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Außerkörperliche Erfahrung

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Techniken

Einleitung

Dies ist mit Sicherheit einer der wichtigsten und deshalb auch am häufigsten diskutiertesten Bereiche in der gesamten AKE-Forschung. Eine Beschreibung der diversen Techniken, mit denen man außerkörperliche Erfahrungen einleiten kann, steht meist am Anfang aller persönlichen Erkundungsreisen und so simpel die Übungen auch sein mögen, man sollte dennoch mit der nötigen Portion Respekt an sie herangehen. Schon so mancher hat sie für ein Spiel gehalten, für eine Art Partyspaß, den man unbedingt mal gemacht haben muss - und hat dadurch sein Weltbild grundlegend auf den Kopf gestellt, als er entdeckte, dass AKEs doch kein Hirngespinst sind und er plötzlich über seinem Körper schwebte. ;-)

Deshalb sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass das Ziel einer jeden Außerkörperlichkeits-Technik die Einleitung einer solchen Erfahrung ist. Und das kann durchaus schneller gehen, als manch einem lieb ist - Erfolge kommen meist überraschend, nicht Schritt für Schritt.


Vorbereitungen

Zuerst sollte man den Ort auswählen, an dem man seine Übung durchführen möchte. Wichtig ist dabei, dass der Ort möglichst dunkel und angenehm ist (Ausnahmen bzgl. der Helligkeit sollten nur gemacht werden, wenn Furcht die Durchführung der Übung verhindert), weiterhin sollte eine bequeme Schlafgelegenheit vorhanden sein. Das kann also die Couch im Wohnzimmer, das alte Sofa im Keller oder schlicht und einfach das eigene Bett sein (das auch von vielen bevorzugt wird). Man muss in der Lage sein, sich dort zu entspannen und einzuschlafen. Gerade als Anfänger sollte man sicherstellen, dass man durch nichts und niemanden gestört wird. Jedes laute Geräusch, jede Person, die den Raum betritt, kann einen körperlich aufwecken und somit eine vorzeitige Rückkehr in den Körper auslösen, und das gilt es zu vermeiden. Also: Handy ausschalten oder auf lautlos stellen, Türen und Fenster schließen und prüfen, dass Hund / Katze / Maus einen nicht stören kann.

Zu einer guten Vorbereitung gehört selbstverständlich auch, dass man sprichwörtlich Papier und Bleistift bereithält. Wer nicht gerade ein Elefantengedächtnis hat, wird leider schnell wichtige Details einer außerkörperlichen Erfahrung vergessen - das Erlebnis an sich bleibt zwar lange und lebhaft in Erinnerung, aber es fehlen halt recht schnell einige Finessen, und deshalb sollte man so schnell es geht alles aufschreiben. Das muss nicht in einem Roman enden, Stichpunkte genügen meist - wer will, kann aber ruhig auch mehr schreiben. Ich kenne das Gefühl sehr gut: Manchmal hat man einfach so viel im Kopf, dass man gar nicht anders kann, als Seite für Seite sein Erlebnis aufzuschreiben. Aber das ist jedem selbst überlassen. Ach ja, noch was: Vor einer AKE-Übung sollte man nichts Schweres essen, das erzeugt nur unnötig viele körperliche Reize. Man spürt schließlich schon recht deutlich, wo sich das Gegessene gerade befindet, und das hindert einen oft daran, seine Gedanken vom Körper wegzulenken. Aus dem selben Grund sollte man vorher besser noch mal aufs Klo gehen, es kann bestimmt nicht schaden.


Der Ablauf einer Übung

1.) Prinzipielle Anmerkungen

Eines vorweg: Die Außerkörperlichkeits-Übungen und -Techniken sind nichts Mystisches, keine Rituale oder Zeremonien im klassischen bzw. traditionellen Sinne. Es sind einfache Konzentrationsübungen, die dazu dienen sollen, die Gedanken vom Körper wegzuhalten, während dieser langsam einschläft. Den Sinn der Übungen zu verstehen ist meiner Meinung nach schon der erste Schritt zum Abbau von Ängsten.


