Otherkin

Hier kann man über Grenzthemen diskutieren, welche nicht in die speziellen Kategorien passen.

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Wingman
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Otherkin-Phänomen: Ein tieferer Blick...

Beitrag von Wingman »

Um dieses doch recht interessante Thema nach einer Ewigkeit mal wieder zu pushen... Ich habe mich jetzt schon einige Zeit mit dem Otherkin-Phänomen beschäftigt, wobei sich mir primär folgende Fragen stellen:

1. Handelt es sich dabei um zwei (oder mehr) individuelle Seelen in einem Körper, oder definiert sich das Otherkin-Gefühl eher durch sehr lebendige Erinnerungen an andere Seelenteile / Inkarnationen aus dem eigenen, höheren Selbst?

2. Sind Otherkin-Seelenteile schon von vorne herein als solche erschffen (z.B. das man bereits als Drache, Dämon, Naturgeist oder sonstige Wesenheit ins Universum "hineingeboren" wird), oder definieren sie sich erst (genau wie bei physischen Inkarnationen, z.B. als Mensch) durch die Rollenerfahrungen in einer Inkarnationen?

Diese beiden Fragen hängen ja eigentlich systematisch zusammen, und vor allem bei der zweiten Frage gibt es unterschiedliche Meinungen. Ich tendiere ja eher zu der These, das wir als neutrales Bewusstsein ins metaphysiche Universum "kommen", und unsere Rollen bzw. Seins-Formen erst durch gemachte Erfahrungen definieren. Aus diesen einzelnen Erfahrungen formiert sich dann nach und nach die Struktur, welche wir "Ich-Dort" oder "Höheres Selbst" nennen, und welche die Gesamtheit unseres Wesens bzw. aller gemachten Rollenerfahrungen darstellt.

Allerdings gibt es da wie gesagt auch die andere Meinung, nämlich das die eigentliche, unveränderliche Kernpersönlichkeit der Otherkin-Anteil ist, und es auch beim Mensch-Sein immer noch bleibt, obwohl er dabei temporär im menschlichen Körper lebt. Damit begründen manche Otherkins (so es denn welche sind), das sie sich im Mensch-Sein nicht heimisch fühlen. Vielleicht ist da was dran, aber oft ist es wohl auch zu stark simplifiziert.

Die weiterführende Frage, welche sich daraus ergibt, ist natürlich folgende: Gibt es Bewusstseine, die schon von vorne herein mit einer Bestimmung ins Universum "hineingeschaffen" werden, oder fängt jedes Bewusstsein neutral an, um das Universum auf eigene Faust zu erfahren? Beide Varianten erscheinen unter bestimmten Gesichtspunkten legitim, und vielleicht existieren sie ja auch in beiden Formen, oder gar in Hybrid-Formen. Persönlich präferiere ich allerdings immer noch die Variante, das man als neutraler Bewusstseinsfunke ins Universum kommt, und dann seinen eigenen Weg beschreitet. Das mag aber an dem kleinen Pioniergeist und Forscherdrang in mir liegen... :D

(Simplifizierte) Darstellung des Modells mit Rollenerfahrungen, statt Vorbestimmtheit des Kernselbst:
Bild

Übrigens, wie schonmal vor einigen Jahren geschrieben, scheint es in der Otherkin-Szene ja auch viele Wannabe's und Poser zu geben, was bisweilen natürlich das ganze Phänomen in ein zweifelhaftes Licht zu rücken vermag (bzw. psychologische Erklärungen bestärkt). Ich hatte ja Anfangs auch meine Vorbehalte (besonders gegenüber den "farbenfrohen" Fabelwesen-Deutungen), wie man auch in diesem Thread vor sieben Jahren lesen konnte.

Allerdings hatten wir inzwischen u.a. eine Remote Viewing-Session auf einen Otherkin (der uns dazu beauftragte, um was herauszufinden), und tatsächlich, es scheint schon was dran zu sein. Zwar konnte der Viewer kein fabelwesentypisches Aussehen feststellen, sondern nur einen wabernden, durchsichtigen "Energiekörper" (kommt auch bei Sessions auf AKEn vor), aber bei einem "Interview" wußte der Otherkin-Anteil Sachverhalte, die der Auftraggeber teils wußte (und somit verifizieren konnte), teils aber auch nicht. Er wurde vom Viewer auch als seperate "Person" im Target wahrgenommen.

