Archiv für April 2013

Reise zum Mittelpunkt der Erde

In der Grenzwissen-Szene gibt es ein bekanntes und kontrovers diskutiertes Thema: Ist die Erde im Inneren hohl? Und wenn ja, gibt es dort sogar Leben / Zivilisationen?

Kategorie: Orte
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 5568 2985 4984 7906
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 14.04.2013
Uhrzeit: 21.09h – 21.57h
Dauer: 48 Minuten
Seiten: 15

Wir wollten es genauer wissen, und machten einen außersinnlichen Kurzausflug quer durch das Innere der Erde. Was hat uns dort erwartet? Ein riesiger Hohlraum, mit Kontinenten auf der Innenseite der Erdschale und Zentralsonne in der Mitte? Oder eine dichtgefüllte Umgebung mit markant hohen Temperaturen (wie in der offiziellen Theorie)?

RV - Erdinneres

Darstellungen der Hohlwelt-Theorie und der offiziellen Theorie (Quelle: Wikipedia)

 
Da dieses Thema möglicherweise mit einigen kollektiven Vorannahmen kontaminiert ist, habe ich die Target-Formulierung so neutral wie möglich gewählt:

RV - Erdinneres - Target

Die Reise sollte für den Viewer „10km unter seinen Füßen“ beginnen, und dann durch Bewegungsanweisungen auf kodierte Orte (O1, O2, O3, O4) durch verschiedene Tiefen des Erdinneren führen. Der tiefste Punkt (O4) entspricht in etwa dem Bereich des theoretischen Erdkerns (bei ca. 12800km Durchmesser der Erde). Es ging quasi tief hinab mit dem außersinnlichen Fahrstuhl.
 
10km unter der Erde

Die ersten drei Stufen zeigten unspektakuläre Daten, wobei einiges schon auf eine steinige Umgebung schließen ließ. Auch eine Art Flüssigkeitsader wurde wahrgenommen mit dem AUL „Wasser“. Interessant war, das der Viewer ab Stufe 4 in dem 10km-Bereich den Eindruck eines künstlichen Eingriffes hatte. Er empfand diesen Eingriff als unpassend, banal und arrogant. In einer weiteren Analyse ab Stufe 6 kamen noch Eindrücke wie „angleichen“, „flach machen“, „ästhetik“, „Luxus“ und „in Form bringen“. Könnte er da irgendwo zwischen der Oberfläche und 10km Tiefe auf die Reste von Bergwerkstollen gestoßen sein? Wobei sowas vermutlich höher als 10km liegen müsste, da das schon übermäßig tief wäre.
 
In 100km Tiefe

Nun war es jedoch an der Zeit, in die interessanteren Tiefen vorzudringen, beginnend mit 100km. Dort beschrieb der Viewer die Oberflächeneindrücke „klobig“, „unfest“, „rauh“ und „nass“. Als Farben kamen (ähnlich wie zuvor in 10km Tiefe) „rotbraun“, „grau“, „blassgrün“ und „silber“. Die Temperaturen schienen hier wärmer zu werden, und die Dimensionen wurden als „geometrisch“ und wie „fallendes Gelände“ empfunden. Als AIs kamen „nicht mein Fall“ und „hat was von verlassenem Industriegelände“ (vom Gefühl her).
 
Sprung in 2000km Tiefe

Wir hatten noch einen weiten (oder tiefen) Weg vor uns, weshalb wir gleich zur nächsten Tiefe weitergingen. Dieses Mal machten wir einen großen Sprung in 2000km Tiefe. Nach dem Ideogramm drängten sich dem Viewer sofort die Eindrücke „warm“ und „dicke Luft“ auf, noch bevor überhaupt etwas kategorisch abgefragt wurde. Als Oberflächen dominierten dann glatte und abgerundete Eindrücke. Der dominante Farbeindruck war viel Braun, aber es gab auch Spuren von blauen Farbtönen. Die Temperaturen wurden nun nochmal seperat als „schwül“, „warm“ und „wie dicke Luft“ empfunden. Die dimensionalen Eindrücke konnte der Viewer nur als „zugestellt“ beschreiben.
 
