Otherkin

Hier kann man über Grenzthemen diskutieren, welche nicht in die speziellen Kategorien passen.

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Silas

Beitrag von Silas »

Freut mich zu hören, und dein Account ist auch schon freigeschaltet :)
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FeuerSchwingen
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Beitrag von FeuerSchwingen »

Hallo :)
Ich bin hier zum ersten mal auf das Thema Otherkin gestoßen
(durch Silas Blog, den ich dank Kim jetzt auch ganz durchgelesen habe *g*) und finde das Thema auch ziemlich interessant.
Ich bin mit 14 Jahren bereits einem ähnlichen Thema begegnet. Mein damaliger Freund hatte eine gespaltene Persönlichkeit,
von denen eine laut seinen Aussagen ein Lycantrop ähnliches Wesen war.
Als ich mal ein bisschen näher darüber forschte, traf ich auch auf ein Forum,
wo Menschen schrieben sie würden sich wie eine Fledermaus oder ein Fuchs fühlen, nur eben in Menschlicher Gestalt... oder so ähnlich...
Ich weis jetzt nicht ob das wirklich Otherkin waren, ich hab mich dann auch nicht mehr weiter damit beschäftigt,
weil ich den Gedanken damals zu abstrakt fand das sich Menschen für eine Wer-Fledermaus hielten. :lol:
Ich hatte dann auch nicht lange Kontakt zu dieser Person.

Wahrscheinlich würden die ganzen Wissenschaftler und Therapeuten auch nur sagen,
das Otherkins eine gespaltene Persönlichkeit haben bzw sind. Mag bei einigen die das sagen bestimmt auch sein.
Aber hmm.... Ich ksann mir trotzdem durchaus vorstellen das es daswirklich gibt, zumindest heißt es ja in seiner "niedrigsten Form" nur,
sich an Leben zu erinnern in denen man nicht Menschlich, war soweit ich das verstanden habe.
Und "höher" eben auch dadurch Auswirkungen in diesem Leben zu haben
(taube, nicht vorhandene Gliedmaßen zu fühlen, auf der astralen ebene diese Formen annehmen usw)

Ich finde die ganze Thematik aber sehr interessant und habe mich auch mal als Nicht-Kin in deinem Forum angemeldet Silas,
du wirst mich an meinem Namen erkennen denke ich ;)
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Wer in der Zeitung liest, weis was in der Welt geschieht. Falsch. Er weis was in der Zeitung steht
Silas

Beitrag von Silas »

Jup, ich dachte mir sofort dass du das bist :wink: Ich habe dich auch gerade freigeschaltet, das mache ich bei allen neuen Nutzern manuell damit sich keine Trolle registrieren.
Mein damaliger Freund hatte eine gespaltene Persönlichkeit,
von denen eine laut seinen Aussagen ein Lycantrop ähnliches Wesen war.
Hm, an sich hat das Otherkin-Sein nichts mit gespaltener Persönlichkeit zu tun.Es gibt ja auch die sogenannte klinische Lykanhropie, hatte er das vielleicht? Dachte er auch, er könne physisch ein Werwolf werden? Und hatte er noch mehr Persönlichkeiten? Falls ja spräche das für eine dissoziative Identitätsstörung, wobei das die schwerste Form dieser Art von Störungen ist.Zwar gibt es auch noch die Walk-Ins - auf die ich hier irgendwo auch näher eingegangen bin, glaube ich zumindest - aber die sind relativ selten und mehrere auf einmal halte ich für fragwürdig.

(Du musst da natürlich nicht näher drauf eingehen wenn du nicht magst)
Wahrscheinlich würden die ganzen Wissenschaftler und Therapeuten auch nur sagen,
das Otherkins eine gespaltene Persönlichkeit haben bzw sind.
In Anbetracht dessen dass die meisten Menschen weder an die Seele noch an etwas anderes in der Richtung glauben.....ja.Und Psychologen können in vielen Fällen leider nur runterleiern was sie an der Uni gelernt haben und einen in vorhandene Muster quetschen weil sie sonst keine Erklärung dafür haben.

