Archiv für Mai 2015

Zwergplanet Ceres – weiße Flecken

Hier eine Ergänzung zum Zwergplaneten Ceres, welcher bereits in einer anderen Session gründlich durchleuchtet wurde (vor allem von innen).

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 8617 6129 3197 5187
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 17.05.2015
Uhrzeit: 17.46h – 18.36h
Dauer: 50 Minuten
Seiten: 9

In dieser aktuellen Session ging es ganz gezielt um die rätselhaften, weißen Flecken, welche auf Fotos der Raumsonde Dawn zu sehen waren:

RV - Ceres (weiße Flecken) - Target

Schon in Stufe 1 zeigten sich deutliche Hinweise, das die Viewerin (Aluna, aktuell RV-Trainee bei mir) on target war. So kamen früh AI’s wie „unirdisch“, „lebensfeindlich“ und „wäre ich physisch dort, vermutlich nicht lange, weil luftleer“. Sensorische Eindrücke wie „kalt“, „grau“, „weiß“ und „flockig“, und das AUL „Schnee“ ließen eine kalte, unwirtliche Landschaft im Zielgebiet erahnen.

Stufe 2 ordnete und vertiefte die Eindrücke, darunter „sandig“, „dünenartig“, „glitschig“, „gelee-artig“ und „bedeckt den Boden„. Die Temperatur wurde allgemein als „kalt“, aber an irgendeinem vereinzelten Punkt auch mit „irgendwo ist etwas warm“ wahrgenommen. Von den Geräuschen her wurde alles als „ruhig“ (wegen der Luftleere?) wahrgenommen, aber irgendwo war auch ein „gluckern“ zu vernehmen. Besonders interessant wurden aber die Dimensionen: „Außen“, „breit und weit“, und „riesengroßes Feld mit Zeug auf dem Boden“. Das AI quittierte diese Stufe etwas speziell mit „lustig und lebensbedrohlich“.

In der Skizze der Stufe 3 wurde bereits eine dünenhafte, kalte Landschaft angedeutet, und mit den Daten aus Stufe 2 befüllt:

RV - Ceres (weiße Flecken) - S3

Die Stufe 4 fasste nochmals als wichtigste Eindrücke „sandig“, „glitschig“, „luftleer“, „Flocken“, „brodelt“ und „fließt ein bisschen“ zusammen. Davon wollten wir ins die Begriffe „Flocken“ und „brodelt“ nochmal genauer anschauen, was uns gleich zur Stufe 6 führte…

Beim Begriff „brodelt“ kamen als Eigenschaften „warm, der Schleim, schwarz-grün“. An der Oberfläche kühlt diese Substanz allmählich ab, nimmt eine bläuliche Färbung an und wird „gelee-artig wie Wackelpudding“. Ich ließ die Viewerin daraufhin den unterirdischen Ursprung dieses brodelnden Vorgangs zurückverfolgen. Dabei fand sie sich in einer dunklen Steinröhre wieder, die weit unten in einer Art Magma-Kammer mündete.

RV - Ceres (weiße Flecken) - S6 - Geleeschleimdings

Der nächste, untersuchte Begriff lautete „Flocken“ bzw. „flockiges“, was im Zusammenhang mit einem weißen, schneeartigen Belag an der Oberfläche auftauchte. Die Eigenschaften waren „weißlich-hellgrau“, „fragil“ und „unabhängig vom Schleim“ (bzw. von den schleimigen, warmen Massen oben). Anscheinend kam diese Art Schnee aus einer seperaten Quelle, deren Ursprung sogleich nachgegangen wurde.

Dort waren die Eindrücke „hängt nicht mit dem Schleim zusammen – flockiger“, „setzt sich mit der Zeit extrem langsam am Boden ab“ und „erzeugt helle, gräuliche Schicht auf dem Schleim“. (so als würde die schleimige, warme Masse an der Oberfläche zusätzlich, aber unabhängig, mit diesem Schnee bedeckt). Was war dann aber der seperate Ursprung von dem Schnee? Denn echte Wolken gibt es auf Ceres scheinbar nicht. Als Ursprung zeichnete sich eine Art kleiner Schlot oder Geysir (~1,50m) an der Oberfläche ab:

RV - Ceres (weiße Flecken) - S6 - Geysir

Schließlich folgte noch eine Bewegungsübung, welche mit [x] kodiert war, und auf dem Target-Foto einen noch engeren Bereich um die weißen Flecken herum markierte:

RV - Ceres (weiße Flecken) - S6 - [X]

Abgesehen davon, dass der Viewerin dabei schwindelig wurde, waren die Haupteindrücke nun „kupferfarbend“ und „grün-blau“. Daraufhin „drehte“ sich die Viewerin um, und nahm auch den Horizont wahr, hinter welchem es schwarz wurde, und irgendwas leuchtete (Weltall?)

Ganz zum Schluss weitete ich das freie Bewegen im Target spontan noch etwas aus. Wir gingen auf eine Entfernung (~ 10000km), aus welcher der ganze Planet sichtbar wurde:

RV - Ceres (weiße Flecken) - S6 - 10000km

Die Viewerin nahm sogleich eine relativ weit entfernte Kugel wahr, die viele dunkle Stellen aufwies, an denen etwas aus dem Boden kommt. Zudem gab es kanalartige Rillen, die in einer neueren Fotografie von Ceres tatsächlich auch zu erkennen sind (untere Hemisphäre). Markant war überraschenderweise noch ein starker, kupferfarbender Eindruck in der Gesamtansicht von Ceres.