5000km im Inneren der Erde

Der nächste Sprung war mit 5000km Tiefe mehr als doppelt so tief, als der vorherige, und schon näher am Erdmittelpunkt, als an der Oberfläche. Interessanterweise bekam der Viewer hier als ersten Eindruck „frisch“ und „glatt“. Bei den Oberflächen kamen dann „glatt“, „rutschig“, „hart“, „immobil“ und „fest“. Die Farben waren „nebelig“, „Milchton“, „blau-grau hell“ und wurden insgesamt als „kalte Lichtfarben“ empfunden. Die Temperaturen empfand der Viewer hier als „frisch“, und „klar, aber ausdehnend“. Als AI empfand er noch ein freiheitliches Gefühl. Diese Schicht schien zwar nach wie vor dicht bzw. undurchsichtig zu sein, aber offenbar nicht so unangenehm wie die vorigen Schichten. Die Umgebung schien in ihrer Helligkeit von selbst zu leuchten, was auf energetisierte, durchgängige Flüssigkeit (Magma?) hindeuten könnte. Interessant ist dabei, das die Farben eher als bläulich-weiß empfunden wurden.
 
Mittelpunktnähe in 6250km Tiefe

Als Endstation ging es jetzt auf 6250km Tiefe, was laut offizieller Annahme schon innerhalb des Erdkerns sein müsste. Hier gab es Oberflächeneindrücke wie „trocken-schleimig“ und die Farben „grau“, „gelb-blass“ und „braunblass“. Die Temperaturen wurden als „warm“ und „kalt“ mit extremen Unterschieden wahrgenommen. Der dimensionale Eindruck war „rund“ und „groß“. Als AUL/s verglich der Viewer die Umgebung mit einer mehrschichtigen Schuhsohle. Das AI war „exotisch“. Zudem gab es noch IT-Eindrücke von den dortigen Vorgängen: „ansaugen“, „stülpen“ und „Unterdruck“. Scheinbar die Empfindung von physikalischen Vorgängen im dortigen Zielgebiet. Für den Viewer war es wie ein beständiger Austausch extrem unterschiedlicher Bestandteile, was er bei der Gelegenheit auch skizziere:

RV - Erdinneres - Austausch
 
Temperaturmessung

Auf der nächsten Seite ließ ich noch spontane Bemaßungen auf die Temperaturen der besuchten Örtlichkeiten durchführen. Die Skala begann ab -270°C (fast der absolute, physikalische Nullpunkt) und ging bis 10 000°C. Die Ergebnisse der Bemaßungen zeigten sich wie folgt:

RV - Erdinneres - Temperaturen

Die Temperaturen scheinen graduell zu steigen, je Tiefer man kommt. Eine interessante Ausnahme war der Kernbereich in 6250km Tiefe, wo sie wieder etwas niedriger zu sein schienen, als in 5000km Tiefe. Bei solch extremen Temperaturbereichen und großen Bemaßungsskalen sind Ungenauigkeiten ein bekanntes Phänomen. Aber dennoch ist es interessant, wie nah die Eindrücke an die offiziellen Temperaturannahmen für die verschiedenen Zonen des Erdinneren kommen. Man kann anhand der Skalen sehr grob sagen:

100km Tiefe = ca. 1000°C
2000km Tiefe = ca. 2500°C
5000km Tiefe = ca. 7000°C
6250km Tiefe = ca. 4500°C

Ob es nun wirklich im Kern signifikant kühler ist, als in dem Bereich „kurz“ darüber, lässt sich wegen der besagten Ungenauigkeiten nicht genau sagen. Jedoch passt es wiederum zu den Empfindungen des Viewers, das dort extrem warme und kalte Temperaturen in einem Austauschprozess vorkommen. Gehen wir nochmal von dem offiziellen Aufbau des Erdinneren aus, kommen die Temperaturbereiche jedoch insgesamt gut hin. Das es in der Regel wärmer wird, je tiefer man kommt, lassen auch Angaben von Bohrungen auf über 10km Tiefe vermuten, bei denen die Temperaturen schon in Richtung 190°C gingen. Eine Variante der Hohlen Erde-Theorie geht davon aus, das es zwischen Erdkruste und hohler Innenwelt tatsächlich eine Schicht mit heißem Magma gibt, aber das es darunter (nach über 1000km) quasi „freier Himmel“ sein müsste. Hier haben wir allerdings nur dichte und undurchsichtige Eindrücke vom Viewer bekommen, und lebensfeindliche Temperaturen, falls den Bemaßungsskalen in dem Fall zu trauen ist.
 