Da gibt es sicherlich noch einigen Forschungsbedarf, und es spielt auch nahtlos in den Bereich der AKE-Themen (insb. Inkarnationen und Existenzen zwischen Inkarnationen) hinein. Aber es wird auch viel Ausschmückung, Wunschdenken und psychologische Kompensation bei dem Thema betrieben, weshalb da nochmal ein Batzen mehr Differenzungsvermögen gefragt ist, als bei anderen Grenzthemen. Was meint ihr dazu?
Zuletzt geändert von Wingman am Mi 8. Jan 2020, 12:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Silas

Beitrag von Silas »

Wingman hat geschrieben:1. Handelt es sich dabei um zwei (oder mehr) individuelle Seelen in einem Körper
Naja, Otherkin zu sein bedeutet nicht automatisch, dass es gleich zwei Seelen sein müssen. Man kann ja auch mit einer nichtmenschlichen Seele geboren werden, und trotzdem noch eine zweite mit dabei haben, also einen Walk-In.

Aber prinzipiell bedeutet Oherkin-Sein nicht, dass eine menschliche und eine nicht menschliche Seele zusammen in einem Körper wohnen. Eine ist wie gesagt auch möglich, und bei den meisten eigentlich auch die Regel (das bedeutet im Klartext dass die meisten Kin die ich kenne, sich aufgrund einer einzigen nichtmenschlichen Seele als Kin identifizieren. Da ist keine zweite, also keine "menschliche").

Walk-Ins kommen nicht so wahnsinnig oft vor, allerdings besteht bei manchen die Gefahr, sich einen solchen "einzureden" oder so etwas wie eine zweite Persönlichkeit zu kreieren, ähnlich wie bei einer multiplen Identitätsstörung. Andere wiederum verbuchen aber auch Erinnerungen an andere nichtmenschliche Inkarnationen oder das auftauchen von Tieren bei Reisen als zusätzliche Seelen (selbst wenn die Möglichkeit besteht dass es sich um ein Krafttier/Totem handelt).Oft auch, ohne das zu hinterfragen. Die schleppen dann einen ganzen Zoo mit sich herum, was ich persönlich ziemlich ungesund finde.

Sind Otherkin-Seelenteile schon von vorne herein als solche erschffen (z.B. das man bereits als Drache, Dämon, Naturgeist oder sonstige Wesenheit ins Universum "hineingeboren" wird), oder definieren sie sich erst (genau wie bei physischen Inkarnationen, z.B. als Mensch) durch die Rollenerfahrungen in einer Inkarnationen?
Ich denke, es gibt beides. Ich persönlich sehe meine Ursprungsseele als ein ziemlich altes Wesen, das schon so ins Universum "hineingeboren" wurd, wenn man bei meiner Art überhaupt von Geburt sprechen kann. Aber ich räume ein, dass es andere, nichtmenschliche Inkarnationen gab, die mich sehr beeinflusst haben/mich noch immer beeinflussen. Trotzdem bin ich im Wesens-Kern etwas anderes.

Nur meine paar Cents dazu ;-)
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Bazur
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Beitrag von Bazur »

Die schleppen dann einen ganzen Zoo mit sich herum
... miaaooooouuuuwuuuufkikerikiiiiiiieemmuuuuuuhhhhhschlurp

:lachen:
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Hier könnte ein schlauer Spruch stehen. Tuts aber nicht.
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Wingman
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Beitrag von Wingman »

Hier nochmal eine kompakt-verständliche Beschreibung des Otherkin-Phänomens von einem User aus Silas' Forum:
Seraphim hat geschrieben:Ein Otherkin ist ein Mensch, der sich an ein früheres Leben als nicht menschliches Wesen erinnert. Damit geht auch der Glaube an die Seele und (Re-)Inkarnation einher. Den Zeitpunkt, an dem diese Erinnerungen sich erstmals zeigen bezeichnet man als "Erwachen". Erst mit dem Erwachen weiss ein Kin was er eigentlich ist/war und kann sich von diesem Zeitpunkt an auch als Otherkin bezeichnen.
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General Pepper

Beitrag von General Pepper »

Ein Otherkin ist ein Mensch, der sich an ein früheres Leben als nicht menschliches Wesen erinnert. Damit geht auch der Glaube an die Seele und (Re-)Inkarnation einher. Den Zeitpunkt, an dem diese Erinnerungen sich erstmals zeigen bezeichnet man als "Erwachen". Erst mit dem Erwachen weiss ein Kin was er eigentlich ist/war und kann sich von diesem Zeitpunkt an auch als Otherkin bezeichnen.
Gillt das auch, wenn man sich beispielsweise durch eine Rückführung an ein früherer nichtmenschliches Leben erinnert? Oder nennt man das "cheaten"... :lol:
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Beitrag von Wingman »