Daraus sollte aus dieser Gesamtperspektive noch eine grobe Querschnittsdarstellung von Ceres versucht werden:

RV - Ceres (weiße Flecken) - S6 - Innen

Im Wesentlichen wurden hier viele dünne Kanäle wahrgenommen, die in ein warmes Inneres des Zwergplaneten führen. Das Innere wirkte für sie „heiß“, „nicht nur flüssig“, „helle gelbliche Steinwände“, und „ganz hübsch“. Das finale AI der Session lautete dann noch „ich mag dieses Ding eigentlich“ und „chillig“.

 

Fazit: Was kann man nun also aus dieser Session heraus über die rätselhaften, weißen Flecken des Ceres sagen? Offenbar handelt es sich vor allem um eine Art schlackigen Ausfluss aus dem Inneren, welcher seinen Ursprung in einer Magma-Kammer (oder etwas Vergleichbarem) hat. Dieser verfestigt sich mit der Zeit in der Oberflächenkälte. Zusätzlich scheint es drumherum noch kleine Geysire auf der Oberfläche zu geben, die schneeflocken-artiges Material ausstoßen, welches schließlich die schlackigen Ausflüsse auf der Oberfläche weiß bedeckt. Diese Kombination könnte zu vielleicht zu einem starken Reflektionsvermögen führen, wodurch sich die Flecken auf den Fotos im Sonnenlicht so spektakulär von der Umgebung abheben. Wir dürfen in dem Zusammenhang auf weitere Fotos und Daten der Dawn-Sonde bezüglich dieser Flecken gespannt sein…

Saturnmond Enceladus durchleuchtet

Es ging weiter in unserem astronomischen Targetpool, welcher viele interessante Objekte unseres Sonnensystems, und auch ein paar Exoplaneten beinhaltet. Dieses Mal führte uns die blinde Zufallsauswahl auf und in den Saturnmond Enceladus. Enceladus ist ein kleiner, eisiger Mond, welcher vor allem durch seine feinen, aber weithin sichtbaren Geysire bekannt ist, die manchmal weit ins All hinaussprühen.

 
Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (Solo)
Koordinaten: 6874 5417 0897 8418
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 03.05.2015
Uhrzeit: 13.50h – 15.40h
Dauer: 110 Minuten
Seiten: 16
 
Auch bei diesem Target wurde wieder eine Reihe vordefinierter Positionen für Bewegungsübungen genutzt, um ein möglichst detailliertes Bild des inneren und äußeren Aufbaus zu liefern. Wobei O7 mit „300km unterhalb der Oberfläche“ (Enceladus hat nur ca. 500km Durchmesser, was den Mittelpunkt auf ca. 250km setzen müsste) aus Versehen etwas über das Ziel hinausschoss, da der Mittelpunkt des Himmelskörpers erst in O8 behandelt wird. Allerdings befand man sich zumindest noch tief im Inneren. Dazu dann aber mehr an entsprechender Stelle weiter unten…

RV - Enceladus - Target
 
In den ersten drei Stufen lauteten signifikante Sinneseindrücke „blau“, „weiß“, „schwarz“, „hell“, stellenweise auch „braun“ und „grüngelb“. Die Oberflächeneindrücke wurden als „kühl“, „hart“, „beweglich“ und „klebrig“ wahrgenommen. Interessant waren auch die Gerüche und Geschmäcker, wie „kiesig“, „steinig“„sauer“ und „hauchig“, und knackende Geräusche, welche an „sich bewegendes Eis“ erinnerten. AI’s wie „dynamisch“ und „aufregend“ ließen auf ein recht aktives Target schließen.

Die Stufe 3 ließ bereits eine glatte, hügelige Landschaft erahnen, welche beim Viewer gleich die Asoziation von steilen Gletschern hervorrief, auf denen man wohl gut mit Schlittschuhen fahren könnte. Innerhalb dieser makellosen, hügeligen Eisglätte zeigten sich aber auch schon andere Details, wie warme Öffnungen, ein bisschen Geröll und hauchige Bewegungseindrücke (Geysire an der Oberfläche?).

RV - Enceladus - S3

In Stufe 4 dürften vor allem die T’s (konkrete, anfassbare Dinge im Target) interessant sein, welche mit „glatter Zulauf rauf“ (die eisigen Berge) „undurchsichtige, helle Wolken“ (Geysire?) und „brockige, rotschwarze Haube“ benannt wurden. Zu Letzterem Eindruck erfolgte diese Skizze, welche dann auch mit dem obligatorischen AUL „Vulkan“ quittiert werden musste:

RV - Enceladus - Vulkan

Möglicherweise sind einige von diesen warmen „Hauben“ auch auf der Oberfläche von Enceladus sichtbar, aber nicht sehr groß. Detaillierte Aufnahmen von künftigen Raumsonden könnten dort Klarheit liefern. Weiterhin interessant waren noch die IT’s („Was macht es? Was soll das da?“…) „sammeln“, „langsam einsickern“, „fließen“ und „zirkulieren“, welche wohl auf geologische Aktivität nahe der Oberfläche hindeuten.

