Träume
Verfasst: So 26. Aug 2007, 13:31
Hallo,
da ich nicht genau wusste, wo ich diesen Thread erstellen soll, mache ich es hier.
Und zwar hat mich irgendwie schon immer gewundert, warum sich anscheinend niemand dafür interessiert, wie Träume zustande kommen, jetzt vor allem auf Verwandte Personen und nicht auf die Forschung bezogen. Wenn man z.B. Eltern fragt, was sie über Träume sagen können, kommt nur ein "sie haben etwas mit dem zu tun, was du heute gemacht hast" oder aber "schau doch 'mal ins Buch xy, da steht drin, was die einzelnen Träume bedeuten". Träume hat jeder mehr oder weniger häufig, nur scheint man es einfach als normal abzustempeln, was es ja ist, aber groß gefragt wird da nicht.
Ich persönlich kann mir einfach nicht vorstellen, wie Träume funktionieren. Wenn man z.B. träumt, ein großes Monster ko mmt (z.B.), woher weiß das Gehirn, wie ein Monster aussieht, wenn wir noch keines gesehen haben? Wie werden die (oftmals unbekannten und fantasievollen) Orte generiert? Wieso sind wir plötzlich in den Träumen und sehen zu (bei normalen, nicht luziden Träumen), wie die "KI" uns steuert und Handlungen ausführt und wir praktisch Zuschauer in diesem Körper sind?
Ich liebe Träume, in der letzten Zeit Träume ich täglich, sie sind einfach wunderschön. Alpträume hatte ich fast noch nie, nur in der Kindheit manchmal mit vielen Spinnen überall, manchmal habe ich dann in den Träumen ein abkommen mit den Spinnen geschlossen, dass sie mich nicht ärgern sollen und verschwinden sollen und ich sie dafür, wenn ich sie nicht sehe, auch nicht erschlage. Teilweise hatte ich diese Träume 3x exakt auf dieselbe Weise geträumt.
Öfters mal Träume ich die verschiedensten Sachen in meiner Schule, wobei nur das Schulgebäude innen originalgetreu ist, draußen ist da nichts original. So habe ich da z.B. 2x geträumt, dass ich in der Pause einen kleinen Berg von außerhalb des Schulgebäudes heruntergelaufen bin und zu einem kleinem Untergrundwohnsitz eines, nunja ca. 5 Jahre älteren Menschen kam, der mir sagte, ich solle mir seinen Film angucken. Das tat ich, ich weiß sogar noch, dass ich mich nach dem Aufwachen noch an den Film erinnern konnte. Es war eine ca. 5-10 Minuten lange, schnelle Slideshow mit den wirrensten und abnormalsten Bildern (ich kann es nicht beurteilen, aber vllt. so, als ob man wirklich zuviel LSD genommen hat, jedenfalls ganz komisch im Sinne von, dass man nicht erkennen konnte, was das immer sein soll, es war nichts, was man sonst sieht, sondern eher sowas, wie man in abstrakter, digitaler Kunst sehen kann). Beides mal hatte ich auch noch nach dem Aufstehen das Gefühl, dass das eine riesengroße Erkenntnis für mein Leben war und ich das einfach nur als wunderschön empfand, was er mir zeigte. Ich weiß leider nicht mehr genau, was es war, er zeigte mir aber nichts, dass irgendwie Sinn ergeben könnte.
Ein anderesmal träumte ich, wie es eine Bombenwarnung gab und wir außerhalb durch einen langen Tunnel, der immer weiter in den Boden ging und total merkwürdig aussah, alle Wände waren irgendwie ein helles, "fließendes", aber festes, nach Honigaussehendes Etwas. Auch das hat mir warum auch immer unendlich viel Spaß gemacht, also die Flucht. Am Ende des Tunnels kamen wir übrigens in Paris aus, dann bin ich aufgewacht...
Vor 3 Tagen jetzt habe ich geträumt, dass wir, ich weiß noch wo, im Schulgebäude waren und dann ein anscheinend muslimischer Selbstmordattentäter mit umgeschnallter Bombe plötzlich auftauchte. Wir alle waren in Panik und rannten sofort aus dem Gebäude eine lange Straße lang. Draußen war es plötzlich sehr nebelig, der Nebel war aber nicht weiß, sondern in einem wunderschönen Blau. Ich war einer der Hintersten und wir waren schon weit von dem Attentäter weg, aber irgendwann stand er plötzlich vor mir, keine Ahnung wo her und sagte mir "Hör mir zu, du musst zwei Dinge wissen: Erstens, es gibt das Paradies wirklich, es ist real. Zweitens: das Passwort ist freundlich." Dann ließ er mich gehen. Was genau er mit "das Passwort ist freundlich" meinte, weiß ich nicht. Ob er freundlich im Sinne von einem Code meinte, ob man freundlich sein soll oder was auch immer...
Ich liebe es einfach zu träumen und finde es gleichzeitig faszinierend. Ich habe immer ein Gefühl, dass ich mir 100% sicher sein kann, dass auch die unglaubwürdigsten Orte, die ich manchmal träume, irgendwo auf dieser Welt tatsächlich exisitieren, irgendwo.