Aber wenn man sich eingehend mit dem Thema beschäftigt wird man feststellen dass der Großteil von "uns" sich selbst einfach seelisch als etwas anderes als ein Mensch sieht.Denn ich *bin* der Phooka, und sehe ihn nicht getrennt von mir.Deshalb hat das mit gespaltener Persönlichkeit auch nichts zu tun.

Bei Walk-Ins kann das Erklären allerdings schon mal schwierig werden und es kommt auch nicht selten vor dass sogar Otherkin das Konzept nicht richtig verstehen.Kann man auch schlecht, wenn man es nicht selbst erlebt/erlebt hat.

Und wenn man nicht will dass der Psychologe bei dem man in Behandlung ist, das Kin-Sein als etwas behandlungswürdiges sieht, sollte man einfach den Schnabel halten.Mache ich auch *g*
Ich ksann mir trotzdem durchaus vorstellen das es daswirklich gibt, zumindest heißt es ja in seiner "niedrigsten Form" nur,
sich an Leben zu erinnern in denen man nicht Menschlich, war soweit ich das verstanden habe.
Und "höher" eben auch dadurch Auswirkungen in diesem Leben zu haben
(taube, nicht vorhandene Gliedmaßen zu fühlen, auf der astralen ebene diese Formen annehmen usw)
Nein, das Otherkin-Sein beschränkt sich nicht nur darauf, dass man sich an vorherige Leben erinnert, in denen man nicht menschlich war.Ich persönlich bin der Ansicht dass meine Seele im Ursprung schon nicht-menschlich war.Zwar haben mich nicht-menschliche Inkarnationen auch beeinflusst, aber nicht insofern als daß ich so oft als etwas reinkarniert wäre, sodaß meine Seele dessen Form angenommen hätte (außer eben der Phooka).Denn viele glauben dass die Inkarnationen die Form der Seele prägen.

Und auch Phantomgliedmaßen - die sich übrigens nicht taub anfühlen :wink: - sind nicht das einzige das mich und andere dazu veranlasst, uns Otherkin zu nennen.

Über das Warum wirst du aber in meinem Forum sicherlich noch so einiges herausfinden :)
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Kim
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Beitrag von Kim »

Silas hat geschrieben:[...] Zwar gibt es auch noch die Walk-Ins - auf die ich hier irgendwo auch näher eingegangen bin, glaube ich zumindest - aber die sind relativ selten und mehrere auf einmal halte ich für fragwürdig. [...]
Jau, das Thema 'Walk-In' wurde hier im Thread kurz angerissen. Wer sich für eine Beschreibung von Walk-Ins interessiert, der wird in Silas' Beitrag im FAQ-Bereich der Otherkincommunity ausführliche Informationen finden. :lesen:

Alles Gute, Kim..
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"Informationen im Internet entsprechen nicht immer der Wahrheit" - Albert Einstein
Hat mal jemand 'ne blaue Pille für mich..?
Silas

Beitrag von Silas »

Richtig *nick*

Bei Bedarf stell ich den Artikel hier aber auch gerne rein, für die die sich nicht in meinem Forum befinden, sich aber trotzdem dafür interessieren :wink:
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FeuerSchwingen
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Beitrag von FeuerSchwingen »

Silas hat geschrieben:
Hm, an sich hat das Otherkin-Sein nichts mit gespaltener Persönlichkeit zu tun.
Das war auch nicht wirklich so gemeint. Ich habe nur a) von meiner warscheinlich allerersten begegnung zu diesem Thema erzähl,
und es b) als einleitung dazu benutzt dass warscheinlich viele Menschen Otherkins als Gespaltene persönlichkeit sehen, oder das sie einfach nur bekloppt sind.
Silas hat geschrieben: Und Psychologen können in vielen Fällen leider nur runterleiern was sie an der Uni gelernt haben und einen in vorhandene Muster quetschen weil sie sonst keine Erklärung dafür haben.
Das ist ja leider in den meisten Themen so.. wenn man keine Erklärung findet, wird es eben hier und da ein bisschen abgerundet und in eine behandelbare Schublade gequetscht.
Und die meisten Menschen wissen auch eben nur, was im Mainstream gelernt wird.
Silas hat geschrieben: Aber wenn man sich eingehend mit dem Thema beschäftigt wird man feststellen dass der Großteil von "uns" sich selbst einfach seelisch als etwas anderes als ein Mensch sieht.Denn ich *bin* der Phooka, und sehe ihn nicht getrennt von mir.Deshalb hat das mit gespaltener Persönlichkeit auch nichts zu tun.

