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Wandern mit Remote Viewing

Sommerzeit, Outdoor-Zeit? Zumindest wäre es schade, sich in dieser Zeit nicht ein bisschen in der Natur aufzuhalten, denn diese hat auch in Mitteleuropa einiges zu bieten (wenn man mit offenen Augen dabei ist). Was hat das nun aber mit Remote Viewing zu tun, abgesehen davon, dass man Sessions im Freien auf Gartenmöbeln machen könnte? 😀

RV-Wandern: Landschaft

Ich betreibe seit einiger Zeit etwas, dass ich kurz „RV-Wandern“ nenne. Dabei kombinierte ich Remote Viewing mit Wanderungen, was man vielleicht wie eine Art PSI-Geocaching umschreiben könnte. Genauergesagt werden per Remote Viewing zuvor interessante Punkte in einer Gegend ermittelt, und dann auf einer Karte bzw. GPS verzeichnet. Die Spannung besteht nun darin, diese Punkte vor Ort aufzusuchen. Dabei ist, je nach Targetformulierung, eine gewisse Ungewissheit gegeben, welche diese Spannung ausmacht. Um sich das besser vorstellen zu können, hier ein paar Formulierungsbeispiele:

„Der interessanteste Punkt für Wingman am XX.XX.2014 im abgebildeten Bereich!“
„Der ungewöhnlichste Punkt (generell) im abgebildeten Bereich!“
„Der ungestörteste, schönste Punkt am XX.XX.2014 im abgebildeten Bereich!“

Das sind nur ein paar Varianten, die man ausprobieren kann. Doch wie sehr hat sich das bisher in der Praxis bewährt? Ich würde sagen, in 90% der Fälle habe ich tatsächlich etwas Interessantes bzw. Außergewöhnliches vorgefunden, was entweder für mich, oder generell ungewöhnlich bzw. unerwartet an der Stelle war. Hier unser ältestes Beispiel, was wir bereits Anfang 2012 aus einer spontanen Idee heraus geviewt haben:

Wir planten damals relativ kurzfristig eine Tageswanderung durch den Hürtgenwald (Nordeifel), weil wir in dem Zeitraum sowieso dort in der Nähe sein würden. Bis dato kannten wir die dortige Umgebung nicht, was zusätzlich eine gute Vorraussetzung für unser Experiment war. In dem RV-Mapping diente als Vorlage der Teil des Waldes, in dem wir wandern wollten. Ziel war es, die ungewöhnlichsten bzw. auffälligsten Punkte in der Gegend herauszufinden. Der Viewer markierte daraufhin drei Punkte nacheinander, wobei die ersten beiden sich am deutlichsten anfühlten. Wir übertrugen diese Punkte nun auf Google Earth und dann auf eine Karte zum ausdrucken, welche wir mitnahmen. Ansonsten hatten wir nur einen Kompass dabei (inzwischen benutze ich ein GPS-Gerät).

Die drei markierten RV-Punkte, hier im Programm Garmin Basecamp (welches ich erst neuerdings mt meinem GPS benutze), auf einer OpenStreetMap-Freizeitkarte.

Die drei markierten RV-Punkte, hier im Programm Garmin Basecamp (welches ich erst seit kurzem mit meinem GPS-Gerät benutze), auf einer OpenStreetMap-Freizeitkarte (klicken zum vergrößern!).


Nachdem wir einen Weg in den Wald gefunden hatten, kamen wir nach einigen Kilometern in die Nähe des ersten RV-Punktes auf der Karte. Wir brauchten garnicht lange suchen, den plötzlich tauchte vor uns, von relativ undurchsichtigem Wald umgeben, ein kleiner Soldatenfriedhof auf. Das könnte durchaus als interessanter und auch unerwarteter Punkt mitten im Wald durchgehen, wenn man die Gegend nicht kennt. Die Kilometer zuvor gab es hingegen nichts Ungewöhnliches zu sehen, außer ein paar Jägersitzen.

Der Soldatenfriedhof, welcher sich mit dem ersten RV-Punkt deckte.

Der Soldatenfriedhof, welcher sich mit dem ersten RV-Punkt auf unserer Karte deckte.

RV-Wandern: Hürtgenwald - Mapping (Soldatenfriedhof)

Auf der OSM-Karte ist die Nähe des damaligen RV-Punktes zum Soldatenfriedhof gut zu erkennen. Beim ursprünglichen Mapping benutzten wir Google Earth, wo lediglich Bäume zu sehen waren, und auch sonst keine Hinweise (nur Satellitenbilder ohne Straßen-Overlays oder Points of Interests).


Geplant war natürlich, die beiden anderen RV-Punkte auch noch abzuwandern. Allerdings kam uns zuvor eine „leichte“ Fehlnavigation dazwischen, und als wir den ersten RV-Punkt fanden, tauchte die Umgebung bereits ins Abendrot ein, was das Licht im Wald allmählich schummrig werden ließ. So traten wir den Heimweg an, und erreichten unseren Abfahrtbahnhof kurz nach Sonnenuntergang.

Zeit für den Heimweg...

Zeit für den Heimweg…


Wir begannen diese Wanderung sowieso erst Mittags, was bei der Größe dieses Waldgebietes vielleicht etwas spät war. Aber das haben relativ spontane Aktionen in unbekannten Gegenden ja oft so an sich. 😉

Was ist nun aber aus den anderen beiden RV-Punkten geworden? Diese blieben natürlich gespeichert, um später noch abgeklappert zu werden. Aus diesem „Später“ wurden allerdings zwei Jahre. Inzwischen verfügte ich über ein GPS-Gerät, und beschloss, das Rätsel der letzten beiden Punkte auch noch zu lösen. Der zweite RV-Punkt von damals lag tief im Wald, mehrere Kilometer von den Rändern entfernt. Zuerst fand ich dort nur eine Menge Unterholz und ein paar kleine Wiesenflächen vor. Aber dann entdeckte ich dies:

Eine Entdeckung im Unterholz nahe des Wanderweges.

