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Der Jahreskreis

Samhain (31. Oktober bis 01. November)

Samhain (sprich Sa-u-in) stammt wahrscheinlich vom keltischen "sam-fuin" (Sommerende) ab und ist das erste Hochfest der Kelten. Obwohl es ursprünglich am 11. Neumond eines Jahres gefeiert wurde, begeht man es mittlerweile in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November.

Der Schleier zwischen den Welten lichtet sich in dieser Nacht genauso wie an Beltane und die Kelten glaubten, dass die Seelen der Verstorbenen in dieser Nacht über die Welt wanderten um ihre Verwandten zu besuchen.

Sie stellten Lichter in die Fenster, die in der heutigen Zeit zu ausgehöhlten Kürbisfratzen mutierten. Die katholische Kirche hat das Fest "Allerheiligen" auf diese Nacht gelegt, um die heidnischen Bräuche abzuschaffen.

Das englische "All hallows Eve" entwickelte sich dann später zu "Helloween"


Analogien
  • Energie: Wasser in allen Formen - zum Reinigen, Loslassen, Durchspülen, Aufweichen und Transformieren

  • Göttinnen: Ereskigal, Hel, Kali, Hekate

  • Zeit: die Dunkelheit, die Zeit kurz vor dem Einschlafen, in der wir loslassen, die Kontrolle aufgeben, uns einlassen müssen, um auf eine andere Ebene zu gelangen, die Ebene des Unbewußten, des Träumens und des Regenerierens; später Herbst und Übergang zum Winter

  • Orte: Friedhöfe. Hügelgräber: nächtliche, dunkle orte, Stellen an stillen Gewässern; faulig-modrige Sumpf- oder Moorlandschaften; Bäche. flüsse und Meere

  • Themen: Trauer, Leid, Schmerz, Innenwendung, Tod, Loslassen, Jenseits, Geistwesen, Gestaltwandel, Transformation

  • Farben: Schwarz, Dunkelblau und Dunkelgrün, schillernde dunkle und irisierende Farben

  • Mineralien: Opal, Turmalin/Schörl, Obsidian, Saphir

  • Tiere: Krähen und Raben, Wölfe und Hunde, Kröten und Frösche, Pferde

  • Bäume: Eibe, Zypresse, Thuja oder Lebensbaum, Erlen

  • Planzen: Efeu, Pfefferminze, Nachtschattengewächse, Granatapfel

  • Speisen und Getränke: Granatapfel, Ananas, Nüsse, Kürbis, Mais, Rotebeete, Kartoffeln, Brokkoli, alle Kohlarten, Tee udn Bier

  • Düfte: Rosmarin, Salbei, Wacholder

  • Instrumente und Musik: Trommeln, Rasseln, Tango, kubanische Musik und portufisischer Fado;
    Klassik: Gregorianische Gesänge, M.P. Mussorgiski, B. Smetana, Trauermärsche

Yul (20.bis 23. Dezember)

Die Julzeit war eine zwölf Tage dauernde Friedenszeit, in der die Häuser mit immergrünen Zweigen wie Buchsbaum, Eibe, Fichte, Tanne, Stechpalme, Kiefer, Efeu, Wacholder geschmückt wurden, denen man schützende und heilende Kräfte zuschrieb. Ein alter Brauch war es auch, einen großen Holzklotz aus dem Wald zu holen, den „Julklotz“- und ihn zwölf Tage und Nächte brennen zu lassen. Mit seiner Asche wurden die Felder gedüngt und krankes Vieh versorgt. Das Haus stand den Gästen offen, die ein und aus gingen und reich bewirtet wurden.

Analogien:
  • Energie: Feuer und Erde

  • Göttinnen: Gaia, Die Nornen, Hestia, Sheila na Gig, Holle/ die wilde Percht

  • Zeit: Die Kraft der tiefsten Dunkelheit und Stille, in welcher der Umschwung zum neuen Licht des Tages stattfindet; der Winterbeginn; die karge, klare, kalte und frostige Zeit

  • Orte: Der Norden, Gebirge, Höhlen tief in der Erde in er Nähe der Feuerkraft, einsame, karge Felslandschaften, Steine und Felsen in jeder Form, helle Schneelandschaften

  • Themen: Festigkeit, Struktur, ewige Gesetze des Lebens und der Natur, die Gewissheit des Sinn des Lebens, Ganzheitlichkeit, Glauben und Vetrauen, sich Ängsten stellen und das Neue kommen lassen, das Überdauern in schweren Zeiten und das Neugeborgen werden