Apropos "Ängste": Es kann anfangs schon etwas beunruhigend sein, festzustellen, dass der eigene Körper gerade eingeschlafen ist, obwohl man selbst hellwach ist. Viele empfinden das als aufregend, bei manchen ruft es aber auch Angst hervor. Man sollte sich deshalb schon bewusst sein, worauf man sich einlässt, und offen für alles sein - und damit meine ich wirklich alles. Wenn dein Körper einschläft: Lass ihn ruhig, dem geht's gut während du weg bist. Wenn du seltsame Geräusche hörst: Keine Sorge, das passiert häufig, wenn man kurz davor ist, seinen Körper zu verlassen. Und wenn Schwingungen kommen: Lass sie sich über deinen ganzen Körper ausbreiten, sie sind angenehm und entspannend, besser als jede Massage *g* Ich denke, es ist klar was gemeint ist: Man sollte keine Angst davor haben, etwas Neues zu erleben. Die Angst vor dem Unbekannten ist meist der größte Hemmschuh, wenn es um außerkörperliche Erfahrungen geht. Wer offen und zielstrebig ist, der wird auch recht bald eine AKE haben.


So, jetzt aber zum prinzipiellen Ablauf einer Übung: Erst einmal einfach hinlegen, und zwar richtig schön bequem. Man sollte sich eine wirklich angenehme Position aussuchen, in der man auch problemlos einschlafen könnte - also besser nicht die Arme hinterm Kopf verschränken, einen Knoten in die Beine machen, dann eine AKE haben und nach zwei Stunden erstaunt feststellen, dass einem alle Knochen wehtun ;-).
Mal im Ernst: Bewährt haben sich die Rückenlage und das Liegen auf der Seite.

2.) Die Technikvarianten

Jetzt kommt der Teil, bei dem viele Leute eine halbe Ewigkeit fest hängen: Die eigentliche Technik. Da gibt es viele verschiedene, die zwei am häufigsten benutzen Technikvarianten will ich hier einmal auflisten:


Visualisierung

Bei der Visualisierung stellt man sich einen Ort vor, den man recht gut kennt. Man stellt ihn sich einfach so detailliert wie möglich vor und bezieht dabei so viele Sinne wie möglich ein: Geruchs- und Tastsinn, Gehör, sogar Geschmackssinn können eingesetzt werden. Die Visualisierung muss lebhaft, detailliert und realistisch sein. William Buhlman schlägt in seinem Buch "Out of Body" vor, sich einen belebten Urlaubsort vorzustellen, an dem man schon einmal gewesen ist. Selbstverständlich kann man auch jeden anderen Ort nehmen, man sollte nur darauf achten, dass er auch real existiert und dass man sich ihn detailliert vorstellen kann. Fantasiewelten haben den Nachteil, dass sie nie so realistisch wirken wie reale Schauplätze, das sollte man bedenken. Mit der Zeit taucht man immer mehr in seine Visualisierung ein; ab einem gewissen Punkt bemerkt man oft nicht einmal mehr, dass man sich alles nur vorstellt! Klingt unglaublich, aber man sollte es einfach mal erlebt haben... . Irgendwann beginnt dann der Körper einzuschlafen, das kriegt man dann meist durch eine Art Kribbeln bzw. Prickeln und eine daraus resultierende Taubheit mit. Diese Taubheit steigert sich allmählich bis zur sogenannten Schlafstarre, während derer man nicht mehr in der Lage ist, überhaupt noch irgendetwas zu bewegen; das ist aber absolut ungefährlich und ein natürlicher Teil des Prozesses, man braucht also keinerlei Angst davor zu haben!

Ungeübte AKE'ler rutschen an dieser Stelle oft in einen Traum ab, andere halten ihre Konzentration aufrecht und bleiben bei Bewusstsein. Es ist jedenfalls alles eine Sache der Übung - wenn man mal während der Visualisierung einschlafen sollte: Kein Problem, das passiert schon mal. Einfach weiterüben!