Kommen wir nun in den ausgedehnten Teil dieser Planeten-Sessions, nämlich in die Stufe 6 mit ihren kodierten Bewegungsübungen…
 
Die erste Bewegungsübung „Position O1 sollte wahrnehmbar sein!“, führte 1km über die Oberfläche von Enceladus, mit Blick in Richtung Horizont. Das ist so gesehen noch relativ niedrig, wenn man bedenkt, dass Linienflugzeuge auf der Erde in ca. 10km Höhe verkehren. Zur besseren Lesbarkeit wurden die Eindrücke wieder in Druckschrift umgewandelt.

RV - Enceladus - O1

Interessant war hier vor allem ein gelblicher Schimmer, welcher sich zwischen die ansonsten blauweißen Farbtöne mischte. Vielleicht eine Reflektion des Saturn? Enceladus liegt jedenfalls in relativ nahe an seinem großen Hauptplaneten (Ansichten von Enceladus mit Saturn aus dem wunderbaren Programm Space Engine: 1, 2, 3). Ansonsten hatte man hier eine glatte, hügelige, kalte Landschaft vor sich, die durch lange Risse und ein paar wenige, kleine Bröckchen auf der Oberfläche variierte. Zu erahnen war auch ein dünner „Hauch“, welcher von den Geysiren stammen könnte.
 
Begeben wir uns aber nun in das Innere von Enceladus. Position O2 führte uns zaghafte 100m unter die eisige Oberfläche:

RV - Enceladus - O2

Es zeigte sich ein chaotischer, verschachtelter Eindruck: Während es oberhalb noch ziemlich fest und kühl wirkte, wurde die Konsistenz darunter „schlackig“. Genauer gesagt erschien es so, als wenn sich dort unten eine Schicht von schwarzem, zähen Material befände. Die Umgebung fühlte sich dadurch halb-flüssig bzw. zäh an, aber war fast völlig von irgendwelchem Material zugedrückt. 100m ist aber natürlich noch nicht sonderlich tief.
 
Schauen wir also weiter in die Tiefe. Bei Position O3 (1km unter der Oberfläche) wurde es plötzlich ziemlich exotisch:

RV - Enceladus - O3

Hier zeigte sich nun eine Art wirbelige, kühle Bewegung von eindrücklicher Größe. Ob das was mit den Geysiren an der Oberfläche zu tun hat? Noch seltsamer waren jedoch weiße, aufgequollene Strukuren, die sich überall drumherum befanden, und von der Konsistenz her an Sahne erinnerten. Eine merkwürdige Form von Eisbildung? Weiterhin waren noch flockige Aspekte zu erfühlen. Unterhalb dieser „Sahne-Schicht“ fing wieder eine Schicht von härterem Material an, welche schwarz und gelblich wirkte. Allerdings schienen die verschiedenen Schichten ziemlich chaotisch ineinander überzugehen, statt Lage auf Lage zu liegen.
 

Position O4 führte 10km unter die Oberfläche. Dort gab es jedoch nicht viel zu „sehen“, außer einer Art undurchsichtigem, dichten „Brei“, mit ein paar diffusen Einschlüsseln:

RV - Enceladus - O4

Ein AUL/S dazu lautete „Wie Milchshake auf Überdruck“. Möglicherweise handelt es sich um einen zähflüssigen Mix aus Schlamm oder Wassereis, ohne auffällige Strukturen oder Materialunterschiede darin.
 
Wesentlich Interessanter wurde es wieder in Position O5 (30km unterhalb der Oberfläche):

RV - Enceladus - O5

In dieser Tiefe offenbarte sich oberhalb ein flüssig-schlackiges Medium, in dem irgendwelche Partikel eingeschlossen waren. Unterhalb davon (auf dem „Grund“) waren schwarze, zähflüssige Ausfransungen zu sehen, die an Ölreste unter Wasser erinnerten. Diese Strukturen gaben langsam und zähflüssig schwarze Fetzen bzw. Partikel nach oben hin ab, was an die Vorgänge in einer Lavalampe erinnerte. Der Bereich, wo die geothermalen Vorgänge auf Enceladus ihren Ursprung haben? Ob dort auch Wasser existiert (in Form eines subterranen Ozeans), blieb unklar. Allerdings müssten die Wasserdampf-Geysire auf der Oberfläche das bedingen. Unterhalb dieser feuchten und schlackigen Schicht wurden die Eindrücke dann jedenfalls heller und heißer.
 
Machen wir einen größeren Satz nach unten zur Position O6, nämlich in 100km Tiefe unterhalb der Oberfläche:

RV - Enceladus - O6

Hier zeigte sich abermals ein sehr interessanter Übergang: Unterhalb einer heißen, hellen Schicht, tat sich nun eine Art metallische Wölbung auf, deren Oberfläche bläulich glänzte, und an eine Patina bzw. grobe Strukturierung von Gußeisen erinnerte. Wenn man in das Innere dieser Wölbung schaute, zeigten sich schnurgerade nach unten strebende Strukturen, die einen metallisch-kristallinen Eindruck machten. War hier eine Art Eisenmantel innerhalb von Enceladus zu sehen?

 
Position O7 entsprach unkodiert „300km unterhalb der Oberfläche“. Allerdings ist das als kleiner Patzer seitens des Taskings zu sehen, da Enceladus mit 504km Durchmesser angegeben ist, und man bei 300km schon über den Mittelpunkt hinausschießen würde. Dort zeigten sich jedenfalls folgende Eindrücke:

RV - Enceladus - O7
Es dominierten wieder heiße, zähe und feuchte Eindrücke, in denen ein paar Bröckchen von irgendwelchem Material eingeschlossen waren. Der Druck wirkte hoch, so als wenn keine Rasierklinge dazwischen passen würde, was in einer wunderschönen AI-Skizze nochmal illustriert wurde.