General Pepper hat geschrieben:Gillt das auch, wenn man sich beispielsweise durch eine Rückführung an ein früherer nichtmenschliches Leben erinnert? Oder nennt man das "cheaten"... :lol:
Das ist eine echt gute Frage. Aber wenn ich darüber nachdenke, führt das sogar noch weiter: Wird so ein "cheaten" überhaupt ermöglicht, oder verhindert das Höhere Selbst grundsätzlich den Zugriff auf Inkarnationserinnerungen, welche die aktuelle Rollenerfahrung als Mensch stören würden? Kann / "darf" es das überhaupt, oder ist es dem aktuell inkarnierten Teil gar möglich, sein Höheres Selbst völlig frei zu verwalten?

Ich habe in der Richtung noch keine eindeutigen Erfahrungen gesammelt (außer das mir gewisse "Fragmente" zufielen, aber ob zufällig, oder gezielt, weiß ich nicht genau), jedoch ist es sicherlich eine gute Grundsatzfrage.
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Bazur
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Beitrag von Bazur »

Cheater!

Wir sind Lebewesen, welche in die Natur hineingeboren worden sind. Demnach haben wir als Teil der Natur, ein Teil ihrer Fähigkeiten übernommen und dürfen sie entsprechend nutzen:

Wenn beispielsweise ein Tier erlernt Früchte auf besondere Art zu pflücken und diese Technik über Generationen weitergegeben wird, dann ist es kein Schummeln, wenn das hundertste Tier seiner Gattung diese Technik von ganz allein beherrscht.
Bloß weil wir Menschen sind und somit Wertvorstellungen von richtig und falsch prägen, beteutet das nicht, dass wir uns aus moralischen Gründen oder andere, künstlich zurückhalten müssen, egal welche Konsequenz es im menschlichen Gedanke hat.
Wir dürfen nicht vergessen, dass die Natur und damit beziehe ich die metaphysik mit ein, sich wenig dafür interessieren dürfte ob und welche Fähigkeiten wir ungenutzt lassen oder nicht.

"Cheaten" gibt es letzten Endes nicht, denn alles was wir tun, tun wir mit den uns zur Verfügung gestellten Mitteln; unserem Körper, Geist, durch unsere "Rudel" und unserer Umgebung. Selbst die Entwicklung von Chemie und Atombomben ist aus der Sicht der Natur/ Evolution legitim, weil es Mittel sind, die in der "Sandbox" vorgegeben waren.
Wie der Mensch die Dinge nutzt oder bewertet ist widerum eine völlig andere Sache.
Punktum: Wenn wir uns in Threat-Kontext an frühere Leben erinnern, induziert oder zufällig, dann geschieht dies deshalb, weswegen der Hund sich die Pfoten leckt & weil wir es können. :D
Daran ist nicht verwerfliches oder gar falsches.

Der Umgang mit dem entstandenen Wissen jedoch ist eine Sache, die meistens genauso verdreht ist, wie die Idee, dass einige Fähigkeiten einem "cheat" gleichen.
Es ist immer der Mensch und seine Fantasie, der die Dinge in "falsch" oder "richtig" einordet und sich jenach dem in die Selbstgeisselung begibt.

Kurz: Der Natur ist es völlig Wumpe wie wir etwas bewerten, sie existieren und Punkt.


MFG

Bazur
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Kim
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Beitrag von Kim »

Hallo miteinander!

Wieder ein Thema, von dem ich so gut wie keine Ahnung habe..
Hier kommen ein paar Verständnisfragen. Stört Euch bitte nicht an der Nummerierung. Ich möchte es nur ein wenig übersichtlich halten. Und wundert Euch bitte nicht, wenn einige Fragen etwas seltsam klingen. Das ist dann kein unterschwelliges Lustig-Machen, sondern schlicht meine Unkenntnis, die sich in den Fragen widerspiegelt.


1) Welche Tendenzen gibt es unter Otherkins im Umgang mit ihrem Anders-Sein? Vermutlich wird man sich das nicht auf die Business-Visitenkarte drucken.. Ist man "unter sich" / quasi anonym, also beispielsweise in einem "sicheren Hafen" wie dem Otherkin-Forum, uneingeschränkt offen mit seinem OK-Anteil?