Eine interessante Entdeckung im Unterholz nahe des Wanderweges.


Es handelte sich um die Ruine eines alten Klosters, welches dort ca. im 14. Jahrhundert erbaut worden sein soll. Ich erinnerte mich, schonmal ein Foto von dem Torbogen auf Google Earth gesehen zu haben. Jedoch dachte ich erst, dass dieser Torbogen der einzige Überrest wäre. Zudem stand dieser nicht direkt auf dem RV-Punkt, sondern ein bisschen daneben (was aber bei der Grobheit des Mappings von 2012 immer noch sehr signifikant wäre, wenn auch nicht so signifikant, wie der Friedhof zuvor).

Eines der Klosterruinen-Tore im Detail.

Das vorgefundene Klosterruinen-Tor im Detail.


Als ich dort jedoch noch etwas weiter umherstreifte, bemerkte ich, dass sich noch mehr Ruinen dort befanden, darunter weitere Torbögen und eine sehr große Grundmauer, welche das Gelände weitläufig und größtenteils zugewachsen umspannte.

Die weitläufigen Grundmauern des Geländes der Klosterruine.

Die weitläufigen Grundmauern des Geländes der Klosterruine.


Da in der Umgebung des RV-Punktes sonst nichts Außergewöhnliches zu finden war, denke ich, dass die Klosterruine diesen Punkt darstellte. Jetzt fehlte also noch der dritte und letzte Punkt, den wir 2012 gemappt hatten. Auf einer 42km Wanderung in mörderischer Hitze (bis zu 39°C) führte mich meine Route in der Nähe des dritten Punktes vorbei, und ich machte einen Umweg von ca. 2km, um die Sache endlich abzuschließen. Es war ja inzwischen Juli 2014, und das Mapping erfolgte (wie gesagt) bereits Anfang 2012.

Um den dritten RV-Punkt zu erreichen, musste ich ein Stückchen querfeldein gehen. Trotz ausgedehntem umherstreifen in dem Bereich (mehrere hundert Meter Radius), konnte ich nichts wirklich Außergewöhnliches finden. Es gab einen Waldgraben, eine Wildschweinsuhle (inkl. Spuren), um die strategisch drei Jägersitze positioniert waren (irgendwie hinterhältig), und eine abgezäunte Anpflanzung junger Bäume. Ob das aber wirklich einen RV-Punkt wert war? Solche Dinge dürfte man dort im Wald vielfach vorfinden.

Für T(r)ekkies: Effiziente und bequeme RV Punkt-Suche per GPS-Gerät.

Waldgraben und Jägersitze. Nicht ungewöhnlich in solchen Wäldern...

Waldgraben und Jägersitz. Jedoch nicht ungewöhnlich in solchen Wäldern.

Schlammloch, dass den Spuren nach als Suhle von Wildschweinen genutzt wird. Vielleicht war es 2012 mal was anderes? Wer weiß...

Schlammloch, welches den Spuren nach von Wildschweinen genutzt wird. Ist das der dritte RV-Punkt von 2012? Ich denke eher nicht. Was mag den Viewer dort in der Umgebung wohl angezogen haben?


Vielleicht gab es ja noch 2012 dort irgendwas Interessantes, oder ich konnte es 2014 nicht finden. Aber trotz des Sommerbewuchses habe ich eigentlich alles im Umkreis von 100-200m um den RV-Punkt abgeklappert. Vielleicht ist dort auch was vergraben, aber wir können nicht sicher sein, weil ich den Viewer damals keine Ortsbeschreibung machen ließ. Jedenfalls wissen wir nicht, was ihn damals dort angezogen haben könnte (außer er wollte sich im Schlamm suhlen 😀 ).

Das war also unser erster Versuch zum Thema „RV-Wandern“. Zwischenzeitlich habe ich noch andere Dinge in der Hinsicht erfolgreich durchgeführt. Darunter zwei RV-Wanderungen auf den „nächsten ungewöhnlichen Punkt für mich am XX.XX.201X“, bei denen ich auf ein Techno-Konzert mitten im Wald stieß (nicht ganz meine Musikrichtung, aber ungewöhnlich auf alle Fälle), und auf ein mysteriöses Privatgelände im Wald, dass nur direkt von der Autobahn aus anfahrbar ist, und welches ich folglich nicht betreten konnte. Natürlich werde ich mich darüber nicht genauer äußern. 😉

Weiterhin bemerkenswert war eine intuitive Suche nach dem ruhigsten, ungestörtesten Punkt in einem bestimmten Wald (den ich natürlich auch nicht bekanntgeben werde *g*). Dies lief jedoch nicht nach blindem RV-Protokoll ab, sondern war eine Improvisation vor Ort. Ob man das noch unter RV verbucht, oder Hellsehen mit Frontloading (was natürlich erheblich AUL-anfälliger ist), möge jeder für sich selbst definieren.

Jedenfalls fand ich tatsächlich die wohl ungestörteste Stelle des ganzen Waldes dort. Ich baute sogar etwas auf, und kehrte erst drei Monate später zurück, um zu sehen, ob jemand vorbeikam, und was damit gemacht hat. Allerdings stand alles noch, wie zuvor. Ein schönes, kleines Refugium zwischen jungen Birken, die einem bei schlechtem Wetter auch nicht gleich erschlagen…

Ein kleines, ungestörtes Refugium. Es wird nicht das Letzte bleiben...

Ein kleines, ungestörtes Refugium inmitten der Natur. Weitere werden sicherlich folgen…


Wie geht es nun weiter? Mehrere neue RV-Punkte sind bereits gemappt (darunter z.B. „Die schönste, ungestörteste Wasserstelle“, aber auch wieder interessante Überraschungspunkte), und warten nur noch auf eine zeitliche Gelegenheit, begangen zu werden. Ich bin schon auf die Trefferquote gespannt, vor allem aber natürlich darauf, was ich dort vorfinden werde. Die denkbaren Möglichkeiten für solche Anwendungen sind vielfältig.