 
Kommen wir aber nun endlich zu des Enceladus‘ Kern. Position O8 führte in den exakten Mittelpunkt des Himmelskörpers:

RV - Enceladus - O8

Dort unten war es in der Tat ungewöhnlich: In einem relativ kleinen Bereich zeigten sich schwarze, metallische „Zapfen“, die sich alle in Richtung Mittelpunkt drückten. Das wirkte wie ein Haufen langer, dunkler Bergkristalle, die wie Pfeile alle auf das Zentrum zulaufen, wobei auch die Druckkräfte dieses Vorgangs deutlich spürbar waren.

Die Umgebung an sich schien weiß zu leuchten, und wirkte entsprechend heiß. Im absoluten Zentrum konnte nur noch „Dichte“ wahrgenommen werden, und es wirkte auch fast wie ein „privater Bereich“, in den man nicht unbedingt reinschnüffeln sollte. Ein Meta-Aspekt des eventuellen dortigen Planetenbewusstseins, oder eine Asoziaton aufgrund solcher nicht-alltäglichen, physikalischen Eindrücke? Trotz der unwirtlichen Verhältnisse, wirkte das Zentrum beim viewen „heimelig“. Aber das ist natürlich nicht physisch zu verstehen.

Dieser Aufbau mit den Eisenkristallen, die in Richtung Zentrum streben, erinnerte stark an das Konzept des innersten Erdkerns aus dieser Doku (ab Zeitindex 1h26m30s). Die Ähnlichkeit der 3D-Animation ist wirklich verblüffend (der Viewer kannte die Doku im Vorfeld der Session nicht). Allerdings war es vom Gefühl her auch in wesentlich kleinerem Ausmaß. Jedoch handelt es sich ja um einen kleinen Eismond mit geothermaler Aktivität, nicht um die ca. 25 mal größere Erde. Wie das Innere der Erde genauer beschaffen ist, wird in Zukunft vielleicht ein ähnlich konzipierte Session zeigen (eine gröbere Session gab es bereits hier).

 

Schließlich sollte noch ein Gesamtüberblick von außen und innen geschaffen werden. Für den äußeren Eindruck war die Position OX zuständig:

RV - Enceladus - OX

Sofort fielen „plattige“ Flächen auf, die grau-blau wirkten, und von Rissen durchsetzt waren. Zwischendurch kam auch mal ein sehr kleiner, rötlicher Eindruck, und ein Bereich, in dem etwas Geröll verteilt zu liegen schien. Allerdings war das im Vergleich zu den platten Flächen eher wenig. Dass auffälligste Merkmal überhaupt, war jedoch eine riesige, tiefe Spalte, die sich vom Rest abhob. Diese Spalte war blau-grau, schwarz (Schattenwurf?) schroff und kalt. Sie war zudem von einigen herumliegenden Brocken durchsetzt. Ganz unten zeigte sich ein verhältnismäßig schmaler und unauffälliger Rissverlauf. Aus der Nähe dürfte das ein ziemlich imposanter Anblick sein.

RV - Enceladus - OX - Vergleich

 

Und hier der Versuch des Gesamtüberblicks vom inneren Aufbau (Position OY):

RV - Enceladus - OX

Unter der relativ dünnen, eisigen Kruste, gibt es einen breiteren Bereich, der hauptsächlich grau und sandig wirkt, und in dem es noch sehr kühl ist. Irgendwo darin scheinen auch die geothermalen Vorgänge verzweigt zu sein, welche vom wärmeren Inneren gespeist werden. Danch folgt ein deutlich abgegrenzter Bereich, welcher wie eine bläulich schimmernde Kugel wirkt (siehe Position O6), und im Inneren metallisch-kristalline Eigenschaften aufzuweisen scheint. Von dort aus geht es weiter zum Kern, welcher aus mittig zulaufenden, kristallartigen „Eisensäulen“ besteht, und sich durch hohe Hitze (weißes Leuchten) und Druck auszeichnet.

 

Fazit: Ähnlich wie bei Ceres, kommen die Sessiondaten relativ nahe an den offiziell vermuteten Aufbau von Enceladus heran, allerdings auch wieder mit einigen geologischen Überraschungen und Feinheiten. Bleibt noch die Frage nach einem Wasser-Ozean und eventuellen Lebensformen. Obgleich es flüssige Bereiche gab, kann man aus dieser Session nicht sicher schlussfolgern, ob es größere Wassereinschlüsse sind. Wie bereits weiter oben angemerkt, müssten die Wasserdampf-Geysire das allerdings bedingen.