Affirmationen

Das sind stets positiv und immer in Gegenwartsform formulierte Sätze (unser Unterbewusstsein arbeitet anscheinend nichttemporal, scheint also keine Zeitabfolgen zu kennen), die man sich während des Einschlafens immer und immer wieder im Geiste sagt oder vorher eine gewisse Zeit lang spricht, denkt oder aufschreibt. Das kann durchaus eine Viertelstunde oder länger dauern, und so verrückt es klingen mag: Man bemerkt diese Zeitspanne eigentlich nicht! Beispiele für Affirmationen sind: "Jetzt bin ich außerkörperlich.", "Ich bleibe bei Bewusstsein, während ich einschlafe.", "Ich erlebe völlig bewusst, wie ich einschlafe." Wie gesagt, diese Sätze sollte man sich über einige Minuten im Geiste sagen oder vorher sprechen, denken oder aufschreiben. Dabei bitte keinen Geschwindigkeitsrekord aufstellen, sondern immer aktiv daran denken, was man da eigentlich sagt/denkt/schreibt! Affirmationen sind gut für Personen geeignet, die keine allzu lebendige Vorstellungskraft haben. Sie helfen dabei, das Unterbewusstsein quasi zu "programmieren".

Wie gesagt, das waren jetzt einfach mal die zwei bekanntesten Techniken. Sicher, es gibt noch viele andere! Natürlich kann man auch einzelne Techniken miteinander kombinieren, beispielsweise benutze ich gerne eine Kombination aus Visualisierung und Affirmationen: Sollte ich meine Visualisierung einmal nicht richtig aufrechterhalten können (z.B., weil ich die Konzentration verliere), sage ich mir einfach so lange eine Affirmation, bis es wieder klappt. Ist wie Schäfchenzählen, in gewisser Hinsicht *g* Aber letztendlich findet jeder seine eigene Art und Weise, die oben genannten Techniken sind prinzipiell nur Anhaltspunkte, wie man es machen könnte.


3.) Effekte der Übung

Jedenfalls kann / sollte es während man seine gewünschte Außerkörperlichkeits-Technik praktiziert passieren, dass der physische (aus fester Materie bestehende, "normale") Körper einschläft. Wer diesen Punkt bewusst miterlebt, hat schon die halbe Miete gewonnen! Niemand weiß wirklich, wie genau das funktioniert, aber auf jeden Fall geht nun die Kontrolle von unserem physischen auf unseren sogenannten "Energiekörper" (EK) über (in manchen Kreisen wird dieser Körper übrigens auch "Astralkörper" oder "Astralleib" genannt). D.h., wenn man nun seinen Arm bewegen will, bewegt man nicht mehr den Arm seines physischen Körpers, sondern den Arm des Energiekörpers. Zum Energiekörper sei gesagt, dass dieser nicht den uns bekannten Beschränkungen von Materie und Raumzeit unterliegt: Er kann sich dehnen und riesengroß werden, aber auch auf einen winzig kleinen Punkt zusammenschrumpfen. Ein Gedanke an die gewünschte Form genügt, um sie anzunehmen! Da der Energiekörper aus reiner Energie besteht, ist er übrigens absolut unverletzbar. Unser erster Energiekörper entspricht praktisch immer einem Abbild unseres physischen Körpers, es sei denn, wir denken bewusst an eine andere Gestalt, die wir gerne annehmen möchten. Da der Energiekörper nicht der Schwerkraft unterliegt, ist er demzufolge schwerelos - ein Fakt, der vielen AKE-Neulingen oft eine Menge Vergnügen bereitet *g*.


Wenn man das verstanden hat, kann man sich auch das Zieh- oder Schwebegefühl erklären, das an diesem Punkt oft empfunden wird. Es ist keine Einbildung, sondern ein Zeichen dafür, dass zumindest ein Teil unseres Empfindungsvermögens schon auf diesen "zweiten Körper" übergegangen ist. Es ist also durchaus möglich, dass man ein Gefühl des Hochschwebens empfindet, obwohl man alles andere noch mit seinen gewöhnlichen Sinnen wahrnimmt. Die sogenannten "Schwingungen", Wogen von Energie, die den ganzen Körper in Vibrationen zu versetzen scheinen, treten an diesem Punkt ebenfalls auf. Vor ihnen braucht man keine Angst zu haben, sie sind schlicht und ergreifend Nebeneffekte des Austritts aus dem Körper. Ohne AKE-Neulinge allzu sehr verwirren zu wollen: Man geht davon aus, dass das gesamte mehrdimensionale Universum ("Multiversum") in Schwingungen versetzt ist, und zwar in verschiedenen Bereichen unterschiedlich stark. Die physische Ebene, in der wir uns gerade befinden, scheint eine der Regionen mit niedrigerer Schwingungsfrequenz (wenn nicht sogar mit der niedrigsten) zu sein, während die nichtphysischen Ebenen hingegen eine höhere Frequenz aufweisen. Damit ist übrigens nicht die uns allen aus der Physik bekannte thermische Molekularbewegung gemeint, welche die Temperatur eines Objekts bestimmt, sondern eine allen Teilchen innewohnende nichtphysische, energetische Schwingung!