  • Farben: Violett, Weiß, Schwarz, Silbrig, Golden, Grün, Rot , Braun

  • Mineralien: Moosachat, Onyx, Aventurin, Amythist, Diamant

  • Tiere: Bergziege, Steinbock, Schildkröte, Spinne, Bär, Elefant

  • Bäume: Zeder, Tanne, Esche

  • Planzen: Mistel, Zinnkraut, Aloe Vera, Lorbeer

  • Speisen und Getränke: Zitrusfrüchte, Esskastanien, Bratäpfel, Weihnachtsstollen, Plätzchen, Lebkuchen, Karpfen, Lachs, Räucherfisch, Gans, Pute, Glühwein, Irish Coffee

  • Düfte: Myrrhe, Weihrauch

  • Instrumente und Musik: Klangschalen, Gong, Orgel, Trompete, Posaune, Hörner, Fagott, Querflöte, Trommeln,
    Klassische Musik: J.S. Bach, F. Händel, G. Ph. Telemann

Ostara (Frühlings- Tagundnachtgleiche; 20. bis 23. März)

Imbolc, das Mondfest des Winters, wird rund um den 2. Februar begangen. Die Bezeichnung soll vom englischen "in the belly" abgeleitet sein, was soviel bedeuten soll wie "im Bauch der Mutter". So wie in den ersten Monaten einer Schwangerschaft von Außenstehenden nichts zu bemerken ist, kann man auch bei "Mutter Erde" nur ahnen, welches Leben und welche Kraft sie zu diesem Zeitpunkt bereits in sich birgt. Andere Namen sind u.a. Oimelc (englisch/irisch für "Schafsmilch", da nun die Lämmer geboren werden) und Brigid (zu Ehren der gleichnamigen irischen Göttin des Lichts und des Feuers).

Die Wiederkehr des Lichtes und das Aufkeimen des Lebens steht als zentraler Aspekt für Imbolc, einhergehend mit Fruchtbarkeit, Erneuerung, Jugend und Frische. Die Macht des Winters wird langsam gebrochen, was durch die hier und da bereits hervorkommenden Schneeglöckchen oder Krokusse deutlich wird. Eine Zeit des Neuanfangs und der Reinigung bzw. der Lösung von Altem - sowohl spirituell als auch praktisch - beginnt. Pläne werden geschmiedet und Ideen geboren - was davon im Laufe des Jahres umgesetzt werden kann, wird sich zeigen.

Analogien:
  • Energie: Luft und Feuer

  • Göttinnen: Artemis, Brigid, Yansa, Innana

  • Zeit: die Morgendämmerung, in der die Kraft des Lichts neu erwacht; der späte Winter und das beginnende Frühjahr; die zeit des Keimens

  • Orte: Nordosten; ein windiger, eiskalter oder schneebedeckter Berggipfel; die luftige Höhe. über den Wolken, die einen Überblick, Distanz und Weitblick ermöglichen

  • Themen: Aufbruch, Neubeginn, Inspiration, Klarheit, freiheit, Freiheitskampf, Intellektualität, Aufgenommenwerden in eine neue Gruppe

  • Farben: weiß, silbrig, Pastelltöne

  • Mineralien: Berkristall, Türkis, Aquamarin

  • Tiere: Schwan, Libelle, Falke

  • Bäume: Birke, Ahorn, Haselnuss

  • Planzen: Beifuß, Lavendel, Hopfen, Baldrian

  • Speisen und Getränke: Milch und Milchprodukte, Getreideprodukte, Kartoffeln, Karotten, Sauerkraut, Sellerie, Lauch

  • Düfte: Zitronengras, Süßgras

  • Instrumente und Musik: Windspiele, Flöten, Schellen, Glocken, Blasinstrumente, elektronische Musik
    Klassik: A. Corelli, T. Albinoni

Beltane (30. April bis 01. Mai)

Beltane - oder auch Walpurgis - wird traditionell in der Nacht vom 30.April auf den 1. Mai gefeiert. Es ist das Fest des wiedererwachten Frühlings, an dem Sonne und Erde eine innige Verbindung eingehen - die Hochzeit der Göttin und des Gottes.

Der Sonnengott, der in der Zwischenzeit von Jul bis Beltane zum geschlechtsreifen Jüngling herangewachsen ist, übernimmt nun wieder die Herrschaft über die Zeit.
Die Mondgöttin, die die Fruchtbarkeit symbolisiert, ist zur fruchtbaren Jungfrau herangewachsen. Die Natur bricht auf, die Sonnenkraft nährt und stärkt. Die Leichtigkeit greift um sich und die Zeit des Mangels und des Sparens ist vorbei. Nun beginnt wieder die Zeit, wo wir direkt von der Natur versorgt werden und nicht mehr auf das Eingemachte zurückgreifen müssen.

