Das Buch des Lichts

Literatur-Diskussionen und Buchvorstellungen

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Wingman
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Beitrag von Wingman »

Das Thema hatte hier damals auf jeden Fall etwas Staub aufgewirbelt. Ich selbst bin nie dazu gekommen, das BDL zu lesen, jedoch hatte ich damals schon ein argwöhnisches Gefühl dazu. Aber das habe ich immer, wenn ein Werk als "allumfassend" dargestellt wird (Begeisterung ist natürlich erstmal nicht falsch). Oft liegt der Argwohn auch am Hype, nicht am Werk selbst. Das kann ich in dem Fall wie gesagt nicht beurteilen.

Ich denke, ein menschliches Individuum kann den Berg des Bewusstseins durchaus hoch gemeinsam mit Anderen (z.B. guten Autoren) erklimmen. Was dann jedoch letztlich als "Gipfel" betrachtet wird, ist individuell und nur noch durch direkte Selbsterfahrung valide. Daher kann kein Buch, so umfassend und weitreichend es auch sein soll, die persönlich erfahrene Gewißheit ersetzen. Es sollte lediglich als Inspiration oder Herausforderung zum selbst überprüfen da sein.
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Selbsterfahrung - der kleine, aber feine Unterschied zwischen Wissen und Weisheit.
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m.d.
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Beitrag von m.d. »

Ich stelle die Selbsterfahrung als Möglichkeit für eine Validierung in Frage, du weißt nie wie gut "deine" "Instrumente" sind und wie genau die Welt aufgebaut ist. Deine Form der Validierung könnte auch nur eine Täuschung sein, unabhängig davon, ob man wiederholbare oder interessante Ergebnisse einfährt.

Ich warne auch davor, gewisse Extreme mit Selbsterfahrung zu validieren, das Ergebnis könnte einem womöglich etwas Schlimmeres als Schmerz bescheren und dann ist es vielleicht zu spät.

Zumindest bis zu einem gewissen Grad wurde uns eine Selbsterfahrung zu Teil, die können wir anscheinend nutzen. Aber wohin genau es führen kann, weiß ich nicht, ich bin jedoch wesentlich vorsichtiger geworden.

Ich habe keine Ahnung, die Forschung geht weiter : )
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Beitrag von Wingman »

m.d. hat geschrieben:Ich stelle die Selbsterfahrung als Möglichkeit für eine Validierung in Frage, du weißt nie wie gut "deine" "Instrumente" sind und wie genau die Welt aufgebaut ist. Deine Form der Validierung könnte auch nur eine Täuschung sein, unabhängig davon, ob man wiederholbare oder interessante Ergebnisse einfährt.
Man kann sich auch für den Rest seines Lebens die Augen und Ohren zuhalten, und sich dabei in eine Ecke verkriechen. Dann braucht man keine Angst mehr davor zu haben, bei irgendeiner Selbsterfahrung Irrtümern aufzusitzen. ;)
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Beitrag von m.d. »

Wingman hat geschrieben:
m.d. hat geschrieben:Ich stelle die Selbsterfahrung als Möglichkeit für eine Validierung in Frage, du weißt nie wie gut "deine" "Instrumente" sind und wie genau die Welt aufgebaut ist. Deine Form der Validierung könnte auch nur eine Täuschung sein, unabhängig davon, ob man wiederholbare oder interessante Ergebnisse einfährt.
Man kann sich auch für den Rest seines Lebens die Augen und Ohren zuhalten, und sich dabei in eine Ecke verkriechen. Dann braucht man keine Angst mehr davor zu haben, bei irgendeiner Selbsterfahrung Irrtümern aufzusitzen. ;)
Machen viele und meditieren deshalb zum Beispiel(Stille-Meditation), weil sie für sich erkannt haben, dass die Welt der Illusion nur Irrtümer anbietet. Von daher hast du Recht, auch wenn du das vermutlich nur zynisch gemeint hast.
Ich wollte nur davor warnen, dass das Licht, egal welcher Art, zwar sehr schön sein, aber in letzter Instanz auch blenden kann.
Deswegen auch das Beispiel mit dem Gedankengang (neun von neun Aussagen korrekt, aber die zehnte wurde verschwiegen).
Wie, wo und ob diese Konzepte angewandt werden, muss jeder für sich selbst herausfinden.
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