Zum Thema „eventuelle Lebensformen“ gab es in Stufe 4 ganz schwache, stumpfe Fremdemotionen (nicht näher definierbar), die im Target spürbar waren. Ähnliches kennen Remote Viewer von kleineren bzw. einfacheren Tieren, die oft schwerer wahrzunehmen sind, als Personen. Sie scheinen ein wesentlich schwächeres „Signal“ auszustrahlen. Aufgrund der ausgedehnten Sessions dieser Art, halte ich seperate Sessions auf mögliches Leben auf und in solchen Himmelskörpern für empfehlenswert. Das sollte auch der nächste, logische Ergänzungsschritt für derartige Planetensessions sein. Und vielleicht kann sowas dann zu unseren Lebzeiten auch noch vor Ort verifiziert werden. 😉

Erdstallanlage bei Kritzendorf

Kategorie: Archäologie
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 4

Wir waren am Abend des 1. Mai wieder als Gäste von CROPfm geladen, und haben auch dieses Mal ein RV-Projekt für die Sendung durchgeführt (siehe auch „Meteor von Tscheljabinsk“ aus unserer letzten Sendung). Im Gegensatz zu der damaligen, spontanen Target-Auswahl, konnte das Wunsch-Target für die aktuelle Sendung im CROPfm HörerInnen-Forum abgestimmt werden:

CROPfm-Forum: Targetauswahl für „Remote Viewing“ Sendung am 1.5.


CROPfm-Sendung: Remote Viewing mit „Wunschtarget“
 
Bis zur Vollendung der blind durchgeführten Sessions, war es dem Viewer nicht gestattet, das CROPfm-Forum zu besuchen, um jegliche Vorannahmen zu vermeiden. Wie der geneigte Skeptiker sicher sein kann, dass er es nicht doch tat? Kann der Skeptiker leider nicht, aber darum ging es auch nicht. Es liegt einem seriösen Remote Viewer fern, zu mogeln bzw. sich Vorannahmen zu verschaffen, da dies die ganzen Rohdaten mit AUL’s kontaminieren würde, und somit sämtlicher, blinder Arbeitsaufwand ad absurdum geführt wäre. Zudem würde dies weder dem eigenen Ruf, noch der grenzwissenschaftlichen Arbeit allgemein zuträglich sein.

 

Als Wunsch-Target der HörerInnen wurde Erdstallanlage bei Kritzendorf (NÖ) die von Dr. Neugebauer untersucht wurde (Siehe Sendung „Versiegelte Unterwelt“)“ gewählt. Diese geheimnisvollen, unterirdischen Anlagen, welche nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa zu finden sind, stellten uns vor eine gewisse Herausforderung. Mir als Tasker / Monitor war nur bekannt, dass sich die besagte Anlage irgendwo nahe dem Örtchen Kritzendorf befinden soll, welcher in der Nähe von Wien liegt. Die genaue Position, Bildmaterial oder Pläne hatte ich nicht zur Verfügung. Wie konnte man bei diesem komplexen Target also herangehen?

 

Zuerst einmal wollte ich uns einen allgemeinen Überblick verschaffen. Die Target-Formulierung dazu lautete:

„Die Erdstallanlage nahe Kritzendorf in Österreich – Beschreibe die innere Struktur der Anlage, und eventuelle auffällige Eigenschaften darin!“

 

Bereits wenige Minuten in der Session zeigen sich Daten, welche auf eine Struktur unter der Erde hindeuteten. Der Viewer bekam dort Eindrücke wie „matschig“, „lehmig“, „innen“, „stickig“, „eingeteilt“, „überdacht“ und „Hohlraum“. Insgesamt machte es den Eindruck einer natürlichen Struktur, die jedoch künstlich bearbeitet wurde.

Im späteren Session-Verlauf nahm der Viewer konkret erdige Gänge wahr, in denen wiederum künstliche Strukturen auftauchten. Zuerst eine Art Gerüst, welches schon leichte Korrosion aufwies, aber wohl noch in Benutzung ist. Das Alter dieser Gerüststruktur schätze der Viewer auf etwa fünf Jahre. Danach tauchte eine tragende Struktur auf, bei der es sich um Stützbalken handeln könnte. Des Weiteren gab es eine Art Metallkante, die an einem Abhang montiert war, und offenbar den Zweck hat, Seile daran zu befestigen, um Personen oder Fracht abzuseilen. Diese Metallkante empfand der Viewer als „sehr neu“. Als auffälligste Struktur im Target zeigte sich jedoch sich eine eiförmige Struktur, welche wie ein großer Stein wirkte, und in eine Art Grube eingelassen war. Dieses „Ei“ wirkte sehr alt, und schien der zentrale Interessenspunkt nahe der Gangsysteme zu sein.

RV - Erdstall - Gesamtansicht von oberhalb

Gesamtansicht von oberhalb

RV - Erdstall - Gesamtansicht seitlich

Gesamtansicht seitlich

 

Die eiförmige Struktur bildete fortan das Zentrum der Orientierung im Target. Sie schien vorwiegend aus Stein zusammengesetzt zu sein. Auffällig waren noch kleine Löcher, welche zirka Fingerdicke hatten, und überall auf der Struktur verteilt waren. Unterhalb der Struktur war eine Veränderung des Untergrundes festzustellen. Es schien, als wenn zwischen dem „Ei“ und der Umgebung ein physikalischer oder chemischer Prozess wechselwirkt, wodurch an der unmittelbaren Aufliegefläche die Umgebung sich statisch aufludt.

Folgend untersuchte der Viewer die dort wirkenden physikalischen/ chemischen Prozesse. Er fand heraus, dass eine Art starker Magnetismus von dem „Ei“ ausgeht, welcher sich aber nur trichterförmig nach unten ausrichtet, nicht gleichmäßig. Diese Kraft verändert den Untergrund innerhalb des beschriebenen Trichters zu einer kristallinen Form. Der Viewer merkte jedoch an, dass sich diese Prozesse auf molekularer Ebene abspielen, und keineswegs mit dem bloßen Auge sichtbar sein müssen.

