Echtheitsanzeichen bei AKEn / Nahtodeserfahrungen
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 21.04.2007, 18:21    Titel: Echtheitsanzeichen bei AKEn / Nahtodeserfahrungen Antworten mit Zitat

Hier findet sich eine ziemlich umfangreiche Zusammenfassung von Echtheitsanzeichen bei außerkörperlichen Erfahrungen (OBEs) und Nahtodeserlebnissen (NDEs):

http://www.near-death.com/evidence.html (englisch)
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 21.08.2012, 15:12    Titel: Nahtod-Erfahrung von Pam Reynolds Antworten mit Zitat

Hier mal ein interessanter Na(c)htod-Fall, um diesen antiken Beitrag zu pushen... Smilie

Pam Reynolds wurde unter kontrollierten Bedingungen klinisch Tod gehalten. Sie berichtet in dem Video von ihren Erlebnissen. Das EEG zeigte während ihrer detaillierten Erlebnisse keinerlei Gehirnaktivität mehr an.

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Diskussion zum Thema "Leben und Tod", inspiriert durch das Video:
https://www.thetawaves.info/forum/viewtopic.php?p=8962#8962
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General Pepper
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BeitragVerfasst am: 02.09.2012, 18:21    Titel: Antworten mit Zitat

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Lol. Wie gerne er es halt in die Lächerlichkeit zieht... aber im Grunde keine erheblichen Argumente (eigentliche gar keine) hat....
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 02.09.2012, 20:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe da mal ein paar Comments druntergeschrieben. Winken

Wer selber einen YT-Account hat, kann die ja mal thumben *g*...
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Chrysalis
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BeitragVerfasst am: 03.09.2012, 05:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Wing...

Von mir hast du schon mal einen 'thump-up' bekommen !...rein aus Prinzip.

Mein Eindruck:
Dieser Mann 'labert' nur.
Er bringt keinerlei Beweise irgendwelcher Art. Alles was er sagt, ist seine persönliche Ansicht.
Gut...er hatte selbst seine ganz spezielle Nahtoderfahrung, und er glaubt, dass sich seine Erlebnisse nur auf irgendwelche elektrische Impulse im Gehirn zurückführen lassen. Er ist überzeugt davon, dass 'Tunnelerlebnisse' und Begegnungen mit Verwandten sich rein rational erklären lassen.
Diese Meinung darf er gerne haben.
Trotzdem kann er sie mit nichts belegen. Alles was er sagt ist nur Blabla...

Zu schade, dass er das Ganze unter dem Titel 'WissensMagazin' posten kann. Das impliziert, dass er ganz genau weiß, was wahr ist.
Der Titel gibt diesem Video einen touch von Seriosität...

Schaut euch das Filmchen bitte genau an und spürt in euch rein. Wirkt der Mann auf euch so, als wüßte er tatsächlich, was sich da abspielt?
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lerne dich verstehen, folge deiner Stimme,
nur so kannst du das Höchste erreichen.
---Bettina von Arnim---
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Rai
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BeitragVerfasst am: 03.09.2012, 07:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke mal eher das er aufgrund seines Berufes (Prof. Dr. Dr. Gerhard Roth vom Institut für Hirnforschung der Universität Bremen (Fachbereich Biologie und Neurobiologie; Abteilung Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie) da voreingenommen ist, und sich daraus eine Erklärung recht schneidern will. Würde ich mal sagen Winken

Aber er klammert das Bewusstsein irgendwie schon sehr extrem aus, es kann schon sein das im Gehirn auch bestimmte Abläufe stattfinden, aber dennoch sollte man auf das allumfassende Bewusstsein achten.
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 03.09.2012, 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist im Grunde wie bei Dr. Susan Blackmore, oder jemandem, den ich mal aus einem anderen Forum kannte. Alle hatten Nahtodeserfahrungen, aber kommen mit ihren Schubladen nicht darauf klar, und versuchen es verzweifelt wegzuerklären. Es ist psychologisch nicht anders, als bei religiösen Leuten, die penetrant versuchen, anderen ihren Glauben aufzudrücken. Im Prinzip fühlen sie sich in ihrem eigenen Glauben mehr bestätigt, wenn im "Außen" immer mehr Leute daran glauben. Das zeigt jedoch zugleich schon den Zirkelschluss: Sie haben im Grunde sehr große Zweifel an ihrem eigenen Glauben, können sich das aber nicht eingestehen. Aber ohne den Glauben wäre das Universum solchen Leuten wohl noch etwas zu groß und überwältigend.

