Seltsame Orte

Hier kann man über Grenzthemen diskutieren, welche nicht in die speziellen Kategorien passen.

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General Pepper

Beitrag von General Pepper »

Kennst du dass auch, das man in Träumen einen Ort besucht, und sich nach dem Traum daran erinnert, ihn schon in dutzenden Träumen (oder anderen Zuständen) besucht zu haben, aber erst jetzt hat man sich auch mal bis in den Wachzustand hinein an den Traum erinnert?
Ich musste den Satz zwei mal lesen, um ihn zu checken. :D Und ja, genau das kenne ich. Man kann im Traum Erinnerungen an Orte haben, an die man sich im Wachzustand nicht erinnern kann - außer man erinnert sich an die Traumerinnerung.
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Neues von seltsamen Orten...

Beitrag von Wingman »

Ich war jetzt mal mit einem recht feinfühligen Freund am zu Anfang des Threads beschriebenen Ort. Für ihn fühlte es sich so an, als wenn dort drei Zeitperioden irgendwie ineinander übergehen und sich fast vermischen. Zum einen nahm er eine sehr altmodische Feldszene wahr, wo zwei Bauernkinder durch die Gegend rannten und offenbar spielten. Hinter dem Wäldchen ist heute immer noch ein großes Feld.

In diese Szene "hineingeschmolzen" war etwas, wo ein Soldat nah an meinem Kumpel vorbeirannte (der Beschreibung nach wohl ein amerikanischer Soldat aus dem zweiten Weltkrieg), der von da, wo heute Bunkerreste stehen, unter MG-Feuer genommen wurde. Was dort total widersprüchlich wirkte war, das die Szene mit den spielenden Kindern und dem Feuergefecht "ineinanderlief", aber die Kinder bzw. Soldaten nichts voneinander merkten. Interessant war ebenfalls, das der Soldat direkt auf den (heutigen) Abgrund zulief, als wäre dort noch ein laufbarer Hügel. Das war meinen Informationen nach tatsächlich so, bevor dort Kies abgebaut wurde.

Der dritte Zeiteindruck schien irgendwas aus der Zukunft zu sein, aber das tauchte erst ein Stück hinter dem Bunker auf. Mein Kumpel beschrieb da eine große, weiße Fläche, die wie eine glatte Marmorabdeckung wirkte, und Vertiefungen aufwies. Sie erstreckte sich förmlich über das ganze Gelände und schien irgendeine unbekannte Funktion zu haben. Im Gegensatz zu heute war die Landschaft auch abgeflachter, so als würden die Kieshänge keine Rolle mehr spielen (wenn das weit in der Zukunft ist, dann ist das durch Witterungseinwirkungen sehr wahrscheinlich - es hat sich schon in den letzten 20 Jahren etwas abgeflacht).

Interessant dazu waren RV-Ergebnisse, als ich den Ort mal aus Neugier 500 Jahre in der Zukunft viewen ließ und auch mal selber viewte (warum ausgerechnet 500 Jahre, weiß ich nicht mehr). In einer der Sessions kamen dann u.a. solche Strukturen zum Vorschein:

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Bild

Die weiße Fläche mit den Einkerbungen tauchte auf. Obendrauf gab es silbrig-bronzefarbenden "Leitungen", die dort drüberlagen, wie übergroße Kabel. Von der Funktion her hat es was mit "verdichten", "bündeln", "Druck" und "Wärme" zu tun. Noch interessanter waren allerdings smaragd-grüne, würfelförmige Kästen, die sich in der Nähe befanden:

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Diese hatten eine höchst angenehme Ausstrahlung, so als würde man von Energie und Frische belebt. Vielleicht eine Art technologischer Kraftort? In den Objekten an sich schien sich eine gel-artige Flüssigkeit zu bewegen, und es gab auch eine Art Verbindung zwischen den Kästen, die aber nicht ganz physisch erschien. Ich muss da irgendwie an Bacta-Tanks aus Star-Wars denken. Auf jeden Fall interessant und schön, wenn es mal so eine Technologie geben sollte. Sowas würde ich mir in den Garten stellen... :lol:

