Tag Archiv für Astronomie

Reinschnuppern in Jupiter

Bekanntlich viewen wir gerne und öfters andere Planeten. Anlässlich der Juno-Mission zum Jupiter, und rund 43 Jahre nach Ingo Swanns berühmter, erster Session auf eben diesen Planeten, wollten wir mal selbst in diesen Gasriesen „reinschnuppern“. Vor allem, um der Sonde Juno zuvorzukommen, da sie auch den inneren Aufbau des Jupiter untersuchen soll. Raumsonden per RV zuvorkommen, entwickelt sich ja so langsam zu einer Tradition.



Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 257845 015698 130845
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 12.07.2016
Uhrzeit: 19.55h – 20.55h
Dauer: 60 Minuten
Seiten: 12

Die Targetformulierung lautete: „Der Planet Jupiter zum Zeitpunkt der Session –  beschreibe den inneren Aufbau, die Struktur und auffällige Merkmale!“

In den ersten Stufen dominierten Eindrücke wie „beige“, „braun“, „weiss“, „schwarz“, „silber“, „chemisch“ und „Glanz“. Interessant war auch der Eindruck „sprühende Partikel“, „Reibungshitze“ und „Bewegung“. Auffällig waren auch die AIs „alt, eingestaubt“ und „physikalisch“. Im EI-Bereich gab es keine speziellen Eindrücke, außer „Kollision des Gehäuses (nicht so geil)“. Könnte sich das auf die Raumsonde beziehen? Hinweise auf komplexeres Leben vor Ort (also innerhalb des Jupiters) gab es jedoch nicht.

Interessant wurde es jedoch in Stufe 6, wo umfassende, strukturelle Untersuchungen und Positionsveränderungen des Viewers durchgeführt wurden. Es zeigten sich vielseitige Schichten und Vorgänge, die sich durch verschiedene Konsistenzen, Bewegungsdynamik und starke, elektrische Entladungen (Blitze) auszeichneten. Hier ein Eindruck aus höheren Schichten, bei dem sich ganz oben die elektrischen Entladungen zeigten, und es sich nach unten hin stärker verdichtete („feucht werden, immer dichter“, „teerige Masse“):

RV - Jupiter - Entladungen

In tieferen Schichten nahm der Viewer dann interessante Partikel wahr, die herumgewirbelt wurden, und die kristallin wirkten. Der Viewer nahm sich einen dieser Partikel heraus, und bemaß ihn auf ca. 20cm Durchmesser. Zudem nahm er Strukturen wahr, die sich berg- und talartig aufbauten, und wieder glätteten (wie eine schwappende Wellenbewegung). Von der Konsistenz her wirkte die ganze Umgebung halb fest bzw. partikelig und halb flüssig, wobei diese Kombination den Viewer an das Gefühl von 3D-Nagelbrettern erinnerte. Die Bewegungen der Partikel schienen also im großen Maßstab eine flüssige Dynamik zu bedingen:

RV - Jupiter - Partikel

Danach untersuchten wir die tiefsten Tiefen des Jupiters, nämlich dessen Kernbereich. Wie es die astronomischen Theorien vermuten, stellte sich der Kern als fest heraus, jedoch mit ein paar Überraschungen. So war er nicht völlig massiv, sondern zeigte innerhalb seiner „Schale“ dynamische, hochenergetische Vorgänge, die völlig exotisch wirkten. Innerhalb des wiederum festen Kernzentrums nahm der Viewer eine energiereiche, blau-weiße Substanz wahr, die ihn an Gasfeuer erinnerte. Das AI des Viewers war hier passenderweise „unbequem, unwirklich“:

RV - Jupiter - Zentrum

Von höheren Schichten des Jupiter-Inneren flossen quasi-flüssige Partikel zur Oberfläche des Kerns, die der Viewer als „bleiartig“ beschrieb. Es erinnerte ein bisschen an die Vorgänge in einer Lavalampe, aber eher auf den Kopf gestellt. Ob man es hier mit dem exotischen, metallischen Wasserstoff zu tun hat?

Schließlich sollte sich noch ein Gesamtüberblick verschafft werden, weshalb der Viewer per kodierter Bewegungsanweisung aus dem Jupiter herausbewegt wurde, bis er ihn als Ganzes vor sich hatte. Die Wahrnehmung des Viewers war hier erstaunlich klar:

RV - Jupiter - Gesamt

Der Viewer zeichnete direkt eine Kugel, die ein streifenförmiges Muster aufwies. Der Planet an sich war für ihn von Außerhalb nicht wirklich anfassbar, und wirkte in diesem Maßstab für so, als würde man in einen „Wasserfall aus Sand“ greifen wollen. In Hinblick auf einen Gasriesen mit seinen Windgeschwindigkeiten, klingt dieser taktile Eindrück plausibel. Das sandartige Gefühl könnte zudem auf die herumwirbelnden Partikel hindeuten, die sich in den Schichten zeigten. In ihrer Gesamtheit angefasst, würde sich dadurch eventuell so ein flüssig-sandiger Eindruck ergeben, der durch die Wind- und Fließkräfte bewegt wirkt.

Als auffälligstes Merkmal nahm er eine „bewegliche Beule“ wahr, welche eindeutig den großen, roten Fleck zeigte. Der Sog des Flecks reichte dabei erstaunlich tief in das Innere von Jupiter hinein, nämlich mindestens 15% des planetaren Gesamtdurchmessers. Es scheint also kein oberflächliches Phänomen zu sein, wie man es von Stürmen auf der Erde kennt, sondern durch Vorgänge in großen Tiefen des Gasriesen erzeugt zu werden. Schließlich sollte der Viewer diese Perspektive noch nutzen, um aufgrund der vorigen Daten eine grobe Querschnittswahrnehmung des Jupiters zu erstellen:

RV - Jupiter - Querschnitt

Obere Atmosphäre – Gaswolken und sandige Partikelstürme:
Die oberste Schicht nahm der Viewer als gasartig wahr, darunter wurde es allmählich dichter, aber noch ganz lose. Der Druck und die Umgebungsdichte stieg. Noch weiter runter kamen staubartige Aspekte (Partikelbewegungen) zum Vorschein, die sich bei näherer Betrachtung als kristalline Partikel erweisen, die herumgewirbelt werden. Der Sog des großen, roten Flecks zieht sich bis tief in diese Bereiche hinein. Die Ursachen des Flecks (welcher einen gewaltigen Wirbelsturm darstellt) sind wechselwirkende Kräfte tief in Jupiter, die eine Art Unterdruck oder Sog erzeugen.

Mittlere Tiefe – lange, stufenlose Verdichtung von gasförmig zu fest:
Nach einer weiten Strecke in einer immer dichter werdenden Umgebung, traf der Viewer auf eine steinfeste Oberfläche. Diese zeigte rudimentäre Landschaftsstrukturen, die an Gebirge erinnerten (kam auch Ingo Swanns Session vor), aber durch die wechselwirkenden Vorgänge mit weniger festen Schichten auch dynamisch variierten (siehe „bleiartige“ Eindrücke zuvor). Auf dieser „Landschaft“ gab es zudem elektrische Entladnungen, die an gewaltige Gewitter erinnerten.

Zentrum – fester Krustenbelag , mysteriöse Energieschicht und brennender Kern:
Im Zentrum des Jupiters wurde dann ein „Wallnussding“ wahrgenommen, welches jedoch zwischen der äußeren Schicht mit den steinigen „Landschaften“ und dem absoluten Zentrum eine mysteriöse „Energiemasse“ aufwies. Dieser Bereich wirkte auf den Viewer völlig exotisch und schwarz, so als wäre dort die Wahrnehmung gestört. Das Zentrum des Kerns an sich wies hochenergetische, physikalische Vorgänge auf, die den Viewer an „Gasfeuer“ und „Zerstrahlung von Materie“ erinnerten. Man könnte also sagen, der Kern des Jupiter ist tatsächlich fest und steinig, in seinem Inneren jedoch energetisch. Vielleicht ein räumlich begrenzter Fusionsprozess, der (im Gegensatz zu einem Stern) nicht über die harte Kernschale hinauskommt? Oder völlig unbekannte Vorgänge, zu denen es (mangels konventionellen Einsichtsmethoden) keine Theorien gibt.

Nach der Session erstellte der Viewer noch eine detaillierte Illustration seiner Wahrnehmungen und Schlussfolgerungen (klicken zum Vergrößern):

RV - Jupiter - Fazit


Fazit:

Eine sehr detaillierte Session des Jupiters, besonders in Hinblick auf Ingo Swanns historische Session von 1973. Einige exotische Aspekte aus dem Inneren des Planeten, die er damals schon beschrieb, bestätigten sich (z.B. die „Landschaft“). Natürlich kann in so einer Einzelsession noch einiges übersehen worden oder das Gesamtbild falsch zusammengesetzt sein. Jetzt dürfen wir gespannt sein, was uns die Sonde Juno über Jupiters Innenleben liefern wird, und ob man Übereinstimmungen finden kann.

Schwarze Löcher

Folgendes Target, welches nicht nur Aufmerksamkeit anzieht, dürfte wohl eines der exotischsten und mächtigsten Phänomene im physischen Universum sein: Schwarze Löcher

RV - Schwarze Löcher -Simulation

Simulation eines schwarzen Loches in SpaceEngine


 
Kategorie: Astronomie
Anzahl der Viewer: 3
Anzahl der Sessions: 3

In dem Fall gab es, aufgrund einer zufälligen Überschneidung in unseren Target-Pools, zwei Targetformulierungen, welche aber von den Daten her vergleichbare Ergebnisse lieferten:

„Beschreibe das absolute Zentrum der Milchstraße!“

und

„Finde und beschreibe das supermassivste, schwarze Loch in der Milchstraßen-Galaxie!“

Ob es sich in beiden Fällen um das selbe schwarze Loch handelte, ist unklar (aber sehr wahrscheinlich). Der prinzipiellen Erkundung und Aufschlüsselung des Phänomens tut dies jedoch keinen Abbruch. Nachfolgend eine Zusammenfassung mit den signifikanten Eindrücken aus den drei Sessions:


Viewer #1

Protokoll: CRV (Solo)
Datum: 10.12.2015
Dauer: 34 Minuten
Seiten: 8

Die erste Session wurde solo durchgeführt, und zwar bei der Abarbeitung eines persönlichen Targetpools. Schon die frühen AI’s („wie ausgesetzt in Schwärze“, „recht ungewöhnlicher Aufenthaltsort für mich“, „etwas unwirtlich“) und die visuellen Eindrücke der Stufe 3 waren interessant:

RV - Schwarze Löcher - Rai S3

Dort kamen auch schon IT-Eindrücke wie „Rotationsprozess“, „Abkühlung“ und „frieren“. Ähnliche Temperatureindrücke gab es auch in den anderen Sessions, obwohl man ja bei den mächtigen Reibungsvorgängen in einem schwarzen Loch eher Hitze erwarten würde.

In Stufe 6 teilte die Viewerin einen rundlichen Aspekt des Targets (Zentrum) in verschiedene Bereiche ein, und untersuchte diese im Einzelnen:

RV - Schwarze Löcher - Rai S6-Zwiebel

Dabei brachten die einzelnen Bereiche folgende sensorische Eindrücke hervor:
1. Abschnitt: Kühl, blau, fein, dampfend
2. Abschnitt: Wolkig, aufsteigend, grüner Dampf, unwirtliche Gegend
3. Abschnitt: Hart aber nicht richtig greifbar, braun, rötlich
4. Abschnitt: Fester Zustand, Prozess führt zur Verfestigung von Dämpfen
5. Abschnitt: Runtertropfend auf schwarze Fläche

Auf der nächsten Seite folgte eine Bewegungsübung auf das Zentrum des Targets:

RV - Schwarze Löcher - Rai S6-Zentrum

Das Zentrum des Targets umschrieb die Viewerin mit „dunkel im Kern“ und „prasselnden Lichtern“. Die IT’s dieses Bereiches waren „durchziehen“, „langgezogen werden“, „entzweit – entrissen werden“, „in sich geschlossen rotierend / hart / zeitlos / schwarz / schimmernd weiß-gräulich“ und „ausspucken / wieder in Norm bringen“. Darauf folgte das passende AI „fühle mich zerissen und verschluckt + ausgespuckt“.

Dann untersuchte sie den Aspekt „im inneren hart / dunkel“, wodurch sich die IT’s „durchlenken“, „in Kosmos tauchen“, und „Zeitgefüge abstellen / lenken nach Bedarf“ ergaben. Daraufhin wurde noch das amüsante AUL/S „Wie Lenkung für eine Zeitmaschine“ rausgeschrieben. Mit ausgefeilter Raumfahrttechnologie könnte man es vielleicht dafür mißbrauchen. 😉

Fazit: Für eine 34-Minuten kurze (blinde) Solo-Session wurden hier sehr interessante Daten generiert. Diese passen auch sehr gut auf die gängigen, astrophysikalischen Vorstellungen zu schwarzen Löchern, speziell die Zeitverzerrung / Zeitstopp und „Spaghettisierungseffekte“ von fester Materie, welche in das schwarze Loch gelangt.


Viewer #2

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Datum: 22.02.2016
Dauer: 62 Minuten
Seiten: 10

In der zweiten Session dominierten schon am Anfang viele Bewegungseindrücke. Die wichtigsten sensorischen Eindrücke waren durchgehend „schwarz“, „transparent“, „weiß“, „wolkig“, „blitzend“, „erdrückend“ und „unruhig“. Aber auch eine außergewöhnlich kalte Temperatur, wie in der ersten Session (mit einem kleineren, warmen Bereich), war zu erspüren. In der Stufe 3 kamen dann bereits sehr klare Eindrücke von in allen Richtungen wabernden Wolken- oder Energiestrukturen. Diese zeigten sich in den genannten sensorischen Eindrücken, wobei manchmal sogar die „Sicht“ gestört wurde, so als wenn zwischendurch das Sichtfeld völlig verzerrt würde.