RV - Erdstall - Ei

Die eiförmige Steinstruktur

 

Bei der weiteren Untersuchung der Ei-Struktur wurde festgestellt, dass man vor Ort versucht, unter diese zu gelangen, da man die Ei-Struktur an sich nicht bewegen wollte. Zu diesem Zweck bediente man sich der bereits erwähnten Metallkante, von der aus man sich in eine Höhle oder einen Gang weiter unten abseilt. Diese Höhle wirkte sehr kurz, und endet nach wenigen Metern. Auffällig war jedoch eine lange, schmale Einbuchtung an der Decke, an derem höchsten Punkt ein Glitzern wahrgenommen wurde. Es blitze auf wie reflektierendes Glas, und lässt eine Kristallstruktur vermuten. Als Ursprung konnte der Viewer eine geologische Struktur wahrnehmen, die wie eine Kristallansammlung oder Geode wirkte.

RV - Erdstall - Abseil-Höhle

Die kurze Höhle wirkte also wie der Versuch, an die molekularen Veränderungen unter dem „Ei“ zu kommen. Oder sie war bereits vorhanden, und wurde zu diesem Zweck weiter ausgebaut. Allerdings hatte der Viewer auch den Eindruck, dass es schwierig wäre, den richtigen Winkel zu erwischen, um die Geoden herum zu graben, da diese wohl nicht zerstört werden sollten.

RV - Erdstall - Eiersuche

An diesem Punkt der Session fielen dem Viewer weitere Details des physikalischen / chemischen Prozesses auf, welcher unter der Ei-Struktur stattfindet. Dabei bemerkte er sowas wie „Adern“, die von dort aus in die Tiefe ragen und sich verzweigen. In der Mitte tat sich eine Art Hauptader oder Säule auf, die noch viel Tiefer hinabreichte. Sie wirkte wie aus dünnen Kristallstrukturen, und „bohrt“ sich in ihrem Wachstum kontinuierlich weiter nach unten. Irgendwo ganz weit unten nahm der Viewer einen Hohlraum wahr, in dem es „warm“ und „rot“ ist (Magma-Kammer?).

RV - Erdstall - Kristallsäule

Inzwischen näherten wir uns dem Ende der nutzbaren Session-Zeit, und beließen es erstmal dabei. Vielleicht konnten wir hiermit einen groben Strukturplan der Anlage, mit den größten natürlichen und künstlichen Auffälligkeiten liefern.

 

In der nächsten Session wurden wir spezifischer, und widmeten uns der ursprünglichen Intention zum Bau der Anlage. Dazu wurde folgende Target-Formulierung verwendet:

„Die Erdstallanlage nahe Kritzendorf in Österreich – beschreibe die ursprüngliche Intention zum Bau dieser Anlage!“

 

Auch hier erhielt der Viewer sofort Eindrücke, dass er sich unterirdisch befindet. Früh taten sich Eindrücke wie „graben“ und „Umbau“ auf. Kurz danach beschrieb der Viewer, dass die Atmosphäre vor Ort stark an eine Ruine bzw. deren Bearbeitung erinnert. Weiterhin erklärte er, dass die oberste Priorität vor Ort der Erhalt der Strukturen unter der Erde seien. Dazu sei es unbedingt wichtig, dass diese unter keinen Umständen an die Luft kämen, da sie sonst umgehend „korrodieren“ würden. Allerdings trug sich der schützende Boden im Laufe der Zeit selbst ab, weshalb unermüdlich daran gearbeitet wurde, die gesamte Anlage zu schützen und zu stabilisieren.

RV - Erdstall - Objektmaßnahmen

Der Viewer empfand die Bemühungen vor Ort also wie eine Art Sanierungs- oder Konservierungsmaßnahme (Fremdemotionen im Target: „versuchen etwas zu retten / konservieren“, „erhalten“, „Modernisierung“). Er bemerkte Arbeitsvorgänge u.a. mit einer Art Stanze, mit welcher der Boden gefestigt wurde, und gab dazu das Statement „will nicht mit Hand zwischen die Stanze / gesund bleiben“.

RV - Erdstall - Feststampfen

Was sollte nun aber genau erhalten bzw. konserviert werden? Der Viewer wurde nun auf ein bestimmtes, „zu schützende Objekt“ aufmerksam. Es handelte sich um  eine Art „Zylinder“. Jedoch war es ein anderes Objekt, als die „Ei-Struktur“ aus der vorherigen Session. Das Material nahm der Viewer als „sandsteinig“ und „extrem bröselig“ wahr. Es hatte die geschätzten Maße von 6m Länge, 2,50m Breite und 2m Höhe.  Dem Viewer fiel zudem auf, dass das Objekt mehrteilig aufgebaut war. Es definierte sich durch eingelassene Kerben, die bis in das Innere des Objektes reichten.

RV - Erdstall - Objektmaßnahmen-Detail

Die Oberfläche des Objektes war in relativ regelmäßigen Rastern eingeteilt, welche feine Gravuren beinhalteten. Von der inhaltlichen Bedeutung her, schienen diese eine Geschichte zu erzählen, die einer Art „Tagebuch“ nahekommt. Der Viewer empfand es jedoch nicht als außergewöhnlich. Das Tagebuch wirkte wie eine Geschichte mit depressivem Ende, und ihre Ersteller fühlten sich alleine bzw. von den eigenen „Artgenossen“ entfernt. Atmosphärisch erinnerte dieser Raum an eine Kultstätte, Gedenkstätte oder ähnliches. Für einen detaillierteren Einblick wäre jedoch eine gesonderte Session erforderlich.

