Frage zu Hemi-Sync oder Binaural Beats!

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highlander
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Frage zu Hemi-Sync oder Binaural Beats!

Beitrag von highlander »

Hallo Leute,

ich hätte mal eine Frage zu Hemi-Sync oder die Binaural Beats Sachen allgemein.

Ich habe von Harald Wessbecher die gesamte Gateway Experience in Deutsch und hab auch schon begonnen, die Übungen zu machen. Derzeit bin ich bei der Einführung in Focus 10, also noch ziemlich am Anfang. Es gefällt mir sehr gut und ich kann mich auch sehr gut dabei entspannen und konzentriert der Übung folgen. Ich mach das einmal täglich am Morgen und wenn es sich zeitlich ausgeht, auch noch eine Session am Abend, aber nicht immer.
Meine Frage betrifft jetzt die Lautstärke der Übungen. Wie laut sollte man Hemi-Sync oder überhaupt Binaural Beats CD´s wirklich hören. Manche sagen, vorallem das Monroe Institut, das man ganz leise hören sollte. Also die Stimme des Sprechers sollte noch hörbar sein. In einem anderen Forum hab ich wiederum gelesen, das man sich die Lautstärke selbst anpassen sollte, wie es für einen angenehm ist. Jetzt weiß ich nicht, gibts dafür irgendwelche Richtlinien, das leise Lautstärle tatsächlich am besten ist, oder ist das wirklich egal. Was meint ihr?

Und dann noch eine andere Frage. Ich höre sehr gern die CropFM Sendungen und hab mich auch schon durch das Past Shows Archiv gewühlt, aber eine Sendung über AKE´s hats noch nicht gegeben, oder doch?
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Stormdawn
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Beitrag von Stormdawn »

Hallo. Leider ist die genaue Funktionsweise des binauralen Beat-Prinzips (HemiSync ist nur ein Handelsname des Monroe-Instituts dafür, nur nebenbei gesagt) nicht bekannt. Viele berichten, dass es funktioniert, Monroe selbst schreibt von Hemisphärensynchronisation und FFR (Frequenz-Folge-Reaktion), aber vieles liegt da noch im Dunkeln.

Geht man davon aus, dass das Hören eines binauralen Beats einen imaginären dritten Ton erzeugt (das ist beobachtbar), und dass das Gehirn daraufhin eine FFR startet, um einen Bewusstseinszustand zu erreichen, der im Vergleich mit einer EEG-Frequenz diesem Ton entspricht (das ist eher spekulativ), dann hätte die Lautstärke meiner Meinung nach nur einen recht geringen Einfluss.
Wichtig wäre dann, dass es so laut ist, dass man eine deutliche akustische Wahrnehmung des Signals hat. Das Gehirn kann sich auf unterschiedlich starke akustische Reize einstellen, Hauptsache die Information an sich wird wahrgenommen. Dazu wäre eine "gerade noch wahrnehmbare" Lautstärke ebenso geeignet wie "Kopfhörer voll aufgedreht".
Bei Letzterem fällt einfach die Entspannung viel schwerer. Ich könnte mir vorstellen, dass das der Grund ist, warum das Monroe Institut diese Empfehlung ausspricht.

Was mir an dieser Stelle wichtig ist, ist darauf hinzuweisen, dass es zwar viele CDs zu erwerben gibt (die einem alles Mögliche versprechen), aber dass das eigentliche Phänomen "binauraler Beat löst veränderten Bewusstseinszustand aus" noch nicht mal ansatzweise verstanden worden ist. Das ist eher Try & Error - also rein empirische Forschung; Signal verändern und gucken, ob was passiert.