Nein, das Otherkin-Sein beschränkt sich nicht nur darauf, dass man sich an vorherige Leben erinnert, in denen man nicht menschlich war.Ich persönlich bin der Ansicht dass meine Seele im Ursprung schon nicht-menschlich war.Zwar haben mich nicht-menschliche Inkarnationen auch beeinflusst, aber nicht insofern als daß ich so oft als etwas reinkarniert wäre, sodaß meine Seele dessen Form angenommen hätte (außer eben der Phooka).Denn viele glauben dass die Inkarnationen die Form der Seele prägen.

Und auch Phantomgliedmaßen - die sich übrigens nicht taub anfühlen :wink: - sind nicht das einzige das mich und andere dazu veranlasst, uns Otherkin zu nennen.
Ah ok, Dann hatte ich das ein bisschen falsch verstanden. Du bist also eine nicht-Menschliche Seele die in einen Menschenkörper inkaniert ist?
Hmm ich dachte ich hätte hier irgendwo gelesen das Erinnerungsanteile an ein nichtmenschliches Leben ausreicht....
genauso wie ein anzeichen für KIn-sein ist, nicht exestierende gliedmaßen zu fühlen, die in dem Sinne 'taub' sind,
weil man sie ja garnicht benutzen kann bzw auch garnicht da sind in diesem Körper.

Ich werd mich einfach mal in deinem Forum umsehen :) Danke

Die Idee mit dem Artikel finde ich aber auch ziemlich gut, ich glaube das ist einfacher für die die nur ein bisschen was erfahren wollen,
anstatt sich gleich wieder irgenwo anmelden zu müssen.
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Silas

Beitrag von Silas »

Du bist also eine nicht-Menschliche Seele die in einen Menschenkörper inkaniert ist?
Jup, so sieht's aus ;)
Hmm ich dachte ich hätte hier irgendwo gelesen das Erinnerungsanteile an ein nichtmenschliches Leben ausreicht....
Meiner Ansicht nach, nein.Aber da scheiden sich die Geister, ich glaube das kam in diesem Thread auch schon mal zur Sprache irgendwo, da müsstest du mal schauen wenn es dich interessiert.
genauso wie ein anzeichen für Kin-sein ist, nicht exestierende gliedmaßen zu fühlen, die in dem Sinne 'taub' sind,
weil man sie ja garnicht benutzen kann bzw auch garnicht da sind in diesem Körper.
Ein Anzeichen fürs Kin-Sein *können* Phantomgliedmaßen auch sein, allerdings ist das manchmal etwas tricky, denn das Gefühl von Flügeln lässt sich oft auch mit Rückenverspannungen erklären, oder sie stehen sinnbildlich für etwas.Das gilt auch für andere Arten von Phantomgliedmaßen.Wunschdenken ist natürlich auch nicht auszuschließen denn das menschliche Gehirn vermag einem vieles vorzugaukeln.

Und "taub" fand ich in dem Zusammenhang nur als Bezeichnung unpassend weil man Phantomgliedmaßen zwar nicht physisch sehen kann, sie sich aber so täuschend echt anfühlen können, als wären sie wirklich da.Sie bewegen sich sogar manchmal :)

Aber sieh dich erstmal im Forum um, da wirst du viele Antworten finden :) Den Walk-In Artikel werde ich dann demnächst posten.
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Bazur
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Beitrag von Bazur »