Was ich bisher allgemein sagen kann: Es ist eine sehr gute Trainingsergänzung zum RV im Bereich des Mappings, die viel Spaß und Spannung erzeugt. Ähnlich dem Geocaching, nur noch etwas „exotischer“ (zumindest in unseren Zeiten)… 😉

Update 27.10.2015: Weitere, erwanderte RV-Punkte, dieses Mal speziell zum Thema „Wassersuche“ HIER.

Target-Kontamination

…oder: Warum Laien keine Beweisaufbauten für Remote Viewing (und verwandte Techniken / Phänomene) erstellen sollten. Aber fangen wir am Anfang an…
 
Der Kontext

Es begab sich kürzlich durch einen recht alten Thread in einem Grenzwissen-Forum, dass Rufe nach Beweisen für das Remote Viewing-Phänomen laut wurden, nachdem ich das Thema mit einigem Tiefenwissen ergänzt hatte. Zuvor waren dort nur oberflächliche Informationen verfügbar. Ich erklärte, dass erfahrene Remote Viewer im Grunde keine Beweissessions mehr machen (sie wissen ja, das es funktioniert; siehe auch HIER), und es sinnvoller ist, Neulinge per Schnuppersession in das Thema einzuführen, damit sie es sich selbst beweisen können (und gleichzeitig nochwas lernen!). Jedoch gab man sich damit nicht zufrieden, und wollte unbedingt Beweise nach eigenen Bedingungen haben (sprich, eigene Targets), ohne sich selbst tiefer in Thematik einzuarbeiten zu wollen.

An verlinktem Infomaterial meinerseits (inkl. bildhaften Sessionauszügen, Beweissession-Videos etc…) und Anleitungen mangelte es nicht, aber offenbar hat man es dort eher mit einer passiven Konsum-Mentalität zu tun, die darauf fixiert ist, etwas ohne eigenes Zutun bewiesen zu kriegen. Ein Problem, welches ja vor allem aus dem Mainstream bekannt ist, aber auch in der Grenzwissenszene existiert (Menschen bleiben halt normalerweise erstmal in ihren alten Schemata, auch wenn sie sich plötzlich mit ungewöhnlichen Dingen beschäftigen). Die Forderungen wurden schließlich recht dreist, so das es in einen würzigen Disput ausartete. An den Antworten war klar zu erkennen, das sich kaum in das Material eingearbeitet wurde, denn es entstanden Mißverständnisse, die schon in den kürzesten Dokus oder kleinsten FAQs geklärt werden (ganz zu schweigen von Schnuppersessions).

Eigentlich hätte ich an dem Punkt nicht mehr weiter drauf eingehen müssen, denn eine wirkliche Bereitschaft für Neues und Tiefenwissen war für mich nicht zu erkennen. Allerdings waren auch ein paar halbwegs legitime Fragen und Zweifel dabei, deren Beantwortung aber nur mit Selbsterfahrung befriedigend sein könnte. So bot ich Schnuppersessions zur Selbsterfahrung an, jedoch ging keiner darauf ein. Stattdessen wurde immer wieder das Viewen eines eigenen Targets zum Beweis gefordert. Und wie sich erfahrene Viewer denken können, wird es da besonders problematisch und mißverständlich:

Zuerst erstellte jemand ein Target für einen anderen User, um es (ohne professionelle Anleitung) auszuprobieren. Es war eine einfache, computergenerierte, geometrische schwarz-weiß Form. Der Tasker dachte, sowas müsste leicht zu viewen sein (aus seiner Sicht verständlich), doch es kam natürlich nichts deutbares heraus, weil an einem solchen Targets „nicht viel dran“ ist (zumindest bei oberflächlichen Sessions bis Stufe 3). Aber das passiert fast immer, wenn man die (metaphysischen) Naturgesetze hinter Remote Viewing nicht kennt, und versucht, nach dem vertrauen, mechanistisch reduktionistischem Weltbild vorzugehen. Auf meine Erklärung hin, warum es so nicht funktioniert, und wie es um die metaphysische Natur der „Matrix“ bestellt ist, wurde es reflexartig als esoterische Theorie abgetan (trotz meiner Beteuerung der Selbsterfahrung damit). Wie dem auch sei, kommen wir nun zum Kern der Sache:
 
Wenn Targets schmutzig gemacht werden

Spannend wurde es, als noch ein weiteres Target getasket wurde (diesmal ein „Real World“-Target). Ich hatte an dem Punkt eigentlich schon den Entschluss gefasst, nicht mehr aktiv mitzumachen. Allerdings wurde ich doch noch Neugierig, und habe (erstmal nur für mich) eine eher flüchtige Session auf das Target gemacht. Kurz gesagt; der Tasker hat seinen Beweis bekommen, aber nicht so, wie er es erwartet hätte. Hier jedoch erstmal die wesentlichen Auszüge der Session:
 
In Stufe 1 tauchten schon grobe, interessante Struktureindrücke auf. Darunter glasige, halbrunde Objekte, die nebeneinander angeordnet waren. Der Gesamteindruck am Ende der Stufe 1 war eindeutig künstlich. Erste AIs waren „raffiniert“, „speziell“, aber auch „trivial“ und „albern“. Als AUL schrieb ich noch „Plastikteil“ heraus. Eine Miniskizze hatte ich auch schon erstellt, obwohl man solche in Stufe 1 nicht überbewerten darf:

RV - IP-Kamera - S1 (Miniskizze)
 
In Stufe 3 wurde es konkreter. Das Objekt wies Rundungen auf, war nach hinten gezogen und durch irgendeine Stütze oder einen Sockel hochgestellt. Als AULs drängten sich hier zuerst „Modell“, dann „Kunst“, danach „Röhrenbildschirm“ und schließlich „Webcam“ auf.