Eure Meinung, bitte
- Elysium
Thema verschoben - Amillea
da ich nicht genau wusste, wo ich diesen Thread erstellen soll, mache ich es hier.
Und zwar hat mich irgendwie schon immer gewundert, warum sich anscheinend niemand dafür interessiert, wie Träume zustande kommen, jetzt vor allem auf Verwandte Personen und nicht auf die Forschung bezogen. Wenn man z.B. Eltern fragt, was sie über Träume sagen können, kommt nur ein "sie haben etwas mit dem zu tun, was du heute gemacht hast" oder aber "schau doch 'mal ins Buch xy, da steht drin, was die einzelnen Träume bedeuten". Träume hat jeder mehr oder weniger häufig, nur scheint man es einfach als normal abzustempeln, was es ja ist, aber groß gefragt wird da nicht.
Ich persönlich kann mir einfach nicht vorstellen, wie Träume funktionieren. Wenn man z.B. träumt, ein großes Monster ko mmt (z.B.), woher weiß das Gehirn, wie ein Monster aussieht, wenn wir noch keines gesehen haben? Wie werden die (oftmals unbekannten und fantasievollen) Orte generiert? Wieso sind wir plötzlich in den Träumen und sehen zu (bei normalen, nicht luziden Träumen), wie die "KI" uns steuert und Handlungen ausführt und wir praktisch Zuschauer in diesem Körper sind?
Ich liebe Träume, in der letzten Zeit Träume ich täglich, sie sind einfach wunderschön. Alpträume hatte ich fast noch nie, nur in der Kindheit manchmal mit vielen Spinnen überall, manchmal habe ich dann in den Träumen ein abkommen mit den Spinnen geschlossen, dass sie mich nicht ärgern sollen und verschwinden sollen und ich sie dafür, wenn ich sie nicht sehe, auch nicht erschlage. Teilweise hatte ich diese Träume 3x exakt auf dieselbe Weise geträumt.
Öfters mal Träume ich die verschiedensten Sachen in meiner Schule, wobei nur das Schulgebäude innen originalgetreu ist, draußen ist da nichts original. So habe ich da z.B. 2x geträumt, dass ich in der Pause einen kleinen Berg von außerhalb des Schulgebäudes heruntergelaufen bin und zu einem kleinem Untergrundwohnsitz eines, nunja ca. 5 Jahre älteren Menschen kam, der mir sagte, ich solle mir seinen Film angucken. Das tat ich, ich weiß sogar noch, dass ich mich nach dem Aufwachen noch an den Film erinnern konnte. Es war eine ca. 5-10 Minuten lange, schnelle Slideshow mit den wirrensten und abnormalsten Bildern (ich kann es nicht beurteilen, aber vllt. so, als ob man wirklich zuviel LSD genommen hat, jedenfalls ganz komisch im Sinne von, dass man nicht erkennen konnte, was das immer sein soll, es war nichts, was man sonst sieht, sondern eher sowas, wie man in abstrakter, digitaler Kunst sehen kann). Beides mal hatte ich auch noch nach dem Aufstehen das Gefühl, dass das eine riesengroße Erkenntnis für mein Leben war und ich das einfach nur als wunderschön empfand, was er mir zeigte. Ich weiß leider nicht mehr genau, was es war, er zeigte mir aber nichts, dass irgendwie Sinn ergeben könnte.
Ein anderesmal träumte ich, wie es eine Bombenwarnung gab und wir außerhalb durch einen langen Tunnel, der immer weiter in den Boden ging und total merkwürdig aussah, alle Wände waren irgendwie ein helles, "fließendes", aber festes, nach Honigaussehendes Etwas. Auch das hat mir warum auch immer unendlich viel Spaß gemacht, also die Flucht. Am Ende des Tunnels kamen wir übrigens in Paris aus, dann bin ich aufgewacht...
Vor 3 Tagen jetzt habe ich geträumt, dass wir, ich weiß noch wo, im Schulgebäude waren und dann ein anscheinend muslimischer Selbstmordattentäter mit umgeschnallter Bombe plötzlich auftauchte. Wir alle waren in Panik und rannten sofort aus dem Gebäude eine lange Straße lang. Draußen war es plötzlich sehr nebelig, der Nebel war aber nicht weiß, sondern in einem wunderschönen Blau. Ich war einer der Hintersten und wir waren schon weit von dem Attentäter weg, aber irgendwann stand er plötzlich vor mir, keine Ahnung wo her und sagte mir "Hör mir zu, du musst zwei Dinge wissen: Erstens, es gibt das Paradies wirklich, es ist real. Zweitens: das Passwort ist freundlich." Dann ließ er mich gehen. Was genau er mit "das Passwort ist freundlich" meinte, weiß ich nicht. Ob er freundlich im Sinne von einem Code meinte, ob man freundlich sein soll oder was auch immer...
Ich liebe es einfach zu träumen und finde es gleichzeitig faszinierend. Ich habe immer ein Gefühl, dass ich mir 100% sicher sein kann, dass auch die unglaubwürdigsten Orte, die ich manchmal träume, irgendwo auf dieser Welt tatsächlich exisitieren, irgendwo.
Eure Meinung, bitte
- Elysium
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