Bücher als eigene Spiegel

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Darani
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 21:21

Bücher als eigene Spiegel

Beitrag von Darani »

Hey zusammen-ich habe heute ein Buch zu Ende gelesen und spontan schoosen mir ein paar Gedanken durch den Kopf.
Sind Bücher eine Art Spiegel die wir uns selbst vorhalten?
(also ich für meinen Teil denke ja :P - will aber auch eure Meinung dazu hören^^)

Ich meine jetzt nicht unbedingt Themenbücher oder Sachbücher-sonder Geschichten und Romane die wir uns holen um in eine andere Welt zu tauchen.
Es gibt in fast jedem Buch eigentlich einen Charakter mit dem man sich identifizieren kann-muss auch nicht immer der Hauptcharakter sein.
Oft ist es so das man ein gewisses Geschehen im Buch so intensiv mitverfolgt, weil man villeicht grade selbst in einer ähnlichen Situation steckt oder ebenfalls emotional gesehen dem beschriebenem Charakter gleicht.
Man besteht mit diesen Personen Abenteuer, weint und lacht mit ihnen und wächst manchmal sogar mit ihnen zusammen auf.
Und so geschieht es, das man oft Dinge aus anderen Perspektiven sieht-ich denke das geschieht jetzt nicht weil man sich denkt "Harry Potter hätte das auch so getan...! " ( nichts gegen Harry Potter-der ist toll ;) ), nein , sondern eher weil man selbst einfach so viele Emotionen mit in diese Geschichte gelegt hat und dies uns sozusagen anregt uns weiter zu entwickeln und halt alles auch mal aus anderen Blickwinkeln zu sehen oder zu hinterfragen und zu reagieren.
Ich denke das Bücher somit eine Art Spiegel sind die uns animieren und in unserer Entwicklung weiter helfen.
Denn wie oft passiert es doch, das man sich ein Buch holt-esanfängt zu lesen, aufhört weil es sich noch nicht richtig anfühlt-und Jahre später beginnt man nochmal und mag es nicht mehr aus der Hand legen.
Somit spiegeln sie nicht nur uns für andere wieder sondern auch uns selbst gegenüber.

Oder ist das zu weit hergeholt?
Was denkt Ihr?



Liebe Grüße, Dara
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Einfach mal die Kresse halten
General Pepper

Beitrag von General Pepper »

Hallo Darani,

Ich kann deine Gedankengänge gut nachvollziehen.
Man besteht mit diesen Personen Abenteuer, weint und lacht mit ihnen und wächst manchmal sogar mit ihnen zusammen auf.
Bei Büchern ist es ähnlich wie mit Kinofilmen. Man versetzt sich komplet hinein, blendet alles andere aus, und erlebt die Emotionen der gespielten Rolle mit. Das ist übrigens eine Form der Hypnose. Hypnose beruht auf dem gleichen Prinzip.
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