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 3

Die Wahrnehmung war schwierig zeichnerisch darzustellen; aber man stelle sich ein vielfach übersteigertes Wellenbad aus Energiewolken vor, welche dabei jedoch von allen Seiten kommen. Die Wolken selber entluden sich manchmal durch „Blitze“, die aber nicht als Lichtbögen wahrnehmbar waren (eher so, als würden die Wolken selber als Ganzes blitzen). Akustisch waren dort eine Art Tosen und seltsame, nie gehörte „Blitzgeräusche“ zu hören. In der Ferne war ein Loch in diesem Wolkengefüge wahrnehmbar, hinter dem es tief weiterzugehen schien, und welches später noch untersucht werden sollte. Die AI’s „episch“ und „aufregend“ sprechen in diesem wilden Szenario für sich.

Stufe 4 zeigte, neben bereits erwähnten, sensorischen Eindrücken, die AI’s „überraschend“, „erstaunlich“, und „man sollte sich festhalten!“. In den T’s kombinierten sich die sensorischen Eindrücke in „wabernde, schwarz-silberne Wellen“, „Wirbel oben“ und „Loch, wo etwas dahinter ist“. Die IT’s lauteten „zielgerichtete Wellenbewegung“, „aufschaukeln“, „schwingen“, „durchschütteln (heftig!)“, „durch Erkenntnis überrascht werden (Loch)“ und „als würde man dahinter was entdecken“.

Der Eindruck „Loch“ wurde für eine tiefergehende Untersuchung in Stufe 6 markiert. Dies stellte sich dann so dar:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Loch)

Auf die Frage „Was bringt das Loch?“ kam der Eindruck, dass es Dinge zu sich saugt bzw. in sich aufnimmt und kompakt macht. Visuell wirkte es so, als wenn aus dem, was dort hineingesogen wird, kleine Teilchen gemacht werden. Diese geraten dann in eine eliptische Kreisbewegung. Jene Teilchen wollten wir uns noch genauer anschauen. Und bei der näheren Betrachtung wirkten sie plötzlich wie „schwingende Energieteilchen“, statt molekulare Materieteilchen.

Danach untersuchten wir u.a. noch den Aspekt „Als würde man etwas dahinter entdecken (Loch)“. Dort wurde es sehr speziell und ungewöhnlich, denn die schwingenden Teilchen, schienen dahinter angeordnet zu werden, und still zu verharren (als wäre die Zeit eingefroren). Zudem kamen die schon etwas metaphysisch wirkenden Eindrücke „offener Raum“, „Klarheit“ und „Vollendung“. Letzteres bezog sich auf die nun dort angeordneten Teilchen, welche sich nicht mehr bewegten.

Auf der nächsten Seite widmeten wir uns weiter diesen schwingenden Teilchen:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Schwingungsteilchen)

Es kam die obligatorische Frage nach dem Zweck der Teilchen („Wozu dienen sie?“). Die Eindrücke „Existenz“, „kosmische Ordnung“, „irgendwas erreicht“, „Endzustand“ und „Perfektion“ zeugen von einer sehr interessanten, kosmischen Maschinerie, die dort arbeitet. Physisch? Metaphysisch? Beides? Schwer zu sagen…

Der Eindruck „Perfektion“ erweckte besondere Neugier, und wurde mit der Frage „Was wird perfektioniert?“ in die Eindrücke „Schwingungsfeld“, „in Position geballt“, „harmonisiert“ und „das was vorher nicht an seinem Platz war, ist jetzt dort“ entpackt. Das AI „schön“ quittierte diese Eindrücke.

Um die Wahrnehmung nochmal zu positionieren, erfolge die Bewegungsübung „Das Zentrum des Targets sollte wahrnehmbar sein!“:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Zentrum)

Im diesem Zentrum waren zwei Hauptkomponenten wahrnehmbar. Nämlich eine Art heiße, grell strahlende „Reibungsfläche“ („zerfasern“, „leermachen“, „das Zerfasterte neu auftragen“ und „grelles Licht“), und ein Sog oder Ausstoß nach unten, welcher jedoch nur ein beiläufiger Aspekt zu sein schien („Nebenprodukt“, „schwarz“, „kalt“ und „bröselig“).Die Hauptattraktion für den Viewer war jedenfalls diese „Reibungsfläche“ oben.

Die beiläufige Ausstoß-Komponente könnten vielleicht „Jets“ des schwarzen Loches gewesen sein (so eine Art Abgas-Effekt). Seltsamerweise gab es auch eine gewisse EI-Ausstrahlung, welche als „euphorische Freude“ und „Glück“ empfunden wurde. Aber sowas scheint mitunter auch bei physikalischen Vorgängen auftreten zu können (siehe auch Atome aus RV-Sicht).

Als letzte Positionierung gab es noch eine Bewegungsübung auf das gesamte Target („Das gesamte Target sollte wahrnehmbar sein!“):

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Gesamt)

Der visuelle Eindruck war eine riesige, weiß-rosa-blau leuchtende Scheibe, welche um ein verhältnismäßig kleines Loch rotierte, dass sich nach unten hin in einem „Schlauch“ fortsetzte. Die Scheibe ließ unzählige kleine Partikel erahnen, aber aus der großen Entfernung war es schwer zu erkennen (vielleicht, als wenn man von schräg oben auf eine Galaxie schaut, nur nicht ganz so riesig). Jedenfalls ein imposanter Anblick! Die wesentlichen IT’s für das gesamte Gebilde lauteten „schwingen“, „Harmonie“, „erhellen“ und „Energie-Gezeiten„.

Zum Schluss schauten wir uns noch den „Schlauch“ an, welcher von dem Loch in der Mitte nach unten wegführte:

RV - Schwarze Löcher - Wingman - Stufe 6 (Schlauch)

Er zeigte sich als riesig, nicht ganz gleichförmig, und als bläulich gefärbt. Während der obere Teil wie ein klar definierter „Energieschlauch“ wirkte, lief er am unteren Ende fransig aus, und vollführte dort eine „fegende“ Bewegung. Dieser untere Teil war jedoch nur noch schwierig wahrnehmbar. Die Funkion bzw. Tätigkeit im Target war einfach „da sein“, „übergeordnet“, „schwingen“, „fegen“ und „sanft auslaufen“. Als AI’s fielen erhabene Begriffe wie „kosmisch“, „Selbstzweck“, „größer als Ego-Wesen“ und „göttlich“ (letzteres in Ermangelung eines angemessenen Begriffs, nicht im religiösen Sinne).

Fazit: Dank Monitoring konnte in dieser Session noch gezielter gefragt werden, was (neben vergleichbaren Eindrücken) einige neue Detail-Einsichten hervorbrachte. Vor allem die „schwingenden Teilchen“, der Größenaspekt und die kosmische Erhabenheit traten hier in den Vordergrund. Danach weiß man wieder, wie winzig, anmaßend und dümmlich wir Menschen doch manchmal sind, in unseren kleinkarierten Meinungskriegen hier auf der schönen, kleinen Erde… 😉


Viewer #3

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Datum: 22.02.2016
Dauer: 50 Minuten
Seiten: 10

Die dritte und letzte Session bot die Möglichkeit, nochmals genauer auf unklare Aspekte der vorherigen Sessions einzugehen. Insbesondere die innere Funktionsweise des schwarzen Loches wurde hier unter die außersinnliche Lupe genommen. In den ersten Stufen gab es wieder deckungsgleiche Eindrücke, wie „schwarz“, „weiß“, „silbrig“, „glänzend“ und „transparent“. Auch die Gerüche waren interessant, da sie chemisch wirkten und an Chlor erinnerten. Dies deckt sich ebenfalls mit den vorigen beiden Sessions.

Die AI’s ließen schon am Anfang tief blicken, mit Eindrücken wie „dimensional versetzt“, „physikalischer Vorgang“, „sich lieber außerhalb davon befinden“, „einsam und allein dort“, „steril“ und „flach“. Weitere Eindrücke waren „fehl am Platz“, „verloren oder zurückgelassen“ und „brutzel…brutzel“. Der Viewer war auf jeden Fall nicht auf einer Picknickwiese gelandet, soviel stand fest.

In Stufe 6 gingen wir erstmal auf den Begriff „einsam“ ein. Auf die Frage „Warum bist du dort einsam?“ kam „Weil hier sonst niemand ist“. Weiterführend fragten wir „Warum ist da sonst niemand?“, worauf wir die Antwort „Weil hier nichts ist, außer das Segment“ erhielten. Der Viewer schien sich hier in einem „Segment“ zu befinden, welches die Ursache für seine Position war. Die Aspekte von dem Segment waren „absolute Statik“ und „Regungslosigkeit“. Man könnte mutmaßen, dass der Viewer an diesem Ort in Zeit und Bewegung eingefroren war. Vielleicht eine unterbewusst gewählte „Safe Zone“? Das kommt ja öfters bei lebensfeindlichen Targets (wie z.B. Katastrophen, Explosionen, Weltraum…) vor. Was würde aber passieren, wenn der Viewer woanders wäre?

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Stufe 6 (Matsch)

Während man rechts noch den „statischen“ Zustand in dem Segment erkennt (AUL: „Versteinerung“), sieht man links die Folge einer Bewegungsübung in das eigentliche Zentrum des Targets. Dabei beschrieb der Viewer, wie er durch eine Kraft „wie Magnetismus“ zu Boden gedrückt werden würde. Ist er hier von seiner „zeitlosen Safe Zone“ in die Gravitationskräfte des schwarzen Loches geraten?

Wir fragten dann noch, was die Funktion des Targets sei. Als Eindrücke kamen dort „rotieren“, „ansaugen“ und „verdichten“. Dann stellten wir die Frage, wo die Dinge hingehen, die angesaugt werden. Es zeigte sich eine Struktur wie ein „Sack“. Darin gab es die Eindrücke „eindimensionale Scheibe machen“, „verdunstet nach Zeit“ und „schwingen“. Was immer dort zerkleinert wird, scheint daraufhin wieder nach außen verteilt zu werden.

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Stufe 6 (Sack)

Auf der nächsten Seite fühlte sich der Viewer spontan inspiriert, eine Funktionsskizze der wahrgenommenen Abläufe zu machen:

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Stufe 6 (Schwingungen)

Man könnte es so interpretieren, dass sich sich die zum absoluten, dimensionalen Nullpunkt komprimierten Teilchen / Wellen / Energien von dem „Sack“ (Singularität?) aus wieder verteilen, und mit zunehmender Entfernung wieder dimensionale Aspekte annehmen. Es machte den Eindruck einer Recycling-Vorrichtung für Materie und Energie. Auf die Frage hin, welchen Zweck diese Wellenverteilung hat, kam „definiert Raum / Dimensionen“.

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Gesamt von oben

Das Target nochmal von oberhalb

 

Zum Schluss wurde der Viewer gebeten, eine vollständige Funktions- und Strukturskizze des Targets anzufertigen:

RV - Schwarze Löcher - Bazur - Gesamtskizze

Demnach wird also Materie / Energie oben eingesaugt, unten in einer Art „Sack“ dimensional auf einen Nullpunkt reduziert, und dann wieder irgendwohin abgestrahlt. Das „Irgendwohin“ könnte durchaus mehrere Energie-Ebenen umfassen, nicht nur unsere physische 3D-Ebene. Aber da sind wir uns noch nicht sicher, weil die Eindrücke sehr abstrakt und multidimensional-verwirrend wirkten (was aber auch nicht anders zu erwarten war 😀 ). Die kleine Skizze unten rechts zeigt die Vorgänge nochmal aus einer anderen Perspektive, wo sie dem Viewer stark an Magnetfeldlinien (wie z.B. das Erdmagnetfeld) erinnerten.

Fazit: Vermutlich haben wir erst an der Oberfläche dieses astronomischen Themas gekratzt. Vieles wirkte exotisch-abstrakt, und blieb für uns rätselhaft. Anderes schien astrophysikalische Theorien zu bestätigen (soweit wir es interpretieren bzw. verstehen konnten). Aber die fachliche Meinung eines grenzwissen-affinen Astrophysikers wäre hierbei sicherlich interessant.

Metaphysisch gesehen erhärtet sich hier wieder die Vermutung, dass Schwarze Löcher sowas wie „Ventile“ zwischen den Energieebenen des Universums sein könnten, um „Baumaterial“ auszutauschen (Materie <=> Energie <= Information / Bewusstsein), und sich gegenseitig im Gleichgewicht zu halten. Aber das ist bisher auch nur eine grenzwissenschaftliche Annahme bzw. Deutung aus diversen Selbsterfahrungsberichten. 😉

Multiversaler Aufbau

Kleiner Ausflug zum Titan – Update

Hier ein kleines Update zum Saturnmond Titan, dieses mal wieder als ahnungslose Solo-Session. Den Artikel zur vorigen Session findet ihr HIER.

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (Solo)
Koordinaten: 1872 6380 9566 6713
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 21.05.2015
Uhrzeit: 11.14h – 12.02h
Dauer: 48 Minuten
Seiten: 9

Das Target war dieses Mal wieder ein Foto, allerdings ein gutes Stück höher über der Atmosphäre (während es sich beim letzen Mal ca. 8km über der Oberfläche befand):

RV - Titan (Target 2)

In den ersten Stufen gab es passende Eindrücke zur damaligen Session, und auch zur Sichtposition des Bildes („schwarz“, „gelb“, „grün, „blau“). Auffällig war zudem, dass es dort stickig wirkte, so als würde einem die Luft aus der Nase gepresst (Vakuum?). Die dimensionalen Eindrücke entsprachen denen einer großen, nahen Kugel. Der Eindruck war in kombination mit den Farben schon so konkret, dass er zu dem AUL „gelber Planet vor mir“ führte (bestehend aus den Eindrücken „gelb“, „weiß“, „gerundet“, „groß“)

Stufe 3 führte unweigerlich zu dieser Skizze einer großen Kugel:

RV - Titan (S3)

Hier waren schon einige auffällige Details auf der Kugel wahrnehmbar, wie Verwirbelungen, bergartige Ausstülpungen und weißes Glitzern (Eis? Methan-Ozean?). Das AI „baff“ bezeugt die Imposanz, welche sich bei diesem ersten Anblick bot.