Damit kann man sich das Auftreten der Schwingungen bei einer AKE-Übung leicht erklären: Unser Verstand versucht einfach, den Wechsel unseres Bewusstseins auf eine Ebene mit höherer Schwingungsfrequenz zu interpretieren und auszudrücken. Und noch ein Tipp: Wenn man sich nicht dagegen wehrt, sind die Schwingungen sehr angenehm - man muss sie nicht aushalten, sondern genießen!


Weiterhin wird an dieser Stelle meist von seltsamen Geräuschen berichtet, welche dem Austritt aus dem physischen Körper vorausgehen: Pfeifen, Rauschen, fremdartiges Geklimper, Rascheln, Knistern, sogar Stimmen, die unverständliches Zeug reden (weitergehende Informationen zu diesem Aspekt finden sich in der Sektion "Wissen" unter dem Punkt "Phänomene"). Das ist für viele Neulinge meist einer der furchteinflößendsten Aspekte, obwohl alle diese Geräusche - ebenso wie die Schwingungen - nur Nebeneffekte des Austritts sind. Obwohl man sich meiner Meinung nach nur schwer gegen plötzliche Panikattacken zur Wehr setzen kann, sollte man trotzdem versuchen, ruhig zu bleiben und abwarten.


4.) Austritt, außerkörperliche Phase und Rückkehr

Tja, und jetzt stellt sich die alles entscheidende Frage: Wie komme ich überhaupt 'raus? Wenn man es wirklich geschafft hat, dass der physische Körper schläft (an den man im Übrigen während der Übung nicht denken darf, da man ansonsten sofort in ihn zurückkehrt), man sich also in der "Schlafstarre" (völlige physische Unbeweglichkeit) befindet, man die Schwingungen spürt/gespürt hat oder sonst irgendwie sicher ist, dass man bereit ist, seinen Körper zu verlassen, dann tut man das einfach *g* Der Kreativität sind diesbezüglich keine Grenzen gesetzt: Man kann aufstehen, hochschweben, sich aufsetzen, sogar rausrollen und auf den Boden plumpsen (das tut übrigens nicht weh!). In 99% aller Fälle klappt das wie von selbst und ist mit keinerlei Problemen verbunden. Manchmal kann es jedoch sein, dass man aus irgendeinem Grund an seinem Körper "festhängt" und ihn deshalb gar nicht oder nur teilweise verlassen kann. Die Lösung für dieses Problem ist so einfach wie genial: Man muss nur an etwas von seinem physischen Körper entferntes denken. Das kann man auch wunderbar in einem kleinen Satz zusammenfassen, z.B.: "Ich bewege mich jetzt zur Tür!", "Ich stehe jetzt auf!" oder "Nun schwebe ich zur Decke!". Wenn es dann wider Erwarten wirklich nicht klappen sollte, kann man es entweder weiter versuchen, oder seinen geistigen Führer um Hilfe bitten (mehr dazu findet man in der Sektion "Wissen", Untersektion "Guides"). Aber noch mal: Es klappt in der Regel wirklich einwandfrei und problemlos. Man kann auch nicht "feststecken" - es bleibt einem immer die Rückkehr zum Körper, ausnahmslos immer! Ein Gedanke an den physischen Körper genügt, um sich wieder in ihn hineinzubegeben und die außerkörperliche Erfahrung zu beenden.


Wenn man seinen Körper erst einmal verlassen hat, stehen einem alle Möglichkeiten offen: Man kann fliegen, Erkundungen anstellen, die Fähigkeiten seines Energiekörpers ausprobieren usw. Das mag am Anfang ja alles ganz interessant und gut sein, aber mit der Zeit wird es dann schon ein wenig monoton. Viele AKE'ler beginnen an diesem Punkt mit der Erforschung ihrer eigenen Seele oder mit ihren Erkundungen des mehrdimensionalen Universums. Wie Robert A. Monroe es einmal sagte: "Die einzige real existierende Grenze des Bewusstseins ist die Akzeptanz von Grenzen." Wer bedingungslos akzeptiert, dass er im "Dort" - in den nichtphysischen Ebenen - grenzenlos ist, dem stehen alle Möglichkeiten offen.