Zum Schluss ließ ich den Viewer nochmal die Strukturen in 6250km Tiefe in ihrer Gesamtheit zeichnen, was sich dann so darstellte:

RV - Erdinneres - Mittelpunkt

Spontan kamen die Eindrücke „schwül“ und „schweinewarm“. Danach „zu viel Info“ (anscheinend ein zu großes Zielgebiet?), und „bekannt“ bzw. „neu“ zugleich, was der Viewer für sich als unplausibel empfand. Strukturell hatte er noch den Eindruck, das es „steinig“ und „zwiebelig“ ist (wie eine Zwiebel in Schichten aufgebaut). Ein Indiz für die Annahme, das die Erde einen festen, komprimierten Kern hat. Am Ende kam noch der heftige Eindruck „macht Kopfschmerzen“, was laut Viewer definitiv an den Bedingungen im Zielgebiet lag. Wir kennen bereits ähnliche AI-Phänomene von starken, bi-lokalen Eindrucken aus Zielgebieten mit hohem Umgebungsdruck (z.B. Tiefsee).
 
Fazit: Die Daten gehen eher in die Richtung der offiziellen Theorien zum Aufbau des Erdinneren. Auch wenn es ein paar Überraschungen gab, so widersprechen sie doch dem Innenweltbild von einer lebensfreundlichen Umgebung und einer Zentralsonne. Das gilt vor allem für die eher lebensverneinenden Temperaturbereiche und Drücke, die auch der Viewer als unangenehm empfand. Vor längerer Zeit hatte ich auch mal einen Neuling auf das Innere der Erde viewen lassen, dort allerdings nur in 5000km Tiefe. Er empfand es hauptsächlich als eng und erdrückend. Genauer sind wir damals aber noch nicht darauf eingegangen.

Bedeutet das aber nun die Absage für unterirdisches Leben oder gar Zivilisationen? Nicht unbedingt, denn man könnte sich durchaus große Hohlräume in der Erdkruste vorstellen, die ganze Städte beherbergen. Aber sowas würde dann wohl nicht sehr tief liegen (5-10km), da die Temperaturen recht schnell steigen. Und technologisch gesehen müsste man auch einiges auf dem Kasten haben, um so eine Zivilisation dort unten am Leben zu erhalten. Aber das sind Targets für andere Sessions, und da dürfte es auch weitaus schwieriger sein, neutrale Taskings zu formulieren (außer man hätte vielleicht einen geografischen Anhaltspunkt bzw. ungefähre Koordinaten).

Bernhard Reicher im Hoia Baciu-Wald

Kategorie: Orte / Ereignisse
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

Dieses Mal möchte ich eine interessante Session meines RV-Schülers Bernhard, und eine weitere Session auf das selbe Target von einem meiner Mit-Viewer vorstellen. Nachdem Bernhard mit mir mehrmals Sessions bis zur Stufe 3 geübt hatte, war es nun an der Zeit, die erste Stufe 4 zu durchzuführen. Statt eines normalen Übungstargets gab es für diese Gelegenheit eine Aufgabe mit gewissem Mystery-Touch. Allerdings handelte es sich dennoch um ein verifizierbares Target, da Bernhard dort selber physisch präsent war.

Es ging um eine nächtliche Szene aus dem Hoia Baciu-Wald in Rumänien. Dieser Wald ist für seltsame Vorkommnisse und Phänomene derart berüchtigt, das sich nachts fast niemand aus der lokalen Bevölkerung dort hineintraut. Die geviewte Szene könnt ihr in ATV Die Reportage – Vampirjäger (Teil 2) sehen, und zwar ab Minute 36:20. Aber die gesamte Doku anzuschauen, lohnt sich ebenfalls. 😉

Ein Screenshot der besagten Szene diente als Target für die beiden Sessions:

RV - Hoia Baciu-Wald - Target

Screenshot der ATV-Reportage „Vampirjäger, Teil 2“, Erstausstrahlung am 7.11.2011, © ATV

 

Viewer #1 (bis Stufe 4):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 23.01.2013
Uhrzeit: 12:29h bis 13:24h
Dauer: 55 Minuten
Seiten: 6

In Bernhards Session tauchten schon in Stufe 1 Eindrücke einer grasigen Oberfläche und einer entspannenden Stimmung auf (letztere natürlich subjektiv, da es seine AIs waren).