In der Stufe 4 kamen konkretere Eindrücke, wie „sandig“, „kühle Schleier“, „verwirbeln“, „Luftschicht rotieren lassen“ und „mittig fest sein“. Stufe 6 bestand dann aus einigen pauschalen Bewegungsübungen, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. Genau wie bei der ersten Session, rückten wieder auffällig hohe, schwarzgelbe Wolkentürme in die Aufmerksamkeit. Sie erinnerten an sehr dichte Gewitterwolken. Weiterhin wurde der Eindruck „kühle Schleier“ aus Stufe 4 genauer untersucht:

RV - Titan (Target 2) (S6)

Anschaulich dürfte hier vor allem die Querschnittdarstellung sein, welche die außergewöhnlich dicke Wolkenschicht bzw. Atmosphäre, und die nass-sandige Oberfläche darunter vermuten lassen:



Auf der letzten Seite gab es dann nochmal eine große Bewegungsübung, welche die Perspektive auf 1000x Entfernung zum Target wechseln sollte. Dort ergab sich folgender, komplexer Eindruck, bei dem auch zwei neue Einzeleindrücke hinzukamen:

RV - Titan (Target 2) (S6-1000x)

Das runde Objekt in der Mitte dürfte Titan sein, da die Bewegung von dort wegging. Oberhalb in der Ferne wurde noch ein weiteres, helles Objekt wahrnehmbar, auf dessen Oberfläche Verwirbelungen auffielen. Möglicherweise der Saturn mit seiner Gas-Oberfläche, denn andere Himmelskörper mit signifikanter Atmosphäre gibt es dort (außer Titan) nicht.

Rechts erschien dann noch ein künstliches Gebilde, welches die relativ dumpfen EI’s „beobachten“ und „greifen wollen“ ausstrahlte. Hierbei könnte es sich um eine Wahrnehmung der Cassini-Sonde handeln, welche das Targetfoto schoss. Gewisse ähnlichkeiten mit der Unterseite von Cassini könnte man in der Skizze erahnen:

RV - Titan (Target 2) (S6-Cassini)

Rechts: Cassini-Huygens-Sonde (Bildquelle: NASA)

Zumindest wahrscheinlicher, als wenn dort gerade zufällig ein nicht-irdisches, technisches Objekt vorbeigeflogen wäre. Aber man weiß ja nie… 😀

Soviel als weiterer, kleiner Solo-Ausflug zum Titan. Am meisten haben mich auf Titan bisher die riesigen Wolkentürme gefesselt, welche dort in der Atmosphäre entstehen. Lebensanzeichen konnten dort bisher nicht wahrgenommen werden, aber blinde Solo-Sessions haben in der Gezieltheit ja bekanntlich ihre Grenzen.

Zwergplanet Ceres – weiße Flecken

Hier eine Ergänzung zum Zwergplaneten Ceres, welcher bereits in einer anderen Session gründlich durchleuchtet wurde (vor allem von innen).

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 8617 6129 3197 5187
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 17.05.2015
Uhrzeit: 17.46h – 18.36h
Dauer: 50 Minuten
Seiten: 9

In dieser aktuellen Session ging es ganz gezielt um die rätselhaften, weißen Flecken, welche auf Fotos der Raumsonde Dawn zu sehen waren:

RV - Ceres (weiße Flecken) - Target

Schon in Stufe 1 zeigten sich deutliche Hinweise, das die Viewerin (Aluna, aktuell RV-Trainee bei mir) on target war. So kamen früh AI’s wie „unirdisch“, „lebensfeindlich“ und „wäre ich physisch dort, vermutlich nicht lange, weil luftleer“. Sensorische Eindrücke wie „kalt“, „grau“, „weiß“ und „flockig“, und das AUL „Schnee“ ließen eine kalte, unwirtliche Landschaft im Zielgebiet erahnen.

Stufe 2 ordnete und vertiefte die Eindrücke, darunter „sandig“, „dünenartig“, „glitschig“, „gelee-artig“ und „bedeckt den Boden„. Die Temperatur wurde allgemein als „kalt“, aber an irgendeinem vereinzelten Punkt auch mit „irgendwo ist etwas warm“ wahrgenommen. Von den Geräuschen her wurde alles als „ruhig“ (wegen der Luftleere?) wahrgenommen, aber irgendwo war auch ein „gluckern“ zu vernehmen. Besonders interessant wurden aber die Dimensionen: „Außen“, „breit und weit“, und „riesengroßes Feld mit Zeug auf dem Boden“. Das AI quittierte diese Stufe etwas speziell mit „lustig und lebensbedrohlich“.

In der Skizze der Stufe 3 wurde bereits eine dünenhafte, kalte Landschaft angedeutet, und mit den Daten aus Stufe 2 befüllt:

RV - Ceres (weiße Flecken) - S3

Die Stufe 4 fasste nochmals als wichtigste Eindrücke „sandig“, „glitschig“, „luftleer“, „Flocken“, „brodelt“ und „fließt ein bisschen“ zusammen. Davon wollten wir ins die Begriffe „Flocken“ und „brodelt“ nochmal genauer anschauen, was uns gleich zur Stufe 6 führte…

Beim Begriff „brodelt“ kamen als Eigenschaften „warm, der Schleim, schwarz-grün“. An der Oberfläche kühlt diese Substanz allmählich ab, nimmt eine bläuliche Färbung an und wird „gelee-artig wie Wackelpudding“. Ich ließ die Viewerin daraufhin den unterirdischen Ursprung dieses brodelnden Vorgangs zurückverfolgen. Dabei fand sie sich in einer dunklen Steinröhre wieder, die weit unten in einer Art Magma-Kammer mündete.

RV - Ceres (weiße Flecken) - S6 - Geleeschleimdings

Der nächste, untersuchte Begriff lautete „Flocken“ bzw. „flockiges“, was im Zusammenhang mit einem weißen, schneeartigen Belag an der Oberfläche auftauchte. Die Eigenschaften waren „weißlich-hellgrau“, „fragil“ und „unabhängig vom Schleim“ (bzw. von den schleimigen, warmen Massen oben). Anscheinend kam diese Art Schnee aus einer seperaten Quelle, deren Ursprung sogleich nachgegangen wurde.

Dort waren die Eindrücke „hängt nicht mit dem Schleim zusammen – flockiger“, „setzt sich mit der Zeit extrem langsam am Boden ab“ und „erzeugt helle, gräuliche Schicht auf dem Schleim“. (so als würde die schleimige, warme Masse an der Oberfläche zusätzlich, aber unabhängig, mit diesem Schnee bedeckt). Was war dann aber der seperate Ursprung von dem Schnee? Denn echte Wolken gibt es auf Ceres scheinbar nicht. Als Ursprung zeichnete sich eine Art kleiner Schlot oder Geysir (~1,50m) an der Oberfläche ab:

RV - Ceres (weiße Flecken) - S6 - Geysir

Schließlich folgte noch eine Bewegungsübung, welche mit [x] kodiert war, und auf dem Target-Foto einen noch engeren Bereich um die weißen Flecken herum markierte:

RV - Ceres (weiße Flecken) - S6 - [X]

Abgesehen davon, dass der Viewerin dabei schwindelig wurde, waren die Haupteindrücke nun „kupferfarbend“ und „grün-blau“. Daraufhin „drehte“ sich die Viewerin um, und nahm auch den Horizont wahr, hinter welchem es schwarz wurde, und irgendwas leuchtete (Weltall?)

Ganz zum Schluss weitete ich das freie Bewegen im Target spontan noch etwas aus. Wir gingen auf eine Entfernung (~ 10000km), aus welcher der ganze Planet sichtbar wurde:

RV - Ceres (weiße Flecken) - S6 - 10000km

Die Viewerin nahm sogleich eine relativ weit entfernte Kugel wahr, die viele dunkle Stellen aufwies, an denen etwas aus dem Boden kommt. Zudem gab es kanalartige Rillen, die in einer neueren Fotografie von Ceres tatsächlich auch zu erkennen sind (untere Hemisphäre). Markant war überraschenderweise noch ein starker, kupferfarbender Eindruck in der Gesamtansicht von Ceres.

Daraus sollte aus dieser Gesamtperspektive noch eine grobe Querschnittsdarstellung von Ceres versucht werden:

RV - Ceres (weiße Flecken) - S6 - Innen

Im Wesentlichen wurden hier viele dünne Kanäle wahrgenommen, die in ein warmes Inneres des Zwergplaneten führen. Das Innere wirkte für sie „heiß“, „nicht nur flüssig“, „helle gelbliche Steinwände“, und „ganz hübsch“. Das finale AI der Session lautete dann noch „ich mag dieses Ding eigentlich“ und „chillig“.

 

Fazit: Was kann man nun also aus dieser Session heraus über die rätselhaften, weißen Flecken des Ceres sagen? Offenbar handelt es sich vor allem um eine Art schlackigen Ausfluss aus dem Inneren, welcher seinen Ursprung in einer Magma-Kammer (oder etwas Vergleichbarem) hat. Dieser verfestigt sich mit der Zeit in der Oberflächenkälte. Zusätzlich scheint es drumherum noch kleine Geysire auf der Oberfläche zu geben, die schneeflocken-artiges Material ausstoßen, welches schließlich die schlackigen Ausflüsse auf der Oberfläche weiß bedeckt. Diese Kombination könnte zu vielleicht zu einem starken Reflektionsvermögen führen, wodurch sich die Flecken auf den Fotos im Sonnenlicht so spektakulär von der Umgebung abheben. Wir dürfen in dem Zusammenhang auf weitere Fotos und Daten der Dawn-Sonde bezüglich dieser Flecken gespannt sein…

Saturnmond Enceladus durchleuchtet

Es ging weiter in unserem astronomischen Targetpool, welcher viele interessante Objekte unseres Sonnensystems, und auch ein paar Exoplaneten beinhaltet. Dieses Mal führte uns die blinde Zufallsauswahl auf und in den Saturnmond Enceladus. Enceladus ist ein kleiner, eisiger Mond, welcher vor allem durch seine feinen, aber weithin sichtbaren Geysire bekannt ist, die manchmal weit ins All hinaussprühen.

 
Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (Solo)
Koordinaten: 6874 5417 0897 8418
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 03.05.2015
Uhrzeit: 13.50h – 15.40h
Dauer: 110 Minuten
Seiten: 16
 
Auch bei diesem Target wurde wieder eine Reihe vordefinierter Positionen für Bewegungsübungen genutzt, um ein möglichst detailliertes Bild des inneren und äußeren Aufbaus zu liefern. Wobei O7 mit „300km unterhalb der Oberfläche“ (Enceladus hat nur ca. 500km Durchmesser, was den Mittelpunkt auf ca. 250km setzen müsste) aus Versehen etwas über das Ziel hinausschoss, da der Mittelpunkt des Himmelskörpers erst in O8 behandelt wird. Allerdings befand man sich zumindest noch tief im Inneren. Dazu dann aber mehr an entsprechender Stelle weiter unten…

RV - Enceladus - Target
 
In den ersten drei Stufen lauteten signifikante Sinneseindrücke „blau“, „weiß“, „schwarz“, „hell“, stellenweise auch „braun“ und „grüngelb“. Die Oberflächeneindrücke wurden als „kühl“, „hart“, „beweglich“ und „klebrig“ wahrgenommen. Interessant waren auch die Gerüche und Geschmäcker, wie „kiesig“, „steinig“„sauer“ und „hauchig“, und knackende Geräusche, welche an „sich bewegendes Eis“ erinnerten. AI’s wie „dynamisch“ und „aufregend“ ließen auf ein recht aktives Target schließen.

Die Stufe 3 ließ bereits eine glatte, hügelige Landschaft erahnen, welche beim Viewer gleich die Asoziation von steilen Gletschern hervorrief, auf denen man wohl gut mit Schlittschuhen fahren könnte. Innerhalb dieser makellosen, hügeligen Eisglätte zeigten sich aber auch schon andere Details, wie warme Öffnungen, ein bisschen Geröll und hauchige Bewegungseindrücke (Geysire an der Oberfläche?).

RV - Enceladus - S3

In Stufe 4 dürften vor allem die T’s (konkrete, anfassbare Dinge im Target) interessant sein, welche mit „glatter Zulauf rauf“ (die eisigen Berge) „undurchsichtige, helle Wolken“ (Geysire?) und „brockige, rotschwarze Haube“ benannt wurden. Zu Letzterem Eindruck erfolgte diese Skizze, welche dann auch mit dem obligatorischen AUL „Vulkan“ quittiert werden musste:

RV - Enceladus - Vulkan

Möglicherweise sind einige von diesen warmen „Hauben“ auch auf der Oberfläche von Enceladus sichtbar, aber nicht sehr groß. Detaillierte Aufnahmen von künftigen Raumsonden könnten dort Klarheit liefern. Weiterhin interessant waren noch die IT’s („Was macht es? Was soll das da?“…) „sammeln“, „langsam einsickern“, „fließen“ und „zirkulieren“, welche wohl auf geologische Aktivität nahe der Oberfläche hindeuten.

Kommen wir nun in den ausgedehnten Teil dieser Planeten-Sessions, nämlich in die Stufe 6 mit ihren kodierten Bewegungsübungen…
 
Die erste Bewegungsübung „Position O1 sollte wahrnehmbar sein!“, führte 1km über die Oberfläche von Enceladus, mit Blick in Richtung Horizont. Das ist so gesehen noch relativ niedrig, wenn man bedenkt, dass Linienflugzeuge auf der Erde in ca. 10km Höhe verkehren. Zur besseren Lesbarkeit wurden die Eindrücke wieder in Druckschrift umgewandelt.

RV - Enceladus - O1

Interessant war hier vor allem ein gelblicher Schimmer, welcher sich zwischen die ansonsten blauweißen Farbtöne mischte. Vielleicht eine Reflektion des Saturn? Enceladus liegt jedenfalls in relativ nahe an seinem großen Hauptplaneten (Ansichten von Enceladus mit Saturn aus dem wunderbaren Programm Space Engine: 1, 2, 3). Ansonsten hatte man hier eine glatte, hügelige, kalte Landschaft vor sich, die durch lange Risse und ein paar wenige, kleine Bröckchen auf der Oberfläche variierte. Zu erahnen war auch ein dünner „Hauch“, welcher von den Geysiren stammen könnte.
 
