Die Engel

Kategorie: Bewusstsein
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 97 08 16 1000 01
Anzahl der Viewer:
1
Anzahl der Sessions:
1
Datum:
05.02.2012
Uhrzeit:
15:11h bis 16.30h
Dauer:
79 Minuten
Seiten:
11

Dieses Target habe ich während meiner RV-Ausbildung geviewt (als einziges „Mystery“-Target neben normalen Foto-Targets). Es ist Teil eines schon länger laufenden Forschungsprojektes, welches bisher ähnliche Ergebnisse hervorbrachte. Die Target-Formulierung lautete:

„Die Engel – Ihre wichtigsten Aufgaben und die Möglichkeit, von ihnen Hilfe zu bekommen.“

Die Stufen 1 und 2 verliefen recht unspektakulär. In Stufe 3 wurde schemenhaft ein Szenario wahrnehmbar, in dem eine verängstige Lebensform irgendwo kauerte, und eine viel größere Lebensform sich ihr näherte (AULs wie „Tiergehege“ oder „Tierfotograf“ kamen auf).

In Stufe 4 kamen wir der Sache u.a. durch Fremdemotionen (von zwei verschiedenen Lebewesen) schon näher.

Eindrücke der Stufe 4

Sensorische Eindrücke (S): Klein ausgehöhlt, rot, blau, gelb, buschig, spitz
Dimensionale Eindrücke (D):
Hoch, schmal, gerundet, höher als breit, heraufragend,
Ästhetische Impression (AI):
Frei, weit, ruhig, klar
Emotionale Impression (EI):
Ängstlich, aufgeregt, entsetzt, unvorbereitet [1] – Beobachtend, bisschen aufgeregt, relaxt [2]
Materielle Aspekte (T):
Was hohes, rundes, dünn
Inmaterielle Aspekte (IT):
Einzäunen und einfangen, nachbilden

AI (emotionale Schlussfolgerung des Viewers): „Belanglos, was soll das?“

In der Stufe 6 versuchten wir dann die Situation genauer aufzuschlüsseln. Wir bezeichneten die kleine, kauernde Lebensform als L1, und die große Lebensform als L2. L1 reagierte auf L2. Das L2-Wesen wirkte auf mich wie eine Art aufrechtstehende, sehr große Statue, die wohl Imposanz ausstrahlen sollte (hell, grau, weiß, steht da, hantiert was, Hände zum Körper hin gerundet, scheint was an sich zu ziehen). Die Aufgabe von L2 schien darin zu bestehen, L1 einzufangen und zu sich zu ziehen. Als weitere Daten zu L2 kamen „denkt komisch / eingeengt, jähzornig, schaut nach unten, aufsammeln, höhere Präsenz“.

Nun sollte ich eine Bewegungsübung machen, um L2 zu „folgen“. Es fühlte sich so an, als wenn diese statueartige L2 nur eine Art Platzhalter oder Avatar für etwas Anderes gewesen ist. Doch der Weg zum Ursprung von L2 wirkte seltsam, da es mittendrin eine Art „Phasenverschiebung“, die ich nur als „Unendlichkeitsaspekt“ wahrnahm. Es wirkte also nicht nur wie eine räumliche Entfernung, sondern auch wie ein Ebenenwechsel.

Es gab einen ersten, gefühlten Stop, der mich weiter zu einer Lebenform führte, die ich L3 nannte. L3 wirkte wie eine grau-gelb gewölbte oder runde Struktur. Aber auch das fühlte sich wieder nur wie ein Platzhalter bzw. eine Repräsentation an.

Wir beschlossen uns noch weiter zu bewegen, bis wir auf die „wirkliche“ L3 (bzw. die Quelle der vorigen Repräsentationen) stoßen.

Nachdem wir einen letzten Platzhalter, der seltsamerweise wie zwei aufrechte Rohre wirkte, übersprangen, kam ich gefühlsmäßig bei der originalen L3 an. Diese wirkte sehr entfernt wie eine menschliche Gestalt, aber beim genaueren „Hinschauen“ eher wie eine hohle Kugel mit dünner Membran und gelblichen, spaghettiartigen Energiestrukturen in ihrem Inneren. Zudem schien es eine Öffnung zu geben, durch die Energie einfließt. Ich gab dazu das Statement „für meinen Rahmen unverständlich“.