Die Stufe 2 bekräftige die sensorischen Eindrücke nun noch weiter, was sich z.B. bei den Oberflächen mit „gras- oder ährenartig“ und „angenehm rauh“ äußerte. Die Geschmäcker wurden als „erdig-herb“ empfunden. Das führte dann auch zu AULs wie „Ernte“ oder „Bauer auf Feld“, welche natürlich rausgeschrieben wurden.

In der Stufe 3 wurden die ersten Eindrücke zeichnerisch zugeordnet, und mit den sensorischen Daten aus Stufe 2 verbunden:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 1 - S3

Markant war hier, neben der als „grasig“ empfundenen Gesamtfläche, auch eine Erhöhung, die sich mittendrin befand. Die Eigenschaften eines natürlichen Ortes im Außen waren hier schon deutlich. Bernhards AIs zum Target zeigten sich nun als „mir gefällt das Perspektivische“, „beruhigend“ und „vermisse jetzt das Spielerische“ (ein Aspekt, der in Stufe 1 noch präsent war).

Nun war es erstmals an der Zeit für Bernhard, eine Stufe 4 durchzuführen. Ich erklärte und diktierte den formalen Aufbau, und schon starteten wir mit den zusammenfassenden Aspekten der sensorischen und dimensionalen Eindrücke. Wesentlich waren hier wieder „erdig-herb“, und die dimensionalen Eindrücke „perspektivisch“ und „Ding im Vordergrund“. In der AI-Spalte („Wie findest du es, wenn du dich im Target umschaust?“) kam „schön“, „beruhigend“ und „friedlich“. Die EIs im Target waren gering, aber laut Bernhard stimmig (gehörten aber zu einer anderen Person vor Ort, daher hier nicht targetrelevant). In der T spalte wurden als anfassbare Hauptaspekte „graues Objekt im Vordergrund“ und „Gras / Ährenartig“ geschrieben. Die ITs äußerten sich als „nähren“ (die Wiese?), „macht friedlich“ und „Ding im Vordergrund stört den Frieden“. Das Fazit-AI für Stufe 4 lautete „ehrfurchtsvoll“ und „es löst Frieden in mir aus“.

Nun ließ ich Bernhard noch eine Seite weitergehen, um das Target mit einer Bewegungsübung nochmal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Die Bewegungsübung lautete „Das Target sollte aus 100m Höhe sichtbar sein!“. Die darauffolgende Zeichnung zeigte ein abgegrenztes, rundliches Gebiet mit einer welligen Ebene, etwas kreisförmigen in der Mitte und einer äußeren Begrenzung mit hochstehenden, dünnen Strukturen:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 1 - Bewegungsübung

Letztere fühlten sich für Bernhard auch wie eine Art Abgrenzung oder Schutz an. Es tauchte noch ein weiteres Merkmal im Kreis auf, welches er aber aus der Entfernung als unbedeutend empfand. Tatsächlich hatte er damals einen Kamm in diesem Kreis gefunden, der überhaupt nicht zu diesem Ort zu passen schien. Interessant ist das AI „kein Zugang außerhalb des Kreises“, welches bei der Bewegungsübung auftauchte. Interessant ist auch noch die kleinere Kreisstruktur in der Mitte, denn vor Ort gab es seltsame, konzentrische Kreise auf der Lichtung, die offenbar durch Verfärbungen im Gras entstanden. Nach dieser Seite beendeten wir die Session, und Bernhard schloss mit den Fazit-AIs „cool“ und „macht mir richtig Spaß“.

RV - Hoia Baciu-Wald - Konzentrische Kreise

Seltsame, konzentrische Kreise auf der Lichtung.