Am Ende steht dann logischerweise immer die Rückkehr in den physischen Körper. Das kann man entweder selbst initiieren, indem man einfach an ihn denkt, oder man erhält von ihm das Signal zur Rückkehr (ein Gefühl, in den Körper zurückgezogen zu werden, meist ein starkes Ziehen im Rücken), beispielsweise weil man von irgendeinem Geräusch aufgeweckt wurde. Nach der Rückkehr berichten viele AKE'ler von vorübergehender Taubheit und einem Prickeln. Der physische Körper wacht nun rasch auf und das Bewusstsein synchronisiert sich wieder mit der physischen Ebene. Oft wird man nach der Rückkehr von starken Emotionen überflutet, und schon so manchem ist schon mal eine Träne die Wange heruntergerollt, angesichts der Erkenntnis, dass wir alle unabhängig von unserem Körper sind, demzufolge weiterexistieren, sofern dieser irgendwann einmal stirbt und - was noch viel bedeutender ist - ein grenzenloses Universum reinen Bewusstseins vor uns haben, das nur darauf wartet, von uns entdeckt zu werden.


An dieser Stelle empfehle ich übrigens jedem das Buch "Out of Body" von William Buhlman, es ist für Anfänger wirklich sehr geeignet - mehr dazu gibt es in der Rubrik "Literatur"!



Häufige Probleme und deren Lösung

Man schläft bei den Übungen immer ein


Es gibt nur eine Lösung für dieses Problem: üben, üben, üben. Der Mensch ist es gewohnt, dass "Geist" (sagen wir mal besser "Bewusstsein") und Körper zusammen einschlafen. Aus diesem gewohnten Einschlafprozess herauszukommen erweist sich oft als schwierig, es bedarf halt einiger Übung. Aber es ist nichts, was man nicht schaffen könnte! Manchmal ist es auch hilfreich, sich selbst beim Einschlafen zu beobachten, also "bewusst" einzuschlafen. Dadurch bleibt man meist ein wenig besser bei Bewusstsein. Leise, möglichst unbekannte Musik soll dafür genauso gut geeignet sein wie das Verfolgen eigener Gedankenketten, z.B. indem man über ein Problem nachdenkt oder eine komplizierte Rechenaufgabe löst (sofern - ganz wichtig! - dies nicht die eigene Entspannung beeinträchtigt). Doch letztendlich steht und fällt alles mit der (möglichst häufigen) Übung.

Kurz angemerkt: Es kann durchaus passieren, dass man (als Bewusstsein gesehen) mal während einer Übung einschläft, dann aber im Schwingungszustand erwacht!


Man bleibt wach, aber schafft es dennoch nicht, seinen physischen Körper zu verlassen

Auch da lautet die Antwort: üben! Weiterhin kann es sein, dass man versucht, seinen Körper zu verlassen, obwohl man noch nicht wirklich im Schwingungszustand ist. Den Zustand zu erkennen ist anfangs natürlich schwierig, das gebe ich zu. Man weiß nicht, wann die Schwingungen heftig genug sind - das war anfangs auch mein Problem. Als kleine Hilfestellung kann ich sagen, dass der Schwingungszustand bei einigen Menschen (beispielsweise bei mir) einem halben Erdbeben gleichkommt *g* Andere Leute nehmen die Schwingungen weitaus weniger deutlich wahr, es ist und bleibt halt individuell. Manche Personen nehmen die Schwingungen sogar überhaupt nicht wahr! Ich kann jedenfalls nur jedem empfehlen, lange genug abzuwarten, ehe man versucht, aus seinem Körper "auszusteigen". Erst, wenn die völlige Schlafstarre eingetreten ist (totale Unfähigkeit, sich körperlich zu bewegen), sollte man es versuchen.


Angst kann natürlich ebenfalls eine hemmende Rolle spielen - wer sich fürchtet, wird automatisch auch Angst vor dem Verlassen des Körpers haben, bewusst oder unbewusst. Also sollte man sich darüber im Klaren sein, wovor man denn eigentlich Angst hat und diese Angst besiegen. Das geht nicht an einem Tag, sondern nur Schritt für Schritt!