Die Struktur selbst schien zum Großteil von dichter Erdmasse bedeckt zu sein, was einer Konservierung gleichkam. Allerdings lag eine Seite frei, welche bereits stark „korrodiert“ war. Der Viewer beschrieb die Oberfläche als sandsteinartig und nahm an, dass eine „Korrosion“ binnen weniger Minuten stattfinden konnte (wie uralte Bücher, die zu Staub zerfallen würden, wenn man sie anfaßt). Diese Formation war offenbar ein Alltagsgegenstand, und nicht als Zeitzeugnis zum längeren Erhalt gedacht.

RV - Erdstall - Objekt-Ursprung

Wann wurde das Objekt jedoch erschaffen, und vor allen, von wem? In einer Timeline kamen wir auf ein Alter von etwa 3000 Jahren (bzw. etwa 1000 Jahre v. Chr.). Als Ersteller zeigte sich dann in der Personenwahrnehmung eine einzelne, weibliche Person. Sie hatte dunkelbeige Haut, braune Augen und trug historisch wirkende Kleidung. Der Viewer vermutete eine ägyptische, zumindest aber südländische Herkunft.

RV - Erdstall - Erstellerin

Wir wollten uns allerdings noch anschauen, wie es nach dem Zeitpunkt der Konservierung des Objektes weiterging. Etwa im Jahre 800 n. Chr. endete die Interaktion mit dem Objekt abrupt, was mit gesellschaftlichen Veränderungen einherging, so dass man es zur Bewahrung verstecken bzw. geheimhalten musste (was sich aber auf die gesamten Erdstallanlagen bezieht). Als Ursachen kamen Eindrücke wie „Interessenskonflikt“, „fremde Macht (menschlich)“, „Politik“ und „Religion“ (in Richtung katholische Kirche).

RV - Erdstall - Objekt-Verlauf

Timeline mit Verlauf des Objektes, mit abrupten Stop im Jahr 800 n. Chr. (Timeline etwas gestaucht)

 

Unsere dritte Session sollte noch ein bisschen mehr ins Detail gehen, weshalb wir uns speziell den Erbauern des Erdstalls widmen wollten, und welche Techniken bzw. Werkzeuge sie verwendeten:

„Die Erdstallanlage nahe Kritzendorf in Österreich – beschreibe die Erbauer dieser Anlage, und welche Techniken bzw. Werkzeuge sie benutzten!“

 

Hier erhielten wir überraschende Ergebnisse: Statt Eindrücke antiker Bergbautechniken zu bekommen, erschienen schnell modern wirkende Bauwerkzeuge und gar Kraftfahrzeuge. Früh in der Session nahm der Viewer ein Symbol wahr, welches stark an das Stern-Symbol der US Army erinnerte. Und auch die vorhandenen Fahrzeuge selbst erinnerten den Viewer bei einer nachträglichen Recherche an Trucks der US Army aus der Zeit des zweiten Weltkrieges.

RV - Erdstall - Army

Stufe 1, bereits mit sehr klaren Eindrücken eines Sternsymbols und fahrender Objekte

 

Sind wir mit dieser Session in eine unerwartet jüngere Vergangenheit gelangt, oder waren die Erbauer schon vor Jahrhunderten bzw. Jahrtausenden mit modernen Technologien ausgestattet? Eine Timeline deutete ebenfalls auf eine Zeit um den zweiten Weltkrieg herum. Das würde die Eindrücke von den Werkzeugen und Fahrzeugen bestätigen. Allerdings gab es zugleich den Eindruck, dass eigentlich auch über die vergangene Jahrhunderte immer wieder an der Anlage gearbeitet wurde. Warum der Viewer nun dieses moderne Szenario beschrieb, ist unklar. Aber vielleicht, weil dort die meiste Aktivität bzw. Bautätigkeit um diesen Erdstall herum stattfand.

In einer späteren Session stellte sich jedoch heraus, dass die ursprüngliche Erbauung keine anwesenden Personen beinhaltete. Lediglich kurz vor Baubeginn konnte ein Hauptverantwortlicher ausgemacht werden, mit dem man über die zukünftigen „Baupläne“ reden konnte. Eine Art Targetschutz während des eigentlichen Baus? Was man letztlich daraus schlussfolgern könnte, müsste in weiterführenden Sessions ermittelt werden.

Widmen wir uns jedoch erstmal den einzelnen Daten, die der Viewer in der aktuellen Session (mit anwesenden Personen und den modernen Baugeräten) sehr klar und konkret wahrnahm. Da wären bereits in Stufe 1 die Eindrücke des Sternsymbols und von sich bewegenden Objekten. Diese Eindrücke konkretisierten sich bis in die Stufe 6. Der Viewer beschrieb Werkzeuge, die teilweise durch Hydraulik betrieben wurden, aber auch Handwerkzeuge. Die hydraulischen Werkzeuge wirkten wie „Felsspalter“, „Stampfer“, „Bohrer mit drei Schrauben“ und ähnliches. Dazu gehörte auch eine Art Tankwagen, der die benötigten Flüssigkeiten bereitstellte, und seltsamerweise zwei parallele Tanks mit unterschiedlichen Flüssigkeiten aufwies. Diese Flüssigkeiten an sich wirkten jedoch nicht ungewöhnlich, und schienen als Treibstoff oder Treibmittel zu dienen. Die Handwerkzeuge wirkten hingegen wie „Schaufeln“, „Staub- oder Schuttabsauger“ und „Presslufthämmer“.