Fazit: Die gesamte Lichtung wurde in der Session getroffen, offenbar mit Bernhard in der Mitte sitzend (in einer Stufe 6-Session hätte man darauf natürlich noch eine Personenwahrnehmung gemacht). Nach der Bewegungsübung auf 100m Höhe war auch deutlich die Baumgrenze außerhalb der Lichtung erkennbar. Bernhards AIs in der Session passten auch perfekt zu denen, die er hatte, als er damals physisch vor Ort war, und auf der Lichtung saß.

 

Viewer #2 (bis Stufe 6):

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Datum: 31.03.2013
Uhrzeit: 18:47h bis 19:21h
Dauer: 34 Minuten
Seiten: 11

Der zweite Viewer wurde einige Zeit später auf das Target geschickt. Er ist ein erfahrener Stufe 6-Viewer. Gab es Übereinstimmungen zu Bernhards Session, und natürlich auch dem Target?

In Stufe 1 tauchten schon viele Aspekte auf, die der Viewer als „drahtig“ und „nadelig“ empfand. „Nadelig“ ist insofern interessant, als das der umgebende Wald im Targetbereich hauptsächlich aus Nadelbäumen besteht. Die AIs äußerten sich als „bodenständig“ und „abenteuerlustig“.

Stufe 2 zeigte erstmals Eindrücke, die der Viewer als „chaotisch“ zusammenfasste. Interessant waren hier auch Oberflächen wie „hubbelig, nadelig“ und Geschmäcker wie „erdig“. Als AIs kamen „komplex“, „unvollständig“ und „unaufgeräumt“.

In der Stufe 3 tauchten mehrere Strukturen durcheinander auf, die nicht klar identifizierbar waren (womöglich ausgehend von dem Fokus des Viewers auf die chaotischen Eindrücke). Allerdings tauchte als wesentlicher Aspekt das Drahtige am Boden wieder auf, welches vom Viewer das AUL/s „Wie Heu“ erhielt.

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - S3

Wir bewegten uns rigoros weiter in die Stufe 4, um die Sessionzeit hinterher für Stufe 6 zu nutzen. Markant in Stufe 4 waren vor allem die AIs „abenteuerlich“ (wie zuvor), „akribisch“ und „irgendwas stimmt mit der Position nicht“. Letzteres ist interessant, weil Bernhard in seiner Session als AI das „Perspektivische“ mochte. Als EIs kam dieses Mal „konzentriert auf Sache“. Das einzige IT in Stufe 4 war „darstellen“, welches vom Viewer so empfunden wurde, als würde jemand dazu aufgefordert, eine Art Klappe zu öffnen. Als Fazit-AI der Stufe 4 kam schließlich „akribisch“, „durchdacht“ und „chaotisch“.

Als nächstes ließ ich dem Viewer genau die selbe Bewegungsübung durchführen, wie damals bei Bernhard an dieser Stelle („Das Target sollte aus 100m Höhe sichtbar sein!“). Das Resultat zeigte sich wie folgt:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Bewegungsübung

Wie man sieht, ergab sich eine ähnliche Wahrnehmung, wie bei Bernhard, mit einem freien Kreis, der von struppigen, chaotischen Strukturen umgeben war. Auch die Erhöhung in der Mitte wurde wahrgenommen, welche wir uns natürlich in Stufe 6 genauer anschauten, und zwar ebenfalls per Bewegungsübung:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Personenwahrnehmung

Zuerst ließ ich nach EIs in dieser Struktur fragen, da ich natürlich vermutete, dass es Bernhard im Target war. Dabei kamen „wärme“, „entspannung“, „tief“ und „in sich gekehrt“. Wir machten nun eine Personenwahrnehmung auf diesen Aspekt, und ich ließ erstmal die physischen Eigenschaften dieser Person beschreiben. Es passten alle Eindrücke, bis auf einen Rot-Ton in den Haaren. Allerdings war eine rötliche Färbung seltsamerweise schon seit Stufe 1 im Target präsent. Sie ließ sich bis dato nicht einordnen, aber manchmal „sieht“ ein Viewer auch mehr, als die Augen vor Ort wahrnehmen würden. Auch die sitzende Position der Person konnte vom Viewer sehr akkurat wahrgenommen werden. Schließlich ließ ich ihn noch spaßeshalber das Gesicht zeichnen, da er damit in einigen Sessions schon erstaunliche Treffer erzieht hatte. Gesichter per RV sind jedoch tückisch, weshalb auch manchmal keine Gemeinsamkeiten zu erkennen sind, oder die Gesichter wie eine Karikatur wirken, da man häufig nur die auffälligsten Merkmale herausarbeitet. Entscheidet selbst (es hätte ja auch ein rumänischer Bär sein können) ;).