Welche Angst da bei dem Faktor "Leben nach dem Tod" mitspielt, wüßte ich auch gerne. Ist es das Unbekannte an sich? Oder die Angst vor irgendeiner externen Gerichtbarkeit? Oder, dass man selbst viel größer und ausgedehnter ist, als man glauben möchte, und das es viel mehr Eigenverantwortung mit sich bringt? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, denn ich kann es nicht nachvollziehen. Die meisten Menschen mit Nahtodeserfahrungen verändern sich ja danach dahingehend, das sie intensiver Leben und die Dinge zu schätzen wissen, die wirklich zählen. Vielleicht spüren die Ängstlichen ja auch unbewußt, das sie sich im Leben auf Belangloses fixieren, und schämen sich daher, das sie sich selbst (dem Potential ihrer Seele) nicht gerecht werden, obwohl sie es könnten.

Man schaue sich mal um, wieviele Leute bis zu ihrem Tod eine falsche Identität leben, die durch Fremderwartungen bzw. "äußeres Bewußtsein" geformt wurde, und wo die Kenntnis vom inneren, wahren Selbst längst in die Unbewußtheit verdrängt ("überstrahlt") wurde. Und diese sind es dann auch, die ihr Leben mit materiellen Gütern, Statussymbolen oder Süchten zu erfüllen versuchen, was aber natürlich keine Lösung ist, sondern ein unverstandener Notruf der Seele.
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Nightrat
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BeitragVerfasst am: 03.09.2012, 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

Dass er keine Argumente hat, stimmt nicht.
Es ist bestätigt, dass man im Labor Nahtoderfahrungen erzeugen kann.
Das ist zwar kein Beweis, aber ein Argument dafür, dass Nahtoderfahrungen von unserem Gehirn erzeugt werden. Dieses Argument bringt er auch.
Dasselbe gilt für OBE's.
Ich bin von der "Shutdown-Theorie" auch nicht überzeugt. Aber was haben wir bis jetzt auf der Gegenseite: Anektotische Evidenz, die ist leider auch kein Beweis.
Und was viele nicht verstehen wollen: Wenn jemand etwas behauptet, das allen bisherigen vielfach bestätigten Theorien und Erfahrungen widerspricht, dann muß ER beweisen, dass an seinen Behauptungen was dran ist.

Ein Beispiel: Jemand erzählt dir dass er fliegen kann. Du sagst: "Na los zeigs mir". Er sagt: "Oh, das geht jetzt nicht, weil das geht nur bei Vollmond und nach drei Fastentagen". Du sagts: "OK, warten wir auf den nächsten Vollmond". Beim nächstem Vollmond triffst du den Mann wieder. Du sagst:"OK, jetzt zeigs mir!". Er sagt: "Sorry, aber ich habe auf das Fasten vergessen, wir müssen auf den nächsten Vollmond warten." Du sagst "OK, warten wir nochmal". Beim nächsten Vollmond triffst du ihn wieder: "OK, aber jetzt, ich habe diesmal sogar eine Kamera mit und filme dich". Du freust dich denn der Mann versucht diesmal wirklich zu fliegen. Aber es klappt nicht. Er sagt; "Tut mir leid, ich vestehe das selber nicht, sonst klappt das immer, aber wahrscheinlich verhindern deine skeptischen Negativschwingunen meinen Flug. Dass du eine Kamera mitgenommen hast ist ja auch schon Ausdruck deines Zweifels. Bis zum nächsten Vollmond solltest du dich entschlacken und spirituell reinigen, und dann kann ich dir sicher zeigen, dass ich fliegen kann. Du könntest hier auch ein paar spirituelle Hilfsmittel bei kaufen: Wenn du die anwendest, und fest daran glaubst, dann kannst du vielleicht beim nächsten Vollmond selber fliegen".

