secretocean hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass diese Informationen im Gehirn gespeichert sind. Der Zugriff darauf wäre, selbst im Wachzustand, dann viel einfacher. Die Tatsache, dass der Zugriff ausschließlich während veränderter Bewusstseinszustände zustande kommt, spricht für die Speicherung der Informationen im eigenen Ich-Dort.
Sehe ich auch so. Ich denke eher, das es im Hirn Schnittstellen gibt, die quasi Datenkanäle zu den abzurufenden Informationen öffnen (vielleicht liegen diese sogar in den berüchtigten
Neurotubuli?). In gewisser Weise wie eine Dateizuordnungstabelle auf einer Festplatte.
@Wingman: Die Variationen, um der Empirik so gut es geht gerecht zu werden, sind relativ minimal. Ich halte sie für nötig, um den Sinn des Experiments zu stärken. Als privater, foreninterner "Spaß" - gut. Schade wäre es, wenn sich herausstellt, dass es interessante Übereinstimmungen bei den Erlebnisberichten gibt, aus denen sich neue Thesen ableiten lassen. Denn dann wäre es zwar für uns eine Art "Wahrheit" hier im Forum, aber außerhalb würden die Resultate stets angezweifelt werden.
Dazu solltest du wissen, das uns unsere ersten beiden AKE-Experimente, trotz des eher geringen Erfolgs, außerhalb dieser Community viel Respekt und Neugier erzeugt haben. Eine Verbesserung der Methodik ist immer gut (z.B. für ein drittes AKE-Experiment), aber wir können dabei nicht die aktuelle Zeitqualität (Kandidat für Unwort des Jahres) ignorieren. Viele, sehr viele Leute haben momentan andere Sorgen bzw. private Herausforderungen, und da werden nur wenige bis keine die Energie für deine Durchführungsmethodik aufbringen können. Natürlich ist das nur eine subjektive Beobachtung von mir, und ich könnte mich irren. Wer also doch teilnehmen will, kann sich ja in diesem Thread melden.
Es spricht IMHO nichts dagegen, wenn du hier selber so ein Experiment startest, solange es keine manipulativen oder irgendwie anderweitig inakzeptabel Elemente gibt (das sollte ja eh klar sein). Eigeninitiative finde ich eine tolle Sache. Aber das letzte Wort der Freigabe hat natürlich die Forenleitung.
Das würde auch bei meiner Variante passieren, aber jeder würde erkennen, dass wir unseren Möglichkeiten entsprechend das Maximum an Wissenschaftlichkeit erbracht haben....
Ebenfalls gute Überlegungen.
Dann hätten wir mal was in der Hand. Wenn es Spaß genug gemacht hat, dann sollte das Experiment sogar wiederholbar sein.
Nun, die Frage ist halt, was damit letztlich erreicht werden soll. In einem geistig offenem Kreis ist es natürlich super, wenn man erstaunliche Indizien oder gar Beweise hat. Das erzeugt Begeisterung, Forschungsmotivation und bringt sogar ein bisschen Ruhm (wobei ich letzteres nicht wichtig finde). Aber die Welt verändern wird man damit auf kurze Sicht nicht. Um wirklich was bewegen zu können (sei es auch nur im kleinen Rahmen), bedarf es momentan IMHO anderer Vorgehensweisen, die mit unmittelbar persönlichen und weltlichen Aspekten zu tun haben. Aber das ist ein anderes Thema, welches momentan den Rahmen sprengen würde...
Wobei ich behaupte, dass es jedem, dem das Thema wirklich am Herzen liegt, auch und gerade bei dem Bemühen um möglichst wissenschaftliche Methodik gerade dann Spaß machen und motivierend sein sollte.
Dass bedeutet aber nicht automatisch, das es jemandem der nicht mitmacht, nicht am Herzen liegt. Es ist halt einfach eine Frage der Prioritäten, die wir uns nunmal nicht immer aussuchen können. Sowas sollte man dabei stets im Hinterkopf behalten...