Eine unheimliche Kreatur tritt aus der Nacht hervor und nähert sich dem großen Feuer auf der Platzmitte. Mit seiner rechten stößt er im Takt der Trommeln einen hölzernen Stab zu Boden. Er ist reich verziert mit Federn, während obenauf ein Tierschädel prangt. Mit jedem Stoß klimpern die kleinen Knochen, die in einer Spirale um das Zepter befestigt sind.
Seine linke holt weit aus und streut eine pulvrige Substanz in die Flammen, welche mit einem Mal explodieren. Alle Umstehenden Clanmitglieder werfen sich voller Ehrfurcht zu Boden, als das lodernde Licht das Angesicht der Kreatur beleuchtet. Ein massiver Bärenschädel ragt über einen von Fell bedeckten, gebrechlichen Körper empor. „Möge der Geist des Bären in euch fahren und euch seine Weisheit spenden. Möge er euch die Kraft seiner Pranken schenken, auf dass ihr den Feind niederschmettert. Möge seine Ruhe euch geleiten um euch Besonnenheit zu geben. Wenn die Sonne über das Tal steigt, werden Bären über den Clan der Raben fallen um dem Zwist ein endgültiges Ende zu machen." Wie auf Kommando springen die Menschen um dem Feuer auf und reißen die Arme auseinander. Sie strecken sich gen Himmel und brüllen tierische Laute in die Nacht hinein.
So oder so ähnlich könnte die erste Übernahme einer nichtmenschlichen Identifikation ausgesehen haben. Das Phänomen der Otherkins (andere Art) ist so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Noch heute übernehmen Menschen die Rolle eines Tieres um dessen Attribute im Kampf oder in ähnlichen Anlässen auf sich selbst zu übertragen. Allerdings sind diese in der Regel nur temporär.

Deutlich seltener hingegen sind Menschen, die permanent eine nichtmenschliche Selbstidentifikation haben. In der Historie wurden diese Persönlichkeiten nicht selten zu geistigen Oberhäuptern, Schamanen und ähnlichem ernannt. Meist empfanden sich diese Menschen von Naturgeistern oder ihren Göttern auserwählt, ihre Rollen zu übernehmen. Aber es gibt auch Fälle, in denen keine höhere Macht ihre Finger im Spiel haben soll; dazu zählen unter anderem die sogenannten „Wolfskinder", welche in der Kindheit in den Wäldern verschollen und von Tieren aufgezogen wurden. Entsprechend fügten sie sich in die Sozialstrukturen der Tierwelt ein. Sowohl temporäre, als auch permanente „Otherkins" haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind biologisch Mensch, geistig jedoch nichtmenschlich.

Seit geschätzt dreißig Jahren häuft sich das „Otherkin"-Phänomen, nicht zuletzt durch die erweiterte Kommunikationsmöglichkeit- das Internet. Die vermutlich erste Internetcommunity, die das „Otherkin"-Phänomen auf den Weg brachte, eine eigene Szene zu werden, entstand 1990.
Seither entstehen immer mehr solcher Foren, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Die Frage die sich stellt ist, Ist das „Otherkin"-Phänomen nur eine Modeerscheinung oder steckt mehr dahinter?

Um diese Frage beantworten zu können, muss geklärt sein, was einen permanenten Otherkin ausmacht. Hierbei handelt es sich um Menschen, die nach dem Reinkarnationsmodell meist von Geburt an unter Persönlichkeits,- und Körperempfindungsstörungen leiden. Ähnlich dem Beispiel der Wolfskinder verfügen sie über die natürlichen Instinkte und Verhaltensmuster ihrer Tier-Eltern und sind nicht in der Lage menschliche Verhaltensmuster nachzuvollziehen. Auch die Empathie für Menschen fällt dabei mangelhaft aus. Mimiken und Gestiken können schnell fehlgedeutet und mit jenen des Kins verwechselt werden. Wie erwähnt ist auch das körpereigene Empfinden davon betroffen. Es fehlen ggf. Gliedmaßen oder die Knochenstruktur ist nicht im Einklang des Kins, wodurch es nicht selten zu Fehlstellungen oder gar Phantomschmerzen kommt. In der Regel ist es für solche Persönlichkeiten unmöglich ein normales gesellschaftliches Leben zu führen. Sie verbleiben meist aufgrund multipler Persönlichkeitsstörung oder anderen Diagnosen in psychiatrischer Behandlung. Fälle die in weniger westlichen Kulturen auftreten, ziehen sich zumeist in die Natur zurück und führen dort ein Leben als Einsiedler, wenn sie nicht die Möglichkeit haben, sich in ein Rudel des jeweiligen Kins zu fügen. Ähnlich den Transgender, wo der Geist mit dem falschen Geschlecht verknüpft ist, ist er hier mit der falschen Spezies gekoppelt.