2) Mir ist noch nicht klar, wie "Verifikations-Indizien" gesammelt werden, um sich selbst sicher sein zu können, dass man sich nicht irgendetwas einbildet / wunschdenkt.


3) Kann man abschätzen, wie alt dieses Phänomen ist? Täuscht die zunehmende Vernetzung der letzten Jahre eventuell und es ist gar kein kürzlich aufgekommener Bewusstwerdungsprozess? Wie ist denn der Altersdurchschnitt im Otherkin-Forum?


4) Gibt es Ursprünge von Seelenanteilen, die auch in der OK-Szene ausgeschlossen werden? Also irgendwelche exotischen Entitäten wie Kobolde, Greifen, Harpyen, Dämonen, Götter und ähnliches?


5) Sind es immer Wesen, die eine bestimme Faszination auf Menschen ausüben wie Pferde, Katzen, Drachen, Wölfe, Delfine oder gibt es auch hin und wieder jemanden, der sagt "Ich glaube, ich war mal ein Wurm."?
Oder anders ausgedrückt: Gibt es nur Seelenanteile, die einen bestimmten Grad von "Bewusstsein" (Was auch immer das sein mag und was man damit auch immer macht, wenn man mal zufällig dran kommt ;)) haben?


6) Wenn ich das richtig verstanden habe, dann reicht die Tatsache, eine nichtmenschliche Inkarnation gehabt zu haben, um ein Otherkin zu sein. Wenn das Modell eines Höheren Selbst / Ich-Dorts stimmt, ist es dann nicht "völlig normal", dass unter hunderten von Inkarnationen auch Nichtmenschliche dabei sind?
Das Beispiel mag vielleicht etwas plump erscheinen, aber man hört ja auch nicht jeden Tag die selbe Musikrichtung.



Zum Schluss noch ein kleines Erlebnis, das nicht zwangsläufig mit dem OK-Phänomen in Verbindung stehen muss. Weil mir das Wahren der Privatsphäre anderer Menschen sehr wichtig ist, ändere ich das Szenario in der Erzählung so stark, dass sich die Person vermutlich selbst nicht erkennen würde. :wink:

Auf einem Volksfest lernte ich vor nicht allzulanger Zeit über einen Kumpel eine Frau (falls das wichtig ist: vermutlich Ende 20) kennen. Ich nehme an, keine sonderlich ausgeprägte Intuition zu haben, aber bei ihr kam mir auf der ersten :!: Blick nur ein Gedanke: Echse. Ihre Augen, die Form ihres Gesichts, ihre Körperhaltung, ihre Haut (nicht die Farbe, eher der "Eindruck", den die Haut machte?).. Und nein, das sind keine negativen Vorurteile - sie wirkte im Gegenteil sehr faszinierend auf mich.
Wir kamen ins Gespräch und gingen zu zweit über das Volksfest. An einem bestimmten Zelt blieb sie mit sichtbarer Begeisterung stehen. Dort wurde gerade ein Tier gezeigt und dem Publikum zum Streicheln hingehalten. Sie sagte zu mir ohne den Blick abzuwenden, dass sie unbedingt auch mal solche Tiere Zuhause haben möchte. Guess what.. es war eine Schlange...

Alles Gute, Kim..
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Hat mal jemand 'ne blaue Pille für mich..?
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Kiba
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Beitrag von Kiba »

Hallo Kim, dein Wunsch ist mir befehl ich versuche mal etwas zu beantworten^^

Vorher sei aber gesagt das es sich bei dem was ich sage NUR um MEINE Erlebnisse und Meinungen handelt. Ob das wirklich richtig ist sei mal dahin gestellt! Ich weiß nicht alles und das was ich denke zu wissen ist für andere vielleicht völliger Müll^^
Daher meine Worte bitte nicht auf die Goldwaage legen sondern einfach als Meine Meinung annehmen^^
Ich danke für ihre Aufmerksamkeit!