Außerdem kann es möglich sein, dass man nicht lange genug übt - eine Übung dauert im Idealfalle so lange, bis es klappt; klappt es nicht, sollte man einfach weiterüben ;-). Aber man sollte sich auch zu nichts zwingen: Wer unbedingt eine AKE erleben will, der wird es wahrscheinlich nicht schaffen, zumindest nicht, wenn die AKE zum Selbstzweck wird (eine AKE haben wollen, damit man mal eine AKE gehabt hat). Vielmehr sollte man aufmerksam, ruhig und gut gelaunt an die Sache heranzugehen - dann klappt es auch! Weniger wollen, mehr tun. Und bitte nicht aufgeben, ok? Ich lese viel zu oft von Leuten, die einfach aufgegeben haben. Ihr habt doch genug Willensstärke, oder?

Man hat es geschafft, seinen Körper zu verlassen, aber die Sicht ist verschwommen, man hat ein traumähnliches Bewusstsein und / oder die AKE rutscht nach kurzer Zeit in einen Traum ab

Das passiert immer dann, wenn der Energiekörper über zu wenig Bewusstsein verfügt. Da Gedanken in den nichtphysischen Ebenen die Realität beeinflussen können, sollte man einfach verlangen: "Ich bitte um vollständiges Bewusstsein!" Auch ein Befehl wie: "Klarheit, sofort!" oder "Ich wünsche eine vollständig klare Wahrnehmung!" wirkt oft wahre Wunder.


Weiterhin sollte man immer darauf achten, dass man sich möglichst intensiv auf sein Umfeld konzentriert. Mit den Gedanken woanders zu sein bzw. abzuschweifen kann die AKE in einen Traum abrutschen lassen. Auf jeden Fall sollte man es vermeiden, an seinen Körper zu denken, egal in welcher Form! (Gedanken, mündliches Erwähnen etc.).


Allgemein gesagt: Behaltet immer die Kontrolle über eure Gedanken!



Beispiel einer bekannten Technik

Techniken für außerkörperliche Erfahrungen existieren quasi wie Sand am Meer. Viele benutzen Visualisierungen, andere wiederum Affirmationen, und wieder andere eine Mischung aus beidem. Ziel ist es dabei stets, den Körper einschlafen zu lassen, während der Geist wach und bewußt bleibt. Unten folgt nun eine sehr bekannte Technik, die von vielen außerkörperlich Reisenden benutzt wird.


Die Monroe-Technik für außerkörperliche Erfahrungen


Der Geschäftsmann Robert A. Monroe machte seine erste AKE im Jahre 1958 eher unbewusst und er hatte zuerst Angst davor, denn er dachte das er seinen Verstand verlieren würde. Immer häufiger verließ er seinen Körper und begann schließlich damit seine neuen Fähigkeiten genauer zu untersuchen. Was er dabei entdeckte versetzte ihn in pure Begeisterung. Er verfasste exakte Berichte über seine Erfahrungen und nahm in den folgenden Jahren an mehreren Laborversuchen zur Erforschung dieses Phänomens teil.

Seine eigenen Erlebnisse hielt er peinlich genau fest und stellte
Statistiken auf, mit denen er seine AKEn zu analysieren versuchte. Er erstellte Tabellen und konnte so die optimalen Bedingungen für seine AKEn herausfiltern. So stellte er unter anderem fest das 96,2% seiner AKEn bei warmen Temperaturen stattfanden, während bei kühleren Temperaturen nichts geschah. Die optimale Körperhaltung ist die liegende Position, welche als einzige funktionierte, wobei sich eine Nord-Süd Körperausrichtung als bevorzugte Position mit 62,4% Wahrscheinlichkeit als am effektivsten erwies.

Schließlich fasste Robert Monroe alle seine Erkenntnisse zusammen und veröffentliche im Jahr 1971 ein Buch mit dem Titel "Der Mann mit den zwei Leben", in welchem er alle seine Erlebnisse und die Methoden für seine AKEn zusammenfasste. Die nun folgend beschriebene Methode ist aus seinen Erkenntnissen zusammengefasst und beruht auf den Studien und Vorgaben von Robert Monroe.