Danach bat ich meinen Viewer noch um ein Gesamt-Mapping der Location, wie er sie zu dem Zeitpunkt in der Session wahrnahm. Das kann man in Stufe 6 ruhig nochmal machen, weil die „Blende“ des Viewers dort in der Regel viel weiter geöffnet ist, als in Stufe 3 (wie man in Viewerkreisen sagt). Das Resultat wurde isometrisch gezeichnet, und ist ziemlich detailliert:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Mapping

Dabei tauchten auch noch zwei weitere Aspekte auf: Zum einen ein Pfad, welcher von der Fläche in der Mitte wegführte, und ein entfernterer Aspekt, der wie ein langer, schimmernder Streifen wirkte. Da ich einen fernen Verdacht hatte, ließ ich diesen Aspekt nochmal genauer untersuchen:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - u.i.

Mein Verdacht bezog sich auf ungeklärte Phänomene, die Bernhard erlebt hatte, als er dort auf der Lichtung saß. Zum einen gab es ein Licht, das über den Himmel zog (aber noch vor dem Moment des Targetbildes, leider nicht gefilmt), zum anderen hatte er das Gefühl, kurz ein diffuses Aufleuchten hinter sich wahrzunehmen. Ist eines dieser Phänomene hier im Mapping aufgetaucht? Jedenfalls kamen bei der Detailuntersuchung eher abstrakte Eindrücke heraus, die keine konkreten Schlüsse zulassen. Farblich nahm es der Viewer als silbrig-blau, und von der Dimension her wie eine sich endlos und langsam schlängelnde Form wahr. Auf der Oberfläche der Form nahm er sowas wie Löcher oder Einbuchtungen wahr, und bekam zudem einen Eindruck, als wenn Zucker darauf gestreut wäre (AUL/s). Mehr bekamen wir zu dem Zeitpunkt nicht mehr heraus, weshalb der Viewer sein End-AI und auch ein kleines Fazit schreiben sollte:

RV - Hoia Baciu-Wald - Session 2 - Fazit

Die End-AIs für die Session waren „entspannend“, „nüchtern“ und „überbewertet“. Zur leichteren Lesbarkeit hier eine Abschrift des Fazits (rechtshirniges Schreiben qualifiziert sich selten als Sonntagsschrift :D):

– Es handelt sich um eine Lokation, welche umgeben ist von „Chaos“, bzw. von natürlichen Strukturen.
– Es führt eine Art „Weg“ dorthin.
– Es ist ruhig dort / „Nachtstimmung“


Gesamt-Fazit:
Beide Viewer, sowohl Bernhard mit seiner ersten Stufe 4, als auch der erfahrenere Viewer, waren hier eindeutig on target. Obgleich beide leicht unterschiedliche Schwerpunkte in der Wahrnehmung hatten (was bei verschiedenen Viewern meistens so ist), veranschaulicht es doch eine solide, gegenseitige Verifikation des Targets. Es zeigt auch, wie wichtig es ist, mehrere Sessions auf ein Target zu machen, wenn man die Gelegenheit dazu hat (Zeit und Viewer-Verfügbarkeit ist da natürlich ein Faktor). Aber richtige Projekte sollten generell mehrere Viewer und Sessions beinhalten, um die „Datendichte“ möglichst auszuschöpfen.

Weiterführende Links zum und rund um das Target:

Hoia Baciu-Wald auf Google Maps
ATV Die Reportage – Vampirjäger
(leider nicht mehr verfügbar)
Magische Spurensuche in Rumänien (detaillierter Bericht von Bernhard)
Website von Bernhard
E N J O Y M E N T – Blog