Begeben wir uns aber nun in das Innere von Enceladus. Position O2 führte uns zaghafte 100m unter die eisige Oberfläche:

RV - Enceladus - O2

Es zeigte sich ein chaotischer, verschachtelter Eindruck: Während es oberhalb noch ziemlich fest und kühl wirkte, wurde die Konsistenz darunter „schlackig“. Genauer gesagt erschien es so, als wenn sich dort unten eine Schicht von schwarzem, zähen Material befände. Die Umgebung fühlte sich dadurch halb-flüssig bzw. zäh an, aber war fast völlig von irgendwelchem Material zugedrückt. 100m ist aber natürlich noch nicht sonderlich tief.
 
Schauen wir also weiter in die Tiefe. Bei Position O3 (1km unter der Oberfläche) wurde es plötzlich ziemlich exotisch:

RV - Enceladus - O3

Hier zeigte sich nun eine Art wirbelige, kühle Bewegung von eindrücklicher Größe. Ob das was mit den Geysiren an der Oberfläche zu tun hat? Noch seltsamer waren jedoch weiße, aufgequollene Strukuren, die sich überall drumherum befanden, und von der Konsistenz her an Sahne erinnerten. Eine merkwürdige Form von Eisbildung? Weiterhin waren noch flockige Aspekte zu erfühlen. Unterhalb dieser „Sahne-Schicht“ fing wieder eine Schicht von härterem Material an, welche schwarz und gelblich wirkte. Allerdings schienen die verschiedenen Schichten ziemlich chaotisch ineinander überzugehen, statt Lage auf Lage zu liegen.
 

Position O4 führte 10km unter die Oberfläche. Dort gab es jedoch nicht viel zu „sehen“, außer einer Art undurchsichtigem, dichten „Brei“, mit ein paar diffusen Einschlüsseln:

RV - Enceladus - O4

Ein AUL/S dazu lautete „Wie Milchshake auf Überdruck“. Möglicherweise handelt es sich um einen zähflüssigen Mix aus Schlamm oder Wassereis, ohne auffällige Strukturen oder Materialunterschiede darin.
 
Wesentlich Interessanter wurde es wieder in Position O5 (30km unterhalb der Oberfläche):

RV - Enceladus - O5

In dieser Tiefe offenbarte sich oberhalb ein flüssig-schlackiges Medium, in dem irgendwelche Partikel eingeschlossen waren. Unterhalb davon (auf dem „Grund“) waren schwarze, zähflüssige Ausfransungen zu sehen, die an Ölreste unter Wasser erinnerten. Diese Strukturen gaben langsam und zähflüssig schwarze Fetzen bzw. Partikel nach oben hin ab, was an die Vorgänge in einer Lavalampe erinnerte. Der Bereich, wo die geothermalen Vorgänge auf Enceladus ihren Ursprung haben? Ob dort auch Wasser existiert (in Form eines subterranen Ozeans), blieb unklar. Allerdings müssten die Wasserdampf-Geysire auf der Oberfläche das bedingen. Unterhalb dieser feuchten und schlackigen Schicht wurden die Eindrücke dann jedenfalls heller und heißer.
 
Machen wir einen größeren Satz nach unten zur Position O6, nämlich in 100km Tiefe unterhalb der Oberfläche:

RV - Enceladus - O6

Hier zeigte sich abermals ein sehr interessanter Übergang: Unterhalb einer heißen, hellen Schicht, tat sich nun eine Art metallische Wölbung auf, deren Oberfläche bläulich glänzte, und an eine Patina bzw. grobe Strukturierung von Gußeisen erinnerte. Wenn man in das Innere dieser Wölbung schaute, zeigten sich schnurgerade nach unten strebende Strukturen, die einen metallisch-kristallinen Eindruck machten. War hier eine Art Eisenmantel innerhalb von Enceladus zu sehen?

 
Position O7 entsprach unkodiert „300km unterhalb der Oberfläche“. Allerdings ist das als kleiner Patzer seitens des Taskings zu sehen, da Enceladus mit 504km Durchmesser angegeben ist, und man bei 300km schon über den Mittelpunkt hinausschießen würde. Dort zeigten sich jedenfalls folgende Eindrücke:

RV - Enceladus - O7
Es dominierten wieder heiße, zähe und feuchte Eindrücke, in denen ein paar Bröckchen von irgendwelchem Material eingeschlossen waren. Der Druck wirkte hoch, so als wenn keine Rasierklinge dazwischen passen würde, was in einer wunderschönen AI-Skizze nochmal illustriert wurde.

 
Kommen wir aber nun endlich zu des Enceladus‘ Kern. Position O8 führte in den exakten Mittelpunkt des Himmelskörpers:

RV - Enceladus - O8

Dort unten war es in der Tat ungewöhnlich: In einem relativ kleinen Bereich zeigten sich schwarze, metallische „Zapfen“, die sich alle in Richtung Mittelpunkt drückten. Das wirkte wie ein Haufen langer, dunkler Bergkristalle, die wie Pfeile alle auf das Zentrum zulaufen, wobei auch die Druckkräfte dieses Vorgangs deutlich spürbar waren.

Die Umgebung an sich schien weiß zu leuchten, und wirkte entsprechend heiß. Im absoluten Zentrum konnte nur noch „Dichte“ wahrgenommen werden, und es wirkte auch fast wie ein „privater Bereich“, in den man nicht unbedingt reinschnüffeln sollte. Ein Meta-Aspekt des eventuellen dortigen Planetenbewusstseins, oder eine Asoziaton aufgrund solcher nicht-alltäglichen, physikalischen Eindrücke? Trotz der unwirtlichen Verhältnisse, wirkte das Zentrum beim viewen „heimelig“. Aber das ist natürlich nicht physisch zu verstehen.

Dieser Aufbau mit den Eisenkristallen, die in Richtung Zentrum streben, erinnerte stark an das Konzept des innersten Erdkerns aus dieser Doku (ab Zeitindex 1h26m30s). Die Ähnlichkeit der 3D-Animation ist wirklich verblüffend (der Viewer kannte die Doku im Vorfeld der Session nicht). Allerdings war es vom Gefühl her auch in wesentlich kleinerem Ausmaß. Jedoch handelt es sich ja um einen kleinen Eismond mit geothermaler Aktivität, nicht um die ca. 25 mal größere Erde. Wie das Innere der Erde genauer beschaffen ist, wird in Zukunft vielleicht ein ähnlich konzipierte Session zeigen (eine gröbere Session gab es bereits hier).

 

Schließlich sollte noch ein Gesamtüberblick von außen und innen geschaffen werden. Für den äußeren Eindruck war die Position OX zuständig:

RV - Enceladus - OX

Sofort fielen „plattige“ Flächen auf, die grau-blau wirkten, und von Rissen durchsetzt waren. Zwischendurch kam auch mal ein sehr kleiner, rötlicher Eindruck, und ein Bereich, in dem etwas Geröll verteilt zu liegen schien. Allerdings war das im Vergleich zu den platten Flächen eher wenig. Dass auffälligste Merkmal überhaupt, war jedoch eine riesige, tiefe Spalte, die sich vom Rest abhob. Diese Spalte war blau-grau, schwarz (Schattenwurf?) schroff und kalt. Sie war zudem von einigen herumliegenden Brocken durchsetzt. Ganz unten zeigte sich ein verhältnismäßig schmaler und unauffälliger Rissverlauf. Aus der Nähe dürfte das ein ziemlich imposanter Anblick sein.

RV - Enceladus - OX - Vergleich

 

Und hier der Versuch des Gesamtüberblicks vom inneren Aufbau (Position OY):

RV - Enceladus - OX

Unter der relativ dünnen, eisigen Kruste, gibt es einen breiteren Bereich, der hauptsächlich grau und sandig wirkt, und in dem es noch sehr kühl ist. Irgendwo darin scheinen auch die geothermalen Vorgänge verzweigt zu sein, welche vom wärmeren Inneren gespeist werden. Danch folgt ein deutlich abgegrenzter Bereich, welcher wie eine bläulich schimmernde Kugel wirkt (siehe Position O6), und im Inneren metallisch-kristalline Eigenschaften aufzuweisen scheint. Von dort aus geht es weiter zum Kern, welcher aus mittig zulaufenden, kristallartigen „Eisensäulen“ besteht, und sich durch hohe Hitze (weißes Leuchten) und Druck auszeichnet.

 

Fazit: Ähnlich wie bei Ceres, kommen die Sessiondaten relativ nahe an den offiziell vermuteten Aufbau von Enceladus heran, allerdings auch wieder mit einigen geologischen Überraschungen und Feinheiten. Bleibt noch die Frage nach einem Wasser-Ozean und eventuellen Lebensformen. Obgleich es flüssige Bereiche gab, kann man aus dieser Session nicht sicher schlussfolgern, ob es größere Wassereinschlüsse sind. Wie bereits weiter oben angemerkt, müssten die Wasserdampf-Geysire das allerdings bedingen.

Zum Thema „eventuelle Lebensformen“ gab es in Stufe 4 ganz schwache, stumpfe Fremdemotionen (nicht näher definierbar), die im Target spürbar waren. Ähnliches kennen Remote Viewer von kleineren bzw. einfacheren Tieren, die oft schwerer wahrzunehmen sind, als Personen. Sie scheinen ein wesentlich schwächeres „Signal“ auszustrahlen. Aufgrund der ausgedehnten Sessions dieser Art, halte ich seperate Sessions auf mögliches Leben auf und in solchen Himmelskörpern für empfehlenswert. Das sollte auch der nächste, logische Ergänzungsschritt für derartige Planetensessions sein. Und vielleicht kann sowas dann zu unseren Lebzeiten auch noch vor Ort verifiziert werden. 😉

Zwergplanet Ceres durchleuchtet

Hiermit präsentiere ich einen weiteren, außersinnlichen Ausflug ins All. Dieses Mal nicht allzu weit weg, nämlich zum Zwergplaneten Ceres, dem größten Objekt im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Ceres wird momentan von der Raumsonde Dawn erforscht.

 
Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (Solo)
Koordinaten: 6549 5198 3595 1562
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 02.04.2015
Uhrzeit: 10.01h – 11.22h
Dauer: 81 Minuten
Seiten: 15
 
Diese sehr ausgedehnte Session beinahltete eine Reihe vordefinierter Bewegungsübungen, um Ceres aus verschiedenen Positionen zu erforschen. Dabei ging es vor allem darum, besondere Merkmale in Ceres‘ innerem Aufbau zu erforschen, z.B. die Möglichkeit von flüssigem Wasser.

rv-ceres_target
 
In den ersten drei Stufen dominierten Sinneseindrücke wie „kalt“, „weiß“, „weiß-grün“, „blau“, „schwarz“, „hart“, „glatt“, „abschüssig“ und „halb-flüssig“. Auch sehr starke Geschmäcker von „mineralisch“ und „salzig“ waren auffällig. Erwähnenswerte AI’s lauteten„einsamer, düsterer Ort“, und „urtümlich bzw. unverändert“. Obwohl es bis dahin so starr und unverändert wirkte, kam aber noch „im Detail tut sich was“, wenn man genauer reinfühlte. Ein paar interessante AUL/s waren „wie Fels“, „wie zerstoßenes Eis“ und „wie Gletscher“.
 
In Stufe 3 war eine abschüssige, spaltige Umgebung wahrnehmbar, welche oben auch eine Art gasigen Ausstoß zu haben schien (wenn auch sehr subtil), und unten halb-flüssig in ein kaltes Becken oder eine Senke führte:

RV - Ceres - S3
 
So richtig los geht es bekanntermaßen erst in Stufe 4, und entsprechend konkretisierten sich auch die Daten in dieser Session. Als wichtigste sensorische Eindrücke kamen „dunkelblau“, „schwarz“, „glatt“, „schmierig“, „hart“, „dunkel“ und „aufsteigend“. Dazu bekam ich folgenden Eindruck, den ich skizzierte:

rv-ceres_s4-geysir

Offenbar eine Art Geysir oder Gasausstoß, wenn auch eher unauffällig im Verhältnis zur gesamten Umgebung. Die dimensionalen Eindrücke dort lauteten „abgerundet“, „abschüssig“ und „tief“.

Die AI’s zu diesem Zeitpunkt waren „imposant“, „komplexe Einfachheit“ und „Höhlenforscher-Feeling“. Fremdemotionen nahm ich zuerst nicht wahr, aber dann ganz stumpf sowas wie „eine Art Aufschrecken“, „schnappen“ und „fern“. Physisches Leben im biologisch bekannten Sinne? Da bin ich nicht sicher, zumal es sich weit weg anfühlte. Konkret anfassbare Dinge vor Ort waren „glatte, abschüssige Wände“, „semi-flüssige Pampe“ und ein „kühler Hauch“. Die IT’s gestalteten sich dazu passend mit „Kälte hochdrücken“, „Gas drüberlegen und verteilen“ und „herabfallen“. Offenbar aktive, wenn auch recht kühle, geologische Vorgänge.
 
Jetzt ging es jedoch endlich in die Stufe 6, welche dieses Mal sehr ausgedehnt sein würde. Es standen zehn seperate Bewegungsübungen an, welche von einem kurzen Blick über die Oberfläche von Ceres, zu verschiedene Tiefen durch das Innere, bis hin zum Kern gehen würden. In den folgenden Skizzen wurde die Position zum besseren Verständnis im Klartext eingefügt, und die angeschrieben Eindrücke digitalisiert (man entwickelt manchmal eine grausige, rechtshemisphärische Handschrift in Stufe 6 😀 ). Die originalen Bewegungsübungen in der Session wurden lediglich kodiert durchgeführt, um Vorannahmen zu vermeiden.
 