Ein noch wesentlich seltsamerer Ort dürfte der Hoia Baicu-Wald in Rumänien sein. Bernhard Reicher hat sich auf einer Reportage-Reise vor Ort damit befasst, und wir haben auch zwei RV-Sessions dazu gemacht. Hier findet ihr beide Sessions und alle Hintergrundinfos zu dem Thema:

Signallinie-Blog: Bernhard Reicher im Hoia Baicu-Wald
Zuletzt geändert von Wingman am Di 7. Jan 2020, 21:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Ellen »

heiko hat geschrieben:Hallo Wingman,

das zweite Foto mit dem Laubwäldchen darauf ist sehr aufschlussreich, denn der Drehwuchs der Bäume lässt zumindest aus geomantischer Sicht auf den ersten Blick auf eine starke Wasserader im Untergrund schliessen. Diese kann natürlich negative Gefühlszustände auch in uns Menschen wecken. Ein fühliger Mensch wird den Ort so schnell wie möglich verlassen wollen.
Das war mein erster Eindruck der Szene, eine genauere Untersuchung könnte hier von Nutzen sein.
Obwohl der Thread nicht mehr ganz neu ist, wollte ich grad was beitragen, aber Heiko hat quasi schon ähnliches geschrieben.
Das Wäldchen wirkt so mystisch, weil kein einziger Baum auf einem Stamm gerade nach oben wächst. Alle teilen sich an der Basis in mehrere Stämme auf, die sich vom Wuchsort wegwinden.
Das wirkt schon ohne dass man sehr sensitiv ist, irgendwie seltsam. Man sieht also schon rein optisch, dass da irgendetwas anders ist.
Da solltest du mal einen Wünschelrutengänger mitnehmen, der wird da bestimmt eine hohe Erdstrahlung oder mehrere Wasseradern feststellen können.

Wo ist das denn?

Ellen
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Beitrag von Wingman »

Ellen hat geschrieben:Wo ist das denn?
Es ist eigentlich nur eine kleine, unscheinbare Ex-Kiesgrube in der Nähe von Aachen, wo es einige solcher Gelände gibt (aber noch mehr Steinkohle-Berghalden). Allerdings fühlt sich nur dieser Ort "speziell" an. Früher noch seltsamer, als heute, was aber natürlich eine subjektive Empfindung sein kann. Ich weiß nicht, wann dort der Kiesabbau beendet wurde, aber Ende der 1980'er Jahre wirkte der Bewuchs da oben noch sehr neu. Signifkante Ereignisse waren halt Kämpfe im Jahre 1944, da dort Krater und drei Bunker nahe beieinander zu finden sind.
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Beitrag von Wingman »

Kleines Video-Update:



Ich hatte mal wieder Gelegenheit, kurz an dem Ort vorbeizuschauen. Dieses Mal bin ich speziell Stellen in dem Wäldchen abgegangen, die sich für mich "besonders" anfühlten. Hinterher noch ein Besuch in den Bunkerruinen (da ist das Gefühl dann nicht mehr), wo im Sommer offenbar manchmal Obdachlose leben. Zumindest den Hinterlassenschaften nach zu urteilen (oder sie waren gerade nicht da)...
Zuletzt geändert von Wingman am Di 7. Jan 2020, 21:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von General Pepper »

Ich hatte mal wieder Gelegenheit, kurz an dem Ort vorbeizuschauen. Dieses Mal bin ich speziell Stellen in dem Wäldchen abgegangen, die sich für mich "besonders" anfühlten. Hinterher noch ein Besuch in den Bunkerruinen (da ist das Gefühl dann nicht mehr), wo im Sommer offenbar manchmal Obdachlose leben. Zumindest den Hinterlassenschaften nach zu urteilen (oder sie waren gerade nicht da)...
Ich feiere die Kassette bei 4:02. :D
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Beitrag von Wingman »

General Pepper hat geschrieben:Ich feiere die Kassette bei 4:02. :D
Ja, voll retro! :D
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"Gruselbereich" im Hürtgenwald (2015)

Beitrag von Wingman »

Ein neues Beispiel von einem seltsamen Ort, welcher mir erst seit letztem Jahr bekannt ist. Zumindest für mich persönlich seltsam, denn bisher hatte ich noch keine Gelegenheit, jemanden mitzunehmen.