Wie lange glaubst du diesem Mann?
Was stimmt an dieser Geschichte nicht?

Sorry für mein Gschichtl drucken Verlegen
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 04.09.2012, 11:53    Titel: Antworten mit Zitat

Nightrat hat Folgendes geschrieben:
Ich bin von der "Shutdown-Theorie" auch nicht überzeugt. Aber was haben wir bis jetzt auf der Gegenseite: Anektotische Evidenz, die ist leider auch kein Beweis.

Fälle wie der von Pam Reynolds gehen schon über anekdotische Evidenz hinaus, da es glaubwürdige Zeugen gibt, die bestätigen, dass sie das nicht alles hätte sehen oder so akkurat einbilden können (mal abgesehen von einer EEG-Nulllinie). Sowas ist aber leider selten, und schwer reproduzierbar, bzw. auf die Art wohl unverantwortlich (da muß ich an den Film "Flatliners" denken).

Andere Evidenzen hingegen sind das Ablesen von Zahlen oder Texten, oder das Wahrnehmen von Konversationen in einer AKE, die man nicht hätte sehen können. So z.B. erfolgreich geschehen bei Experimenten am Monroe Institut. Aber es ist aufgrund der komplexen Natur der AKEn nicht am Fließband reproduzierbar. Das jedoch diese spektakulären Einzelfälle von den Skeptikern schon ausgeklammert werden, zeigt das es im Grunde um das Verteidigen von Glaubenssätzen geht, und nicht um die objektive Wahrheit. Denn dann wurde nur selektiv, aber nicht gründlich recherchiert, oder eben die Ergebnisse weggelassen, die man nicht wegerklären kann.

Letzlich bleibt wohl nur die Selbsterfahrung für jeden Einzelnen, denn wenn man nur "in der Box" mißt, ohne das Instrument zu benutzen, was darüber hinaus sehen kann (unser Bewusstsein), wird man auch niemals die Realitäten jenseits der "Box" erkennen können. Eine Analogie dazu wäre die Suche nach immer kleineren Teilchen in Teilchenbeschleunigern, um endlich das "Gott-Teilchen" zu finden, was die ganze Welt erklärt. Aber so simpel ist das nunmal nicht, und wir dürfen uns den Blick über den Tellerand nicht verweigern, nur weil unsere aufs Physische beschränkte Messgeräte nicht dahinter kommen.

Wenn nie jemand "vorrausgedacht" hätte, würde es auch keine Naturwissenschaften geben, und Erbsen zählen führt immer zur Stagnation. Denn noch nie hat so jemand die Naturwissenschaft weitergebracht, sondern nur den Status Quo gehalten. Revolutionen kamen nur durch Leute, die über den Tellerrand hinauszublicken wagten, und es verstanden, die naturwissenschaftliche Methodik korrekt anzuwenden, ohne sich jedoch dadurch eingrenzen zu lassen.

Wie war das?

"Die Wahrheit von heute, ist der Irrtum von morgen."
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General Pepper
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BeitragVerfasst am: 04.09.2012, 17:17    Titel: Antworten mit Zitat

Nightrat hat Folgendes geschrieben:
Es ist bestätigt, dass man im Labor Nahtoderfahrungen erzeugen kann.


Streng genommen eben nicht. Nahtoderfahrungen, sind Erfahrungen nahe des Todes. Das hat nichts damit zu tun, was einer unter Laborbedingungen bei gesunden Probanten so alles simmulieren kann.
Selbst wenn es die gleichen Erfahrungen sind, würde das nur bedeuten, dass es eine Korrelation gibt. Es kann aber mitnichten glaubhaft behauptet werden, dass bestimmte Aktvitäten oder Inaktivitäten im Hirn tatsächlich die Erfahrungen sind, die jemand hat.