Die erste Bewegungsübung, kodiert mit „Position O1 sollte wahrnehmbar sein!“, führte einen Kilometer über die Oberfläche von Ceres, mit Blick in Richtung Horizont:

RV - Ceres - O1

Unmittelbar auffällige Eindrücke waren eine helle, kraterartige Struktur, unstete Obeflächeneindrücke (wie kleine Hügel), glatte Flächen und ein dunkler Bereich. Ob es sich bei dem dunklen Bereich um den Nachtschatten, oder den Weltraum handelte, weiß ich nicht. Bei letzterem hätte das Bild auf dem Kopf gestanden, was ja aber durchaus beim RV vorkommen kann. Weitere Details waren kleine, rötliche Einschlüsse in der Oberfläche, welche aber aus der Perspektive vergleichsweise unauffällig wirkten. Insgesamt hatte der Anblick etwas Schönes an sich, obwohl man aus der Höhe schon garnicht mehr soviele Details zu erkennen schien (zumindest an der Position, wo ich war).
 
In der zweiten Bewegungsübung „Position O2 sollte wahrnehmbar sein!“, ging es bereits ein kleines Stück unter die Oberfläche, und zwar zaghafte 100m:

RV - Ceres - O2

Hier war direkt eine Art enge Spalte wahrzunehmen, die an der Oberfläche sehr zersplittert, spitz und hart wirkte, sich aber weiter unten verengte, und schließlich endete. Die verengte Stelle erinnerte an einen breiten Sprung in einem großen Eisklotz. Das AUL „Gletscherspalte“ spricht hier für sich. Die Umgebung der Spalte zeigte dunkles, dichtes Material, jedoch auch dunkelgrünliche Färbungen in der Nähe der Spalte. Auf jeden Fall war ein kleines, außersinnliches Höhlenabenteuer geboren, welches sich „heikel“ und „abenteuerlich“ anfühlte.
 
„Position O3 sollte wahrnehmbar sein!“ machte einen größeren Satz, der jetzt in 1km Tiefe unter die Oberfläche führte:

RV - Ceres - O3

Erstaunlicherweise kam hier eine Art langgezogener Hohlraum, der mit nicht allzu kalter Flüssigkeit gefüllt war. An der Decke gab es eine Wölbung, von der aus möglicherweise ein kleiner Riss nach oben führte. Die Flüssigkeit in dem Hohlraum an sich schien sehr klar zu sein, und zeigte keine wahrnehmbaren Schwebeteilchen. Unterhalb der Flüssigkeit gab es einen ebenen Grund, der mit kleinen, weißen Klümpchen übersäht war, die wie undurchsichtiges Eis aussahen. Manche davon wirkten balkig, so als hätte man eine Stange Trockeneis abgeschnitten (nur nicht ganz so symmetrisch). Hat sich hier ein Wasserozean unter der Oberfläche aufgetan, wie es neuere Theorien bei Ceres vermuten lassen (ähnlich wie bei Europa, Ganymed und anderen Eismonden)? Unterhalb dieses klumpigen Grundes wurde der Boden jedenfalls eher lehmig.
 
Die Bewegung in die Tiefen von Ceres steigerte sich ca. exponentiell. „Position O4 sollte wahrnehmbar sein!“ führte daher schon in eine Tiefe 10km unterhalb der Oberfläche:

RV - Ceres - O4

Dort war ein subtiler, fließender Übergang zwischen zwei festen Schichten wahrnehmbar, welche oben aus hellerem, und unten aus dunklerem Material bestand (vielleicht Eis und Gestein).  In der dunkleren Schicht fielen große, schwarze Einschlüsse auf, die wie lehmige Brocken wirkten (uraltes Eis, das mal oben war? Eis, das im Weltraum über Jahrmilliarden der Strahlung ausgesetzt ist, soll sich schwarz verfärben…). Als spontaner Größenvergleich diente eine Zeichnung des Viewers (Strich) neben einem der Brocken. Weiterhin auffällig war, dass der Materialdruck hier immer stärker wurde, und es keinerlei Hohlräume mehr gab.
 
„Position O5 sollte wahrnehmbar sein!“ ging in 30km Tiefe. Auch dort wirkte wieder alles lückenlos fest:

RV - Ceres - O5

Allerdings fiel hier ein Übergang zwischen einer sandig-lehmigen Schicht und einer kantigen, harten Schicht auf. Diese kantige Schicht machte den Eindruck von mächtigen, grauen Felsen, die von ihren Kanten her aber schon fast kristallin wirkten. Es erinnerte an die Innenseite einer aufgeschnittenen Geode, nur ohne Hohlraum zwischen den Materialschichten. Der „Anblick“ (oder besser gesagt, das „Anfühlen“) entbehrte nicht einer gewissen, geologischen Ästhetik.
 
Ein weiterer Riesensprung, jetzt in 100km Tiefe, wurde durch „Position O6 sollte wahrnehmbar sein!“ eingeleitet:

RV - Ceres - O6

Vom hartem Material war nun ein sehr fließender Übergang zu einem quasi-flüssigen bzw. matschigem Material wahrnehmbar. Dort herrschte eine signifikante Hitze und hoher Druck. Das Material schien ab einer gewissen Tiefe von selbst zu leuchten, und wurde immer heller und heißer, je tiefer man ging. Das AI „da würde man verkochen“ ist hier selbstredend. Aber noch war die Reise zum Mittelpunkt des ca. 950km durchmessenden Ceres nicht beendet.
 
Eine interessante Überraschung tauchte nach der Ausführung von „Position O7 sollte wahrnehmbar sein!“ auf:

RV - Ceres - O7

Es war, als wäre man im Inneren eines Amethysten. An der Decke konnte man sowas wie violette Kristallspitzen wahrnehmen. Der Boden bestand aus einer Art Kies aus rot-violetten Steinchen. Ein durchaus exotischer und schöner Anblick. Allerdings war die Hitze in diesem „Hohlraum“ enorm. Das Medium zwischen kristalliner Decke und dem kiesigen Boden wirkte heiß-flüssig. Von den Kristallspitzen an sich schien sogar übergangslos etwas runterzutropfen oder zu fließen, so als würden sie „abschmelzen“. Sehr groß wirkte diese heißflüssige Kristallhöhle allerdings nicht, denn als Mensch würde man vemutlich hindurch kriechen müssen (zumindest was den Ausschnitt in der Skizze betrifft). Aber vermutlich hat sich das Unterbewusstsein diesen Ort als „interessantes“ Merkmal herausgesucht (weil drumherum vielleicht alles nur fest ist), wie in der Target-Formulierung angewiesen. Da im Bereich davor (100km unterhalb der Oberfläche) aber alles hell und flüssig zu werden schien, könnte es sich bei diesem Kristalleinschluss schon um einen Außenrand des Planetenkerns handeln.
 
Was uns zu „Position O8 sollte wahrnehmbar sein!“ bringt. Nun ging es genau in den Mittelpunkt von Ceres:

RV - Ceres - O8

Hier zeigten sich ausschließlich Eindrücke von völliger Dichte, durchsetzt von ein paar  zusammengepressten „Rissen“ oder „Adern“, die aber nicht hohl wirkten. Das Material war schwarz, schwer, und deutlich als „metallisch“ fühlbar, ähnlich wie schwarzes Gußeisen. Dort unten gab es auch keinerlei Bewegungen oder geologische Akvitität mehr.
 
Die schichtenweise Reise durch Ceres war nun beendet. Zwei weitere Bewegungsübungen sollten eine Art Gesamtüberblick erzeugen. „Position OX sollte wahrnehmbar sein!“ verschaffte eine Gesamtansicht von außen:

RV - Ceres - OX

Die Oberfläche war aus dieser Perspektive sichelförmig beleuchtet wahrnehmbar, aber ein Großteil lag in Dunkelheit. Wegen der vorherigen Durchleuchtung des ganzen Planeten trat aber ein interessanter Nebeneffekt ein: Es war nicht nur das Äußere fühlbar, sondern irgendwie auch Teile des inneren Aufbaus. Daher rührte das AUL/S „Wie gefrorener Schneeball“ und schließlich das unvermeidliche AUL „Eismond“.

Ceres von der Raumsonde Dawn fotografiert. Was sind die beiden, auffällig hellen Flecken? Das sollte man nochmal seperat viewen (mit diesem Foto plus Markierung), aber nach den Daten der aktuellen Session, könnte es sich bei solchen Merkmalen um Geysire oder im Sonnenlicht reflektierende Eisbecken (aus Tiefenwasser?) handeln. UPDATE 18.05.2015: Inzwischen fand eine eigene Session auf die Flecken statt!

 
Ganz zum Schluss gab es durch „Position OY sollte wahrnehmbar sein!“ noch den Versuch, einen Querschnitt durch die Schichten von Ceres wahrzunehmen und darzustellen:

RV - Ceres - OY

Oben war hier deutlich die Krümmung der Oberfläche und bergige Erhöhungen wahrnehmbar. Darunter befanden sich relativ dünne Einschlüsse mit Flüssigkeit (siehe Position O3). Die nächste Auffälligkeit waren die kleinen, kristallien Hohlräume mit ihrer auffällig violetten Färbung (Position O7). Viel weiter nach unten kam nur noch warme, dichte Schwärze, welche sich offenbar bis zum Kern verdichtend fortsetzt.

Aber dort wurde auch schon das Signal dünn, und der Targetkontakt riss langsam ab (immerhin waren es dort bereits 80 Minuten in der Session). Ein schnelles Fazit zu dem Querschnitt lautete „verschiedene, dünne Schichten und Einschlüsse.“ Die AI’s „komplex“ und „viel im Detail zu erforschen (geologisch)“ bezeugten, dass dieser unscheinbare, eisige Zwergplanet im Asteroidengürtel doch sehr interessante Details aufweist, was seinen inneren Aufbau betrifft.

Der offiziell vermutete, innere Aufbau von Ceres. Garnicht mal so abweichend von den RV-Daten, aber mit solchen Sessions könnte man natürlich noch mehr Details hnzufügen (wenn auch nur inoffiziell).


Fazit: Eine interessante und aufwändige Einzelsession auf diesen aktuell mit konventionellen Mitteln erforschten Himmelskörper. Die Komplexität des inneren Aufbaus überraschte, nicht zuletzt wegen dem scheinbaren Vorhandensein von flüssigem Wasser, und den schönen Kristall-Hohlräumen. Ob sich in besagtem Wasser jedoch primitives Leben tummelt, ist nach wie vor ungewiss. Zwar gab es ja in Stufe 4 ein paar ferne, schwache EI’s, aber eine „Ja / Nein“-Abfrage in Stufe 6 (per sponanter Bemaßung), mit der Frage, ob es dort Leben im uns bekannten, biologischen Sinne existiere, deutete klar auf „Nein“.

Vielleicht war das Kriterium „im uns bekannten, biologischen Sinne“ aber der Knackpunkt, und es gibt dort extremophile Lebensformen, die stark von der uns bekannten Biologie abweichen. Schwebeteilchen oder Pflanzen wurden in der Wasserschicht jedenfalls nicht wahrgenommen, nur Eisbröckchen auf dem Boden. Einen Tauchgang wären diese Wasserschichten jedoch allemal wert. Aber es gibt ja auch noch einige andere Kandidaten mit potentiellen Eisozeanen in unserem Sonnensystem zu erforschen (die dann theoretisch auch weitaus größere Ozeane besitzen)… 😉

Kleiner Ausflug zum Titan

Neben gemeinsamen Projekten arbeite ich auch unregelmäßg einen Solo-Targetpool ab, den ich mir vor längerer Zeit mal erstellt hatte. Dieser enthält eine Mischung aus Übungs- und Forschungstargets. Das hier besprochene Target stellte sich als ein Ausflug mit der Cassini-Huygens-Sonde zum Saturnmond Titan heraus.

Kategorie: Astronomie
Protokoll: CRV (Solo)
Koordinaten: 4157 8687 2108 4497
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 16.10.2014
Uhrzeit: 09.29h – 10.12h
Dauer: 43 Minuten
Seiten: 8
 
Bei dem Target handelte es sich genauer gesagt um ein Foto der Titanoberfläche aus etwa acht Kilometer Höhe:

RV - Titan - Target
 
In der Stufe 1 dominierten bereits Eindrücke wie „grau“, „gelb“, „beige-sandfarbend“, „kalt“, „weich“, „feucht“ und „lehmig“. Schlussfolgernd ergaben sich Eindrücke wie „natürliche Strukturen“ und „atmosphärisch“. Der AI-Eindruck lässt sich mit „etwas leer und einsam“ zusammenfassen.

In Stufe 2 konkretisierten sich nochmal sensorischen Eindrücke wie „sandig-dicht“, „lehmig-weich“, „kühl“ und „wässrig-feucht“. Ergänzt wurden sie durch weitere, recht unspektakuläre Eindrücke, wie „rauschen“ und ein „fernes Schwappen“. Besondere Gerüche oder Geschmäcker waren nicht festzustellen, außer dass es sich anfühlte, als wenn man kalten, geschmacksneutralen Lehm im Mund hätte. Dimensional hatte ich den Eindruck von einer breiten Fläche vor mir, die leicht gewölbt wirkte, wenn man noch ein Stück hinauszoomte. Meine AI’s vom Target lauteten am Ende der Stufe 2 „verlassen“ und „Selbstzweck“.

In Stufe 3 zeichnete ich eine leicht gekrümmte Oberfläche, welche ich sehr konkret wahrnahm. Wesentlich diffuser nahm ich noch eine Art hohe, gasige Struktur wahr, welche ein großer Wolkenturm gewesen sein könnte. Ob diese dort jedoch aus der Oberfläche austrat, oder nur ein Hintergrundaspekt am Himmel war, kann ich nicht sagen. Überhaupt sollte man die Stufe 3 noch nicht überbewerten, was Details und vor allem Zusammenhänge angeht. So könnte dieser diffuse Eindruck sogar der entfaltete Fallschirm der Huygens-Sonde gewesen sein, aber das ist spekulativ und wurde in dieser Solo-Session nicht näher untersucht.