RV - Erdstall - Werkzeuge

Eindrücke der verwendeten Werkzeuge und Fahrzeuge

 

Nun schauten wir uns die beteiligten Personen vor Ort an. Sie wirkten menschlich (das wurde nachgefragt, um eventuelle außerirdische Einflüsse zu überprüfen), und schienen verschiedenen Aufgaben nachzugehen. Eine Gruppe wurde als normale Arbeiter identifiziert, während andere wie Fahrzeugführer wirkten. Es hatte den Anschein, als würden sie den Boden begradigen, oder neu aufschütten. Einer der Fahrzeugführer hat in einem der Fahrzeuge mit dem Sternsymbol zwei Kisten mit „Artefakten“ abtransportiert. Eine weitere Person wirkte wie ein Vorarbeiter, der allerdings von einer externen Institution zu dieser Tätigkeit beauftragt wurde, und selber keine genauen Angaben zu diesem Bauprojekt hatte (der Vorarbeiter an sich gehörte zum Militär). Er erledigte die Aufgaben, welche ihm von seinem Chef aufgetragen wurden, mit nur mäßiger Begeisterung.

RV - Erdstall - Arbeitsgruppe

Wahrnehmung der einzelnen Arbeitsgruppen: Arbeiter (G1), Vorarbeiter (G2) und Fahrzeugführer (G3)

 

Sein Chef veranlasste dieses Projekt wiederum aufgrund einer Gefälligkeit einer weiteren Institution gegenüber, die nicht militärisch war. Auf den Viewer wirkte dieses Vorgehen wie „Vetternwirtschaft“. Der eigentliche Auftraggeber stellte sich als eine Art „Verband“ heraus, welcher im Hintergrund blieb, und „altes Wissen“ bewahren wollte. Dieser Verband entstand offenbar um 800 n. Chr., also gleich nach der Beendigung der Interaktion der Nachfahren bzw. „Erben“ der Erbauer mit dem Target. Dieser Verband ist offenbar schon länger tätig, und wollte das alte Wissen früher vor kirchlichen Einflüssen schützen. Später (zum Zeitpunkt der geviewten Tätigkeit) hingegen vor der Politik und materialistischen Systemen. Eine genaue Identifikation des Verbandes fand nicht statt, jedoch erinnerte sein Bestreben an Geheimbünde, wie die Freimaurer oder Tempelritter. Sie empfinden sich als die Erben dieser Erdstallanlagen, kümmern sich aber auch um andere Bauprojekte. Wobei es dabei wohl wirklich nur um die Bewahrung und den Schutz von Wissen vor gesellschaftlichen Einflüssen ging, nicht um weltverschwörerische Aspekte.

 

Fazit: Was kann nun aus dem erarbeiteten Session-Material geschlussfolgert werden? Sicherlich sollte man einzelnen Aspekten dieses komplexen Themas mit weiteren Sessions nachgehen, bzw. widersprüchliche Eindrücke abklären. Aber als vorläufiges Fazit könnte man sagen, dass es sich bei der Erdstallanlage nahe Kritzendorf um einen Ort des Schutzes und der Bewahrung von altem Wissen handelt. Dieses scheint dort konserviert zu sein, vornehmlich in Form von Gravuren auf einer zylindrischen Steinstruktur. Allerdings wirkt diese Struktur hochempfindlich, und könnte wortwörtlich zu Staub zerfallen, wenn man falsch herangeht.

Weiterhin festzuhalten ist, dass die Gänge des Erdstalls an „Kristallsäulen“ bzw. Adern heranführen, die von einer „Ei-Struktur“ aus der ersten Session ausgehen. Man könnte daraus schlussfolgern, dass die Adern angezapft werden, und der Inhalt (Frequenzen?) umgeleitet werden. Zu welchem Zweck, ist bislang noch nicht bekannt. Zuletzt sei erwähnt, das sich in einer schnellen Zusatz-Session die ursprünglichen Werkzeuge der Erbauung lediglich als kleine graue Steine zeigten (die berüchtigten Kommunikationssteine?), welche fähig sind, mittels komplexer Physik Gänge in Stein zu graben. Sind die Steine richtig ausgerichtet (frequenziell / magnetisch?), lösen sie offenbar Materie auf. Diese speziellen Steine wurden mit kleinen Lichtpunkten in ihrem Inneren wahrgenommen, und scheinen unter besonderen Bedingungen (Tiefe ab ca. 2000Km innerhalb der Erde) zu wachsen. Sie werden durch Vulkanausbrüche und Tiefseegräben weiter an die Oberfläche befördert.

RV - Erdstall - Steinwerkzeuge

Die angeordneten „Steinwerkzeuge“, einen punktgenauen, energetischen Kegel erzeugend

RVErdstall - Steinwerkzeuge - Lichtkügelchen

„Energiekügelchen“, welche im Inneren der Werkzeuge hervortreten, wenn man diese zerlegen würde

 

Der Tasker dieses RV-Projektes hatte zum Zeitpunkt dessen Abschlusses so gut wie keine Informationen über das Thema, und ist gespannt, ob sich für die Erforscher des Erdstalls stimmige Aspekte und interessante Informationen ergeben haben.