Interessant ist, dass er merkwürdigerweise davon ausgeht, dass "Halluzination" gleich unreale Information bedeutet. Er sagt es nicht direkt, suggeriert es aber seinem Publikum... "Halluzination" bedeutet aber lediglich "Wahrnehmung ohne physische Reizgrundlage".... Sein Publikum weiß das offenbar aber nicht... sondern geht selbstredent direkt davon aus, dass es dann sowieso alles eine Illusion sei, was Betroffene erleben.

Überspitzt ausgedrückt: Es handelt sich beim werten Herrn Dr. Dr Roth offenbar um einen bornierten Neurobiologen, der die Hoffnung auf eine solide "Wegrationalisierung" der Ernsthaftigkeit der Thematik von leichtgläubigen Narren ausnutzt. Der ganze Vortrag war im Grunde auch völlig unproffessionell... nicht mal in sich schlüssig geschweige denn wissenschaftlich...
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Nightrat
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BeitragVerfasst am: 05.09.2012, 06:03    Titel: Antworten mit Zitat

Wingman hat Folgendes geschrieben:
Nightrat hat Folgendes geschrieben:
Ich bin von der "Shutdown-Theorie" auch nicht überzeugt. Aber was haben wir bis jetzt auf der Gegenseite: Anektotische Evidenz, die ist leider auch kein Beweis.

Fälle wie der von Pam Reynolds gehen schon über anekdotische Evidenz hinaus, da es glaubwürdige Zeugen gibt, die bestätigen, dass sie das nicht alles hätte sehen oder so akkurat einbilden können...

Auch wenn es glaubwürdige Zeugen (ab wann ist ein Zeuge glaubwürdig) gibt, so bleibt die Evidenz trotzdem anekdotisch. Letztlich geht es immer um die kontrollierte Wiederholbarkeit, die ist offenbar bei AKE's nicht gegeben. Die Nahtoderfahrungen lassen sich zumindest im Labor reproduzieren. Genauer gesagt: es lassen sich im Labor Erfahrungen, Empfindungen und Wahrnehmungen triggern, die typisch sind Nahtoderfahrungen. Aber wie soll man das jetzt interpretieren? Die einen werden sagen, dass das nicht dasselbe ist, andere werden sagen es sieht aus wie ein Apfel, es riecht wie ein Apfel und es schmeckt wie ein Apfel, also ist es ein Apfel. Ich tendiere zur zweite Interpretation. ABER: läßt das schon den Schluß zu, das NDE's reine Haluzinationen, reines Produkt unseres Gehirns sind? Ich sage vorerst nein.

EDIT: Fullquote entfernt.
- Wingman
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Nightrat
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BeitragVerfasst am: 05.09.2012, 06:21    Titel: Antworten mit Zitat

Wendulin hat Folgendes geschrieben:

Streng genommen eben nicht. Nahtoderfahrungen, sind Erfahrungen nahe des Todes. Das hat nichts damit zu tun, was einer unter Laborbedingungen bei gesunden Probanten so alles simmulieren kann.
Selbst wenn es die gleichen Erfahrungen sind, würde das nur bedeuten, dass es eine Korrelation gibt. Es kann aber mitnichten glaubhaft behauptet werden, dass bestimmte Aktvitäten oder Inaktivitäten im Hirn tatsächlich die Erfahrungen sind, die jemand hat.

Ja, aber es bleibt die Tatsache, daß Menschen, die dem Tod nahe waren, genauer gesagt dem Gehirntod nahe waren, und Menschen bei bestimmten Versuchen im Labor von ähnlichen subjektiven Erfahrungen berichten. Richtig?

Wendulin hat Folgendes geschrieben:
Interessant ist, dass er merkwürdigerweise davon ausgeht, dass "Halluzination" gleich unreale Information bedeutet. Er sagt es nicht direkt, suggeriert es aber seinem Publikum... "Halluzination" bedeutet aber lediglich "Wahrnehmung ohne physische Reizgrundlage".... Sein Publikum weiß das offenbar aber nicht... sondern geht selbstredent direkt davon aus, dass es dann sowieso alles eine Illusion sei, was Betroffene erleben.