RV - Titan - S3

Wirklich interessant wird es normalerweise erst ab Stufe 4. Als wichtigste sensorische Eindrücke hielten sich hier „gelb“ und „lehmig“. Neu hinzugekommen war „walgend“, als wenn sich die flüssigen oder lehmigen Anteile auf dem Boden irgendwie bewegten (Bewegungen eines Metangewässers?).

Interessant fand ich die AI’s, denn offenbar fände es mein Unterbewusstsein sehr entspannend, sich dort in den kalten Lehm zu legen, hinaufzuschauen und irgendwas am Himmel zu beobachten (nicht zur Nachahmung im physischen Körper und ohne Raumanzug zu empfehlen *g*). Unangenehme, bi-lokale Eindrücke blieben dieses Mal aus, was ansonsten hin und wieder bei Sessions auf lebensfeindliche Planeten beobachtet wird. Dennoch deutet alles weitere darauf hin, dass Titan für uns körperlich lebensverneinend wäre, und die Cassini-Huygens-Daten ihre Richtigkeit haben.

Eindrücke von Fremdemotionen vor Ort (EI’s) konnte ich, bis auf einen dumpfen „Reflex“ (könnte noch ein physikalischer Eindruck gewesen sein), nicht wahrnehmen. Ähnlich dumpf und verlassen kam es mir auch mal bei einer Session auf die Venus vor.

Als interessanter materieller Aspekt kam „lehmiges Becken“, und bei den inmateriellen Aspekten sowas wie „kühl wehen“ (wie sanfter Wind), „umfließen“, „kompaktisieren“, „zusammenhalten“ und „zyklieren“ (wie ein Kreislauf). Das Ganze wirkte auf mich wie natürliche, geologische Vorgänge. Ansonsten fand ich dort im Target nichts bemerkenswertes mehr vor. Meine endgültigen AI’s der Stufe 4 lauteten „ungewöhnlicher Ort“ und „Naturvorgänge“.

Da mir aufgrund der unspektakulären Eindrücke in Stufe 4 nichts spezielles mehr einfiel, beschloss ich in Stufe 6 noch ein paar Bewegungsübungen aus verschiedenen Perspektiven und Entfernungen zu machen. Die erste Bewegungsübung war aus zehnfacher Distanz (zum Ausgangsblickwinkel des Targets) von oberhalb:

RV - Titan - S3 - 10x oberhalb

Dabei hatte ich den Eindruck, in eine enge Lücke durch düstere, gasige Strukturen auf das Target zu hinabschauen. Es war, als würde man durch dicke, dunkle Wolkentürme bis hinunter auf die Oberfläche schauen, allerdings wirkte die Lücke von dort oben aus gesehen wirklich sehr eng. Manche der Wolken schienen sogar fast schwarz zu sein, wie sehr düstere Regenwolken auf der Erde. In der Mitte der Wahrnehmung bemerkte ich noch einen winzigen Punkt mit einer „Umhüllung“, welcher vielleicht die Sonde an ihrem Fallschirm war. Leider habe ich dieses Detail nicht nochmal gesondert untersucht.

Die nächste Bewegungsübung führte ebenfalls in zehnfache Distanz zum Target, allerdings von vorne bzw. seitlich betrachtet:

RV - Titan - 10x vorne
Aus dieser Perspektive nahm ich nun hügelige Strukturen wahr, und abermals einen kleinen Punkt. Dieser Punkt schien über dem Szenario zu schweben, bzw. war von der Oberfläche losgelöst. Das irritierte mich zuerst, und ich fühlte nochmal hinein, ob ich etwas übersah. Es kam eine Art halbe Verbindung zwischen dem Punkt und der Oberfläche hevor, die aber kein fest anfassbares Material war, sondern eher ein diffuser Energiekegel. Wenn der Punkt die Sonde war, könnte dieser Kegel ein Sensorstrahl (z.B. Radarwellen) gewesen sein.

Ich wollte mir noch ein viel größeres Geamtbild von der Umgebung vermitteln, weshalb ich pauschal eine Bewegungsübung aus tausendfacher Entfernung von oberhalb ansetze:

RV - Titan - 1000x oberhalb

Jetzt bekam ich deutlich den Eindruck, dass sich das Ganze auf einem runden Objekt abspielte. Zu dem Zeitpunkt war mir aber egal, ob es ein Planet, ein Atom oder ein Atombusen ist (typisch Stufe 6 halt). Ich skizzierte meine verbliebenen Eindrücke, die die einer nebeligen Kugel ohne genauere Oberflächendetails waren. Nur meinen Ausgangspunkt hatte ich immer noch im Blick, welchen ich nochmal durch einen Punkt kennzeichnete. Drumherum nahm ich noch eine Art leichten Wirbel wahr.

Als finalen Schritt machte schließlich noch eine Bewegungsübung aus einer enormen, zehntausendfachen Distanz von oberhalb des Targets. Ich wollte wissen, ob ich dort eine runde Kugel vor mir habe, oder etwas, das noch mit irgendwas verbunden ist:

RV - Titan - 10000x oberhalb

Es stellte sich heraus, dass die Kugel tatsächlich freihängend oder schwebend war. Dabei nahm ich auch noch eine sichelförmige Schattierung auf der linken Seite wahr, welche das einfallende Sonnenlicht gewesen sein könnte. Spaßeshalber wollte ich mir das Objekt dann nochmal im Querschnitt anschauen, obgleich mein Datenstrom schon sehr diffus wurde. Dabei nahm ich einen harten bzw. dichten Bereich wahr, der sich sanduhr-förmig von oben nach unten durchzog. Die Bereiche drumherum schienen hingegen weicher bzw. durchlässiger zu sein. Detaillierten Querschnitten von Himmelskörpern sollte man aber lieber eigenständige Sessions gönnen. Meine endgültigen AI’s für diese Session waren „Selbstzweck“ und „abgeschieden“. Letzterem kann man kaum widersprechen, obgleich es da natürlich auf die Perspektive ankommt… 😉



Fazit: Für eine kurze Solo-Session war es ein netter Ausflug, aber dort zeigen sich auch die Probleme von Solo-Sessions: Wenn man nicht weiß, was im Target wichtig ist, weiß man auch nicht, was man sich genauer anschauen sollte. So wäre z.B. der schwebende „Punkt“ interessant gewesen, welcher vermutlich die Huygens-Sonde war (das Target-Foto wurde ja aus etwa acht Kilometer Höhe über der Oberfläche aufgenommen). Aber solche grob überblickenden Solo-Sessions kann man natürlich auch als Ausgangspunkt bzw. Vorlage für detailliertere, gemonitorte Sessions auf Einzelaspekte benutzen.

Update 27.10.2015: Inzwischen gab es eine weitere Solo-Session auf den Titan HIER.

Der Saturnmond Titan bei Wikipedia
Daten-Video des Huygens-Landeanfluges
Mikrofon-Aufnahme des Titan-Windes

Ko(s)misches Facebook

Hier möchte ich einfach mal einige (mehr oder weniger) nicht-menschliche Anlitze vorstellen, die uns in unserer Remote Viewing-Tätigkeit (bzw. ähnlichen Anwendungen, wie ERV) über’s Blatt gelaufen sind, und / oder ins Blickfeld des geistigen Auges gerieten.

Sessions, aus denen sich solche Daten ergaben, hatten natürlich in der Regel etwas mit exoplanetaren Themen zu tun, manche aber auch mit anderen Zeitperioden oder unerwarteten Querverknüpfungen in themenfernen Targets. Der zeichnerische Detailgrad ergab sich jeweils aus der Datendichte (Targetkontakt, Anzahl Sessions etc…), dem Zeichentalent und anderen typischen Faktoren. Auch sei hier angemerkt, dass vor allem Gesichtswahrnehmungen im Remote Viewing starken Verzerrungen unterliegen können (von erstaunlichen Treffern in Portrait-Qualität, bis nicht wiedererkennbar).

Wie immer, möge sich jeder selbst seine Meinung bilden, und dabei stets bedenken:
Es geht nichts über Selbsterfahrung. 😉

 

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten, extraterrestrischen Sessions, welches aber ziemlich unverhofft auftauchte.

Ein ungewöhnliches Wesen aus einer unserer ersten extraterrestrischen Sessions, welches dort aber dennoch recht unverhofft auftauchte.

 

Wesen, dass sich durch bräunliche, dicke Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete.

Wesen, dass sich vor allem durch bräunliche, wulstige Haut, eine gerillte Brust, ungewöhnlich große, braune Augen (ohne Augenweiß) und einem fast klischeehaften Umhang als einziges Kleidungsstück auszeichnete. Es tauchte im Zusammenhang mit einer exotischen Hitec-Umgebung auf.

 

Vermutlich eine Art "Vorarbeiter", und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

Vermutlich eine Art „Vorarbeiter“, und weitere Personen unterschiedlichen Aussehens (unterschiedliche Spezies?) auf dem Exoplaneten Gliese 581c (Details).

 

Personenwahrnehmung mit geringem zeichnerischen Detail, bei dem die ungewöhnlichen Daten, allem vorran die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen.

Personenwahrnehmung mit minimalem zeichnerischen Detail, bei dem jedoch die ungewöhnlichen Daten (z.B. Körpergröße und Alter), allem vorran aber die seltsamen, violetten Augen des Wesens hervorstachen (V = Viewer mit ca. 1,85m, Wesen rechts).

 

Nahezu menschliche Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher Wesen. Lediglich der Schädel war auffällig turmartig verlängert.

Eine nahezu menschlich aussehende Person aus einem ganzen Team unterschiedlicher, humanoider Wesen. Lediglich die Schädelform wirkte auffällig turmartig verlängert.

Ebenfalls sehr menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Ebenfalls menschenähnliche Person aus dem zuvor genannten Team, aber mit pink-blauer Haut, Glatze, sehr platter Nase und seltsamen Augen.

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden aus humanoiden Pelzwesen mit Otter-Gesichtern und "Kriegsbemalung" auf der Stirn. Warum auch nicht? :D

Mindestens zwei Teammitglieder bestanden, so seltsam es scheint, aus humanoiden Pelzwesen mit „Otter-Gesichtern“ (nahezu 1:1) und einer Art rituellen Bemalung auf der Stirn. Warum auch nicht? 😀

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel. Es hantierte mit Kabeln an einem Gerät rum.

Das wohl exotischste Wesen aus dem Team wirkte sehr knochig (fast wie ein Exoskelett) und besaß einen schnabelartigen Schädel, welcher Augen und Mund stark schützte. Es hantierte in dem Szenario mit Kabeln an einem Gerät rum. Die Zeichnung ist hier ausnahmsweise mal farblich nachbearbeitet (Farben vermutlich nahezu authentisch).

Anatomische Skizze während einer der RV-Sessions auf das Team-Szenario. Scheinbar handelt es sich um ein weiteres Mitglied der menschenähnlichen Spezies mit Turmschädel. Der restliche Knochenbau wirkte hier ebenfalls etwas exotisch.

 

Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, die eine amphibische, humanoide Spezies beschreibt.

Stufenweise Detaillierung über mehrere Sessions hinweg, in denen eine amphibische, humanoide Spezies beschrieben wurde (klicken zum vergrößern!). Die linke Skizze stammt live aus der ersten Session, nachfolgende Skizzen bauten mit jeweils neuen Daten darauf auf (noch nicht komplett).

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden. Eine Spezies wirkte weicher und eleganter (links), die andere (rechts) kantiger und reptilischer.

Zwei amphibische Wesen aus einer anderen Session, die sich leicht unterschieden (womöglich zwei ähnliche Spezies?). Ein Exemplar wirkte weicher und eleganter (links), das andere (rechts) kantiger, größer und reptilischer. Beide schienen in einer Art Verfolgungsjagd involviert zu sein.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Schnelle Gesichtszeichnungen aus zwei verschiedenen Sessions auf die amphibische Spezies.

Amphibisch - Auge

Ein weiteres Beispiel aus einer Session, hier mit detailliertem Auge (in fast jeder Session mit dieser Spezies auffällig; die rillige Iris) und einer Art Flossenkamm auf dem Kopf. Der restliche Körper war für den Viewer nur noch diffus wahrnehmbar.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten. In dem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit sehr großem Schädel. Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,20m und 2,60m zu liegen.

Detaillierte Ausarbeitung der Amphibien-Schädel aufgrund von Session-Daten (klicken zum vergrößern!). In diesem Fall vermutlich ein recht junges Exemplar, dennoch mit (im Vergleich zum Menschen) sehr großem Schädel (abgemessen durch mehrfache Anwendung des spontanen Bemaßungstools aus Stufe 6). Die Körpergröße der Spezies scheint zwischen 2,00m und 2,60m zu liegen.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Zeichnung eines amphibischen Schädels (hier wohl ein älterer Vertreter der Spezies) aufgrund aller bisher gesammelten Daten.

Hochdetaillierte, konzeptionelle Schädel-Zeichnung der Amphibien-Spezies (hier anscheinend ein älterer Vertreter) aufgrund aller bisher gesammelten Daten. Recht sympathischer Meeresbewohner. 😉

 

Bei drei Single Blind-Sessions auf "Die schönste Spezies des physischen Universums" kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde... ;-)

Bei drei Single Blind-Sessions auf „Die schönste Spezies des physischen Universums“ kam dieses riesige, abstrakte Wesen raus. Eine imposante, aber innerlich nur aus Eitelkeit und Oberflächlichkeit bestehende Entität, welche die innere Leere und Unauthentizität mit strahlender Schönheit zu überspielen scheint. Kennt man doch auch von manchen Exemplaren auf der Erde… 😉

 

Skizze aus einer Session im Zusammenhang unserer (nicht allzu fernen) planetaren Nachbarschaft.

Skizze aus einer Session im Kontext unserer stellaren Nachbarschaft.

 

Wird bei neuem Material immer ergänzt… 😉

Meteor von Tscheljabinsk

In diesem Artikel möchte ich eine Session auf das als Meteor von Tscheljabinsk bekannte Ereignis vorstellen, welches im Vorfeld der CROPfm-Sendung „Wahrnehmung, Interpretation und Glaube“ vom Moderator Tarek Al-Ubaidi als Target vorgeschlagen wurde.

