Ist 2020 das tatsächliche 2012?

Wie entwickelt man das eigene Bewusstsein weiter? Kritische Betrachtungen und Selbstreflexionen. Diskussionen über Philosophie, Psychologie, Alltagserfahrungen, neue Perspektiven.

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Wingman
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Ist 2020 das tatsächliche 2012?

Beitrag von Wingman »

Seit einiger Zeit geht ein Gerücht durch die "Szene", welches das Jahr 2020 als das tatsächliche 2012 vermutet. Dies hört man vor allem von Leuten, die sich sehr tiefgreifend mit Zeitqualitäten, Zeitmagie und Astrologie befassen. Sogar der 21.12.2020 soll da zeitqualitätiv und astrologisch eine Besonderheit darstellen, während der 21.12. im Jahre 2012 doch etwas bezugslos und willkürlich wirkte. Außer dass dieses ominöse Datum aus einem Zyklus-Ende des Maya-Kalenders berechnet wurde. Stimmte vielleicht etwas mit der Umrechnung nicht, so dass man sich um acht Jahre verrechnet haben könnte? Fehlen im gregorianischen Kalender einige Jahre seit Beginn der Zählung?

Der Gedanke ist auf jeden Fall interessant, da das bisherige Jahr 2020, vor allem die Zuspitzung seit Dezember, auf das passen würde, was sich damals differenziertere Beobachter für den "Wandel" im Jahre 2012 vorgestellt hatten. Und zwar einen Energiewechsel, der Veränderungen im menschlichen Bewusstsein auslöst. Nicht zu verwechseln mit der Instant-Erleuchtungen ohne Eigenleistung, verantwortungsabschiebenden Rettungen durch Außerirdische und Weltuntergangsszenarien aus dem Mainstream. Denn was sich im Jahre 2020 so stark im Außen darstellt, zeugt von massiven Prozessen im Inneren der Menschen, bei denen sich alles zu offenbaren beginnt. Man erkennt jetzt immer stärker unverschleiert, wer jeder wirklich ist, was seine Konditionierungen sind, und wie er authentisch reagiert.

Ich nenne das gerne die "Zeit der fallenden Masken". Diese Bezeichnung fiel mir bereits im Laufe des Jahres 2019 ein, als ich die Zeitqualitäten beobachtete. Sie hatte also erstmal nichts mit gewissen Begleiterscheinungen des Jahres 2020 zu tun (zumindest nicht bewusst). Warum also "Zeit der fallenden Masken"? Weil die Menschen und ihre System sich in den letzten Jahren in exponentieller Rate immer deutlicher so offenbaren, wie sie wirklich sind. Privat, gesellschaftspolitisch und vor allem bewusstseinsmäßig. Das wirkt inzwischen sehr ironisch und auch massenpsychologisch interessant, da jetzt überall Masken aufgesetzt werden (sollen). So als wollte man das sich Offenbarende in den Menschen notdürftig und fast kindlich-unbeholfen zudecken (nicht wahrhaben wollen).

Auch irrationales Verhalten, wie hysterische Klopapier-Hortung (a'la "Der alte Scheiß kommt ungebremst raus, und man kommt nicht mit dem Reagieren hinterher..."), unterwürfitgste Autoritätshörigkeit (egal wie inkompetent diese Autoritäten sind) und Blockwart-Mentalität, kann hier interessant gedeutet werden. Wohlgemerkt, wenn man es hintergründiger als die physische Offensichtlichkeit der Situation analysiert. Selbst die verborgendsten Machenschaften und Abläufe der bisherigen "Ordnung" kommen plötzlich an die Oberfläche, was vor allem Neulinge auf dem Gebiet schier überwältigt. Und Neulinge, also Menschen die anfangen, das Weltgeschehen, die Hintergründe und sogar das Mensch-Sein an sich zu hinterfragen, sind im Jahre 2020 massenhaft dazugekommen.

Die Situation, die sich die Menschheit gerade selbst auferlegt, führt außerdem dazu, dass die Menschen sich quasi zwangsläufig mit ihrem innersten Selbst auseinandersetzen müssen. Nicht wenige reagieren darauf mit Empörung, Irrationalität, Wahnsinn, psychosomatischen Auswirkungen oder gar Suizid. Den Menschen wird dabei nicht nur vor Augen geführt, was geschieht, wenn sie ihre Realität von Anderen gestalten lassen (Gesellschaft und Weltgeschehen), sondern auch wie sie wirklich in ihrem Inneren sind. Denn sie haben jetzt nicht mehr soviele Möglichkeiten, sich von solchen Erkenntnisprozessen abzulenken bzw. diese zu verdrängen. Es gibt keine härtere Herausforderung, als die authentische, ungefilterte Innenschau und Transformation.

Man könnte es auch als Konfrontation mit dem "inneren Endboss" bezeichnen. Zumindest in meinem Umfeld kenne ich niemanden, der davon nicht beeinflusst wird und sich gerade stark verändert. Die Menschen scheinen, mehr oder weniger unsanft, zu dem transformiert zu werden, was sie authentisch sind (auch wenn sie das bisher nicht wussten). Wobei diejenigen, die sich schon seit Jahren oder Jahrzehnten mit Weltgeschehen, Bewusstsein und Innenschau auseinandersetzen, deutlich kompetenter damit umgehen, als die besagten Neulinge oder Menschen, die bisher ihr Leben lang nur nach "außen" geschaut haben. Doch auch diese vorab antrainierte Kompetenz bewahrt nicht vor den persönlichen Transformationsprozessen, denn die vormals abstrakte Theorie wird zur gnadenlosen Praxis.

Ob das jetzt mit einem Rechenfehler bezüglich 2012 zu tun hat, oder nur ein heftiger Meilenstein der aufkommenden 2020er ist; ich glaube im Jahre 2012 wären die Menschen, auch die in der "Szene", noch lange nicht bereit für die jetzigen Prozesse gewesen. Man könnte das Jahr 2012 vielleicht als Generalprobe oder Simulation von dem betrachten, was sich seit 2020 offenbart. In unserem Zukunftsprojekt beschrieben wir schon 2017 die 2020er als entscheidenden Zeitraum im 21. Jahrhundert, was die zukünftige Weichenstellung der Menschheit betrifft. Geht es (vereinfacht gesagt) in eine sich durch Bewusstseinsentwicklung auszeichnende Utopie, oder in eine transhumanistische, menschlich stagnierende Dystopie? Es liegt an uns allen, was wir aus dieser Gelegenheit machen.

Eine interessante Zeit, um als Mensch hier zu sein... :wink:
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Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
- Wingman (2013)

T-R-P-a-RV™ (Temporal-Reversives-Prädestinationsparadoxes asoziatives Remote Viewing) :P
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