1.) Die OK die ich kenne sind meinst unter sich weil es für viele nicht OKs schwer ist das ganze zu verstehen wenn man z.B. nicht an Wiedergeburt glaubt. Daher besteht der Freundeskreis vieler OKs aus ihres gleichens. Es gibt solche und solche. Ein Bekannter Wolf von mir kommt mit Menschen überhaupt nicht klar und quält sich immer auf die Arbeit oder mal zum Einkaufen. Er fühlt sich so anderes, das er meint nicht mit Menschen leben zu können. Ich bin da ganz anderes. Ich habe mir angewöhnt mein inneres Sein auch nach außen zu übertragen und bin einfach. Das heißt ich benehme mich im RL genau so wie in Foren.Entweder man akzeptiert mich oder nicht. Natürlich springe ich nicht jeden fremden an und sage es ihm, doch wenn mich jemand zu dem Thema befragt bekommt er eine ehrliche Antwort.
Es ist also immer von der Person abhängig, doch ich denke der großteil ist lieber unter sich.

2.)Eine 100% Sicherheit gibt es nicht. In Träumen,Visionen oder Meditationen aller Art kann man Hinweiße sammeln. Bei mir stellte sich irgentwann ein "Das ist richig" gefühl ein. Sicher kann man also nie sein und es kann passieren das sie der Wunsch mit der Wahrheit vermischt. Im Grunde geht es darum sich selbst zu vertrauen und im Inneren nach Antworten zu suchen. Wenn man eine entsprechene Person kennt und genug vertrauen hat, kann diese Person dann bei der Meditation helfen und vielleicht etwas sehen was man selbst nicht sieht.

3.) Wie alt das ganze ist? Keine Ahnung. Vielleicht waren es die Shamanen die es bewusst wussten, vielleicht manche Hexen im Mittelalter, ich weiß es wirklich nicht^^
Das Durchschnittsalter schätze ich (beim Erwachen) auf ca 16-18 Jahren. Allerdings gibt es auch Wesen die erst mit 30 erwachen und ich kenne jemand die bereits mit 7 Erwacht ist.

4.) Immer gilt, nichts ist unmöglich. Das Götter zu Menschen in OK Form werden wird von vielen aber eher skeptisch gesehen. Warum sollte (z.B) Odin jetzt zu Hans-Peter werden? Es macht einfach nicht viel Sinn. In der heutigen ZEit gibt es leider den Trend das viele Ok einfach toller und stärker sein wollen als andere. So wird auch einem Hund plötzlich der große Wolf und aus einem "nur" Engel dann ein böser Dämon mit den Kräfter der Götter oder sowas in der Art. Daher fällt es schwer diesen "Überwesen" zu glauben. Aber wie gesagt, es gibt keine Beweiße also kann man nie etwas ausschließen.

5.)Meist fühlt man sich mit dem Wesen verbunden, stellt Gemeinsamkeiten fest. Aber ich denke alles kann Wiedergeboren werden, man erinnert sich nur vielleicht nicht daran. Vielleicht erinnert man sich nur an die Leben, die eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hatten, genau kann man es nie sagen. Ich kenne allerdings jemand der sagt sie war mal ein Baum. Warum dann nicht auch Regenwurm? Alle Wesen sind gleichwichtig, vom Baum über den kleinsten Vogel bis zum Bären.

6.) Jop so zumindest verstehe ich OK. Es ist also eigentlich normal. Nur glaubt die Allgemeinheit nicht dran und(was viel wichtiger ist) man muss sich daran erinnern. Und da geht es bei vielen schon los. Sie tun er nur als Traum ab und kommen gar nicht auf die Idee ihre Träume zu hinterfragen. Eigentlich ist OK sein nichts besonderes wenn man alle Menschen auf der Welt sich mehr ihren Träumen zuwenden würden.
Ich denke das man ja auch nicht nur einmal wieder geboren wird, sondern mehrmals. Daher war jeder sicher schonmal Tier und Mensch. Manche OK sagen man ist nur OK wenn man als erstes ein Nichtmenschliches Wesen war. Dann ist die Seele nämlich nicht Menschlich. Das ist reine Definition und darf sich von jedem zurecht gelegt werden wie man möchte. Beweiße gibt es keine^^

Deine Geschichte klingt interessant, muss aber kein Beweiß sein. Wenn du noch die Möglichkeit hast dann unterhalte dich mit dieser Person über Gott und die Welt und komm einfach unauffällig auf der Thema wiedergeburt. OK glauben daran, sonst könnten sie ja schlecht OK sein^^

Lg und ich hoffe ich konnte dir etwas helfen^^
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Wingman
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Beitrag von Wingman »