Von daher bitte von so einer Technologie keine Wunder erwarten, das nur als Hinweis. Viele haben sehr positive Erfahrungen damit gemacht, bei manchen funktionierts nicht gut. Bei Monroe selbst übrigens lt. seinen Berichten ebenfalls nicht - weil er es nicht sein lassen konnte, ständig beim Hören akustisch zu überprüfen, ob die Frequenz konstant ist. ;)
highlander
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Beitrag von highlander »

Hallo Stormdawn,

danke für die Info. Ich höre die CD´s in für mich angenehmer Lautstärke. Als ich damit angefangen hab, hab ich sie viel lauter gehört, da das rauschen gegenüber der Sprecherstimme meiner Meinung nach viel zu leise war und ich deshalb dachte, der Effekt würde so nicht wirken. Aber nach kurzer Zeit wars dann mehr störend als entspannend, also hab ichs wieder leiser gedreht. Und so hör ich es jetzt auch weiter.

Wie Binaural Beats jetzt wirken, ist sicher bei jedem anders. Mir ist schon vor ein paar Jahren mal eine Hemi-Sync CD, weiß jetzt gar nicht welche es war, in die Hände gefallen, die ich mir dann auch angehört hab. Aber da ich mich damals mit dem Thema noch nicht so wirklich beschäftigt hab, hab ichs wieder sein lassen. Ob ich eine Wirkung verspüren konnte, weiß ich auch nicht mehr, ich glaub eher nicht, aber heute ist das ganz anders, denn schon alleine die Entspannung bei einer Hemi-Sync Session ist sehr tief und wohltuend und das ist schon mal der erste gute Zweck daran. Was jetzt noch auf mich zukommen wird, weiß ich nicht, ich lass mich einfach überraschen. :)
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Stormdawn
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Beitrag von Stormdawn »

Das Prinzip, binaurale Beats zu erzeugen, ist wie gesagt sehr viel älter als Monroes Hemi-Sync. Es gibt eine freie Software, die dieses Prinzip implementiert: Gnaural (gnaural.sourceforge.net). Ich experimentiere aktuell damit. Dadurch, dass man die binauralen Frequenzen kontrolliert selbst erzeugen und isoliert hören kann, kann man die Effekte viel genauer studieren.
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Chrysalis
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Beitrag von Chrysalis »

Ich habe auch schon mit Hemisync experimentiert.
Für mich persönlich gilt: je leiser, desto angenehmer

Je tiefer ich in den Entspannungszustand kam, desto lauter wirkte jedes Geräusch und desto störender wurde auch die Stimme (ich schrak jedesmal auf, sobald die Stimme dazu kam)

Leider hatte ich insgesamt wenig Erfolg mit den CD's...vermutlich weil ich auf dem einen Ohr eine Hörschwäche habe (sehr tiefe und sehr hohe Töne sind für mich nicht wahrnehmbar).

Mehr als ein schwebendes Gefühl kam für mich nie dabei heraus...und das erreiche ich auch ohne CD *schmunzel*

Gruß
Chrysalis
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Beitrag von Stormdawn »

Interessant. Hast du ungefähre Werte, in welchem Bereich (wie viel Hz) du auf deinem einen Ohr problemlos hören kannst? Dann könnte man mit Gnaural eine passende Grundfrequenz einstellen und darüber dann den binauralen Beat erzeugen.

Für das Prinzip ist es egal, wie die Grundfrequenz ist, vorausgesetzt sie liegt unter 1500 Hz. Wenn ich 6 Hz binaurale Frequenz haben will, kann ich:
1. auf dem linken Kopfhörer 500 Hz und auf dem rechten 506 Hz, oder
2. auf dem linken Kopfhörer 100 Hz und auf dem rechten 106 Hz
anlegen. Kommt lt. Monroe auf's Gleiche raus.

Unterschied: Wenn 2. bei dir im Bereich deiner Hörschwäche liegt, 1. aber nicht. Daher meine Frage.
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Chrysalis
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Beitrag von Chrysalis »

Kann ich dir leider momentan nicht sagen, in welchem Bereich das Hörvermögen noch vorhanden ist. Möglicherweise habe ich aber demnächst Gelegenheit, das ganze noch mal austesten zu lassen. Dann werde ich mir die Werte geben lassen und noch mal auf dich zukommen :)

Gruß
Chrysalis
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