Aber was spricht dafür, dass Halluzinationen etwas mit der Realität außerhalb der Subjektivität des halluzinierenden zu tun haben?

Wendulin hat Folgendes geschrieben:
Überspitzt ausgedrückt: Es handelt sich beim werten Herrn Dr. Dr Roth offenbar um einen bornierten Neurobiologen, der die Hoffnung auf eine solide "Wegrationalisierung" der Ernsthaftigkeit der Thematik von leichtgläubigen Narren ausnutzt. Der ganze Vortrag war im Grunde auch völlig unproffessionell... nicht mal in sich schlüssig geschweige denn wissenschaftlich...

Auf dem Video ist sein Vortrag gar nicht zu hören, das was man sieht und hört, ist NACH seinem Vortrag, also wenn die Zuhörer fragen stellen. In dieser Phase nach einem Vortrag werden oft Meinungen und Vermutungen ausgetauscht. Insofern ist das anders zu werten als der Vortrag selber. Und für mich formuliert er auch eher vorsichtig. Bitte hört ihm mal genau und unvorgenomme zu. Und last euch dabei von seiner zugegebenermaßen überheblichen Art und Weise nicht ablenken.
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General Pepper
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BeitragVerfasst am: 05.09.2012, 10:04    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Ja, aber es bleibt die Tatsache, daß Menschen, die dem Tod nahe waren, genauer gesagt dem Gehirntod nahe waren, und Menschen bei bestimmten Versuchen im Labor von ähnlichen subjektiven Erfahrungen berichten. Richtig?


Ja.

Zitat:
Aber was spricht dafür, dass Halluzinationen etwas mit der Realität außerhalb der Subjektivität des halluzinierenden zu tun haben?


Korrekte Aussagen des Patienten über Vorgänge (Gespräche, Handlungen), die er niemals mit physischen Sinnen hätte wahrnehmen können.
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Wingman
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BeitragVerfasst am: 05.09.2012, 12:24    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man sich auskennt, wird es im Detail ja noch interessanter. Z.B. könnte es sich bei Halluzinationen um manifestierte Realitäten aus der nächstliegenden Parallelebene handeln, die quasi ein Abbild der kollektiven, menschen Gedankenwelt sind, und wo Gedanken die Realität formen. Wenn nun Drogen oder extreme Übermüdung im Spiel sind, könnten "phasenverschobene" Eindrücke von dort sich mit der physischen Wahrnehmung des Erlebenden vermischen. Man denke z.B. an die Empfindungen von "Spinnenweben" auf der Haut, oder gar visuelle Wahrnehmung derselben, welche übereinstimmend von Leuten erlebt werden, die zu lange keinen Schlaf hatten (z.B. einem Bekannten von mir in der S-Bahn, und einem anderen Bekannten vorm Spiegel). Aber ebenso werden diese "Spinnenweben" auch von medialen Personen berichtet, wenn sie Kontakt mit einer anderen Ebene aufnehmen, oder von dort kontaktiert werden.

Ich hörte von einem Fall, wo jemand drei Tage am Stück ohne Schlaf im Wald wandern war, und am Ende anstelle eines Felsens ganz deutlich und detailliert einen Gasthof mit Beleuchtung, Schildern und Leuten wahrnahm (bis er kurz vor dem Felsen war). Da scheint wohl der Wunsch aus der Erschöpfung heraus der Vater des Gedanken gewesen zu sein, und ich behaupte jetzt einfach mal, das dieser Gasthof temporär als "Traumbild" auf der nächstliegenden Ebene existierte (vgl. dazu auch Buhlmans Multiversen-Modell).