Es handelt sich um einen ganz bestimmten Bereich im berühmten Hürtgenwald (Nordeifel). Berühmt ist er vor allem durch die Hürtgenwald-Schlacht im zweiten Weltkrieg, bei der bis zu 25000 Deutsche und Alliierte Soldaten umgekommen sein sollen. Der Wald ist übersäht von Bunkerresten, und da kann man sich bestimmte Energie-Prägungen natürlich schon denken.

Allerdings ist der Bereich, den ich hier meine, kein Schlachten-Hotspot gewesen (soweit ich weiß). Man spürt an vielen Ecken des Waldes eine durchaus bedrückende Stimmung, aber dort war es ganz seltsam. Ich habe inzwischen über 20 große Wanderungen in dem Gebiet gemacht, und irgendwann kam ich in diesen Bereich. Es sah eigentlich ganz idyllisch und hell aus (es gibt ja auch düstere Waldabschnitte). Dennoch bekam ich plötzlich ein beklemmendes Gefühl von Angst und Gefahr, so als wollte ich den Bereich so schnell wie möglich verlassen. Ich merkte, wie ich hektischer und schneller wurde. Ich konnte das auf einen Durchmesser von ca. 1km (vielleicht etwas weniger) festmachen.

Interessant daran ist, das ich dieses Gefühl auch beim zweiten Mal in diesem Bereich bekam, allerdings ohne zu wissen, das ich wieder dort gelandet war. Denn ich hatte zu dem Zeitpunkt schon länger nicht mehr aufs GPS geschaut, und kam einen anderen, mir bis dahin unbekannten Weg in den Bereich. Als ich dann einen Bach sah, der mir bekannt vorkam, und aufs GPS schaute, dachte ich mir "Aha, hier schon wieder...". Wie gesagt, da sollte mal jemand mitkommen, den ich vielleicht nicht vorher bescheid sage, wenn wir den Bereich betreten. Vielleicht spürt er auch diesen Unterschied zum restlichen Wald. Hier mal ein paar Bilder:

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Ganz normaler (etwas hügeliger) Wald, wie man sieht. Aber das gilt natürlich nur für das physische Auge. Vielleicht erspürt ja der Eine oder Andere von euch anhand der Bilder etwas darin? Auf jeden Fall interessant, was man von ausgedehnten (Solo-)Wanderungen an Erfahrungen und Wahrnehmungen mitnehmen kann...
Zuletzt geändert von Wingman am Di 7. Jan 2020, 21:54, insgesamt 4-mal geändert.
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Silas

Beitrag von Silas »

Mir wurde speziell beim ersten und beim letzten Bild seltsam flau um die Herzgegend herum. Bei den anderen Bildern ging es.
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Beitrag von Wingman »

Silas hat geschrieben:Mir wurde speziell beim ersten und beim letzten Bild seltsam flau um die Herzgegend herum. Bei den anderen Bildern ging es.
Ja, da wo ich das erste Foto machte, war das Unbehagen am stärksten. Beim Letzten gings, aber da hatte ich das Gefühl, ich hätte den negativen Bereich noch im "Rücken". Vielleicht war das schon am Rand. Ähnlich ist es mit dem Pfad auf dem dritten Bild, nur dort kam es eher von links (was auch passen würde, weil es er östlich von dem Weg auf dem ersten Bild liegt).

Hier mal der ungefähre Ausstrahlungsbereich von oben:
Bild

Jetzt möchte ich doch glatt mal wieder hin, aber dafür braucht man einen freien Tag. Das sind schon ein paar Kilometer in den tiefen Wald hinein zu wandern, um dorthin zu gelangen.
Zuletzt geändert von Wingman am Di 7. Jan 2020, 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
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