Damit ist auch geklärt, warum keine oder nur sehr, sehr wenige permanente Otherkins in Foren registriert sind. Im Umkehrschluss findet man in Foren meist temporäre oder besser gesagt assoziative Otherkins und Rollenspieler an.

Mit dem Fortschritt in der Wirtschaft und Politik verliert das Individuum immer mehr an Bedeutung. Eltern die ganztags Arbeiten und Anerkennungsfaktoren wie der Besitz von Markenartikeln, führen dazu, dass immer mehr Menschen den Anschluss in der Familie und Freundeskreisen verlieren. Mit dem Aufkommen des Internets ergibt sich die Möglichkeit, sich in die Gesellschaft zu reintegrieren.
Der Rollenspieler meldet sich daher in Foren an, in denen er seine Bedürfnisse nach Anerkennung, Respekt und Sympathien wieder aufladen kann. Otherkin-Foren haben mitunter die beste Eignung dazu, denn je nach dem Sozialdefizit kann eine Rolle übernommen werden um diese von Forenmitgliedern kompensieren zu lassen. Gerne wechseln die Betroffenen die Rolle, wenn der gewünschte Effekt nicht eintritt, so passiert es, dass sie bald einen regelrechten „Zoo" hinter sich her schleifen. Aber wer würde einem Erzengel-Otherkin keinen Respekt zollen? Besonders betroffen sind hierbei die Altersgruppen 12- 16 Jahren.

Der wesentliche Anteil in Otherkinforen setzt sich aus temporären beziehungsweise assoziativen Otherkins zusammen. Tiere besitzen Symbolkraft; Dier Stier als Zeichen der Wirtschaft, der Löwe als Symbol der Führungspersönlichkeit, die Ziege als Ausdruck von Intellekt. Aber auch mystische Wesen, wie zum Beispiel ein Engel dient als ausdrucksstarkes Symbol. Jedes hat je nach Assoziation des Betrachters eine verschieden starke Impression.
Im schamanischen Bereich hat sich dadurch das sogenannte Krafttier etabliert. Jeder Mensch verfügt danach über ein Tier, das ihm zu Seite steht und seine Aspekte überträgt. Ebenso verfügt der assoziative Otherkin über ein Tier oder eine andere Wesenheit, über das er sich auszudrücken versucht. Die Gründe für dieses Tun sind vielseitig. Der Wunsch nach Veränderung oder einer stärkeren Definition des Charakters aber auch bzw. ganz besonders der Wunsch etwas Besonderes in dieser Gesellschaft darzustellen.
In den meisten Fällen stoßen sie über Medien, wie Filme oder Bucherzählungen auf ihr Kin. In einigen Fällen geschieht das auch über Träume oder, wie einige berichten, durch Inkarnationsübergreifende Erinnerungen. Wenn sich der Otherkin mit der Spezies identifizieren/ assoziieren kann, wird es übernommen. Dabei spielen ihre Eigenschaften, die man mit der Spezies assoziiert eine wesentliche Rolle. Diese sind in der Regel mit dem Charakter der Person vergleichbar und der Kin bestärkt diese nocheinmal. Der Unterschied, der zwischen assoziativen Otherkins und Krafttieren besteht, ist, dass Krafttiere eine begleitende Funktion haben, während Otherkins selbst diese Krafttiere sind.
Allerdings werden diese Otherkins nicht wie die permanenten von ihrem Kin eingeschränkt und können ein normales, gesellschaftliches Leben führen- Je nachdem wie intensiv sich der Otherkin auf die Rolle einlässt.

Auf die Frage hin, ob die Otherkin-Szene eine Modeerscheinung ist, gibt es keine Antwort. Denn es liegt bei jedem selbst, wie ernst sich Otherkins nehmen. Ob die Aspekte als Stärkende Attribute verstanden werden oder über die Maße verinnerlicht, sodass ein Gesellschaftlicher Ausschluss stattfindet.

MFG Bazur
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Hier könnte ein schlauer Spruch stehen. Tuts aber nicht.
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