Umgekehrt kann man selber, wenn man per AKE völlig in dieser Parallelebene ist, Eindrücke aus der physischen Welt wahrnehmen, die dort "hineinsickern". Das kennt man oft als "falsches Erwachen", wo dann z.B. die Helligkeit und das Wetter draußen stimmen, selbst wenn die Rollos physisch ganz runter waren. Oder gar aktive Ereignisse, wie das Wahrnehmen eines Feuerwehrfahrzeugs, kurz bevor tatsächlich die Sirene angeht, das Fahrzeug an deinem Fenster vorbeifährt und man davon aufwacht (ist mir mal genauso passiert). Offenbar können auch "energetische Abbilder" von Objekten aus der physischen Welt in dieser Parallelebene befinden, nur das sie dort höchst flüchtig sind. So als sei es nur ein "Durchscheinen" oder "energetischer Schatten" aus der physischen Ebene.

Wenn man sich zahllose übereinstimmende AKE-Berichte durchgelesen hat, und vieles davon auch schon selbst erleben konnte (auch ohne "Frontloading", also bevor man die Berichte kannte), wird einiges klar, und die Zusammenhänge führen jegliche, bisher verwendeten Erklärungsmodelle ad absurdum. Solche Detailaspekte erfordern jedoch eine Offenheit gegenüber diesen Phänomenen, auch in dem Sinne, das man sich selbst in diese Situationen hineinbegiebt. Die Messgeräte nützen da nichts mehr, denn sie zeigen höchstens interessante Gehirnwellenmuster an. Man kann ja keine Bilder von "drüben" mitbringen (jedenfalls noch nicht). Solange man die Zeit/Raum-Illusion der physischen Welt als Basis bzw. Grundannahme nimmt, und nicht die Existenz anderer Realitäten in sein Paradigma mit aufnimmt, bleibt man in seiner physischen Box.

Man bedenke: Auch Gravitation ist eine Grundannahme in der Naturwissenschaft: Sie ist kollektiv erfahrbar (genau wie AKEn und ähnliches), aber ihr Zustandekommen ist nicht geklärt. Sie wird jedoch für alle darauf aufbauenden Theorien als Grundannahme benötigt. Die Gravitation ist eben nur präsenter, als AKEn, weil wir sie aufgrund unseres physischen Körpers permanent erleben. Unser Fokus ist gänzlich auf die physische Welt gerichtet, und die bewußte Erfahrung (inkl. Erinnerung) nicht-physischer Ebenen ist extrem selten. Außerdem werden diese seltenen Erfahrungen von den meisten Menschen verdrängt, weil sie auf das Physische als einzig gültige Realität konditioniert sind (bei Kleinkindern ist die "Grenze" meist noch viel durchlässiger, aber das wird wegkonditioniert oder auch wegrationalisiert).

Es ist letztlich auch keine Glaubensfrage, sondern eine Sache der Selbsterfahrung, und je mehr Leute solche Erfahrungen machen, desto mehr Evidenz hat man. Mehr als das Mittel der Statistik kann man den in der physischen Box verbliebenen da leider nicht bieten. Man könnte natürlich per AKE oder Remote Viewing versuchen, ihnen Dinge über sie zu zeigen, die sie nur selber wissen können, aber dann wollen sie meist nichts mehr mit einem zu tun haben. Man will ja konstruktiv und einladend sein, und nicht die Skeptiker auf ewig verschrecken. Winken

Hier noch ein paar interessante Links zu Experimenten:

Mind-Gate: Das PARK-Projekt (erfolgreiche Experimente zu AKE-Treffen an einem nicht-physischen Ort)
Thetawaves: AKE-Experiment #1 und AKE-Experiment #2 (einige indirekte Indizien, bis auf einen Fall, den ich aus Intimitätsgründen nicht veröffentlichen kann)
Thetawaves: Das rätselhafte graue Gebäude (privates, eindeutig erfolgreiches Treffexperiment mit tRife, später noch per Remote Viewing untersucht)
Thetawaves: Die Talsperre (frühes Experiment, noch vor Thetawaves, mit mehr oder weniger indirekten Indizien, insb. bezüglich der Umgebung)
Lucid Crossroads (eine nicht-physische Umgebung für permanente Treff-Experimente)
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