Nun sollte ich noch ein Interview mit L3 führen:

V = Viewer (ich)
L3 = L3 ()

(Eigene Ergänzungen bzw. Erläuterungen zu non-verbalen Vorgängen in kursiv eingefügt)

V: Guten Tag!
L3: Aufmerksamkeit
V: Entschuldigung, wir würden gerne etwas wissen.
L3: Knausert, zurückhaltend, will eigentlich nicht
V: Wir würden dir gerne helfen. Was machst du?
L3: Aufmerksamkeit, wird offen
V: Bitte um Auskunft (was L3 da macht)
L3:
Schiebt eine Art graue Umhüllung zu mir, und will mich zu sich holen / willkommen heißen
V: Geht jetzt nicht, aber wir würden gerne wissen, was passiert, wenn du sowas tust.
L3:
Es öffnet sich was in L3, zum reinholen bzw. integrieren
V: Sinn der Aktion?
L3: Hinzufügen und bei sich einlagern
(Kopfbereich)
V: Wird das jemals passieren?
L3: Nein (L3 wirkt enttäuscht)
V: Vorraussetzung dafür?
L3: Müßte passender sein
V: Was heißt „passender“?
L3: Zusammenrollen, in Form bringen
(nehme das Bild von einer eingerollter Substanz wahr)

V: Prozedur, uns
(Menschen) dafür kompatibel zu machen?
L3: Verständnis. Sich dafür öffnen.
V: Physiologische Konsequenzen?
L3: Dünner und knochiger werden
(nehme das Bild von was dünnem, grauen, knochigen wahr – anscheinend sind „Gebeine“ gemeint)

V: Wäre es für mich erstrebenswert?
L3: Ja
V: Gibt es dafür einen Zeitablauf?
L3: Wachstum, sammeln (Lebewesen), gruppieren
(Zeitalter: Äon / ~1000 Jahre)
V: Was ist der Endzweck deiner Tätigkeit?
L3: Solange ausdehnen, bis ich mich auflöse.
V: Was passiert nach Auflösung?
L3: Verteilt sein, Transformation, Einzelteile breiten sich gezielt aus, und werden an verschiedenen Stellen eingesetzt / eingefügt – Teile sind dann an Platz und weiten dadurch ihren Beobachtungsradius aus. (AUL: Sonne)

V: Hast du Kollegen?
L3: Ja
V: Wieviele?
L3: Dutzende
V: Gibt es welche, die was anderes machen?
L3: Auch andere Zielrichtungen.
V: Vielen Dank, bis bald mal wieder!
L3: Fröhlich Tschüss.

AI: Ich bin wieder hier
AI: Interessant


Fazit: Eine interessante Session auf ein ungewöhnliches Target. Ich interpretiere die Situation folgendermaßen: Wir waren Zeuge, wie eine nicht-physische Entität („Engel“), eine verängstigte, hängengebliebenes „Seele“ einfangen und zu sich aufnehmen wollte. Es scheint die normale Beschäftigung dieser Entität zu sein. Im Interview zeigten sich auch interessante, non-verbale Eindrücke, wie das „einrollen, um passender zu werden“, was zu einigen Schilderungen von Robert Monroe von seiner Kommunikation mit nicht-physischen Entitäten zu passen scheint (Information / Energie in die passende Form „rollen“, um sie kompatibel bzw. einander verständlich zu machen). Zudem der skurrile Eindruck von „Gebeinen“, als wir nach den physiologischen Konsequenzen fragten, damit es „passend“ werden könnte. Mir wurde erst nach der Session klar, das tatsächlich Gebeine gemeint gewesen sein könnten.

Offenbar gibt es nicht allzu viele von diesen Bewußtseinsformen, und sie nehmen jeweils spezifische Aufgaben wahr, die fest bestimmt ist. Ich empfand sie persönlich als umgänglich und angenehm, wenn auch etwas einseitig fixiert (was vermutlich die Aufgabe gebietet). Man könnte sie eher in die Kategorie „bleich und lichtvoll“ packen, während buntere und polarisierendere Aspekte, wie sie den Menschen ausmachen, zu fehlen scheinen. Aber sie führen ihr „Handwerk“ offenbar kompetent aus. Bevor das hier jedoch zu einer ciao.de-Bewertung mutiert, schließe ich mit dem Fazit: Angenehme, wenn auch etwas blasse / einseitige Zeitgenossen mit wichtigen Aufgaben im Universum. Ich sage gerne mal wieder „Hallo!“, wenn sie mir über den Weg laufen…

2 Kommentare

  1. Eric Freesoul sagt:

    Cool ! 😀 😀 😀

    Danke, war ein Genuss, das zu lesen.

    PS:
    War eine Super! Sendung 🙂 vorgestern mit dir und Benny bei Tarek!
    War genau mein Thema….
    Remote Viewing mit „Wunschtarget“
    http://cropfm.at/cropfm/jsp/past_shows.jsp?showid=remote2

    Liebe Grüße aus Börlin,

    Eric Freesoul

  2. Fehu sagt:

    Ich persönlich habe es so gelernt und später auch erfahren, dass Engel Energie-wesensind, die für eine berstimmte Aufgabe erschaffen wurden und die auch NUR diese Aufgabe machen können.

    Im Gegensatz zu uns (Geistwesen), sind sie nicht reflexiv und können sich auch nie in Frage stellen. sie kennen keine Schuld.

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