlantis-Artefakten vermutet werden, sind kein Kindergeburtstag. Dazu aber vielleicht später mehr…