Kiba hat geschrieben:4.) Immer gilt, nichts ist unmöglich. Das Götter zu Menschen in OK Form werden wird von vielen aber eher skeptisch gesehen. Warum sollte (z.B) Odin jetzt zu Hans-Peter werden? Es macht einfach nicht viel Sinn. In der heutigen ZEit gibt es leider den Trend das viele Ok einfach toller und stärker sein wollen als andere. So wird auch einem Hund plötzlich der große Wolf und aus einem "nur" Engel dann ein böser Dämon mit den Kräfter der Götter oder sowas in der Art. Daher fällt es schwer diesen "Überwesen" zu glauben. Aber wie gesagt, es gibt keine Beweiße also kann man nie etwas ausschließen.
Ich bin auch skeptisch bei Kins, die behaupten, inkarnierte Götter, Erzengel oder ähnliches zu sein. Wenn es solche Wesen mit speziellen, hohen Positionen im Universum gibt (wie auch immer man sie dann bezeichnen möchte), so denke ich, das es für sie keinen Sinn macht, als Mensch zu inkarnieren. Aus Remote Viewing-Sessions haben wir Hinweise, das z.B. so genannte "Engel" unterschiedliche, aber jeweils ganz spezifische Aufgaben im Universum haben. Vergleichbar mit Naturgeistern, die unterschiedliche, energetische Funktionen zwischen metaphysischer Ebene und unserer physischen Natur zu haben scheinen ("Mittler" zwischen den Ebenen, wie Konverter). Es macht also aus meinem Verständnis heraus keinen Sinn, das so eine spezifische Wesensform, die an gewissen "kosmischen Schaltstellen" arbeitet, sowas tut.

Da könnte eher das höhere Selbst solcher Wesen (wenn sie sowas denn haben) einen anderen Teil von sich abspalten und hier als Mensch inkarnieren. Aber dann ist es genaugenommen kein Kin mehr. Der Inkarnierte hält sich dann vielleicht für einen Engel- / Götter (etc...)-Kin, weil er Erinnerungsfragmente an den entsprechenden Teil seines höheren Selbst hat, aber er ist dennoch ein neuer, abgespaltener Teil seines höheren Selbstes, und nicht der Götter- / Engelsteil an sich (falls diese Wesen ein höheres Selbst in dem Sinne haben, wie gesagt). Aber gerade dort stoßen wir sowieso wieder auf die Betrachtungsweise bzw. das Modell, mit welchem das Otherkin-Phänomen definiert werden soll. Vielleicht ist es ja simpler, als man denkt, aber vielleicht auch viel komplexer.

Hier eine unserer RV-Sessions auf "Engel" (da gibts inzwischen sehr viele, aus über 15 Jahren Forschung - kommt vielleicht mal ein Buch zu heraus):
Wingman's RV-Blog: Die Engel

Interessant ist darin vor allem das Interview, da die Daten davor recht abstrakt waren. Speziell dieser Teil dürfte hinsichtlich des "Lebenszyklus" spannend sein (V = Viewer / Interviewer, L3 = "Engel"):
V: Was ist der Endzweck deiner Tätigkeit?
L3: Solange ausdehnen, bis ich mich auflöse.
V: Was passiert nach Auflösung?
L3: Verteilt sein, Transformation, Einzelteile breiten sich gezielt aus, und werden an verschiedenen Stellen eingesetzt / eingefügt & Teile sind dann an Platz und weiten dadurch ihren Beobachtungsradius aus.
Und das:
V: Hast du Kollegen?
L3: Ja
V: Wieviele?
L3: Dutzende
V: Gibt es welche, die was anderes machen?
L3: Auch andere Zielrichtungen.
Wir möchten in Zukunft auch mal per RV zum Otherkin-Thema forschen. Einmal hatten wir das schon, und es war sehr interessant (wobei das eher ein Walk-In war).

Ach ja, was mich noch skeptisch macht, sind natürlich angebliche Kins, die in Vorstellungen sowohl ihr physisches, als auch ihr Otherkin-Alter in Jahren angeben (z.B. "16 und 7654"). Woher haben sie so genaue Angaben, und vor allem, wie werden die auf irdische Jahre umgerechnet, wo doch klassische Kin-Anteile in der Regel auf metaphysischer Ebene existieren (Stichwort "Nicht-Zeit"), oder evtl. auf anderen, physischen Planeten (wo es z.B. Drachen als physische Lebensform geben könnte)? Leider habe ich von solchen Leuten nie eine Antwort auf diese Frage bekommen (im Sinne von "Nicht-Reaktion" *g*), und ich denke, da spielt Wunschdenken oft eine große Rolle.
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