Die Intention dahinter war, zwei Aspekte zu ergründen:

1. War es nur ein normaler, verglühender Meteorit, oder etwas anderes?
2. Hatte das Ereignis etwas mit dem am selben Tag nahe an der Erde vorbeifliegenden Asteroiden „2012 DA14“ zu tun?

Videoaufnahmen des Ereignisses (Achtung, stellenweise laut!):


 
Und nun natürlich zur Session selbst…

Kategorie: Ereignisse / Astronomie

Protokoll: CRV (mit Monitor)
Koordinaten: 0098 4805 2379 5147
Anzahl der Viewer: 1
Anzahl der Sessions: 1
Datum: 19.04.2013
Uhrzeit: 09.09h – 10.00h
Dauer: 51 Minuten
Seiten: 10
 
Die Targetformulierung lautete folgendermaßen:

RV - Meteor von Tscheljabinsk - Target

Zusätzlich wurde eine [x]-Kodierung für den späteren Abgleich des Ereignisses zum Asteroiden „2012 DA14“ eingebaut.
 
Erste, interessante AI’s (eigene Empfindungen zum Target) in Stufe 1 waren „frei beweglich“, „wirkt ein bisschen gestresst“ und das hier leicht zynisch zu verstehende AUL/S (Vergleich – wie ist es?) „Wie Somalia“ (im Sinne von der Stimmung eines Krisengebiets). Auch wurde bereits viel Bewegung und Materialveränderung im Target wahrgenommen.
 
In Stufe 2 gab es, neben passenden Farbeindrücken (bezüglich der Videos), vor allem Oberflächeneindrücke wie „sandig“, „mehlig“, „hauchig“, und „abgerundet“ hervorzuheben. Aber auch die Geräusche „knattern“, „brummen“ und „ziehendes Zischen“ passen auf die zu sehenden Vorgänge. Die AI’s des Viewers lauteten „Ich bin wie Tourist“ und „verunsichert“.
 
Visuell interessant wurde es bereits in Stufe 3:

RV - Meteor von Tscheljabinsk - S3

Der Viewer zeichnete hier scheinbar eine Flugbahn über gebäudeartigen Strukturen, Verkehr und bereits starke EI-Quellen (Fremdemotionen im Target) in der Nähe, die in ihrer Essenz als „aufgeregt“ beschrieben wurden. Am interessantesten fand er jedoch eine bewegte, gelb leuchtende, sich ausdehnende Komponente oberhalb des Gebietes, die er sogleich als target-relevant mit einem handelsüblichen [x] markierte (hat aber nichts mit dem im Vorraus kodierten [x] in der Targetformulierung zu tun!). Als AI’s zu dieser Stufe 3 kamen „stressig“, „viel Bewegung“ und „Nischen zum zurückziehen“.

Da der Viewer so gut on target zu sein schien, ließ ich ihn direkt in einer Bewegungsübung den von ihm markierten [x]-Aspekt genauer untersuchen:

RV - Meteor von Tscheljabinsk - S3 [x]

Im Wesentlichen beschrieb er hier ein kugelförmiges Objekt, welches auseinandergedrückt und dadurch allmählich verflüssigt wurde. Die Oberflächeneindrücke waren „hart“, „wie verkohlt“ und „knusprig“. Im Inneren wurde es durch die aufbrechenden Spalten an der Oberfläche flüssiger bzw. „sämig“. Als AI hatte der Viewer das Verlangen, die Kugel zusammenzudrücken, da sie sonst „schwammig“ und „konsistenzfrei“ würde. Zudem empfand er es noch als „normaler Vorgang“, welcher aber zugleich eine „enorme Kraft“ beinhaltete.

Danach ließ ich den Vorgang in einer Art Comic-Form zeichnen, um die einzelnen Abläufe noch deutlicher zu kriegen:

RV - Meteor von Tscheljabinsk - S3 (Comic)

Der Viewer bezog sich hier zuerst auf das, was mit dem Material an sich passiert (1-5), dann auf ein gesamtes Vorher / Nachher-Bild des Objektes. Interessant ist, dass in Bild 4 sogar eine Art Verglasungseffekt („glatt-glasig“, „wie Bernstein“) an der Oberfläche wahrgenommen wurde. Die Schlussfolgerung zu dem Vorgang war „Kontrast verschwindet zwischen hart und weich – am Ende nur noch wässrig-lehmiger Klumpatsch“. Sein AI „fänd ich doof“ drückt eine tiefe Sympathie mit dem Schicksal des zerfallenden Klumpens aus. 😀

RV - Meteor von Tscheljabinsk - S3 (Vorher - Nachher)
 
Nach diesem ergiebigen Marathon aus Bewegungsübungen und Comic-Zeichnerei, widmeten wir uns endlich der Stufe 4. Da es bereits so emotional zuging, widmen wir uns gleich der AI-Spalte: „Gestresst“, „umbruchhaft“ und das AUL/S „Hat was von Zustand in Kriegsgebiet – Umbruch – nicht alltäglich für Westliche“. Ich denke, das umschreibt die Atmosphäre des Ereignisses ziemlch gut. Als kollektive EI’s kamen „Aufregung“, „sich mockieren“ und „Ratlosigkeit“. Die „Aufregung“ ließ ich für eine weitere Untersuchung in Stufe 6 markieren. Als IT’s (immaterielle Aspekte – was macht es?) kamen Eindrücke wie „umwälzen“, „drücken“ und „Gleichgewicht halten, bis es keinen Kontrast mehr hat“. Letzteres bezieht sich wohl auf die physikalischen Vorgänge aus dem detaillierten Stufe 3-„Comic“.
 
Jetzt begaben wir uns in die Stufe 6, wo wir zuerst das markierte EI „Aufregung“ untersuchten. Ich fragte nach der Ursache der Aufregung, welche sich daraufhin als „Fremdbestimmung“, „nicht einverstanden“, „aufbegehren“, und „rebellieren wollen, aber nicht können“ entfaltete. Weiterführend fragte ich „Warum kann man dagegen nicht aufbegehren?“. Dort kam dann „fehlendes Wissen“ und „man will mitbestimmen, aber ‚es‘ ignoriert sie“. Das kann man durchaus als emotionalen Kontext von Naturkatastrophen interpretieren, bei denen es auch keine „Verhandlungsbasis“ gibt. Interessant ist hier der starke Eindrück des kollektiven Aufbegehrens gegen das Ereignis. Ist das die sibirische Mentalität gegenüber kosmischen Kataklysmen? Wenn ja, gefällt’s mir, denn Zorn ist schließlich besser als Verzweiflung. 😀
 
Als abschließende Stufe 6-Aufgabe stand noch an, die ursprüngliche Zusatz-Kodierung aus der Targetformulierung abzufragen. Hatte dieses Ereignis etwas mit dem Asteroiden 2012 DA14 zu tun, oder war es nur Zufall? Die Bemaßungslinie mit der Frage „Hat Target mit [x] zu tun?“ tendierte zu „nein“ Das würde zumindest zu den offiziellen Verlautbarungen passen, dass die Bahndaten beider Objekte eine Verbindung mit dem Ereignis in Russland ausgeschlossen hätten.

RV - Meteor von Tscheljabinsk - S6 (Entscheidungstool)
 
Ganz zum Schluss, sozusagen als Zusammenfassung, ließ ich noch die „Konsequenz von Ereignis am Target“ abfragen. Der Viewer fasste es dann folgendermaßen zusammen:

– Es wird schwammig
– Die Konsistenz geht weg
– Es wird ganz locker
– Plötzlich zieht es sich zusammen
– Es zieht den Rest leicht an
– Puff! Fliegt in alle Richtungen auseinander
– Nur noch Luft, aber keine Materie
– Vieles wird von einer „Welle“ weggetragen
– Welle ist mehrfach, flattert regelrecht
– Extrem hoch und intervallisch
– Langsam, wirkt nicht schädlich (für Menschen)
– Löst Materie durch Wellen auf, wie auseinanderziehen
– Durch schütteln / pulverisieren durch Vibrieren
– AUL/S: Wie Schalldruck

Der Viewer umschrieb es wie Materie, die wie durch einen starken Lautsprecher vibriert und zerwirbelt wird. Offenbar hat er hier die Druckwelle beschrieben, welche u.a. viele Fensterscheiben bersten ließ, und auch Menschen durch die dadurch entstehende Splitterwirkung (indirekt) verletzte. Als End-AI’s für die gesamte Session kam „passiert regelmäßig“ und „nichts Besonderes“.
 
Fazit: Den Daten nach kann man mit großer Gewissheit sagen, das es sich hierbei tatsächlich um einen normalen (wenn auch verhältnismäßig mächtigen) Meteoriten-Niedergang handelte. Spektakuläre Aufmerksamkeit erregte er nur aufgrund seiner Nähe zu besiedelten Gegenden, bei denen eben auch Menschen und Strukturen durch die Druckwelle zu Schaden kamen, als der Meteorit auseinanderbarst. Mit dem zufällig am selben Tag in Erdnähe vorbeigeflogenen Asteroiden „2012 DA14“ schien es ebenfalls keinen direkten Zusammenhang zu geben.

In den letzten Jahren ist in der Grenzwissen-Szene ein regelrechter Hype mit Tendenz zur Überinterpretation für solche kosmischen Ereignisse zu beobachten. Aber manchmal ist ein Meteorit eben nur ein Meteorit, auch wenn er seine (Um)Laufbahn mit Ach und Krach vor tausenden Augenzeugen beendet. 😉

Die Topografie des Universums

Kategorie: Astronomie / Bewusstsein
Anzahl der Viewer: 2
Anzahl der Sessions: 2

Was kommt heraus, wenn man förmlich das ganze Universum viewt? Es wirkt vielleicht geradezu fahrlässig, einen Artikel über ein Target solchen Ausmaßes (wortwörtlich zu verstehen) zu erstellen, obwohl wir bisher nur zwei Sessions darauf gemacht haben. Aber dennoch möchte ich einige Aspekte vorstellen, die uns in diesen beiden Sessions bereits sehr interessant erschienen. Die Targetformulierung lautete folgendermaßen:

„Beschreibe die Topographie des Universums!“
 
Viewer #1:

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 3520 8215 4198 4929
Datum: 12.05.2013
Uhrzeit: 18.31h – 19.16h
Dauer: 45 Minuten
Seiten: 8

Die Ideogramme der Stufe 1 waren recht trubolent bzw. energiegeladen, aber sonst nicht weiter auffällig. Als bemerkenswerte und zugleich humoristische AI’s gab es bereits „groß“, „freiräumig“, „leer“, „zum Licht hingewandt“ (sehr interessant!) und „macht müde“ (wohl wegen des großen Inhaltes :D). Auch zwei AUL/S halte ich dort für erwähnenswert: „Wie glänzende Kügelchen“ (Sterne?) und „Wie Gardine vor Gesicht“. Letzteres war identisch mit einer Wahrnehmung, die wir schon bei Sessions auf ein höheres Selbst hatten. Es ist, als hätte man eine leuchtend-weißbeige, halbtransparente „Energiegardine“ (ähnlich einem Nordlicht) im Sichtfeld hängen. Das stützt die Vermutung, dass hier auch direkt metaphysische Komponenten des Universums mit wahrgenommen wurden, welche vermutlich sowieso den größeren Teil ausmachen.

In der Stufe 2 zeigte sich ein grober Mix aus verschiedenen Daten, die man quasi auf alles aufmünzen könnte (die Ironie versteht sich hier von selbst). Interessant dürften hier vor allem die Dimensionen „breit“, „offen“, „flächig“, „tief“ und „außen“ sein. Die AI’s lauteten „leer“ und „lauern, abwarten“ (letzteres unterstreicht das Gefühl, selbst ein Beobachter des Ganzen zu sein). Faszinierend fand ich noch ein ständig präsentes Geräusch, welches an ein tiefes, elektrisches Brummen erinnerte, was ich aber so noch nie gehört hatte. Es wirkte sehr mächtig und energiegeladen. Vielleicht alle Informationen, Energien und Vorgänge des Universums als Geräusch interpretiert, zu dem alles verschmilzt? Es erinnerte jedenfalls entfernt an manche Geräusch-Erlebnisse aus Pre-AKE-Zuständen.

Die Stufe 3 wirkte, als würde man in einen tiefen, unendlich gigantischen Raum schauen, dessen Mitte die Aufmerksamkeit auf sich zog. Man konnte dort eine diffuse, runde, wirbelartig-nebelige Struktur wahrnehmen. Die große Räumlichkeit wurde zudem unten und oben von undefinierten „Grenzen“ umrahmt, welche sich vor allem in ihrer Dichte und Farben zu unterscheiden schienen. Unten war es schwarz, warm und dicht, während es oben hell und kühl wirkte. Schon ein Ausdruck des Dichte-Unterschieds der verschiedenen Schwingungsebenen im Universum? Man denke an eine Formulierung von Robert Monroe aus einem seiner Bücher, wo er sich außerkörperlich in einer „hellen Kühle“ befand, als er sich in einer enorm hohen Ebene des Universums aufhielt. Aber man sollte eine Stufe 3 nicht gleich überinterpretieren. Auf jeden Fall ein imposanter Anblick:

RV - Universum - Session 1 (S3)

Eine Postkarte vom Rande des Universums? Könnte aber noch mehr Fokus vertragen… 😉

 
Wirklich interessant wurde es, wie üblich, ab der Stufe 4. Erwähnenswert sind hier natürlich die EI’s, welche bloß als „zischen“ und „Präsenz“ zu umschreiben waren. Es war, als würde man keine spezifischen EI’s herausfühlen können, sondern als hätte man alle denkbaren EI’s in ein einziges gepackt. Das fühlte sich extrem widersprüchlich bzw. irrational, aber zugleich auch logisch an. Wie soll man z.B. Leid und Freude, Aufregung und Ruhe, Fokus und Apathie (etc…) differenzieren und mit unserem dualen Wortschatz umschreiben, wenn sie nahtlos in ein einziges Super-EI verbacken sind? Schrödingers Katze wäre neidisch… Weiterhin erwähnenswert ist das T(angible) „irgendwas großes, offenes in der Ferne“ und die IT’s „rieseln / tröpfeln lassen“, „oben hell einkreisen“ und „aufschichten / aufbauen“. Im Nachhinein würde ich das als einen „Vorgang von Hinabdiffundierung“ bezeichnen.