RV - IP-Kamera - S3
 
So richtig los geht es natürlich erst in der Stufe 4, deshalb werfen wir doch mal einen Blick darauf, was diese für Daten geliefert hat (EIs wegen möglicher Tasker-Privatsphäre geschwärzt, falls man die restliche Schrift überhaupt entziffern kann :D):

RV - IP-Kamera - S4
Targetrelevant erschienen mir bei den Ts die erhöhte, gewölbte Struktur, und bei den ITs die Eigenschaften „fixieren / fokussieren“ und „neigen“. Diese unterstrich ich für eine weitere Untersuchung in der Stufe 6.
 
Was uns konsequenterweise zur Stufe 6 bringt. Die vertiefte Untersuchung der „erhöhten, gewölbten Struktur“ brachte das Folgende zum Vorschein:

RV - IP-Kamera - S6 (1)
Die künstliche Natur der Sache bestätigte sich weiterhin, und als ich das Objekt von vorne betrachtete, zeigte sich eine Art „Auge“ bzw. Objektiv. Dieses spuckte zugleich die ITs „fokussieren“ und „eng zusammenziehen“ aus. Nach den lustigen AULs „Alien-Kopf“ und „E.T.“ (bezogen auf die Seitenansicht), schrieb ich „Auge“, „Webcam“ und „Digicam“ bezüglich der Vorderansicht heraus.
 
Auf der nächsten Seite untersuchte ich per relationalem Diagramm die markierten ITs „fixieren / fokussieren“ und „neigen“:

RV - IP-Kamera - S6 (2)

Bei „fokussieren / fixieren“ bekam ich den Eindruck eines sehr kleinen Rechtecks, welches die Konsequenz des fokussierens bzw. fixierens ist. Der weitere Zweck dieses Rechtecks war die Erzeugung einer Art Projektionsfläche. Dazu kam mir das AUL „Webcam-Bild“. Bei der Untersuchung der Eigenschaft „neigen“ bekam ich die Eindrücke eines Kugelgelenks, womit die aufliegende Struktur heruntergeneigt werden kann. Das Bild vervollständigte sich langsam.
 
Auf der letzten Seite erstellte ich, unterstützt durch eine targetkontakt-stärkende Bewegungsübung, noch eine Fazit-Skizze:

RV - IP-Kamera - S6 (3)

Die klaren Fazit-Eigenschaften waren „künstlich“, „technisch“, „schenkbar“ und „fokussiert was“. Die letzten AIs waren unspektakulär. Hier nochmal die Fazit-Skizze vom Ideogramm-Gekrakel freigestellt, damit man sie besser erkennt (Markant: Die „Antenne“):


Man kann es schon mehr als erahnen: Offensichtlich handelt es sich hierbei um eine Art Kamera. Die glasigen, halbrunden Strukturen in Stufe 1 kamen mir jetzt zusätzlich als Infrarot-LEDs in den Sinn. Obgleich ich die Sache offiziell schon ad acta gelegt hatte, zeigte ich dem Tasker noch mein Ergebnis, damit das Papier- und Zeitopfer nicht umsonst war (RV gefährdet schließlich den Regenwald ;)):
 
– Künstlich (abgerundete, aber nicht völlig runde Form)
– Technisch
– Schwenkbar
– Fokussiert was

AULs waren:

– Modell
– Kunst
– Röhrenbildschirm
– Webcam

Mögliche Schussfolgerung:

Kamera auf Stativ oder Schwenkarm mit Kugelgelenk, evtl. mit eingebauten IR-LEDs.
 
Der Tasker sagte mir daraufhin, dass ich leider falsch lag, und zeigte mir als Target das Foto eines Atomkraftwerkes mit zwei Kühltürmen (dessen Abbildung mir hier leider nicht gestattet wurde). Da von diesem Atomkraftwerk nicht der geringste Eindruck in der Session zu finden war, stellte ich folgende Möglichkeiten zur Diskussion:

1) Nicht on target gewesen

2) Es gibt in dem Target irgendwo eine Überwachungskamera mit IR-LEDs, auf die ich mich fixiert habe, und die Bewegungsübungen haben nicht funktioniert

3) Der Tasker wollte zuerst was anderes nehmen oder hat während des Taskings stark an was anderes gedacht, und hat dadurch das gewählte Target mit dieser Absicht „kontaminiert“

4) Der Tasker hat es ausgetauscht, um vorzutäuschen, das es nicht funktioniert hat (könnte man durch ein Backtracking herausfinden)

Daraufhin antwortete mir der Tasker, das er während der Targeterstellung tatsächlich daran dachte, sich eine IP-Überwachungskamera anzuschaffen, da kürzlich in seiner Umgebung eingebrochen wurde.

Ich antwortete ihm, dass ich in dem Fall doch on target war, und das er beim tasken keine ausreichende „Gedankenhygiene“ gehalten hat. Somit hat er das eigentliche Target mit seiner Idee zur IP-Kamera „kontaminiert“ (es ist immer die erste Intention, die aufgeprägt wird). Ich machte ihm das jedoch nicht zum Vorwurf, da er ja nicht wissen konnte, dass sowas bei Remote Viewing passieren kann.
 
Bild einer typischen WiFi IP-Überwachungskamera (Quelle: Amazon.de)
Und nochmal zum Vergleich: Gesamtskizze aus der Session

 

IP-Kamera - Essenz

Veranschaulichung des Vorgangs (hier mit Symbolfotos von Wikipedia) – Klicken zum vergrößern!

 
Dieser verstrickte Vorfall ist eigentlich ein exzellentes Beispiel für die Problematik, wenn Leute ohne Fachwissen einen Versuchsaufbau erstellen, um „Behauptungen“ aus diesem Fachbereich auf die Probe zu stellen, ohne die dahinterstehenden Gesetzmäßigkeiten zu kennen (oder wahrhaben zu wollen, was aber nicht auf den Tasker hier bezogen ist). Es ist gewissermaßen so, als sollte jemand beweisen, dass es den Marianengraben gibt, aber der Versuchsaufbau verbietet es zugleich, in jeglicher Form unter die Wasseroberfläche zu schauen, da das im herrschenden Dogma nicht vorgesehen ist.