Analogien:
  • Energie: Erde und Feuer

  • Göttinnen: Flora, Venus, Aphrodite, Inanna

  • Zeit: der Vormittag, an dem die Sonnenkraft ihrem Höhepunkt zustrebt; der Frühsommer, in dem die Natur mit ihrer Wachstums- und Blühfähigkeit zu explodieren scheint

  • Orte: blühende Gärten, Äcker, Waldlichtungen, Blumenwiesen und Bäume, sanfte Hügel

  • Themen: Lebendigkeit, Sinnlichkeit, Liebe, Harmonie, Sexualität, Lebensfreude, Partnerschaft, Schwangerschaft und Gebären

  • Farben: warme Rot- und Grüntöne, Orangerot, Terrakotta, alle Farben von Blüten und Blumen

  • Mineralien: Malachit, Rosenquarz, Karneol, Thulit, Rubin

  • Tiere: Taube, Pfau, Hirsch, Katze, Reh

  • Bäume: Apfelbaum, Linde, Kirschbaum

  • Planzen: Frauenmantel, Eisenkraut, Ysop

  • Speisen und Getränke: Honig, Kuchen, Konfekt, Erdbeeren, Spargel, Bowle, Sekt

  • Düfte: Ylang Ylang, Jasmin, Zimt

  • Instrumente und Musik: Trommeln, Rasseln, Schalmeien, arabische und mittelalterliche Musik
    Klassik: Liebeslieder, Opern, Operetten, G. Verdi, G. Puccini

Litha (Sommersonnenwende; 20. bis 23. Juni)

Die Mittsommernacht ist die kürzeste Nacht bzw. der längste Tag des Jahres und stellt einen Wendepunkt dar. Ab hier werden die Nächte wieder länger und man gedenkt der Vergänglichkeit des Seins (obwohl das Mittsommerfest eigentlich ein sehr fröhliches Fest ist und auch dementsprechend ausgiebig gefeiert wird). Das Leben wird - ganz nach Lebensart des Barock - mit vollen Händen geschöpft, bevor die Dunkelheit wieder an Macht gewinnt. Die Erntezeit beginnt und bringt mittels des Geernteten die Üppigkeit und Lebendigkeit dieser Zeit zum Ausdruck.

Litha ist ein Sonnenfest und schwankt - wenn man es astrologisch genau nimmt - von Jahr zu Jahr terminlich zwischen dem 21. und 23. Juni. Üblicherweise wird jedoch am 21. gefeiert, was ja auch mit unserem Sommeranfang gleichkommt.

Analogien:
  • Energie: Feuer und Wasser

  • Göttinnen: Frigg, Isis

  • Zeit: die Mittagszeit und der Sommerbeginn, die Zeit des Reifens und der Fülle

  • Orte: Quelle, Bach, Fluss und Flusslandschaften, Seen, Unterwasserlandschaften, das Meer

  • Themen: Mütterlichkeit, Liebe, Verläßlichkeit, Vertrauen, Geborgenheit, Fülle, Nähren und Versorgen

  • Farben: Gelb, Orange, Rosa, Rot, Blau bis Grün

  • Mineralien: Mondstein, Koralle, Smaragd, Alabaster

  • Tiere: Schwein, Kuh, Specht, Biber, Otter

  • Bäume: Eiche, Kastanie, Holunder

  • Planzen: Johanniskraut, Kamille, Klettenlabkraut, Thymian, Melisse

  • Speisen und Getränke: Kirschen, Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Gurken, Zucchini, Tomaten, Melonen, Milchmixgetränke, Buttermilch, Kefir, Joghurt, Quark, Eis, Kaffee

  • Düfte: Rose, Nelke

  • Instrumente und Musik: Rasseln, Lieder, Folklore, Chansons, Entspannungsmusik
    Klassik: W.A. Mozart, F. Schubert, R. Schumann

Lammas(1./2. August)

Lammas (auch wegen der nun begangenen Getreideernte "Schnitterfest" genannt) ist das Erntedankfest der Hexen. Korn und Obst wird eingefahren, und der Sommer geht langsam zu Ende. Brot und Früchte symbolisieren den Reichtum dieser Zeit. Obwohl es noch warme Tage gibt, wird der Rückzug in der Natur bemerkbar - der Herbst ist nicht mehr fern.
Analogien:
  • Energie: Feuer