Natürlich wären alle diese Punkte für eine weitere Untersuchung in Stufe 6 interessant gewesen, aber wir entschieden uns erstmal für das IT „aufschichten / aufbauen“, welches wir dann in standardmäßig per relationalem Diagramm untersuchten. Separate Sessions auf Einzelaspekte dieser Session kann man bei Bedarf immer noch machen. Das gewählte IT verschachtelte sich dann folgendermaßen:

RV - Universum - Session 1 (S6 - 01)

Wir fragten „Was wird aufgebaut?“. Als Eindrücke kamen „weiche Geleebrocken“, „Bewegung, zucken“, „lebendig“ und noch „nach vorne zucken“. Der Vorgang stellte sich dar, als würde eine Lebensform im Larvenstadium (Ei oder Fötus) entstehen. Diese entstand jedoch vorher wiederum aus einer „Verdichtung“ ungeformter Energie heraus (siehe rechte Skizze). Wir markierten die Skizze mit [x] und schauten uns das nochmal genauer an:

RV - Universum - Session 1 (S6 - 02)

Was wir bekamen, war offenbar nichts geringeres, als eine Metapher für die Entstehung des Lebens an sich: „Aufblicken“, „sich frei zucken“, „bemühen, will raus“ und das AUL: „Schlüpfen aus Ei“. Komplexe Daten werden beim Remote Viewing manchmal metaphorisch vom Unterbewusstsein dargestellt (kennt man z.B. gut aus Deep Mind Probes), und das hier erinnerte unzweideutig an den Geburtsvorgang eines Lebewesens. Die AUL/S-mäßige Skizze daneben verlieh dem nochmals Ausdruck.

Daraus könnte man schlussfolgern, dass eine der Primärfunktionen des Universums die Entstehung und der Aufbau von Leben ist, wo und wie es überhaupt geht. Das möchte ich hier nicht nur auf biologisch-physisches Leben eingrenzen, sondern auch auf andere Formen individualisierter Bewusstseinsenergie (im Sinne spezieller Aufgaben, Rollenerfahrungen, Inkarnationen etc…). Solche Aspekte wären vermutlich herausgekommen, wenn wir noch die anderen IT’s untersucht hätten. Ähnliche Eindrücke (jedoch ohne die biologische Verbildlichung) hatten wir bereits bei unserer Session auf ein höheres Selbst. Aber wie wir wissen, ist der Monitor an allem Schuld, und es blieb in dieser Session letztlch bei dem einen IT.

Am Ende untersuchten wir noch einige AI’s des Viewers im persönlichen Bezug auf das Target, was aber hier zu kryptisch darzustellen bzw. auch uninteressant wäre. Die finalen AI’s dieser Session waren „amüsant“, „skurril“ und „Der Monitor wird größenwahnsinnig“. 😀
 
Viewer #2:

Protokoll: CRV (mit Monitor via Skype)
Koordinaten: 3520 8215 4198 4929
Datum: 25.05.2013
Uhrzeit: 13.57h – 14.44h
Dauer: 47 Minuten
Seiten: 8

In der zweiten Session sollte das Target noch etwas spezifischer untersucht werden, daher wurde die Targetformulierung um folgende Kodierungen erweitert:

RV - Universum - Session 2 (Target)

Dies sollte bei der Differenzierung zwischen dem für uns mit herkömmlichen Mitteln beobachtbaren, physischen Universums und des metaphysischen Überbaus helfen. Solche Kodierungen (hier als [a] und [z]) sind notwendig, wenn man dem Viewer während der Session keine Vorannahmen geben will.

Stufe 1 zeigte in dieser Session interessanterweise keine besonderen Eindrücke. Ein Mix aus verschiedenen, unspezifischen Eindrücken. Die wesentlichen AI’s waren hier „bodenständig“, „nüchtern“ und „modern-leicht“.

In Stufe 2 war es ähnlich, obgleich hier das Geräuch „rythmischer Nicht-Bass“ (anders konnte es der Viewer nicht ausdrücken) und die Dimensionen „Fläche“, „gerahmt“ und „rund“ interessant sind. Die AI’s lauteten „offen,“ „privat“ und „frei“, was der Sache schon näher zu kommen schien.

Stufe 3 brachte eine Skizze hervor, die auf dem ersten Blick von der Diffusität der Stufe 3 aus der ersten Session abzuweichen scheint:

RV - Universum - Session 2 (S3)

Wenn man allerdings von dem überzeichneten Strukturaspekt absieht (viele Viewer haben den Drang, diffuse Bildeindrücke zu „komplettieren“), ergeben sich Gemeinsamkeiten. So ist es unten sehr dicht und strukturiert (mit einer Art Pfad-Verlauf, metaphorisch für die fortlaufende Zeit im physischen Universum?), während es oben als gerundet und frei empfunden wurde, ohne anfassbare Strukturen. Hier wurden auch bereits die Kodierungen [a] und [z] aus der Targetformulierung eingebracht, um beide Aspekte vereint zu skizzieren (um „on target“ zu bleiben, und nicht nur in einen Einzelaspekt abzurutschen). Die AI’s lauteten „angenehm“, „konstruiert“ und „geradlinig“.

Kommen wir wieder dahin, wo es in der Regel erst wirklich losgeht, nämlich in der Stufe 4. Dominant waren hier zuerst gerundete bzw. kuppelige Aspekte, was die wichtigsten sensorischen und dimensionalen Eindrücke betraf. Interessant wurde es bei den EI’s, welche „isolieren“, „genießen“ und „manuell begradigen“ lauteten. Es war hier, im Gegensatz zur ersten Session, kein gebündeltes Paket aller möglichen EI’s, sondern wirkte sehr spezifisch. Auf wen oder was ist der Viewer da gestoßen? Oder waren es doch nur zufällige EI-Fragmente aus irgendwelchen Ecken des Universums? Als IT’s kamen „nach vorne beugen / Neigung“, „Zug erzeugen“ und das daraus resultierende AUL/S „Wie Kipplaster“. Dem Viewer kam es vor, als würde etwas ins Target „hineingekippt“. Die End-AI’s der Stufe 4 waren „steril“, „frei / unfrei “ (also beides in einem) und „Kuppel?“. Ich entschloss mich, eine Personenwahrnehmung auf die merkwürdig spezifischen EI’s machen zu lassen, und ließ sie dem Viewer unterstreichen.

Allerdings wollte ich die neuen Kodierungen aus der Targetformulierung nicht vernachlässigen, und ließ erstmal eine Bewegungsübung auf [a] („nur das physische Universum als Ganzes“) machen. Das Ergebnis stellte sich folgendermaßen dar:

RV - Universum - Session 2 ([a]-Aspekt)

Bemerkenswert ist hier vor allem die empfundene Konsistenz (AUL/S: „Wie Schaumstoff“). Vielleicht so, als würde man alle physische Materie im Universum als großes Ganzes umfassen, was ja in dem Fall sozusagen auch Sinn der Bewegungsübung war. Auch die Oberfläche mit „gefliest“ war interessant. Es erinnert an das physikalische „Fussball-Modell“ des Universums. Wobei die geometrischen Strukturen wohl im Sinne des Raum-Zeit-„Gewebes“ zu verstehen sind, nicht bloß dreidimensional (da möge mich ein Astrophysiker ergänzen). Der Viewer zeichnete zur besseren Darstellung auch eine geöffnete Skizze der Gesamtstruktur, bei denen die Aspekte „flockig“, „nasstrocken“, „brockig“, „verformbar“, „hart“, „weich“ und „schaumig“ vorkamen. Im Grunde alle wesentlichen materiellen Aspekte, die man im physischen Universum vermuten würde (mal ganz grob gesagt, natürlich).

Ich wollte noch mehr Details zum Inneren der Struktur haben, und ließ diese mit [a b] markieren. Auf der nächsten Seite folgte natürlich eine Bewegungsübung darauf:

RV - Universum - Session 2 ([ab]-Aspekt-Skizze)

Die „flockigen“ Aspekte des Inneren rückten in den Fokus des Viewers, welche wir dann noch näher untersuchen wollten. Als AUL/S schrieb er dort „Wie gegorene Milch“. Wir zoomten in mehreren Schritten immer tiefer in die flockigen Strukturen hinein. Der Viewer hatte den Eindruck, dass sie miteinander in einer Art Wechselwirkung standen (Gravitation?), und auch irgendwie „zusammenklebten“. Ab einer gewissen Zoomstufe wurde es bildlich sehr abstrakt, so als wollte der Viewer versuchen, physikalische Vorgänge zu zeichnen (kennen wir aus anderen Sessions). Spannend waren die AI’s „Dünger“ und „abhängig“, so als würde man dort eine Art Substrat bzw. Nährboden betrachten. Ich hoffte, dass der Viewer als Zwischenstufe Sterne oder andere identifizierbare kosmische Objekte wahrnehmen würde (wie die „glänzenden Kügelchen“ in der ersten Session), was aber leider ausblieb. Ob man die flockigen Strukturen als Galaxien-Cluster aus enormer Entfernung deuten könnte? Wir wissen es nicht wirklich.

Schließlich widmeten wir uns noch der „Personenwahrnehmung“, bzw. den dazugehörigen EI’s aus der Stufe 4. Zuerst untersuchten wir den Grund für „isolieren“, was „ruhe“, „fokussieren“ und „steril“ hervorbrachte. Interessanterweise brachte der Viewer das in Verbindung mit dem Aspekt des „Kipplaster“-Aspekts aus den IT’s der Stufe 4, und skizzierte dies daneben:

RV - Universum - Session 2 (S6 - 01)

Es schien also, dass dieser „Reinkippvorgang“ von den wahrgenommenen EI’s ausging. Danach untersuchten wir das EI „genießen“ mit der Frage „Was wird genossen?“. Heraus kam „Fügung“, „reibungsloser Ablauf“, „harmonisch“ und „keine Einwände“. Wir fragten dann nach dem „Warum?“, was die Aspekte „Beitrag leisten“, „Berufung“, „macht es für sich“ und „angenehmer Nebeneffekt für Andere“ hervorbrachte.

Ich ließ dann im Zuge der Personenwahrnehmung noch die Eigenschaften der EI-Quelle abfragen. Diese waren „relaxt“, „klarer Geist“, „gerade heraus“ und „aufgeräumt“. Skurrilerweise empfand der Viewer es noch so, als wenn die Person „viele Taschen“ an sich hätte, aber keine spezifische Form. Der Viewer versuchte es dennoch zu skizzieren:

RV - Universum - Session 2 (S6 - 02)

Blasphemie arroganter Remote Viewer? 😈

 
Die Frage ist, wie schon angedeutet, von wem oder was der Viewer hier die EI’s wahrgenommen hat. Irgendein Zufallsfund im physischen bzw. metaphysischen Universum (der Viewer sucht sich ja oft das für ihn Interessanteste, wenn nichts spezifiziert wurde)? Sprich, unspezifische Datenfragmente aus mehreren EI-Quellen? Oder vielleicht doch das größte EI im bzw. „am“ Universum, welches die ganze Sache irgendwann in Gang gesetzt hat? Also ein ursprüngliches, vom Universum isoliertes Schöpferbewusstsein? Man könnte meinen, dass die IT’s vage darauf hindeuten. Die finalen AI’s lauteten „straight“, „autonom“, „hat eigene Regeln“ und „Vergleiche blödsinn“ (also dass jeglicher Vergleich mit irgendwas blödsinnig wäre).

Bei solchen Spekulationen driftet man natürlich schnell in Deutungsgefilde ab, die dieser Thematik ohnehin nicht gerecht werden können. Es wird zwangsläufig trivialisiert, wenn man sich ein „Bild“ davon macht (über den Zusammenhang könnten Bibel-Kenner bzw. Glaubenssystem-Anhänger mit personifizierten Gottesbildern mal bewusst nachdenken *g*), oder man steht zumindest vor dem größtmöglichen Kausalitätsparadoxen, welches jeder Philosoph und auch Kosmologe kennen dürfte (…was war „davor“, und wo kam das wiederum her? Oder war es schon immer da, und was bedeutet „immer“? etc…).
 
Fazit: Da wir (die beiden beteilligten Viewer / Monitore / Tasker) eher zu der pragmatischen Sorte zählen, stellten sich uns unter der hypothetischen Annahme, dass es sich hier tatsächlich um das größte EI des Universums handelt, lediglich folgende Fragen: Ist „es“ einfach als Gesamtheit allen Bewusstseins im Kosmos zu verstehen, ohne dass man es personifizieren könnte (das „All-Eine“, bzw. eine Art „höchstes höheres Selbst“), oder kann man es tatsächlich als eigenständige, von „seinem Universum“ getrennte Persönlichkeit betrachten? Beide Antworten wären auf ihre Art interessant. Und wie das nunmal in der übergeordneten Non-Dualität so häufig vorkommt, könnte es auch beides zugleich sein.

Wie jedoch dem großen Kausalitätsparadoxon beizukommen ist, und ob das uns „universums-immanenten Bewusstseinsfunken“ überhaupt je möglich sein wird, würde keine der denkbaren Antworten beantworten. Das bietet vielleicht Ideen für noch abgedrehtere Targets. Ob man die Daten dann sinnvoll deuten kann, ist eine andere Frage. Aber Tiefenphilosophie ist ja immer sehr anregend, beschwingend und bringt unseren Geist in Zustände der ko(s)mischen Erhabenheit. Deshalb sind solche Reitereien auf Schöpfungsparadoxa bei uns ab und zu sehr willkommen und erfrischend. 😉
 
Weiterführende Links zum Target bzw. angrenzenden Themen:

Thetawaves-Wissen: Metaphysische Modelle des Universums
Thetawaves-Forum: Metaphysische Kosmologie
Thetawaves-Forum: Metaphysische Kosmologie reloaded
Thetawaves-Forum: Allmacht
Thetawaves-Blog: Kosmische Ausmaße