Oder anders ausgedrückt: Mechanistisch-reduktionistsches Weltbild vs. metaphysischer Gesetzmäßigkeiten. Wenn die angebrachte Methodik nicht hinreichend ist, einen Beweis zu produzieren, bedeutet das nicht pauschal, das es den zu beweisenden Umstand nicht gibt. Man kann nicht herausfinden, was sich außerhalb einer Box befindet, wenn man sich in dieser Box einsperrt, aus Angst, die gewohnten Schubladen erweitern oder fallenlassen zu müssen.

Die unweigerliche Konsequenz dieses Vorgehens ist Stagnation. Da kann man noch so wehemend Forderungen nach Beweisen stellen; Erkenntnis kommt in der Regel nicht von selbst zu einem, sondern man muss sich in der Praxis an sie heranarbeiten, bzw. entgegenkommen. Natürlich ist derartige Target-Kontamination bei unsauberen Taskings kein Einzelfall. Hier ein weiteres Beispiel aus unserer RV-Praxis:

Ein Neuling gab mir mal irgendeine Ritterburg als Übungstarget. Er war jedoch dabei total in Eile, weil es schon Mitternacht war, er aber noch schnell in die Badewanne wollte (bei ihm kommt dann kein warmes Wasser mehr, soweit ich das verstand). Er dachte bei der Target-Erstellung so stark an sein Schaumbad, dass bei mir (neben den Burg-Eindrücken) auch „weiße, nasse Blässchenberge“ auftauchten. Es hat sich regelrecht mit der Burg überdeckt (als wenn man zwei Bilder überblendet), bzw. war sogar stärker. So wird aus einer Ritterburg eine Schaumburg (Kalauer!). Deshalb muss man beim tasken immer neutral und ohne „Gedankensalat“ vorgehen. Das er noch so dringend in die Badewanne wollte, erfuhr ich übrigens erst nach der Session.

Ähnlich verhält es sich bei Target-Umschlägen, die sich gegenseitig „kontaminieren“, wenn sie längere Zeit aufeinandergestapelt liegen, und sich die enthaltenen Targets in den Sessions tatsächlich vermischen können. Allerdings ist dort kein unsauberes Tasking in dem Sinne schuld, sondern eher eine „unsachgemäße“ Lagerung. Aus diesem Grund sollte man Targets in Umschlägen vor Gebrauch eine Weile „lüften“, sprich auseinanderlegen. Das klingt seltsam, funktioniert aber.
 
Fazit: Ein langer Artikel mit polarisierenden Umständen und einer kosmisch-humoristischen Wende. Man könnte es als „erfolgreichen Fehlschlag“ bezeichnen, oder es etwas epischer mit „Die Wahrheit hat sich von selbst offenbart“ umschreiben. Das multidimensionale Universum (Matrix, M-Feld, Akasha-Chronik, oder wie auch immer man es nennen möchte…) hat hier gut gezeigt, dass es sich nicht in Kisten packen läßt. Jede Kiste zerbricht irgendwann, und jede Schublade ist eines Tages voll. Möchte man weiter wachsen, bleibt einem nichts anderes übrig, als die zu klein gewordenen Grenzen auszudehnen. Und Grenzen hat Bewusstsein eigentlich nicht nötig, außer es setzt sich diese Selbst (entweder aus Furcht oder als Lernmotor). Aber wie man damit umgeht, entscheidet jeder für sich selbst, eigenverantwortlich und bewusst.

Mein Appell: Wenn euch etwas im Grenzwissen-Bereich (oder sonstwo) Angst macht bzw. überwältigend erscheint, besonnen Schritt für Schritt weitergehen, statt es zu überstürzen. Aber bleibt auf jeden Fall in Bewegung, denn Stagnation ist der Tod. 😉

Reaktionen auf Remote Viewing

Der Präzision halber müsste es eigentlich „Reaktionen auf Remote Viewing von Nicht-Remote Viewern aus der Grenzwissen-Szene“ heißen, aber das wirkt als Artikelüberschrift etwas langatmig.

RV - Informieren

Jeder halbwegs aktive Remote Viewer wird schonmal folgende Standard-Reaktionen von fachfremden Leuten bekommen haben…
 
Die „Mach mir eine Beweis-Session!“-Reaktion:

Dabei wird in der Regel von skeptischen Zeitgenossen eine Beweis-Session auf ein von ihnen vergebenes Target verlangt. Der einzige Zweck dabei ist offenbar, das man es ihnen beweisen soll, damit sie… ja, was eigentlich? Also da unterscheide ich nochmal verschiedene Sub-Typen:
 
Der aufgeschlossene („gesunde“) Skeptiker:

Dieser Typus hinterfragt aufgrund absolut legitimer Vorsicht Behauptungen, die über den naturwissenschaftlich gesicherten Konsens hinausgehen. Er hat meist schon Fremdschäm-Erfahrungen mit eher seichteren und undifferenzierteren Bereichen der Grenzwissen-Szene gemacht (New Age, „Fast Food“-Esoterik, Teenie-Party-Gläserrücken-Niveau etc…), und ist daher sehr zurückhaltend bei dem, was er nun für wahrscheinlich halten soll, und was nicht. Solche Leute sprechen auf eine sachliche und fundierte Darlegungsweise an, und sind nicht abgeneigt, wenn man ihnen eine Schnuppersession zur Selbsterfahrung anstelle einer Beweissession anbietet. Sie werden vielleicht sogar ein Interesse an Remote Viewing entwickeln, das über die einfache Frage „Funktioniert es?“ hinausgeht, und in die praktische Anwendung gehen.
 
Der dogmatische Skeptiker / Nörgler:

Darunter verstehe ich jene Typen, die beim Ablehnen einer Beweissession sagen, sie hätten gleich gewusst, das es alles quatsch ist. Bietet man ihnen eine Schnuppersession zur Selbsterfahrung an (und somit die Möglicheit, es sich selbst zu beweisen oder zu widerlegen), kommt es meist zu polemischen Ausweichversuchen, oder einfach zu einem Konversationsabbruch. Denn solchen Leuten geht es ausschließlich darum, ihre festgefahrenen Weltbild-Schubladen zu bestärken bzw. sie zu bestätigen (wie ein Missionar, der seinen eigenen Glauben dadurch legitimiert, das er „Nicht-Gläubige“ dazu bekehrt).