  • Göttinnen: Durga, Diana, Rheia, Perkuna Tete, Meda

  • Zeit: die Kraft der heißen Nachmittagssonne und des Spätsommers, Zeit der Ernte

  • Orte: sonnig - warme und heiße, trockene oder vertrocknete Landschaften - die Wüste, Weinberge, abgeerntete goldgelbe Getreidefelder

  • Themen: entscheiden, abgrenzen, Grenzen ziehen, innere Autorität finden, die Führung übernehmen

  • Farben: Gold, Goldgelb, Sand - und Erdfarben, Rot und Schwarz

  • Mineralien: Hämatit, Granat, Topas, Heliotrop, Sonnenstein

  • Tiere: Löwe, Adler, Eidechse

  • Bäume: Weißdorn, Wachholder, Kiefer

  • Planzen: Sonnenblume, Salbei, Ringelblume, Rosmarin, Borretsch

  • Speisen und Getränke: Aprikosen, Birnen, Brombeeren, Pflaumen, Weintrauben, frisches Brot, Kräutertees, Eistee, Wasser


  • Instrumente und Musik: Trommeln, Voiline, afrikanische Trommelrhythmen, Beat, Rumba und Flamenco
    Klassik: M. Ravel, L. van Beethoven, J. Brahms

Mabon (Herbst- Tagundnachtgleiche; 20. bis 23. September)


Wiederum haben Tag und Nacht die gleiche Länge bei der Herbst-Tagundnachtgleiche. Zur Zeit ist alles im Gleichgewicht, was auch durch das nun vorherrschende Sonnenzeichen, nämlich Waage, symbolisiert wird. Mabon ist ein Sonnenfest, das um den 21. September herum stattfindet. Auch Mabon hat - wie das vorhergehende Lammas am 1. August - den Erntedank zum Thema und wird von den meisten als die letzte Feier des Hexenjahres betrachtet. Ebenso wird im Christentum nun der Erntedank begangen, hierfür wurden so einige Bräuche aus der alten Zeit übernommen.

Der Sommer ist nun endgültig zu Ende, laut unserem heutigen Kalender beginnt der Herbst. Die Ernte ist vollständig eingefahren, Blätter färben sich, gelbe Stoppelfelder leuchten im herbstlichen Sonnenlicht, und die Zugvögel sammeln sich. Es werden Vorbereitungen für den Winter getroffen. Man kuschelt sich abends gemütlich aufs Sofa, zündet den Ofen oder Kerzen an, denn die Dunkelheit gewinnt in der kommenden Zeit wieder die Oberhand. Wir danken für alles Gute in diesem Jahr.

Es ist eine gute Zeit, um eine persönliche Bilanz für das vergangene Jahr zu ziehen. Was hat man erreicht, welche Arbeiten sind abgeschlossen, welche möchte man überhaupt noch weiterführen? Über den Herbst hinweg hat man die Zeit, neue Projekte für das kommende Jahr zu planen.

Analogien:
  • Energie: Wasser und Luft
  • Göttinnen: Durga, Diana, Rheia, Perkuna Tete, Meda
  • Zeit: der Sonnenuntergang, die Zeit der Dämmerung, die heraufziehende Dunkelheit, der Herbstbeginn, der allmähliche Übergang in die kalte und dunkle Jahreszeit, die Zeit des Verwertens
  • Orte: Westen, abgeerntete Felder, sanfte Hügellandschaften, Weinberge, Flusslandschaften, Meeresufer
  • Themen: Bilanz ziehen, integrieren von Widersprüchen, neu ordnen; eigene Wünsche, eigenes Tempo, eigene Ziele finden; sinnvolle und würdige Aufgaben übernehmen
  • Farben: Rosa, Lila, Purpurrot, Grün, Ockergelb, Blau, Blaugrau, Taubenblau
  • Mineralien: Labradorit, Lapislazuli, Sodalith, Jade
  • Tiere: Delphin, Wal, Schlange, Eichhörnchen
  • Bäume: Walnuss, Quitte, Birne
  • Planzen: Schöllkraut, Majoran, Goldrute, Kapuzinerkresse
  • Speisen und Getränke: Weintrauben, Äpfel, Birnen, Quitten, Gemüsekuchen, Gemüsesuppen, Kürbis, frische Obst- und Gemüsesäfte
  • Düfte: Patschouli, Anis, Gewürznelke
  • Instrumente und Musik: Ocean Drum, Regenmacher, Walgesänge, keltische Musik, Walzer
    Klassik: J. Straß, A. Vivaldi

    (Juvi)
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