Vorbereitung

Zur optimalen Durchführung einer AKE benötigt man einen warmen und dunklen Raum, welcher nach Möglichkeit ruhig ist und Schutz vor unnötigen Störungen (Telefon, Kinder oder anderen Geräuschquellen) bietet. Vorzugsweise sollte man diese Methode nackt durchführen oder sehr weite, luftige Kleidung tragen.
Eng anliegende Kleidung erschwert den Vorgang und sollte, falls nicht anders möglich, komplett aufgeknöpft und gelockert werden. Jeglicher Schmuck oder Uhren sollten vorher abgelegt werden, damit der Körper völlig frei ist. Oftmals helfen ganz leise entspannende Geräusche und sanfte Musik im Hintergrund bei der Entspannung des Körpers und Fixierung der Gedanken.

Schritt 1


Man begibt sich in den warmen, dunklen Raum und legt sich in bequemer Körperhaltung und entspannt hin. Der Kopf sollte hierbei immer nach Norden zeigen, da sich dies statistisch gesehen als die optimale Ausrichtung erwiesen hat. Die Gliedmaßen sollten sich möglichst nicht gegenseitig berühren, da dies störend wirken kann.


Schritt 2


Nun entspannt man sich körperlich und geistig, schließt seine Augen und atmet gleichmäßig und entspannt mit leicht geöffnetem Mund.

Schritt 3

Man konzentriert sich auf ein inneres Bild, egal welches, während man langsam einschlummert. Ist die Grenze zwischen Wachsein und Schlaf erreicht, so intensiviert man die Entspannung indem man sich auf das Nichts oder das Dunkel hinter den Augenlidern konzentriert.

Schritt 4


Nun erreicht man einen Punkt, an welchem man Schwingungen verspüren
kann. Sollte man bereits diese Schwingungen verspüren kann man direkt zu Schritt 5 übergehen. Falls man keine Schwingungen wahrnehmen kann, welche den Beginn einer AKE signalisieren, so konzentriert man sich auf einen imaginären Punkt, etwa 30 cm vom Kopf entfernt. Man verlängert diese Distanz allmählich auf eine Entfernung von etwa 1,80 m und stellt sich eine parallel zum Körper verlaufende Ebene vor. Nun konzentriert man sich auf diese Ebene, imaginiert Schwingungen und holt diese hinab in den Kopf.

Laut Beschreibungen vieler Personen äußern sich diese Schwingungen ganz verschieden. Die einen vernehmen diese als eine Art Flimmern, andere wie Wellenbewegungen oder gar wie ein leichtes Erdbeben. Wiederum andere umschreiben diese Schwingungen wie Zitterbewegungen,welche langsam den Körper zu erfassen scheinen und manche beschreiben diese als ein Gefühl, ähnlich jenem von eingeschlafenen Gliedmaßen. Hierbei kann man keine eindeutige Aussage treffen wie sich diese Schwingungen nun exakt äußern, denn offensichtlich nimmt jeder Mensch, der eine AKE unternimmt, diese ganz und gar auf seine eigene Weise wahr.

Schritt 5


Man versucht diese Schwingungen zu steuern und durch den Körper zu leiten, und zwar vom Kopf, wo diese ihren Anfang im Körper nehmen, zu den Zehen und wieder zurück. Sobald man es erlernt hat diese Schwingungen auf Wunsch zu erzeugen ist man bereit seinen Körper zu verlassen und eine AKE zu beginnen.

Schritt 6

Um den eigenen Körper verlassen zu können, konzentriert man sich nunmehr auf das angenehme Gefühl und die Vorstellung des Aufwärtsschwebens. Bei genügend intensiver Konzentration sollte der Energiekörper (EK) nun den physischen Körper (PK) verlassen und man kann seine AKE beginnen.

Schritt 7

Um letztendlich wieder in den eigenen Körper zurückzukehren, konzentriert man sich auf die Wiedervereinigung zwischen EK und PK. Mit der festen Vorstellung an die Wiedervereinigung kann man meist sehen, wie man sich dem eigenen Körper wieder nähert und letztendlich wieder mit diesem verschmilzt. Somit endet dann eine AKE.

Diese sieben Schritte bieten eine recht schnell zu erlernende Möglichkeit selbst die Fähigkeit einer AKE zu erlernen. Vielfach wird es bei den ersten Versuchen noch Schwierigkeiten mit der völligen Entspannung geben, doch je häufiger man diese Methode versucht, desto faszinierender sind die Ergebnisse welche man damit erzielen kann.


(Wingman & Martouf)
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