Ihre Zirkelschluss-Logik ist dabei oft, das wenn sie keine Beweise konsumfertig aufgetischt bekommen (sich der Angegriffene also nicht rechtfertigt), ihre Annahme korrekt gewesen sein muss, und es sich somit bei dem „Weltbild-Bedroher“ nur um einen Scharlatan handeln kann. Es sind in der Regel sehr unsichere Menschen, die sich hinter einer Maske der „Skepsis“ verstecken, weil sie um jeden Preis ihre Weltbildschubladen behalten möchten, damit sie den Halt an ihrer übersichtlichen und kontrollierbaren „Realität“ nicht zu verlieren. Hinzu kommt dabei meist noch eine einkonditionierte oder selbstgewählte Denk- und Handlungsfaulheit, bei der vorgekaute Beweise serviert werden sollen, ohne auch nur irgendwas dafür tun zu müssen (z.B. sich bilden oder jemandem entgegenkommen).

Wie geht man mit sowas um? Recht machen kann man es bekanntlich nicht jedem, und das sollte man vielleicht auch nicht. Denn zum einen ist das meist sinnlose Energie- und Zeitverschwendung, und zum anderen sind Manche auch einfach noch nicht für bestimmte Weltbilderweiterungen bereit. Würde man es ihnen mit Gewalt reinwürgen (z.B. durch haufenweise Beweissessions), könnten sie in eine Art extreme Verdrängungshaltung verfallen, welche der von Kleinkindern nicht unähnlich ist, die sich die Augen zuhalten, wenn sie etwas nicht wahrhaben wollen. Hier gilt also; leben und leben lassen.

Persönlich mache ich es inzwischen folgendermaßen:
Ich biete den Leuten bei starkem Interesse oder starker Skepsis eine Schnuppersession an, so das sie sich selbst die Realität von Remote Viewing beweisen oder widerlegen können. Dieser Schritt der Selbsterfahrung ist unabdingbar, wenn man sich ein authentisches Urteil erlauben möchte. Und dann trennt sich die Spreu vom Weizen (wie schon oben beschrieben): Wird eine Schnuppersession angenommen und durchgeführt, ist eine qualifizierte Weiterführung des Themas möglich, egal ob der Skeptiker immer noch skeptisch (aber offen) ist, oder sich bereits von der Wirksamkeit überzeugt hat. Ob er sich dann tiefergehend mit Remote Viewing beschäftigt, oder ihm die Erfahrung einer eigenen Session ausreichte, ist dabei unerheblich: Hauptsache er hat es auf die Probe gestellt, und sich nicht nur krampfhaft an seinen Dogmen festgehalten. Das zeugt immer von Mut, gerade bei sehr skeptischen Menschen, und ist anerkennenswert.

Wird eine Schnuppersession allerdings fadenscheinig abgelehnt, aber dennoch unter dem Deckmantel der Skepsis weitergenörgelt und auf Beweissessions behaart, geht es demjenigen nur um den Erhalt seiner aktuellen Weltbildschubladen bzw. Dogmen. Es ist also wie das „Perlen vor die Säue“-Prinzip, und verspricht keine produktive Zusammenarbeit oder persönliche Entwicklung für die Beteiligten.

Remote Viewing bedarf meiner Meinung nach eines gewissen „seelischen Rüstzeugs“, bei dem man nicht mehr zwanghaft von Glaubenssätzen oder Schubladen abhängig ist, sondern die Prinzipien „Selbsterfahrung“ und „Neutralität“ verstanden hat und auch lebt (eine gute Erdung sollte ebenfalls vorhanden sein). Natürlich kann und wird man sich auch mit diesen Grundvorraussetzungen mal irren, aber dann weiß man um seine Eigenverantwortung, und schiebt die Schuld nicht (wie bei den extremeren Schubladendenkern üblich) auf die Umstände, Methodik oder auf andere Menschen ab.
 
Die „Ich mache auch Remote Viewing!“-Reaktion:

Manchmal springen Leute, die schon Erfahrungen mit anderen außersinnlichen Methoden gemacht haben, auf den Remote Viewer-Zug auf, ohne wirklich verstanden zu haben, wie Remote Viewing abläuft und wie es gehandhabt wird. Da werden dann Methodik-Aspekte in einen Topf mit Remote Viewing geworfen, die damit rein garnichts zu tun haben. Sätze wie „Ich kann mit meinen Tarot-Karten bei euch mitviewen!“, oder „Ja, ich mache auch solche Channelings!“ sind keine Seltenheit in solchen Konversationen. Holt man die Leute aber auf den Boden zurück, und erklärt ihnen, was es wirklich mit der RV-Methodik auf sich hat, wird es als zu technisch, sachlich, trocken oder „herzlos“ empfunden (weil keine bauchpinselnden Lichtwesen angerufen werden, oder Räucherstäbchen fehlen?). Nüchtern und sachlich ist offenbar unsexy und zu „linkshirnig“.
 
Die „Viewt doch mal XY…“-Reaktion:

Meist bei aufgeschlossenen Leuten mit geringen oder garkeinem Skeptiker-Anteil anzutreffen. Sie sind von der Methodik begeistert, haben vielleicht sogar schon eigene Schnuppererfahrungen gemacht, und schlagen nun den erfahrenen Viewern unzählige Targets zum viewen vor (viele sehr gut, aber manche auch kopfklatschig trivial). Dass ist dann der Punkt, wo man den Enthusiasmus dämpfen muss, und ganz pragmatisch erklärt, das man ja am liebsten jeden m³ des Universums viewen möchte, und auch hunderte von interessanten Targets im Pool hat, aber verfügbare Zeit und Viewer der Sache dann doch gewisse quantitative Begrenzungen einräumen. Ergänzend sage ich dann auch gerne „Wir brauchen mehr Viewer!“. Aber den Schritt, eine RV-Ausbildung bis Stufe 6 durchzuziehen, um dann vollwertig an Projekten mitarbeiten zu können, machen nur die Wenigsten.
 
