Archiv für Juli 2016

Was ist eigentlich ARV?

Da diese Frage immer wieder auftaucht, möchte ich kurz auf die spezielle RV-Technik „ARV“ eingehen. ARV bedeutet „Assoziatives Remote Viewing“, und beschreibt eine Vorgehensweise, bei der zur Klärung von Sachverhalten (meist JA / NEIN-Abfragen) Stellvertreter-Bilder verwendet werden. Dies bietet vor allem für Anwender, die noch nicht in der Stufe 6 arbeiten, eine einfache Abfragetechnik. Hier ist ein Beispiel anhand einer Sportwette (Tennis-Doppel):

ARV - Beispiel

Bei der Verwendung von ARV für Sportwetten wird jedem Spieler oder jeder Mannschaft ein Bild zugeordnet. Das Bild, von dem in der Session die meisten Eindrücke durchkommen, zeigt den wahrscheinlichen Sieger. Bei Sportarten, in denen es „Unentschieden“ gibt, wird dafür noch ein drittes Bild verknüpft. Zum Bereich „Sportwetten mit Remote Viewing“ empfehle ich das gleichnamige Buch von Manfred Jelinski, wenn man sich darüber genauer informieren möchte.

Ähnlich kann man ARV für Börsenkurse verwenden, indem man ein Bild für „steigender Kurs“, eines für „gleichbleibend“ und eines „fallender Kurs“ verknüpft. Ebenso kann man ARV jedoch auch für sämtliche Entscheidungen verwenden, die sich mit JA / NEIN beantworten lassen. Theoretisch sind noch mehr Variablen möglich (z.B. eine von vier Entscheidungsmöglichkeiten), aber bei zu vielen Stellvertreter-Bildern wird es zu komplex. Vor allem bei Entscheidungen, die sich in ihrer Wahrscheinlichkeit zu nahe liegen, verschmelzen die Bilder oft stark, weshalb man sie bei zuvielen Motiven nicht mehr zuverlässig in den Session-Ergebnissen interpretieren könnte. Es gab z.B. schon kühne Versuche, per ARV Lottozahlen herauszufinden, wofür in sechs Sessions auf 49 Stellvertreterbilder geviewt wurde. Diese waren jedoch nicht mehr wirklich auseinanderzuhalten. Im Lotto kommen aber bekanntlich noch andere Probleme hinzu (u.a. extreme Wahrscheinlichkeitsfluktuation durch Millionen von Spielern), welche es sehr schwierig machen. Aber das ist ein Thema für sich.

Bei der Motivauswahl ist es wichtig, dass sich die Bilder visuell und inhaltlich nicht zu sehr ähneln. Ein guter Gegensatz wäre z.B. ein ausbrechender Vulkan vs. einer flachen Eiswüste (evtl. mit Eisbären oder Pinguinen, damit mehr „Energie“ im Target ist). Dort finden sich die Unterschiede vor allem in den Farben, Temperaturen und Dimensionen. Auch könnte man Bilder mit großen Außen-Landschaften vs. kleinen, geschlossenen Innenräumen verwenden. Beachten sollte man zudem noch, dass die Motive ähnlich interessant wirken. Ein epischer Vulkanausbruch neben einem unbeachteten Apfel auf einem Küchentisch, könnte die Genauigkeit beeinflussen, da die Einstreuung durch das spektakulärere Ereignis das andere Bild überdeckt. Man muss bedenken, dass man es hier mit „konkurrierenden“ Eindrücken zu tun hat, von denen man das stärker durchkommende Motiv bestimmen können muss.

Fazit: Die ARV-Technik bietet eine gute Herangehensweise für nicht allzu komplexe Entscheidungs-Sessions bzw. für Viewer, die noch nicht in der Stufe 6 arbeiten. Allerdings ist es gerade bei Sportwetten hilfreich, nochmal die Eindrücke mit einer Timeline abzuchecken, da spontane Entscheidungen des freien Willens (z.B. von Schiedrichtern) noch gegen Ende eines Spiels zu Fluktuationen führen können. Sowas könnte man evtl. schon nach der Stufe 3 einbinden, wobei dort jedoch beachtet werden muss, dass man dort normalerweise noch nicht so stark on target ist wie nach der Stufe 4.