Die „Habt ihr schonmal XY geviewt?“-Reaktion:

Eigentlich die schmeichelhafteste und produktivste Reaktion von interessierten Leuten. Man wird mit Fragen zu bestimmten Themen überhäuft. Meist handelt es sich dabei um Mystery-Targets, wie UFOs / Aliens, fremde Planeten, paranormale Phänomene, archäologische Rätsel oder die Zukunft. Da es noch keine standardisierte, internationale Datenbank für geviewte Themen gibt, habe ich inzwischen eine eigene Liste von (öffentlichen) Targets erstellt, die wir schon in unserem unmittelbaren Viewer-Umfeld bearbeitet haben. Aber oft muss man sich wiederholen, was jedoch im Zweifelsfall einen sehr spannenden Austausch generieren kann, bei dem man sich immer weiter und immer tiefer in den Themenbereichen verschachtelt. Deswegen wurde auch schonmal auf einem RV-Vortrag von mir aus einer anschließende „Fragestunde“ (die eigentlich für 15-30 Minuten eingeplant war), ein fünfstündiger, hochspannender Austausch.
 
Fazit: Das war also ein Abriss über die typischen Reaktionen, wenn man das Remote Viewing-Thema unter Nicht-Remote Viewern vorstellt. Wieso kommt es gerade dort zu so stark ausgeprägten und polarisierten Reaktionen? Vermutlich weil es wenige Methoden in der Grenzwissen-Szene gibt, die dermaßen konkret und erprobt sind. Es fehlt der verführerische Hauch des Mystischen, und auch die bequeme „Deutungsunschärfe“, welche sich bei sovielen anderen Herangehensweisen findet (gerade im esoterischen Bereich, bzw. dem, was man sich heute im Allgemeinen darunter vorstellt). Manchmal wird es deswegen sogar als Bedrohung oder zumindest Verunsicherung empfunden, oder wegen seiner militärischen Herkunft in die Mind Control-Schublade gesteckt. Auch Anhänger von alternativen Weltbildern (hohle Erde etc…), die Remote Viewing nicht bestätigen konnte, lehnen es vehement ab und trauen lieber weiterhin ihren Sekundärquellen. Aber wie heißt es so schön? „Man greift nur den an, der den Ball hat!“ 😉

Humor und Remote Viewing

Obgleich man bei manchen verbissenen bzw. nur noch nörgelnd-verbitterten Zeitgenossen in der Szene etwas anderes vermuten könnte, so steckt auch in der Tätigkeit des Remote Viewings ein ganz eigener, meist anekdotischer Humor.

RVurcht!

So brachte diese Tätigkeit bisher nicht nur Tassen mit Insider-Anekdoten hervor, sondern auch verschiedenste Ausdrucksmittel, wenn das geschriebene Wort für eine aussagekräftige Umschreibung nicht mehr ausreicht, oder vom Viewer nochmal auf seine ganz eigene Weise „konkretisiert“ werden will.

Dazu zählen z.B. (wie auch in der Online-Welt bewährte) Smilies, um besonders intensiven EIs zeichnerischen Nachdruck zu verleihen. Aber auch eindeutige On Target-Skizzen von Gesichtern in Personenwahrnehmungen. Letztere kann man natürlich aus verständlichen Gründen hier nicht veröffentlichen. Auch ITs werden gerne mal mit einer rudimentären Comic-Einlage unterlegt, oder symbolhaft dargestellt, wenn die tatsächlichen vorgänge zu abstrakt oder bizarr sind (z.B. bei Sessions auf energetische Bewusstseinsvorgänge, oder physikalische Vorgänge im Teilchenbereich).

Hier mal einige Beispiele aus unserer Tätigkeit, die man auch veröffentlichen kann… 😀

In einer Session ging es darum, die Ursache für ein absurdes Pflanzenwachstum zu viewen. Der Tasker hatte die beinahe tote Pflanze am Vortag einer reiki-artigen Energiebehandlung unterzogen, und sie wuchs über Nacht sichtbar mehrere Zentimeter. In der Session tauchte dann ein Gruppen-EI (G1 genannt) auf, welches wir näher untersuchten. In der Zeichnung stellte es sich Ansammlung von „Körnchen“ heraus, die durch Fasern verbunden waren.

Plötzlich zeigte sich eine Art aufwärtswachsende Energiesäule, welche die „Aufmerksamkeit“ von G1 einigermaßen fesselte. Oder anders ausgedrückt: Wäre G1 eine Gruppe Menschen gewesen, hätten sie ihre Münder vor Erstaunen und Erfurcht nicht mehr zubekommen. Genau diesem Eindruck wurde dann in der Session ein entsprechender, zeichnerischer Nachdruck verliehen:

Pflanzenwunder-RVurcht

Der Tasker / Pflanzenbesitzer hat sich dadurch den ehrenwerten Titel „Pflanzengott“ eingefangen, und wird ihn wohl nie wieder loswerden (dafür sorge ich :D).

Noch ein paar weitere Auszüge, die keine nähere Erläuterung des Kontextes benötigen:

Plattnase

Sich die Nase am Target plattdrücken wollen

Fischgesicht

Ein „fischgesichtiges“ Wesen stellt erstaunt fest, das es gerade geviewt wird (plötzlicher, interaktiver Vorgang)

Stimmungsschwankungen

Stimmungsschwankungen in einem Interview

Die Hürden des Lebens

Die Hürden des Lebens

Neben dem auflockernden oder unterhaltsamen Aspekt, hat die Bewahrung eines gewissen Humors beim Remote Viewing (bzw. bei grenzwissenschaftlichen Anwendungen generell) eine weitere, sehr wichtige Funktion: Er hilft bei der „Erdung“, also das man mit beiden Füßen (oder Gehirnhälften?) auf dem Boden bleibt. Denn nur dadurch bleibt langfristrig ein möglichst undogmatisches Differenzierungsvermögen und eine gewisse „Psychohygiene“ gewährleistet

Dazu zählt (meiner Meinung nach) auch die Sicht, das Remote Viewing ein Werkzeug ist. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn es als neue Religion oder als „Sprachrohr zum Schöpfer“ verklärt wird, wie man es tendenziell oft in der New Age-Szene sieht (z.B. beim Channeling), sind die Vorteile des Remote Viewing ad absurdum geführt, und man sperrt sich selbst in Schubladen jenseits der Neutralität ein.

Empörung

Unerhört!

Humor ist also nicht nur die beste Waffe gegen Angst, sondern auch gegen das Abheben und gegen verbissene Dogmatisierung bzw. verbittere Verhärtung. Versuchen wir, ihn uns zu bewahren (so schräg er auch bei Remote Viewern sein kann)… 😉

Dazu passend noch folgender Artikel der Remote Viewing Akademie:

Remote Viewing Akademie: Darf Remote Viewing Spaß machen?
Leserbrief zum Artikel

Artikel im RV-Magazin „8 Martinis“

Wir haben zu unserem Projekt „Zielgebiet: Das Bewusstsein“ einen Artikel in der amerikanischen Remote Viewing-Zeitschrift „8 Martinis“ veröffentlicht. Die Ausgabe kann hier als PDF runtergeladen werden:

8 martinis – Issue 8

Eight Martinis - Issue 8

Unser Artikel trägt dort den Titel „Remote Viewing Consciousness Targets“, und ist ab Seite 52 zu finden. Auch ein Blick in die anderen Ausgaben lohnt sich. 😉

RV-Akademie goes YouTube

RV - Akademie

Die Remote Viewing Akademie hat nun einen eigenen YouTube-Kanal eingerichtet, auf dem erstmal vor allem historische Videodokumente aus der Pionierzeit des Remote Viewings in Deutschland (zweite Hälfte der 1990’er Jahre) veröffentlicht werden. Ein sehr interessanter, und bisher meist nur innerhalb der Wände der Akademie zu sehender Fundus…

YouTube – RVAkademie

Diverse Session-Auszüge

Hier mal eine kleine Sammlung diverser Session-Auszüge, die hauptsächlich von Übungstargets (bzw. Kalibrierungstargets) stammen. Obgleich solche gut getroffenen Skizzen beeindruckend sein mögen, kommt es im RV vor allem auf die dahinterstehenden Daten (also was man nicht aus einem Foto heraussehen kann) an. Allerdings dienen die Skizzen vor allem in Stufe 3 als Feedback für den Monitor, ob der Viewer „on target“ ist (oder bei Solo-Sessions eben für den Viewer selbst).

Grober Stufe 6-Auszug von einem Segelmast (man achte auf die kletternde Person).

 

Eine Art Taucherglocke auf einem Messestand (Boot Düsseldorf).

 

Ägyptisch angehauchter Gang in einem Museum mit Repliken berühmter Exponate. Die rillenartige Struktur auf der Statue kam in der Session stark zur Geltung. Das AI besagt u.a. „wie Kunstwerk / Darbietung“.

 

Drehende Discokugel mit Analyse der Oberfläche. Ein sehr verwirrendes Target…

 

Stufe 5-Analyse eines deplatziert wirkenden Blumenkübels an einer englischen Straßenlaterne.

 

Zündrad eines Zippo-Feuerzeuges, inkl. korrekter Drehrichtung. Das dazugehörige „Stäbchen“ befindet sich innen unter dem Rad (es drückt mit einer Feder den Feuerstein gegen das Zündrad).

 

Antiker Hund (die beiden Menschen kamen komischerweise nicht vor).

 

Schnell hingeklatschte Übungssession auf den Saturnmond Titan, mit interessanten Details in Stufe 1. Die Luft auf Titan stinkt ziemlich…

 

RV - Saturn

Session auf den Planeten Saturn, wo vor allem ein auffälliger, hexagonaler Sturm an einem der Pole gut getroffen wurde.

 

Eindrücke aus einer Session auf einen Tauchgang. Hier kann man anhand der spontanen Bemaßung (~2m] und der Gesichtszüge mit „Maske“ einen Taucher erahnen.

Ebenfalls aus der Tauchgang-Session; ein Lebewesen-Eindruck, der laut Bemaßung und Aussehen auf einen Fisch hindeutet (was auch unweigerlich zu dem AUL führte).

 

AUL-Treffer auf einen Brunnen (erstes Bild) mit späterer Annäherung an den realen Aufbau (zweites Bild).

 

Beispiel eines Selbstportraits des Viewers. Er machte in dem Fall (natürlich blind) eine Session auf sich selbst, und wurde am Ende angewiesen, das Target zu zeichnen Winken. Die Pfeile von Links kamen aus Richtung seines Bildschirms (Skype-Session), und wurden als Leuchten wahrgenommen.

 

RV - Der Test

Beispiel aus der hervorragenden Kurz-Doku „Remote Viewing – Der Test.

 

Stufe 4 auf einen Industrieroboter. Die ITs (wie „Produktion“) sind hier besonders interessant…

 

RV - Belgien-Dreieck

Stufe 3 auf das berühmte Dreiecks-UFO von Belgien im Dreiländer-Eck.

 

RV - Grippevirus

Session auf ein Magen- und Darm-Grippevirus (nicht auf das gezeigte Bild, sondern auf die Erkankungsursache von jemandem mit fulminantem Brech-Durchfall).

 

Deep Mind Probe - Portrait

Portrait aus einer Personenwahrnehmung in Stufe 6.

 

Trails am Himmel

„…Nothing but blue skies do I see…“

 

Identifikationschip eines entlaufenen Haustieres als Target zur Lokalisierung

 

Lokalisierung einer verlorenen Geldmappe